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24'066 Staustunden auf Autobahnen – Baustellen sind aber im Fall nicht schuld



Mehr Verkehr, mehr Unfälle: Die Zahl der Staustunden auf Autobahnen hat 2016 einen neuen Höchststand erreicht. Einzig wegen Baustellen gab es weniger Stillstand. Mit Sofortmassnahmen will der Bund für Abhilfe sorgen.

Zwei Jahre und neun Monate Stau

Insgesamt staute sich der Verkehr auf Schweizer Nationalstrassen vergangenes Jahr während 24'066 Stunden, das entspricht zwei Jahren und neun Monaten.

5.4 Prozent mehr als 2015

Das sind rund 1200 Stunden oder 5.4 Prozent mehr als 2015, wie das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr hatte das Plus sogar 6.1 Prozent betragen.

9 von 10 Staustunden wegen Verkehrsüberlastung

Die Zunahme der Staustunden geht einher mit dem stetig wachsenden Verkehr. 2016 nahm die Fahrleistung um 2.4 Prozent zu. Verkehrsüberlastung bleibt denn auch die häufigste Ursache für Stockungen auf Autobahnen. Fast neun von zehn Staustunden (88 Prozent) gehen auf ihr Konto.

6.9 Prozent mehr Stau wegen Unfällen

Unfälle waren vergangenes Jahr für jede zehnte Staustunde verantwortlich. Erstmals nach vielen Jahren verlängerte sich die Dauer von unfallbedingten Staus wieder, und zwar um 6.9 Prozent. Sehr viele Verkehrsunfälle ereignen sich gemäss ASTRA im Feierabendverkehr, meist wegen zu nahem Aufschliessen und Unaufmerksamkeit.

Nur 360 Staustunden wegen Baustellen

Der rückläufige Trend bei den Staustunden wegen Baustellen setzte sich hingegen fort. Sie verringerten sich auf noch knapp 360 Stunden, was 1.5 Prozent der Gesamtstauzeiten entspricht. Das ASTRA sieht sich damit in seinen Bemühungen bestätigt, die Arbeiten vorwiegend auf verkehrsarme Zeiten zu verlegen.

Im Kampf gegen die Staus nutzt das ASTRA seit Anfang Jahr Wechseltextanzeigen, um den Verkehrsteilnehmenden entsprechende Verhaltenstipps anzuzeigen. Künftig soll schweizweit auch eine raschere Räumung von Unfallstellen mithelfen, Verkehrszusammenbrüche zu vermeiden. (whr/sda)

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