Schweiz
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Esther Friedli, SVP-SG, fotografiert wahrend dem ersten Tag der 51. Legislatur der Eidgenoessischen Raete, am Montag, 2. Dezember 2019 im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

SVP-Nationalrätin Esther Friedli leitet die Ja-Kampagne für die Begrenzungs-Initiative der SVP. Bild: KEYSTONE

So sieht der Schlachtplan für die Begrenzungs-Initiative der SVP aus – in vier Punkten

Am 27. September stimmt die Schweiz ab: Die SVP will mit ihrer Begrenzungs-Initiative die Einwanderung von EU-Bürgern in die Schweiz stoppen.



Die Begrenzungs-Initiative (oder auch Kündigungsinitiative) ist der nächste grosse Schlag der SVP gegen die EU. Die Initiative will die Personenfreizügigkeit zwischen der Schweiz und der EU kündigen und so verhindern, dass immer mehr Ausländer in die Schweiz einwandern.

Der Bundesrat, die restlichen Parteien und die Sozialpartner sind gegen die Initiative – deshalb beginnt der grosse Kampf um das «Ja». Der «Schlachtplan», den SVP-Nationalrätin und Kampagnenleiterin Esther Friedli vor zwei Wochen an der Komiteesitzung präsentierte, liegt dem Blick vor. «Wir wollen diese Abstimmung gewinnen. Und wir können sie gewinnen, wenn alle mithelfen», sagt Friedli zu der Zeitung. Wir haben den Plan für euch in vier Punkten zusammengefasst.

Strenges Regime für die Parlamentarier

Die Erwartungen an die National- und Ständeräte der SVP sind klar: Im Schlachtplan wird verlangt, dass sich alle Fraktionsmitglieder mit mindestens drei Auftritten aktiv im Abstimmungskampf beteiligen. Die Events sollen «öffentlich, mit Publikum» sein. Jedes Mitglied ist zudem angehalten, mindestens einen Leserbrief zu verfassen, der in mindestens einer Zeitung seines Herkunftskantons veröffentlicht wird. Bei überregionalen Medienauftritten sollen die Parlamentarier die Kampagnenleiter vorab informieren.

Die Hauptbotschaften

Die Kernaussage der SVP ist klar: Die Schweiz sei ein «kleines Land», in das man «nicht immer mehr Menschen hineinpressen kann». Mit dem Slogan «zu viel ist zu viel» will die Partei vor einer Zehn-Millionen-Einwohner-Schweiz warnen.

Weitere Hauptaussagen, die die SVP betonen will: Die Personenfreizügigkeit sei ein «gefährliches Experiment, welches unsere Stabilität aufs Spiel setzt». Die Partei kritisiert, dass die Schweiz ab 2007 die Kontrolle über die EU-Einwanderung verloren habe. Zwar seien seit 2007 rund 835'000 Stellen geschaffen worden – doch zwei Drittel dieser Stellen seien von Ausländern besetzt worden.

Auch die Coronapandemie ist Teil des Schlachtplanes. Die SVPler sollen die steigende Arbeitslosigkeit in der Schweiz betonen und dabei den «noch stärkeren» Anstieg in Europa erwähnen. Dieser führe zu einer Sogwirkung.

Mehrere Komitees

Die SVP will mit «prominenten Köpfen» für ihre Begrenzungs-Initiative werben. Wer das sein wird, will Kampagnenleiterin Friedli im «Blick» nicht verraten. Zudem sind überparteiliche Komitees geplant, darunter Unternehmer- und Gewerbekomitees, aber auch solche für Büezer, Umwelt- und soziale Themen.

Die Wahlwerbung

Zurzeit wirbt die SVP vor allem online für ihre Vorlage. Ab Ende August lanciert die Partei eine Plakatierungs-Aktion. Ab dann beginnt die «heisse Phase». Geplant sind Standaktionen, Anlässe sowie Online-Stammtische. Zudem will die Partei ein «Extrablatt» in alle Haushalte schicken.

Zudem gibt Kampagnenleiterin Friedli den Parteimitgliedern einen Suchauftrag mit auf den Weg: Gesucht ist «Bauernland an A1/A2 oder an gut befahrener Strasse für Aufstellen von Anhänger mit Plakat (gut sichtbar von Autobahn/Strasse aus)». (cki)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 24.06.2020 05:54
    Highlight Highlight Ei, ei, ei: Watson macht Fortschritte! Ein neutraler Beitrag über die SVP!
  • Saerd neute 23.06.2020 21:37
    Highlight Highlight Jedes Land regelt seine Einwanderung selber, eigentlich ein klarer logischer Gedanke. Von mir gibt es ein klares JA. Nur ist zu befürchten dass bei einem JA die Umsetzung nicht gemacht wird wie bei der MEI.
    • Q anon = B annon 24.06.2020 07:54
      Highlight Highlight Einfache Fragen?
      Wie wird die Einwanderung dann geregelt?
      Warum sollte das eine Reduktion ergeben?
      Wer Bestimmt dann die Einwanderung? (Volk, Politik, Wirtschaft)?
      Wenn Sie diese Fragen genau beantworten, merken Sie warum die Initiative wie die MEI eine Mogelpackung ist.
    • PVJ 24.06.2020 13:32
      Highlight Highlight Im Gegensatz zur MEI sind die Konsequenzen einer Annahme diesmal sonnenklar: Kündigung der Bilateralen, da besteht kein Spielraum. Umso mehr gehört die Initiative abgelehnt.
  • Rick Sanchez 23.06.2020 20:36
    Highlight Highlight Ist doch Wurscht für was Ihr abstimmen geht.
    Die machen eh was sie wollen.
    • Sälüzäme 24.06.2020 00:16
      Highlight Highlight Und du bist mit allem einverstanden was "die" machen, weil du nicht abstimmen gehst.
  • Zeit_Genosse 23.06.2020 20:33
    Highlight Highlight Könnte man zur Abwechslung die anderen Parteien fragen was sie dagegen tun wollen? Ich sehe da kein Konzept. Ausser die SVP immer wieder erwähnen. Kommunikationstechnisch falsch. Es müssen griffige, verständliche Argumente her. Angst vor der Arbeitslosigkeit hat die SVP als Argument gepachtet. Also, warum soll man diese Begrenzungsinitiative bachabschicken? Ideen als Antwortkommentare sind willkommen.
    • Sälüzäme 24.06.2020 00:38
      Highlight Highlight Die SVP vergisst, es gehen auch immer wieder Leute, die Friedhöfe sind voll davon (Sarkasmus), aber wahr ist, unser Sozialsystem wäre schon lange zusammen gebrochen ohne Ausländer. "835'000 Stellen wurden geschaffen, 2/3 von Ausländer besetzt": von wo will die SVP die 550'000 Inländer her nehmen? Die Wirtschaft wartet nicht bis der Nachwuchs gezeugt und gross ist, sie wäre noch mehr abgewandert. Diese 2/3 und alle arbeitenden Ausländer zahlen in unser Sozialsystem ein, beziehen aber weniger. Nur 2 Argumente.

      PS: war gestern bei Biogen in Luterbach arbeiten. Ist "Ausländisch"!
      3. Argument
    • Q anon = B annon 24.06.2020 08:03
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse
      Verfolgen Sie mal im Parlament was die SVP da so entscheidet.
      -Sie bekämpft alle Flankierenden Massnahmen die es erschweren Ausländer Einzustellen!
      -Sie bekämpft den Mindestlohn, das Schweizer gegenüber Ausländer Attraktiver macht.
      -Sie Bekämpft alle Boden Schutz Initiativen, trotz der Annahme durchs Volk.
      -Sie Bekämpft durchgehend alle Naturschutz Regelungen!
      -Sie Fördert Einwanderung durch Steuersenkungen!
      und jetzt will sie angeblich mit der BGI all das Umkehren was sie selber im Parlament Entscheidet. Finden Sie das wirklich Glaubwürdig?
  • Zeit_Genosse 23.06.2020 20:24
    Highlight Highlight ◾️Wir haben die Stellenmeldepflicht für Berufsarten mit mehr als 5% Arbeitslosigkeit (aus der MEI Masseneinwanderungsinitiative entstanden).

    ◾️Jetzt könnte man diese Meldepflicht nach Corona auf sämtliche Stellen ausweiten und damit ein Arbeitslosenvorrang machen. Die Arbeitgeber werden den hohen Aufwand monieren, müssen den aber gegenüber einem Exit der CH aus den bilateralen Verträgen (freier Waren-/DL-/Geldverkehr) abwägen.

    ◾️Das Argument, ausländische Arbeitskräfte nehmen den inländischen Arbeitnehmer den Job weg, zieht dann nicht mehr. Für Spezialisten aus dem Ausland gibt es Lösungen.
  • anundpfirsich 23.06.2020 20:08
    Highlight Highlight Da sieht ma wie begrenzt die SVP ist 🤣
    • ikbcse 24.06.2020 00:15
      Highlight Highlight Schenkelklopfer.
  • FRILIE 23.06.2020 19:08
    Highlight Highlight Ich Unterstütze die SVP in dieser Hinsicht in KEINEM Fall.
    Es ist Wichtig in jedem fall immer die Besten Leute der WELT zur Verfügung zu haben.
  • Blues 23.06.2020 17:42
    Highlight Highlight Lockdown in Gütersloh, fast 100'000 Menschen in Quarantäne.

    Wenn die SVP so tut, als sei alles schon vorbei, dann hat sie sich getäuscht.

    Lustig dann, wenn die Abstimmung ins Wasser fällt. Also passt alle auf, Masken tragen bitte!!
  • infomann 23.06.2020 17:26
    Highlight Highlight Die SVP ist doch auch die Partei der Bauern.
    Jetzt sollen sie doch mal den Bauern vorschreiben nur noch arbeitslose Schweizer zu beschäftigen.
    Nur schon das geht nicht und die wollen auch nachher billige Polen einstellen. Das ist für mich eine Heuchler Partei.
    • The oder ich 23.06.2020 18:20
      Highlight Highlight Das ist auch so ein Märchen, an dem die SVP strickt. Bauern-Partei ist sie schon längst nicht mehr (das war der frühere Berner Flügel mal), sondern eine Sammlung unzufriedener, von Grosskopfeten (Blocher, Frey etc.) finanzierten Kleinbürgern
    • Saerd neute 23.06.2020 21:42
      Highlight Highlight infomann
      Warum schreibst du so einen Quatsch?
      Während der Corona Zeit gab es einige Arbeitslose die den Bauern zu Hilfe kamen, sonst macht das praktisch niemand. Warum? Weil bei der kleinen Marge die ihnen bleibt wirklich kein grosser Lohn mehr bezahlt werden kann. Und welcher Schweizer will für einen kleinen Lohn noch hart arbeiten?
  • Posersalami 23.06.2020 17:13
    Highlight Highlight Kann ma jemand bei der SVP nachfragen, wie viele Menschen sie denn überhaupt ins Land lassen wollen würden?

    In den nächsten 10 Jahren werden ja ca 1.1mio Babyboomer in Rente gehen und die muss man ersetzen. Dann hat man schon fast 10mio Menschen im Land. Wir produzieren ja nicht im Ansatz genug Ersatz im eigenen Land.. etwas Wirtschaftswachstum vorausgesetzt sprengen wir auch so die 10mio. Gut, wird die Initiative angenommen gibts wohl erstmal eine krasse Rezession.. vielleicht ist ja das der Plan der SVp?
    • Maracuja 23.06.2020 18:24
      Highlight Highlight @Posersalami: Kann ma jemand bei der SVP nachfragen, wie viele Menschen sie denn überhaupt ins Land lassen wollen würden?

      So viele wie die Wirtschaft benötigt, aber selbstverständlich nicht mit vertraglichen Rechten, wie sie die Bilateralen garantieren. Die wollen
      • Arbeitskräfte, die man im Falle einer Rezession oder individueller Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität umgehend wieder loswerden kann
      • Arbeitskräfte, denen man keine Familiennachzug gewähren muss.
  • Mãozinha 23.06.2020 16:57
    Highlight Highlight Warum hat man eigentlich diese überflüssige Vorlage damals nicht Begrenzten-Initiative genannt?

    Benutzer Bild
  • John Henry Eden 23.06.2020 16:52
    Highlight Highlight Schön, dass ihr euch um euren Wohlstand sorgt. Wäre gut zu wissen, wie der ausschaut?

    Die Schweiz hat eine miserable Quote in Sachen Wohneigentum. Und in einem geleasten BMW kann man schlussendlich nicht wohnen.

    Wohlstand ist das, was man hat, wenn Geld nichts mehr wert wäre.

    Tja, die meisten von uns würden dann auf der Strasse leben. So viel zum Wohlstand der Schweiz.

    Wenn so gut wie jeder hierzulande Wohneigentum hat, sind wir das reichste Land der Welt. Aktuell sind wir auf Gedeih und Verderb der Wirtschaft ausgeliefert. Und für die sind wir u. a. dank der PFZ austauschbar.

    • äti 23.06.2020 18:54
      Highlight Highlight "Aktuell sind wir auf Gedeih und Verderb der Wirtschaft ausgeliefert. " das gilt sowieso. PFZ hin oder her.
  • Geo1 23.06.2020 16:45
    Highlight Highlight Juhui, wieder ein Extrablatt von der SVP ungefragt im Briefkasten...

    Ich frage mich ernsthaft, ob die oberste Parteispitze diese Abstimmung gewinnen will. Der geballten Wirtschaftselite, die dort vertreten ist, dürfte es klar sein, dass ein Ja enorme wirtschaftliche Einbussen zur Folge hätte. Selbst wenn sie selbst davon nicht betroffen wäre - ihre Wählerschaft wird es sein, und es ihr bei den nächsten Wahlen "danken".
  • Triumvir 23.06.2020 16:42
    Highlight Highlight Wer schon einmal in einer wirklich grossen Millionen-Stadt war, findet eine "Zehn-Millionen-Einwohner-Schweiz" nicht mal ansatzweise erschreckend! Der Slogan «zu viel ist zu viel» verfängt deshalb nur bei den eigenen Anhänger/innen, wenn überhaupt!
    • BVB 23.06.2020 18:57
      Highlight Highlight Mir hat's schon in Zürich zu viel Leute.
    • Spooky 23.06.2020 21:46
      Highlight Highlight Wer schon in einer wirklich grossen Millionenstadt war, sollte dafür sorgen, dass es in der Schweiz nicht soweit kommt.
    • Liselote Meier 23.06.2020 22:17
      Highlight Highlight @BVB; Na dann hoffen wir mal das du kein Dortumund Fan bist. Sonst wäre das gar peinlich.

      Wieso gehst du in eine Stadt wenn du Menschenansammlungen nicht magst?

      Per Definition hat eine Stadt viele Menschen, sonst wäre es keine Stadt.

      Eine solche Argumentation kaufe ich einem Amish ab, der verzichtet auch auf städtischen Luxus, du garantiert nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Mueller (1) 23.06.2020 16:07
    Highlight Highlight Ich habe es mal ausgerechnet. Würden alle Menschen auf der Fläche der Blochers in Herrliberg leben, hätte es sogar immernoch Platz für 16 Millionen Menschen. Und Blochers haben ein sehr grosses Anwesen am See...
    • Rick Sanchez 23.06.2020 20:33
      Highlight Highlight Ich nehme mal an Sie haben in Ihrer Rechnung die unproduktive Fläche eingerechnet. Macht immerhin einen Viertel der Gesamtfläche aus.
      Ein weiterer Drittel ist bewaldet.

      Auch würde ich es schade finden unsere schöne Natur derart zu verbauen.
    • WillyWonka 23.06.2020 20:45
      Highlight Highlight Das Anwesen befindet sich ohne "Seeanschluss" oben an einem Hang.
    • Christian Mueller (1) 24.06.2020 13:13
      Highlight Highlight @habe nie von einem 'Seeanschluss' gesprochen. Zürich liegta uch 'am See', obwohl nicht alle Seenaschluss haben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 23.06.2020 16:05
    Highlight Highlight Ich bin sicher, dass viele SVP-Unternehmer vor der Kamera für die Initiative weibeln und bei der Abstimmung das Gegenteil stimmen werden. Zuerst kommt bei denen das eigene Portemonnaie und dann der Wähler.
  • Ninoo 23.06.2020 16:01
    Highlight Highlight Werde natürlich NEIN stimmen. Aber das wird eine verdammt enge Abstimmung werden.
  • Abraham Colombo 23.06.2020 15:57
    Highlight Highlight Das ist der gleiche Witz wie mit dem Inländervorrang, es generiert hauptsächlich Stellen bei den Behörden und kostet mehr als es bringt.
  • iudex 23.06.2020 15:54
    Highlight Highlight Gerne erinnere ich an die SBI: 66,2% der Bevölkerung, 26 Stände und praktisch alle Bezirke/Regionen/Distrikte sagten NEIN, auch bei der Kündigungsinitiative wird es ähnlich sein.

    Ich verzichte an dieser Stelle gerne auf die Aufschlüsselung nach Bildungsgrad ;)
    • Ninoo 23.06.2020 16:10
      Highlight Highlight Hast du die Masseneinwanderunginitiative schon vergessen? Da hat die SVP bis weit aus dem linken Lager Stimmen geholt. Bei Europafragen stimmt der Mittelstand oft pro Svp. Leider...
  • Vecchia 23.06.2020 15:54
    Highlight Highlight Sie wollen die Zuwanderung ja gar nicht stoppen.
    Matter hatte in der Arena ja mehrmals gesagt, man wolle mehr Amerikaner.
    (https://www.watson.ch/!665435232?show_dashboard=1)

    Wer genau hinschaut, merkt schnell, dass die SVP-Unternehmen mit Grenzgängern, Erntehelfern, die ennet der Grenze offiziellen Wohnsitz haben, und Expats nach Wahl schön weiterfahren wird und sich keinen Deut um die Besserstellung des CHer Büetzers kümmert.

    • Stefan Morgenthaler-Müller 23.06.2020 16:18
      Highlight Highlight Es war ja so, dass die SVP ihren Wählern die Geschichte erzählt hat, wenn es den Reichen gut geht, würde es ihnen auch gut gehen und wenn es den Ausländern schlechter geht als euch, fühlt ihr euch besser.

      Den Reichen geht es besser als je zuvor und der CH-Büezer hat mehr Angst als je zuvor, abgehängt zu werden und sozial abzusteigen.
    • Vecchia 23.06.2020 16:50
      Highlight Highlight "Den Reichen geht es besser als je zuvor und der CH-Büezer hat mehr Angst als je zuvor, abgehängt zu werden und sozial abzusteigen."

      Der CH-Büezer ist längst abgestiegen, das wissen all die Nicht-Kader-Arbeiter, die in den 70-80er bereits im Arbeitsmarkt waren. Seit ca. 2000 nur noch Abbau betreffend Arbeitsbedingungen, Wertschätzung und Lohn zu Gunsten Gewinn und Dividenden.
  • Heini Hemmi 23.06.2020 15:54
    Highlight Highlight Genau, mitten in der Krise sägen wir den Ast ab, auf dem wir sitzen. Ouuh, nouuh, SVP, you‘re a dreamer!
  • insert_brain_here 23.06.2020 15:51
    Highlight Highlight "Italien, Deutschland und Frankreich werden für die Mauer bezahlen!!!"

    Irgendwo im Keller haben sie bestimmt auch noch ein paar "Das Boot ist voll!"-Plakate
  • Platon 23.06.2020 15:38
    Highlight Highlight „... so verhindern, dass immer mehr Ausländer in die Schweiz einwandern.“
    Dieser Satz suggeriert es würden immer mehr Ausländer einwandern, aber das stimmt nicht!
    • Zeitgenosse0815 23.06.2020 16:31
      Highlight Highlight Stimmt leider doch...
    • Kanischti 23.06.2020 18:15
      Highlight Highlight Wenn jedes Jahr zwischen 30k und 100k einwandern werden es in der Summe wohl nicht weniger.
  • PVJ 23.06.2020 15:36
    Highlight Highlight Der SVP ist zugutezuhalten, dass sie diesmal bei ihren Zielen wenigstens ehrlich ist. Sie will die Bilateralen kündigen, ohne wenn und aber, und mit allen negativen Konsequenzen für unseren Wohlstand. Insofern besteht Hoffnung, dass sich das leidige Thema nach der hoffentlich klaren Ablehnung der Initiative erledigt hat. Dann kann die SVP auch nicht mehr über die angebliche Missachtung des Volkswillens maulen. Fragt sich nur, woraus ihre Politik dann noch besteht.
    • BVB 23.06.2020 23:05
      Highlight Highlight Nicht seine Werte für Geld verkaufen heisst das. Bei Corona habt ihr's vertanden, aber sobald es wieder darum geht die SVP zu bashen...
    • PVJ 24.06.2020 09:43
      Highlight Highlight @BVB: Du meinst doch nicht etwa die universell humanitären, niemals von wirtschaftlichen Interessen geprägten Werte der SVP-Parteielite, oder?
  • Walter Sahli 23.06.2020 15:32
    Highlight Highlight SVP Exponenten sprachen im Zusammenhang mit den Corona-Massnahmen, die rund drei Monate dauerten, von "Wirtschaft an die Wand fahren". Und jetzt wollen sie uns erzählen, jahrelange Streitereien mit der EU und eine selbstgewählte Isolation wären wirtschaftsverträglich...
    • Pafeld 23.06.2020 16:32
      Highlight Highlight Siehe UK. Das prosperiert in seinen Brexitverlandlungen nun schon seit Jahren vor sich hin.

      Sind wir ehrlich. Leute, wie die SVP wählt man, wegen der Politik, von der man sich einbildet, dass sie sie machen würden. Nicht wegen der Politik, die sie wirklich machen. Und daran wird auch die harte Realität nichts ändern können.
    • Phrosch 23.06.2020 19:28
      Highlight Highlight Tja, Herr Sahli, es kommt halt drauf an, wer die Wirtschaft an die Wand fahren darf. Da dürfen nicht alle einfach so dreinpfuschen, sonst kommt die SVP gar nicht mehr zum Zug.
  • Garp 23.06.2020 15:22
    Highlight Highlight Was jetzt noch fehlt an Info, wieviel Geld in die Kampagne gebuttert wird und wer sie alles bezahlt.
    • blinddursland 23.06.2020 15:53
      Highlight Highlight dafür müssen wir die transparenz initiative annehmen ;)
    • Garp 23.06.2020 16:09
      Highlight Highlight Schon klar, dagegen sperren sich ja die SVP und andere.
    • the Wanderer 23.06.2020 16:12
      Highlight Highlight wer's bezahlt kann ich Dir sagen, ich lass Dich zuerst aber 3x raten, o.k.?
    Weitere Antworten anzeigen
  • MarGo 23.06.2020 15:19
    Highlight Highlight Die Personenfreizügigkeit gibts schon wie lange? Bald 20 Jahre oder so? Wenn das wirklich ein derart schreckliches Szenario wäre, hätten wir längst schon Aufstände...
    Klar hat die PFZ ihr Nachteile, der Inländervorrang light im Übrigen auch... Aber die bilateralen kündigen deswegen?? Derart realitätsfern... Ein klareres NEIN hab ich schon lange nicht mehr eingeworfen...
  • Fandall 23.06.2020 15:17
    Highlight Highlight Kann man in den Medien bitte damit aufhören von "Schlachten" und "Kämpfen" zu schreiben?
    Es kommt einem so vor als möchte man ein "Gut" gegen "Böse" suggerieren, anstatt dass man möglichst neutral versucht den Leuten aufzuzeigen was die Fakten sind (Ausgangslage), und was dafür und dagegen spricht (mit Begründung).
    Bis jetzt finde ich die Berichterstattung von KKS & Co sowie vom Initiativkommitee oben tendenziös und polemisch ("Utopie", "unrealistisch", generelle Panikmache auf beiden Seiten, "Sogwirkung", etc..)
    Etwas mehr Sachlichkeit bei so wichtigen Themen täte gut.
    • Garp 23.06.2020 15:45
      Highlight Highlight Abstimmungskämpfe werden immer polemisch geführt. Sie sind aber in den letzten 20 Jahren von einer Seite schmutziger geworden, bis hin zu Rassismus.
    • TheRealSnakePlissken 23.06.2020 16:00
      Highlight Highlight Drama muss sein, vor allem vor den Abstimmungssonntagen, sonst kommt gar keiner mehr. Im Fall von BGI habe ich aber den Eindruck, dass die SVP selber nicht so richtig dran glaubt, aber wenigstens mit fliegenden Fahnen untergehen, quasi Ardennenoffensive Weihnachten 1944 relaunched...
  • soulpower 23.06.2020 15:16
    Highlight Highlight Bei der ursprünglichen Abstimmung über die Personenfreizügigkeit war die SVP halb dafür, obschon man damals genau wusste, dass damit ein paar "Kröten" zu schlucken sind. Und wenn man diesen Vertrag nun abschafft, dann gilts wahrscheinlich ein paar andere "Kröten" zu schlucken, vielleicht noch grössere. Wirkliche Lösungen wird dies auch nicht bringen in Bezug auf Altersarbeitslosigkeit und Uebernutzung der Ressourcen dieses kleinen Landes.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 23.06.2020 15:15
    Highlight Highlight Warten wir doch einfach gelassen den 27.9.2020 ab.
    Wenn dann 30% Ja gestimmt haben können wir das Kapitel schliessen und auf die nächste Initiative warten .
    Und alles was über 30% liegt darf die SVP als Sieg betrachten und so sind alle zufrieden.
    • insert_brain_here 23.06.2020 16:06
      Highlight Highlight Die SVP will möglichst knapp verlieren. Dann können sie sich weiter als einzige Bewahrer der "wahren" Schweiz verkaufen und trotzdem weiter geschäften.

      Win-Win
  • Sir Albert 23.06.2020 15:15
    Highlight Highlight "Hineinpressen"? Gähn. Das sind sicher Leute vom Land, die sowas sagen, wenn sie das erste Mal in ihrem Leben in Zürich oder Basel sind und dort den ÖV benutzen.

    Und in 25 Jahren dann wieder dieselbe Leier, dann einfach mit 12 oder 13 Millionen.... Und in 50 Jahren dann mit 15 Millionen.
    • Kanischti 23.06.2020 18:29
      Highlight Highlight Ok, wenn Sie der Meinung sind, da passen locker noch ein paar Mio. rein - dann ist das Ihre Ansicht und die kann ich akzeptieren.

      Wenn ich aber sehe wie die ganze Infrastruktur am Anschlag und darüber läuft, dann ist für meine Verhältnisse Ende der Fahnenstange.

      Dafür stehe ich ein!
  • ususfact 23.06.2020 15:11
    Highlight Highlight So kann es jedenfalls nicht weitergehen. Dichtestress und Überlastungen an allen Ecken und Enden, täglich sichtbar. Lebensqualität ist massiv am Sinken.
    Dazu zunehmende Umweltbelastung. Ich verstehe die RotGrünen nicht : Totalwiderspruch.
    • MarGo 23.06.2020 15:27
      Highlight Highlight dann wenden Sie sich bitte an Ihre Stadtverwaltung, die für die Raumplanung zuständig ist, an die SBB und bemängeln Sie die Fahrpläne... von mir aus an die ASTRA, dass mehr 3-spurige Autobahnen benötigt werden... aber hören Sie bitte auf mit Elefanten auf Spatzen zu schiessen, indem Sie glauben, dass dafür die Bilateralen gekündigt werden müssen!
    • Rigol 23.06.2020 15:30
      Highlight Highlight Darum sollte die CH in die Zukunft investieren. Cargo sous terrain, Lillium aviation etc. Ich freue mich auf die moderne 10mio Schweiz.
    • Liselote Meier 23.06.2020 15:41
      Highlight Highlight Wer von der Akkumulation des Kapitals nicht reden will, soll zum Wachstum schweigen!

      Die SVP will wieder zurück zu den 90er mit dem Saisonnierstatut. Das ist der feuchte Traum und keine kapitalistische Wachstumsbremse noch eine vernünftige Umweltpolitik.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Etniesoph 23.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Wie jetzt? Die SVP will die Corona Pandemie im Abstimmungskampf ausnutzen? Verrückt. Als Fukushima Thema war, monierten sie, dass die Grünen Abstimmungskampf betrieben und das ethisch und moralisch nicht vertretbar sei. Von einer Katastrophe Kapital zu schlagen...Wie sich Zeiten ändern.
    • Q anon = B annon 23.06.2020 21:34
      Highlight Highlight Noch schlimmer, die anti Klima Partei die die Klimajugend immer Lächerlich macht. Macht gerade auf Greta Thunberg!
      Diese Initiative soll ja alles geradebiegen was die SVP sonst Fördert! Und wie lange, bis zu Tag nach der Abstimmung.
      Diese Partei ist einfach nur Verlogen und versucht mit mehr Lügen abzulenken das sie in den Parlamenten nichts für Bürger macht sondern nur für Milliardäre und Grosskonzerne.
  • Ludwig van 23.06.2020 15:02
    Highlight Highlight "Immer mehr Menschen"? Wartet mal bis die Babyboomer-Generation ins hohe Alter kommt. Dann nimmt die Sterblichkeitsrate deutlich zu und die Bevölkerungszahl sinkt wieder.

    Statt über "Dichtestress" sollte man sich über die Finanzierung der AHV Sorgen machen. Der Anteil der Rentner wird in den nächsten Jahrzehnten noch zunehmen. Da können wir froh sein wenn auch noch ein paar junge Arbeitskräfte einwandern.
    • Garp 23.06.2020 15:14
      Highlight Highlight Ich denke die Babyboomer werden nicht mehr so häufig so alt. Zwei Jahrzehnte, dann sind schon viele weg und es muss neu gerechnet werden.
    • ususfact 23.06.2020 15:26
      Highlight Highlight Einen Systemfehler kann man nicht durch Zuwanderung und ewiges Wachstum beheben, höchstens weiter verzögern. Dabei wird aberalles nur noch immer schlimmer.
    • Eskimo 23.06.2020 15:36
      Highlight Highlight Und wenn die jungen ausländischen Arbeitskräfte auch älter werden? Wer zahlt dann deren AHV? Noch mehr Zuwanderer?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Vecchia 23.06.2020 15:01
    Highlight Highlight Typisch SVP,
    Alle Freiheiten den Unternehmern, Gewinnoptimierung zu Lasten von Personalkosten, Lukrative Firmenverkäufe an ausländische Investoren....
    ...und wer ist schuld? Die Ausländer!

    Man hätte ja auch innenpolitisch bei der Wirtschaft ein paar Auflagen machen können. Dummerweise hätte es dadurch aber wohl auch ein paar Einschränkungen beim regen Grenzgängerverkehr zu bürgerlicher Firmen gegeben.
    • Gubbe 23.06.2020 15:56
      Highlight Highlight Schon daran gedacht: Ohne Unternehmer keine Arbeit für alle. Die Auflagen willst du der Wirtschaft machen. Wer ist den die Wirtschaft, Beizen?
  • MORGLUM 23.06.2020 14:55
    Highlight Highlight Wenn Populisten das volk überzeugen müssen.
    Mir scheint, unser Land hat ganz andere Probleme, wie eine kaputte Umwelt, ein Sozialrecht das an Bevormundung grenzt, und eine schwäche für übermotorisierte Autos, die mehr schaden verursachen als sonst was.
    Unserer Sünnelipartei hat nun nix besseres zu tun als unsere wirtschaftliche Sicherheit zu opfern für eine Ideologie?
    Bin ich da im falschen Film oder hat unserm Geldadel das Geld jeglichen realitätssinn genommen? Ich kapier diese Sonnenanbeter einfach nicht. Vielleicht kanns mir jemand erklären.
  • De-Saint-Ex 23.06.2020 14:45
    Highlight Highlight „Wir wollen diese Abstimmung gewinnen. Und wir können sie gewinnen, wenn alle mithelfen“... irgendwie niedlich nicht? Wenn alle „mithelfen“ indem sie z.B. ein Ja einlegen, wird es schwierig diese Abstimmung zu verlieren.
    Spass bei Seite.
    Mir ist es mittlerweile richtig Wurst wie‘s rauskommt. Bin die ganze Diskussion leid (geworden). Alle wissen, dass PFZ auch Nachteile bringt. Keine PFZ ebenfalls. Nur die SVP scheint immer noch zu glauben, es Füfi us Weggli sei möglich. So steht jetzt schon fest, bei Ablehnung: die nächste dahingehende Initiative der SVP liegt schon bereit... Gääähn...
    • ususfact 23.06.2020 15:07
      Highlight Highlight Das kleinere Übel wählen: weniger Dichte mehr Lebensqualität. So kanns jedenfalls nicht weitergehen. Verstehe nicht, weshalb gerade Grüne und Linke das nicht erkennen wollen und immer Symptombekämpfung und Realitätsverweigerung betreiben.
    • Werren 23.06.2020 15:31
      Highlight Highlight Das wollen doch alle Parteien. Fünfer und Weggli geht ja noch, schau dir die Linken an, die wollen die Torte und den Tausender.
    • De-Saint-Ex 23.06.2020 15:45
      Highlight Highlight Oh, bei weniger Dichte = Mehr Lebensqualität bin ich sofort bei Dir.
      „Wir“ haben vor kurzem beschlossen, Grossunternehmen weiterhin mit Steuerdumping anzulocken.
      Unsere Wirtschaft basiert auf Wachstum; Quantität vor Qualität.
      Sag der SVP, dass wir es andersrum haben wollen... Du wirst auf einmal nichts mehr von ihr hören...
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  • Wendy Testaburger 23.06.2020 14:42
    Highlight Highlight "Zu viel ist zu viel".
    Denke ich auch immer wieder über die SVP.
    • Shabbazz 23.06.2020 15:32
      Highlight Highlight geht mir auch so! Trotzdem ist es die stärkste Partei der Schweiz! Das muss ich immer wieder betonen, wenn Schweizer darüber reden, dass andere Länder auf rechten Populismus reinfallen...wir leider genauso!
    • Saerd neute 23.06.2020 21:30
      Highlight Highlight und ich denke das immer über die SP und die Grünen. :-)
  • Walter Sahli 23.06.2020 14:39
    Highlight Highlight Die SVP ist mit vielen klugen Köpfen bestens aufgestellt, den Abstimmungskampf mit grosser Durschlagskraft zu führen! Ich hoffe, ich verpasse den Leserbrief von Frau Pieren nicht.
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Analyse

Warum Veganer so nerven

Wir lieben es, Veganer zu hassen. Wohl auch, weil wir spüren, dass sie recht haben.

Veganer. Die moralinsauren Spassbremsen, die nichts lieber tun, als in die Welt zu schreien, wie viel besser als alle anderen Menschen sie sind. Die sektenartigen Extremisten, die anderen Menschen vorschreiben wollen, was sie zu essen haben. Die wohlstandsverwahrlosten Wichtigtuer, die mit ihrem teuren Konsum-Lifestyle exhibitionistisch herumstolzieren.

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