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Eine Gruppe Muslime im Juli 2017 in Lugano. Die Frauen tragen einen medizinischen Mundschutz – um das Burkaverbot zu umgehen?
Eine Gruppe Muslime im Juli 2017 in Lugano. Die Frauen tragen einen medizinischen Mundschutz – um das Burkaverbot zu umgehen?Bild: Jürg Krebs

So überlisten Musliminnen im Tessin das Burkaverbot

Es ist offensichtlich: Musliminnen haben einen Weg gefunden, wie sie das Tessiner Burkaverbot umgehen können. Statt eines Schleiers tragen sie einen medizinischen Mundschutz. Die Polizei ist derzeit machtlos.
15.08.2017, 10:4313.09.2017, 12:25
Jürg Krebs / Nordwestschweiz

Lugano, Ende Juli. Luganesi und Touristen flanieren am Abend dem See entlang. Auch eine Gruppe Muslime. Wie derzeit viele stammen sie vermutlich aus dem arabischen Raum. Auffallend: Die Frauen tragen lange Gewänder und Kopftuch – zwei von ihnen zusätzlich einen weissen medizinischen Mundschutz. So kennt man es von den Asiaten.

Doch die Frage stellt sich unweigerlich: Umgehen die Musliminnen auf diese weise das Burkaverbot, das im Tessin seit vorigem Sommer gilt? Es ist mehr als deutlich: Kopftuch und Mundschutz ergeben in Kombination eine Vollverschleierung. Das kann im Tessin mit einer Busse belegt werden.

Eine entsprechende Anfrage am 3. August beim zuständigen Stadtrat von Lugano, Michele Bertini, blieb bis jetzt unbeantwortet.

Neues Phänomen

Jetzt auf

Gegenüber dem Tessiner Giornale del Popolo bestätigte nun Roberto Torrente von der Polizei Lugano am Montag: Es handle sich um ein neues Phänomen, das dieses Jahr aufgetaucht sei.

Und: Ob die Frauen den Mundschutz aus medizinischen Gründen tragen würden oder nicht, sei schwierig nachzuweisen. Ein medizinisches Attest könnte eine Möglichkeit darstellen, so Torrente. Doch das sei aktuell nur eine Idee, die auch noch von Regierungsrat Norman Gobbi geprüft werden müsste. 

Torrente gibt zu: So wie der medizinische Mundschutz gibt es andere Möglichkeiten das Verhüllungsverbot zu umgehen. Er erzählt den Fall einer Frau, die gebeten wurde, den Schleier abzunehmen. Sie kam der Aufforderung nach, setzte sich eine grosse Brille auf und hielt die Hand vor den Mund. So «verhüllt» lief sie davon.

(aargauerzeitung.ch)

«Dinge, die man einer Burka-tragenden Frau nicht sagen sollte»

Video: watson

Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka

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Hidschab & Co. – Verhüllungen vom Kopftuch bis zur Burka
quelle: shutterstock
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59 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Wandtafel
15.08.2017 11:02registriert März 2015
Katz & Mausspiel... Irgendwie musste ich lächeln bei dieser Art von Kreativität.
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paul derek
15.08.2017 11:21registriert Juli 2015
Es scheint absolut kein Wille und auch Respekt vorhanden zu sein sich der lokalen Kultur auch nur im Minimum anzupassen. In den Herkunftsländern dieser Touristen (& Migranten) wird absolutes Gehorsam verlangt und würde so ein "Fehlverhalten" in umgekehrter Weise niemals toleriert werden. Es ist traurig und gleichzeitig alarmierend zu sehen, mit wieviel Intoleranz die Europäische Toleranz in diesen Zeiten konfroniert wird.
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Scaros_2
15.08.2017 10:47registriert Juni 2015
Wenn der sture glauben und die fähigkeit sich anzupassen ad absurdum geführt wird. *facepalm*

Nein *double facepalm*
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