Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kehrtwende: Frühfranzösisch im Thurgau wird doch nicht abgeschafft



ARCHIVBILD ZUR ENTSCHEIDUNG IM THURGAUER PARLAMENT ZUM FRUEHFRANZOESISCH --- A middle level class pupil (4th to 6th grade) of the primary dayschool Bungertwies during a French test, photographed in Zurich, Switzerland, on March 12, 2015. The school has two kindergartens (1st and 2nd kindergarten year) and six classes of mixed ages (1st to 3rd grade and 4th to 6th grade). The mixed age group system means that the children can study together and learn from each other. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Es bleibt doch dabei: Thurgauer Kinder müssen Französisch lernen. Bild: KEYSTONE

Der Grosse Rat Thurgau hat eine Kehrwende gemacht und schafft das Frühfranzösisch nun doch nicht ab. Unerwartet wurde am Mittwoch ein Antrag der SP mit 62 gegen 60 Stimmen angenommen.

Weil der Französisch-Unterricht in der Primarschule ungenügend sei und viele Schüler überfordere, wollten die Gegner des Frühfranzösisch diesen in die Oberstufe verschieben. Im Thurgauer Volksschulgesetz sollte ein Paragraf eingefügt werden mit dem Wortlaut: „Französisch wird erst auf der Sekundarstufe I unterrichtet“.

Nach knapp zweistündiger Debatte hat die SP die Vorlage am Mittwoch überraschend versenkt. Der Streichungsantrag wurde mit 62 gegen 60 Stimmen knapp angenommen. Damit ist das umstrittene Gesetz vom Tisch. An der ersten Lesung Anfang Mai waren die Abschaffungs-Befürworter noch in der Überzahl.

Der geplante Ausstieg aus dem Sprachen-Konsens hatte für landesweite Kritik gesorgt. Daraufhin präsentierte die Thurgauer Regierung Mitte Mai eine Reihe von Massnahmen zur Verbesserung des Französisch-Unterrichts in der Primarschule. Zum Beispiel sollen überforderte Schüler einfacher dispensiert werden können und die Schulen zum Halbklassenunterricht verpflichtet werden. (sda)

So geht die Welt zur Schule: 47 Klassenzimmer

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

«Ehe für Alle» im Ständerat

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Grosse Cyber-Attacken auf TX Group, Hirslanden-Klinik und weitere Schweizer Unternehmen

Seit Sonntag war die TX Group mit ihren Unternehmen wie Tamedia und 20 Minuten von grossangelegten Cyberangriffen betroffen. Bereits zuvor wurde die Hirslanden-Gruppe von Online-Kriminellen attackiert.

Die TX Group ist Zielscheibe von Kriminellen geworden: Seit Sonntag war die TX Group mit ihren Unternehmen Tamedia, 20 Minuten, Goldbach und TX Markets von grossangelegten Cyberangriffen betroffen.

Die Angriffe hätten abgewehrt werden können, teilte die TX Group am Mittwoch mit. Es habe sich um so genannte DDoS-Attacken gehandelt (Distributed Denial of Service). Sie zielen darauf ab, die Verfügbarkeit von Computer-Systemen zu stören und die Internetanbindung sowie Webseiten lahmzulegen. Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel