Schweiz
Reisen

Überschuss in der Tourismusbilanz geschrumpft

ARCHIV - ZUM KEYSTONE-SDA-TEXT - 30. JAHRESTAG DER EROEEFNUNG DER KAPELLBRUECKE NACH DEM BRAND IM JAHR 1993 - Die Kapellbruecke und der Wasserturm in Luzern, am 16. Juli 2015. (KEYSTONE/Gaetan Bally). ...
Die Kapellbrücke in Luzern ist eine beliebte Sehenswürdigkeit bei Touristen.Bild: keystone

Überschuss in der Tourismusbilanz geschrumpft

23.06.2025, 09:2023.06.2025, 09:44

Ausländische Touristen, welche die Schweiz besuchen, lassen mehr Geld liegen als Schweizer Touristen im Ausland. Allerdings hat sich der Überschuss 2024 etwas verkleinert.

Der Tourismus boomt. Die Tourismusausgaben in der Schweiz und im Ausland sind im letzten Jahr weiter gewachsen. So stiegen die Ausgaben von ausländischen Touristen in der Schweiz um 2,2 Prozent auf 19,6 Milliarden Franken, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte.

Deutlich stärker nahmen allerdings die Ausgaben der Schweizerinnen und Schweizer für Reisen ins Ausland zu. Sie stiegen um 7,8 Prozent auf 18,9 Milliarden.

Damit ist die sogenannte Fremdenverkersbilanz mit +720 Millionen Franken zwar noch immer positiv, wie das BFS festhält. Sie hat sich aber markant verringert. Im Vorjahr hatte noch ein Plus von 1,7 Milliarden resultiert.

Die Daten haben allerdings vorläufigen Charakter. Im Vorjahr wichen vor allem die definitiven Angaben zu den Ausgaben der Schweizerinnen und Schweizern im Ausland markant von den provisorischen Werten ab. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
24 Flugzeug-Menus, die dir garantiert den Appetit verderben
1 / 26
24 Flugzeug-Menus, die dir garantiert den Appetit verderben
Airline: Iberia. Bild: imgur
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Wasserpistolen gegen Massentourismus
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Jugendlicher wollte seinen Bruder in Crans-Montana retten – jetzt hat er ein Problem
Die Walliser Staatsanwaltschaft stellt den Status von Opfern und ihren Angehörigen infrage. Betroffene leiden dadurch erneut.
Dutzende Betroffene der Brandkatastrophe von Crans-Montana haben in den vergangenen Wochen Post von der Walliser Staatsanwaltschaft erhalten. Nicht wenige fühlen sich brüskiert. Vier Monate nach der Tragödie prüfen die fallführenden Staatsanwältinnen, wer im Strafverfahren als Privatkläger zugelassen wird. Konkret geht es darum, welche Verletzten formell als Opfer gelten und welche Familienmitglieder von Verstorbenen oder Schwerverletzten als Angehörige anerkannt werden.
Zur Story