Schweiz
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Frau fährt Auto

Kein Fortschritt seit 1990, im Gegensatz zu Gebäuden und Industrie: Der Verkehr kommt beim Klimaschutz nicht vom Fleck. Bild: shutterstock.com

Der Klimasünder Verkehr gerät ins Visier der Politik – kommt jetzt die CO2-Abgabe?

Bei den CO2-Emissionen des Verkehrs hat sich seit 1990 nichts getan. Nun flammt die Diskussion über eine Treibstoffabgabe neu auf.

Dominic Wirth / ch media



Es ist die Spitzenposition, die niemand will: Auf der Liste der Klimasünder steht der Verkehr an erster Stelle. Rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen in der Schweiz werden von ihm verursacht, mehr als von der Industrie. Und auch mehr als von den Gebäuden, die lange der grösste Emittent waren.

Doch das ist Vergangenheit. Während Gebäude und Industrie ihre Emissionen im Vergleich zu 1990 deutlich gesenkt haben – um 26 und 18 Prozent –, kommt der Verkehr nicht vom Fleck.

15 Millionen Tonnen CO2 haben Autos und Lastwagen im Jahr 2017 verursacht. Das ist zwar weniger als auch schon. Doch es ist immer noch ein Prozent mehr als 1990. Und Besserung ist vorderhand nicht in Sicht.

Diesen Schluss legen Zahlen nahe, die der Bund kürzlich veröffentlicht hat. Aus ihnen geht hervor, dass die Emissionen aus Treibstoffen auch im Jahr 2018 nicht gesunken sind. Und dass die im letzten Jahr zugelassenen Neuwagen gar weniger umweltverträglich sind als im Vorjahr.

Das heisse Eisen Treibstoffabgabe

Vor diesem Hintergrund spricht immer weniger dafür, dass die Schweiz ihr Klimaziel für das Jahr 2020 erreicht. Gesetzlich vorgesehen ist eine Reduktion der Treibhausgas-Emissionen von 20 Prozent gegenüber 1990. Bis 2017 hat die Schweiz laut Zahlen des Umweltamts aber nur 12 Prozent geschafft. Ein Grund: die fehlenden Fortschritte beim Verkehr.

Weil die Emissionen in Zukunft noch schneller sinken müssen, um etwa die Ziele das Pariser Abkommens zu erreichen– und weil die Klimadebatte vor den Parlamentswahlen das prägende Thema ist –, wächst in der Politik der Wille, griffigere Massnahmen zu treffen. Dabei steht ein Instrument im Zentrum, über welches in Bern schon seit Jahren diskutiert wird: eine Lenkungsabgabe auf Treibstoffe.

Jürg Grossen, der Präsident der Grünliberalen, fordert eine solche seit langem und hat auch schon Vorstösse zum Thema eingereicht. Er sagt, die Entwicklung im Verkehrssektor sei «sehr besorgniserregend». Der Berner findet, dass nun kein Weg mehr an einer Abgabe auf die Treibstoffe vorbeiführt.

Juerg Grossen, Nationalrat GLP BE, Praesident GLP Schweiz, rechts, spricht an der Seite von Pierre-Yves Maillard, Praesident Schweiz. Gewerkschaftsbund SGB, links, waehrend einer Podiumsdiskussion zum Rahmenabkommen der Schweiz mit der EU mit dem Titel

GLP-Präsident Jürg Grossen. Bild: KEYSTONE

Der beste Beweis dafür, dass eine solche Abgabe den erwünschten Effekt erzielt, ist für Grossen die Entwicklung bei den Brennstoffen. Die Emissionen aus Gas und Heizöl sind seit 1990 um 28 Prozent gesunken.

Für Nationalrat Grossen liegt das auch an der CO2-Abgabe, welche der Bund seit 2008 erhebt. Aktuell beträgt diese 96 Franken pro Tonne CO2. Das entspricht beim Heizöl einer Verteuerung von 25 Rappen pro Liter.

Die Abgabe auf den Benzinpreis sollte in den Augen der GLP im gleichen Rahmen liegen. Der Grossteil der CO2-Abgabe wird an Bevölkerung und Firmen zurückerstattet, etwa über einen Krankenkassen-Rabatt. Ein Drittel fliesst in das Gebäudeprogramm.

Eine CO2-Abgabe ist ein Instrument, das volkswirtschaftlich sinnvoll ist, weil es dem Verursacherprinzip folgt. Wer Schaden anrichtet, etwa durch seinen hohen Benzinverbrauch, bezahlt dafür.

Politisch ist die Verteuerung von Benzin und Diesel aber ein heisses Eisen. Trotzdem sind ihre Aktien in diesem Jahr stark gestiegen. Im linksgrünen Lager wird sie schon länger gefordert. Mittlerweile steht auch im Positionspapier, das die FDP unter dem wachsenden Druck der Klimadebatte aufgesetzt hat, dass es eine «Lenkungsabgabe auf fossilen Treibstoffen wie Benzin und Diesel braucht».

Schweigen vor der Sitzung

Im Bundeshaus rückt die Klimapolitik in diesen Tagen wieder auf die Traktandenliste. Am Donnerstag und Freitag berät die zuständige Kommission des Ständerats das neue CO2-Gesetz. GLP-Präsident Grossen hofft, dass sie auch eine Lenkungsabgabe auf Treibstoffe vorschlägt.

Ob es so weit kommt, ist ungewiss. Die Ständeräte hüllen sich vor den entscheidenden Beratungen in Schweigen. Nach dem Absturz des Gesetzes im Nationalrat ist der Druck gross. Die Kommission will am Freitag kommunizieren, was sie in erster Lesung beschlossen hat. In der dritten Woche der Herbstsession soll das Geschäft dann im Plenum beraten werden.

ETH-Professor spricht sich für Massnahmenmix aus

Massimo Filippini ist Professor an der ETH Zürich. Er hat die Auswirkungen von Lenkungsabgaben auf Treibstoffe erforscht. Filippini sagt, dass eine CO2-Abgabe das Benzin um 20 bis 30 Rappen verteuern müsste, damit sie eine Wirkung erzielt. Allerdings ist nicht mit einer kurzfristigen Reduktion des Benzinverbrauchs zu rechnen, wie eine Studie Filippinis gezeigt hat.

«Langfristig wird eine Abgabe jedoch die gewünschte Wirkung entfalten, weil die Haushalte ihr Verhalten anpassen können und etwa auf energieeffizientere Autos setzen werden», sagt der ETH-Professor.

Filippini plädiert für eine «signifikante CO2-Abgabe auf Benzin und Diesel». Weil Menschen auf dem Land eher auf das Auto angewiesen sind als in der Stadt, schlägt er vor, bei der Rückverteilung der Abgabe regionale Faktoren zu berücksichtigen. Das soll eine Benachteiligung der Landbevölkerung verhindern. Aus diesem Grund sieht etwa die CVP eine CO2-Abgabe auf Treibstoffe nach wie vor skeptisch.

Eine solche Abgabe ist für Filippini nur Teil der Lösung. «Wir brauchen einen Massnahmenmix», sagt er. Auch die Emissionsvorschriften, die der Bund bereits heute kennt, sollen verschärft werden. (bzbasel.ch)

Faktencheck: Die 9 beliebtesten Aussagen der Klimaskeptiker

Autos? Da war doch was …

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    Alle Leser-Kommentare
  • Swen Goldpreis 16.08.2019 12:24
    Highlight Highlight Ich bin unbedingt für eine C02-Steuer. Allerdings nicht nur für Autos, sondern auf alle, was Kohlendioxid ausstösst. Also auch Heizungen, Flugzeuge und Flixbusse. Allerdings muss das Geld wieder an die Allgemeinheit zurück. Zum Beispiel über eine höhere Unterstützung der Krankenkassen. Sollten nur Autofahrer geschröpft werden, müssten die Verkehrtssteuern für die Autos verringert werden.
  • sturzendiego 15.08.2019 15:54
    Highlight Highlight Die CO2-Abgabe ist ja mal der grösste Unfug: Unter dem Deckmantel des Klimaschutzes wird nur wieder eine weitere Gebühr erhoben, mit welcher nur Geld wieder in etwas völlig anderes gebuttert wird, die gar nichts damit zu tun hat, damit wieder irgendwelche andere profitieren, die noch weniger damit zu tun haben. Für mich an der Stelle ein entschiedenes "Nein, danke".
    • Tjuck 15.08.2019 16:46
      Highlight Highlight Die Gebühr soll erhoben werden, damit weniger gefahren und somit auch weniger CO2 ausgestossen wird. Somit ist sie nicht sinnlos. Und dass das Geld den Bürgern in anderer Form rückerstattet werden soll, passt dir nicht?
    • sturzendiego 16.08.2019 10:38
      Highlight Highlight @Tjuck: Glaubst du wirklich dran? Ich habe hier meine Zweifel. Gebühren sind schön und gut, wenn auch die Gesellschaft wirklich was davon hat und nicht nur einzelne Personen.
  • Mutbürgerin 15.08.2019 14:14
    Highlight Highlight Die grossen Unternehmen können sich von der CO2 Abgabe befreien lassen. Wie praktisch, nur das Kleinvieh, das keinen Impact hat, wird gemolken.
    • Tjuck 15.08.2019 16:47
      Highlight Highlight So ist es, spricht aber nicht gegen die erwähnte Gebühr.
    • Satan Claws 16.08.2019 16:38
      Highlight Highlight Sie können auch gleich mit dem Arbeitsplatz ins Ausland migrieren. Es hat schon seine Richtigkeit.
  • HeforShe 15.08.2019 13:51
    Highlight Highlight Für mich wäre das problematisch - als Tierfotografin muss ich in teilweise entlegene Ecken zu den Ställen und bin im Sommer oft um 4 Uhr morgens für den Sonnenaufgang unterwegs. Letztendlich müsste ich diese Belastung wieder auf die Klienten umwälzen, aber angesichts der zeitlichen und örtlichen Situation gibt es keine Alternative.

    Und ich bin sicher nicht alleine mit abgelegenen Orten und speziellen Zeiten.
    • Tjuck 15.08.2019 16:50
      Highlight Highlight Dann kostet halt ein Foto von dir ein paar Rappen oder Franken mehr. Wo ist das Problem? Was kostet überhaupt so ein Foto von dir, Arbeitszeit, Altersvorsorge, Ausrüstung (inkl. Auto) und alles andere mit eingerechnet?
    • Satan Claws 16.08.2019 16:41
      Highlight Highlight Kaputte Umwelt, weniger Artenvielfalt, weniger Sujets für Sie.
    • HeforShe 16.08.2019 22:59
      Highlight Highlight Die Kosten für das Foto kommen auf das gebuchte Paket an.

      Wegen Umwelt: Ich bin Vegetarierin, fliege alle Jahre mal, achte auch in der Fotografie auf 2ndhand oder recycelte oder nachhaltig hergestellte Produkte (von Ausrüstung bis zur Ablieferung). Die meisten Tier- und Artenschützer- ob jetzt naturwissenschaftlich oder eben dokumentarisch unterwegs, geben wohl mehr zurück, als sie durch die individuelle Mobilität, auf die sie angewiesen sind, nehmen.

      Gerade, weil sie mittendrin sind.
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  • Mitel 15.08.2019 11:30
    Highlight Highlight Man könnte mit dem Geld aus der CO2-Strafsteuer zum Beispiel eine Steuerreduktionen für Immobilienfirmen ermöglichen, welche Parkplätze mit E-Ladestationen anbieten. Das Geld fliesst dann aber wahrscheinlich in den grossen Topf und die Klimaleugner fühlen sich bestätigt, dass man Sie nur abzocken will.
  • Mutbürgerin 15.08.2019 11:16
    Highlight Highlight Ist das wirklich so, dass sich der CO2 Verbrauch im Verkehr nicht verbessert hat seit 1990? Die Autos verbrauchen doch immer weniger. Was hier wohl verschwiegen wird ist, dass die Einsparungen der Industrie durch das Bevölkerungswachstum wieder zunichte gemacht wird. Wie wäre es mit einer Steuer auf Einwanderer?
    • Pafeld 15.08.2019 13:17
      Highlight Highlight Wie wäre es mit einer CO2-Steuer auf "der Ausländer ist pauschal an allem Schuld!"-Gebrabbel? Wir halten doch mal in Erinnerung, dass auch die SVP händeringend mit Klauen und Zähnen an einem Wirtschaftskonzept festhält, dass ohne Wachstum und folglich (bei der lausigen Reproduktionsquote der Bioeidgenossen) ohne Zuwanderung nicht funktioniert. Der grösste Zuwanderungstreiber ist die Wirtschaftspolitik der SVP/FDP.
      Aber es reicht ja, ein paar Schweizerfahnen zu schwingen und "trittst im Morgenrot daher" zu singen und auf die Linken zu zeigen, die dabei nicht mitmachen, um davon abzulenken.
    • Patrick Toggweiler 15.08.2019 13:29
      Highlight Highlight Die Autos werden aber auch immer mehr SUVs.
    • Mutbürgerin 15.08.2019 13:31
      Highlight Highlight Ich hab nichts gegen Einwanderer, aber sie führen zu Folgekosten. Warum sollen sie sich nicht daran beteiligen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Platon 15.08.2019 10:50
    Highlight Highlight Ich könnt echt wieder losheulen, was hier für Unwissen über Abgaben herrscht! Der Mittelstand profitiert von Abgaben, wenn sie sozial rückverteilt werden!!! Hört auf zu behaupten, der Mittelstand bezahle es! Nein, nur jene, die exzessiv CO2 produzieren bezahlen es, der Rest profitiert! Deshalb heisst es auch Lenkungsabgabe!
    • Platon 15.08.2019 11:40
      Highlight Highlight Hier für alle Schlauberger, die mir immer noch nicht glauben wollen oder ihr Finanzwissen von der SVP beziehen: https://www.svazurich.ch/internet/de/home/firmen/co2-abgabe.html
      Wer hätte gedacht? Der Linksgrüne-Klimakommunismus führ also tatsächlich dazu, dass der Mittelstand profitiert, der CO2-Ausstoss sinkt und das Wirtschaftswachstum immer noch zwischen 1-2% liegt. Soll mir noch jemand sagen Abgaben seien unsozial, schadeten der Wirtschaft und wirkten ohnehin nicht. Hier habt ihr den Beweis! Und jetzt hopp hopp, weitet diese Abgabe auf die restlichen Emittenten aus!
    • Tjuck 15.08.2019 13:07
      Highlight Highlight @DomKi

      Nein, dir wird kein Limit aufgezwungen, das stimmt nicht. Du zahlst die Steuer vom ersten Liter an, nicht erst ab einer bestimmten Menge. Das Autofahren würde insgesamt mehr kosten. Auch viele kurze Fahrten würden genau so zu Buche schlagen wie eine lange. Dein Aktionsradius würde nicht eingeschränkt. Überdies ist das Gesetzen so üblich, dass deine Freiheit eingeschränkt wird, zum Schutz der Freiheit anderer Menschen. Das ist das Wesen der Gesetze und des Rechts. Hier geht es um die Freiheit und das Recht kommender Generationen, eine intakte Umwelt vorzufinden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hyperventilator 15.08.2019 10:20
    Highlight Highlight Rotgrüne Umweltpolitik wird vom Mittelstand wahnsinnige finanzielle und materielle Opfer verlangen und absolut keine Auswirkungen auf den Klimawandel haben. Entweder wird die Klimaproblematik global gelöst oder sonst können wir es gleich sein lassen. Was aber etwas bringen würde, wäre wenn es der Industrie gelingen würde, nachhaltige Energieträger und Energiespeicher zu entwickelt, welche in der Lage wären die jetzigen Energieträger zu ersetzen. Umweltpolitik darf nie den Linken und Grünen überlassen werden!
    • Platon 15.08.2019 10:46
      Highlight Highlight @Hyperventilator
      Klar, wenn man keine Ahnung von Finanzpolitik hat. Eine Abgabe wird direkt zweckgebunden rückverteilt. Die CO2-Abgabe der Unternehmen geht in die Prämienverbilligung. Der Mittelstand profitiert von der Klimapolitik!!!
    • Satan Claws 15.08.2019 10:52
      Highlight Highlight Immerhin muss man sich selbst nicht ändern um etwas zu erreichen. Klingt legitim.
    • Kari Baldi 15.08.2019 11:36
      Highlight Highlight Solange wir nach dem Motto "Schuld sind die Anderen" argumentieren, werden wir nie die Klimaziele erreichen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 15.08.2019 10:17
    Highlight Highlight Ich denke dass ist Kontraproduktiv. Wirklich weh tut es sowieso nur dem Mittelstand abwärts. Und wenn u.A. dann die Lebensmittelpreise wegen den Transportkosten steigen und am Ende des Monats weniger im Portemonnaie ist dann spielt dass der SVP in die Hände.

    Man sollte sich lieber darauf konzentrieren dass man den ÖV attraktiver macht. Aber der wird ja auch immer wie teurer.
    • Satan Claws 15.08.2019 10:53
      Highlight Highlight Könnte man mit den Steuereinnahmen.
    • Tjuck 15.08.2019 13:11
      Highlight Highlight Letztendlich spielt jede politische Entscheidung der SVP in die Hände, weil: Schuld sind immer die Ausländer.
  • Magenta 15.08.2019 10:12
    Highlight Highlight Eine generelle CO2-Abgabe auf Treibstoff bringt der Natur erstmal nichts und trifft mal wieder den arbeitenden Mittelstand: Pendler können nicht weniger fahren, und die mit den teuren Protzautos interessiert's nicht.

    Mögliche andere Ansätze:

    - Höhere Spritpreise, aber wieder mehr Abzug auf Arbeitsweg (so werden Freizeitfahrten mehr belastet).
    - Einnahmen zweckgebunden (z.B. Subventionen für umweltgerechtere Fahrzeuge)
    - Kreisel sind super, aber man muss x-Mal mehr abbremsen und Gas geben als früher. Ist das effizienter als Rotlichter?
    - Nur noch Autos mit Energieeffizienz A/B zulassen.
    • Ich_bin_ich 15.08.2019 10:42
      Highlight Highlight Endlich mal vernünftige Vorschläge meiner Meinung nach. Danke.
    • Satan Claws 15.08.2019 11:04
      Highlight Highlight Ob ein Kreisverkehr sinn ergibt ist von den lokalen Begebenheiten abhängig.
    • Tjuck 15.08.2019 13:13
      Highlight Highlight Also wenn ich dich richtig verstehe nützt eine "generelle CO2-Abgabe auf Treibstoff" nichts aber "höhere Spritpreise" nützen schon. Wer soll da die Logik verstehen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • fidget 15.08.2019 10:11
    Highlight Highlight Diese Forderung dürfte bei vielen sehr unpopulär sein. Schlussendlich muss man aber so realistisch sein und sich eingestehen, dass Veränderungen nur übers Portemonnaie gehen. Freiwillig ändern die wenigsten etwas. In meinem Umfeld sehe ich, dass das Auto sehr oft aus reiner Bequemlichkeit genommen wird. Die meisten Wege wären problemlos zu Fuss oder mit dem Velo zu bewältigen. Wenn es dann doch ein Auto sein soll, reicht in vielen Fällen ein Kleinwagen. SUVs sind überdimensioniert und meistens spricht nichts dafür.
    • Ich_bin_ich 15.08.2019 10:52
      Highlight Highlight Ihre Analyse mag zutreffen in Ihrem Falle.
      Offensichtlich ist in ihrem Umfeld das Auto ein Luxusgut. Da kann man natürlich entsprechende Abgaben fordern.
      Bei anderen Menschen ist das Auto bislang leider existenziell wichtig. Eine reine Abgabe auf Kraftstoffe zu fordern, kann nur von Menschen kommen, die weder zwingend auf das Auto angewiesen sind, noch aus prekären Verhältnissen kommen.
  • Mat_BL 15.08.2019 10:07
    Highlight Highlight «Jedes nicht in die Welt gesetzte Kind bedeutet eine CO2-Einsparung von rund 58,6 Tonnen im Jahr» (Laut Buchautorin Brunschweiger («Kinderfrei statt kinderlos»). Zum Vergleich: Ein Jahr lang vegan zu essen, führt laut kanadischen Forschern zu CO2-Einsparungen von 3,8 Tonnen.

    ...und bei mir im Hintergrund das Radio: Verkehrsnachrichten - wird präsentiert von agip, der neue grüne, effiziente Kraftstoff an ihrer Tankstelle. / Das Wetter wird präsentiert von der Garage xy mit dem neuen Modell xy / Ein Hörer-Quiz: Gratis Flüge von EasyJet zu gewinnen, usw.

    Das läuft wirklich schief!
    • Rainer Winkler 15.08.2019 10:53
      Highlight Highlight Geburtenziffer Schweiz: 1,5
      Geburtenziffer Afrika: 6?

    • Cubbie 15.08.2019 11:07
      Highlight Highlight @Rainer

      ökologischer Fussabdruck Schweiz: 5.3 gha/Pers.

      ökologischer Fussabdruck Afrika: 1.4 gha7Pers.
    • Tjuck 15.08.2019 13:18
      Highlight Highlight Es geht aber nicht nur um die Anzahl Kinder (d. h. Menschen), sondern um das Produkt aus Anzahl Menschen und Verbrauch pro Kopf. Der Pro-Kopf-Verbrauch eines Europäers ist wesentlich höher als derjenige eines Afrikaners. Also können nicht 1,5 Europäer gegen 6 Afrikaner aufgewogen werden oder umgekehrt (@Rainer).

      Und auch du, lieber Mat_BL, bist ein Mensch, d. h. warst mal ein Kind, und verbrauchst Ressourcen. Nur so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tekk 15.08.2019 09:47
    Highlight Highlight Hier wird einfach wieder auf kosten des kleinen Mannes Klimapolitik betrieben. Richtiger wäre es, man würde auf Neuwagen (SUVs usw. mit grossem Motor) eine Steuer von 10-20 Prozent des Kaupreises erheben.
    Es wäre nämlich auch Umweltfreundlicher wenn wir unsere Autos länger fahren würden anstatt alle vier jahre ein neues vor die Tür zu stellen, selbst wenn ein neues Fahrzeug 2 liter weniger verbraucht erzeugt die Herstellung des Fahrzeugs ein vielfaches an CO2, im Gegensatz zum Mehraustoss eines weniger effizenten Autos.
    • vpsq 15.08.2019 10:22
      Highlight Highlight Alle 3-5 Jahre ein neues Auto vor die Tür stellen hat eben bei den Meisten den Hintergrund vom Leasing. Deshalb Leasing abschaffen. Wer sich ein Auto leisten möchte soll das Geld Bar hinlegen.
    • Platon 15.08.2019 10:48
      Highlight Highlight @Tekk
      Der Mittelstand profitiert von Abgaben, wenn sie sozial rückverteilt werden!!! Hör auf Lügen zu verbreiten, nur weil du keine Ahnung von Wirtschafts- und Finanzpolitik hast!
    • Pisti 15.08.2019 11:03
      Highlight Highlight Tekk das Auto wird ja länger gefahren, einfach nicht von mir. Jemand kauft es Occasion und irgendwann wird exportiert richtung Süden. Spielt dabei absolut keine Rolle wer dabei das Auto fährt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SGR 15.08.2019 09:47
    Highlight Highlight na dann bitte auch eine Co2-Steuer für all jene die jetzt schon Kinder haben oder noch Kinder bekommen. Vom Tag der Geburt bis zur Volljährigkeit der Kinder, zahlen die Eltern 5.- pro Tag.
    Immer mehr Menschen bedeutet mehr Co2 also sollten die Verursacher auch dafür bezahlen.
    • mutorintemporibus 15.08.2019 10:46
      Highlight Highlight " Co2-Steuer für ....Kinder" . Zwar zynisch, aber rein wissenschaftlich betrachtet korrekt. Und darum für jeden Suizid CHF 50'000.00 in die Erbmasse, weil das ist umweltpolitisch sinnvoll.
      Aber eben: Der PW eignet sich soooo gut als negatives Symbol für Symbolpolitik.
    • henrich 15.08.2019 11:10
      Highlight Highlight Verursacher sind nur Kinder? Und Erwachsene stossen kein CO2 aus?
      Wer soll dann die AHV finanzieren und wer leistet Militärdienst und wer stellt unser Staatswesen sicher?
    • Tjuck 15.08.2019 13:22
      Highlight Highlight Also du meinst eine CO2-Steuer, die auch die Kinder bezahlen müssen, sofern sie CO2 produzieren? Oder zusätzliche eine generelle Steuer für Kinder, zusätzlich zur CO2-Steuer?

    Weitere Antworten anzeigen
  • iisprinzässin 15.08.2019 09:44
    Highlight Highlight Ich dachte der Fleischkonsum verursache das meiste CO2?
    • Forest 15.08.2019 10:01
      Highlight Highlight Ein 200g Burger steht in der Co2 Bilanz für 55km Autofahrt (Ohne Futtermittel Anbau). Rechnet man Futtermittel Anbau dazu sieht die CO2 Bilanz düster aus, dagegen ist sogar ein SUV mit V8 Sauber..
      Eine Fleischsteuer ist zu extrem.. Und versuchen Veganer Klimaschädliche Fleisch Werbung zu verbieten heist es Missionieren...
      Mein Fazit: So genau und wichtig scheint eine CO2-Emissionen Reduktion wohl doch nicht zu sein.

      Aber eben die bösen Autofahrer sind das Hauptziel und die wohl die einzigen die CO2-Emissionen ausstossen.
    • hiob 15.08.2019 10:21
      Highlight Highlight ich glaube bei fleisch handelt es sich nur um etwa 14%, was aber immer noch sehr viel ist.
    • Mutzli 15.08.2019 10:21
      Highlight Highlight @iisprinzässin

      Die Behauptung taucht zwar immer wieder auf, aber hätte dafür bis jetzt noch keinen Beleg gesehen.

      Gemäss dem World Resources Institute machen sämtliche Landwirtschaftlichen C02-Emissionen ca. 11% des Gesamtaustosses aus, 39% davon allein durch "enteric fermentation", d.h. ...na ja, Rinderfürze, mehr oder weniger. In der EU macht die Agro 9.6% aus (siehe Grafik).

      Je nach Region ist das effektiv mehr als z.B. Verkehr und absolut ein Riesenposten, der rel. einfach reduziert werden kann und absolut sicher muss. Aber keineswegs C02-Produzent Nr. 1. Und das sag ich als Vegi :-P
      Benutzer Bild
  • Bündn0r 15.08.2019 09:38
    Highlight Highlight Prozente vergleichen hat 0 Aussagekraft. Gibt zusammen immer 100, egal wie ökologisch wir unterwegs sind.
    Da die Gesamtmengen sich verändern können Aussagen wie: "kommt der Verkehr nicht vom Fleck." nicht bewiesen werden. Seit 1990 ist das Total um 12% zurückgegangen. Da der Anteil Verkehr konstant blieb dieser etwa ähnlich. Das trotz steigender Bevölkerung und Mobilität. Es gab durchaus Fortschritte.
    Interessant wären CO2 total pro Jahr in Tonnen, bzw pro Kopf und Jahr. Weiter die Effizienz: Tonnen pro Personenkilometer.

    Die Aussage, dass wir mehr tun sollten bleibt natürlich korrekt.
  • Heinzbond 15.08.2019 09:38
    Highlight Highlight Ist ja auch klar das es beim Trend, sich ein 2 Tonnen erstauto SUV und ein zweitauto mit 200 PS eher vorangeht mit der Erhöhung des Ausstosses von co2. Aber ich denke nicht das freiwillige Verpflichtungen bei den Herstellern etwas bringen, oder höhere Preise an der Zapfsäule, die müssten schon massiv erhöht werden, sieht man ja bei den Zigaretten, immer wieder erhöhen bringt da nix... Meiner Meinung nach sollte der öv stärker subventioniert werden, vielleicht bei Fahrten unter 40 Minuten sogar kostenlos sein, wäre ein grösserer Anreiz, und natürlich auch ausbauen den öv, autobahnen gibts genug
  • Nik G. 15.08.2019 09:38
    Highlight Highlight Richtig so. Mit dieser Massnahme werden kleinere, sparsamere oder Elektroautos gefördert. Die blöden SUV welche mit einer Person vom Aargau nach Zürich die Autobahnen verstopfen machen keinen Sinn. Das Einkaufen mit dem riesen Auto als Hausfrau macht dann kein Sinn und sie fährt plötzlich mit einem Elektrovelo mit Anhänger in den 2 km entfernten Coop oder Migros.
    • Chili5000 15.08.2019 09:49
      Highlight Highlight Ach so, ein Toyota verstopft nicht die Strasse. Alles klar! Danke für die Auflösung...
    • Nik G. 15.08.2019 10:18
      Highlight Highlight Wirklich?! Logisch verstopft ein Toyota auch die Strasse. Ein Toyota oder jedes andere kleine Auto benötigt weniger Platz und verbraucht weniger Sprit. Ganz einfach. Wenn Autofahren teurer wird weicht man auf günstigere Varianten um. Wie geschrieben ein Elektrovelo z.b.
    • Jonny_0815 15.08.2019 11:10
      Highlight Highlight Mein Kleinwagen verbraucht doppelt so viel Sprit wie der SUV des Nachbars (Beide Toyota). Man sollte nicht das Fahrzeug, sondern den Verbrauch beachten.

      Grosse Fahrzeuge haben allerdings eine erhöhte Feinpartikelbelastung durch stärkere/grössere Bremsen und Reifen, dass ist auch nicht gut.

      Allgemein denke ich, dass ein Umdenken stattfinden muss und dass nicht durch Verbote, Steuern und Kosten, sondern durch attraktive Angebote der ÖV, E-Bikes, Subventionen usw. Auch eine erhöhte Aufmerksamkeit auf diese Themen. Somit wird das Auto überflüssig und weniger bis gar nicht genutzt. Win - Win.
  • Firefly 15.08.2019 09:30
    Highlight Highlight Wie wäre es anstatt einer Steuer/Abgabe mit einem Bonus für solche die verzichten oder günstigen Alternativen.

    Übrigens bezüglich Angewiesenheit... Wir als vierköpfige Familie hatten nie ein Auto und fahren auch selten mit. Es geht. nur eine Frage der Organisation und der Ansprüche. Das Geld das man einspaart gibt man dafür dann für eine Wohnung in der nähe der Arbeit aus. Dies ist aber auf jeden Fall effizenter und umweltverträglicher als Pendeln. Und wenn man für den Job mobil sein muss, soll der Arbeitgeber dafür aufkommen müssen.
    • Mat_BL 15.08.2019 10:15
      Highlight Highlight "Das Geld das man einspart gibt man dafür dann für eine Wohnung in der nähe der Arbeit aus"

      Ehm, lieber Firefly: Haben Sie an ihrem Wohnort keinerlei soziale Kontakte, Bekannte, Freunde (ich meine reale, echte, nicht die auf Facebook) mit denen Sie sich regelmässig Treffen und Unterhalten, dass sie so gerne - wenn ein Arbeitgeber pfeift - Sie dafür sofort den Wohnort wechseln?
    • Platon 15.08.2019 10:52
      Highlight Highlight @Firefly
      Jene die schon sauber sind profitieren ja auch durch eine Abgabe sofern diese rückverteilt wird🤦🏻‍♂️ Was ist daran so schwierig zu verstehen?!?!
    • Firefly 15.08.2019 17:18
      Highlight Highlight @Mat_BL Ich muss nicht jedes Jahr einen neuen Job haben, und einer Karriere hinterher pendeln. Sagen wir es so, ich bin ganz zufrieden, auch ohne Auto :)
  • ChillDaHood 15.08.2019 09:27
    Highlight Highlight Wenn ich mir vorstelle, dass eine CO2 Steuer direkt in die CO2-Reduktion fliessen würde, dann kämen wir der Lösung näher.

    Beispiel: Synthesegas (Syngas) Produktion durch Entnahme von CO2 aus der Luft. Gab doch da den Artikel über die aktuelle ETH Forschung.
  • Troxi 15.08.2019 09:20
    Highlight Highlight Wichtig ist, dass es eine klare Zweckgebundene Wiederverwendung findet. Beim Zusatz AHV-Mwst Prozent hat ja nicht mal dies geklappt. Somit muss man schon gezwungenermassen Kritisch diesem Vorhaben gegenüberstehen. Meines Erachtens sollte man mit dieser Abgabe weder E-Mobilität noch ÖV fördern, sondern in die Forschung für Synthetisches Benzin stecken. Der steigende Hunger nach Strom ist ein weiteres Problem in Sachen Klimaschutz und somit keine wirkliche Lösung, sondern nur eine Verlagerung.
    • Repplyfire 15.08.2019 09:37
      Highlight Highlight Die Herstellung, Vertrieb und Lagerung von synthetischen Kraftstoffen benötigt jedoch eine nicht unwesentliche Menge an Energie. Der Kraftstoff muss dann auch wieder mit grossen Verlusten in Vortriebsenergie zurückgewandelt werden.
      aus Zeit.de: "Für den Einsatz im Pkw sind E-Kraftstoffe eine Chimäre, die suggerieren soll, der Verbrennungsmotor könne in alle Ewigkeit überleben. Nur wo eine Elektrifizierung des Antriebs schwer vorstellbar ist, haben E-Fuels eine echte Perspektive: zum Beispiel im Passagierflugzeug"
  • THEOne 15.08.2019 09:19
    Highlight Highlight jaaa... steuern auf alles und jeden hat ja schon immer alle probleme gelöst...nicht...
  • Turicum04 15.08.2019 09:12
    Highlight Highlight Eine CO2 Abgabe bringt nichts, ausser eine neue Einnahmequelle! Eine Tempohalbierung bringt sofort etwas! Wenn eine Partei dies nicht berücksichtigt, wird sie bei den nächsten Wahlen einfach nicht mehr gewählt! Tempo 20/40/60 - aber sobito!
    • Platon 15.08.2019 10:54
      Highlight Highlight @Turicum
      Abgaben sind keine Einnahmequelle wie Steuern! Sie müssen zweckgebunden rückverteilt werden!
    • Basswow 15.08.2019 13:48
      Highlight Highlight 20km/h? Das müssten aber alle einhalten. E-Velos, Rollbretter etc.
      🙈
  • fools garden 15.08.2019 09:12
    Highlight Highlight Verbannt doch endlich die Autos aus den Städten. Gibt Platz für Trottis und Fahrräder und der elenden Doppelmoral wie sie User DocShi schön beschreibt ist auch der Riegel geschoben.
  • Gantii 15.08.2019 09:06
    Highlight Highlight Warum wird Kerosin hier nirgends erwähnt? Benzin und Diesel schön und gut, wenn man aber Schweröl (Schiffe) und Kerosin (Flugzeuge) weiterhin aussenvor lässt kann man nicht behaupten diese Steuer sei für den Klimaschutz oder eine CO2 Steuer.
    • fools garden 15.08.2019 09:52
      Highlight Highlight Richtig was Du sagst, Politiker lassen die Wirtschaft gerne in Ruhe und setzen den Hebel wo's am Leichtesten geht...beim Pöbel!
  • Malesch 15.08.2019 09:02
    Highlight Highlight Symptom Bekämpfung delux. Hat noch nie funktioniert. Und wie bitteschön soll sich das ein KMU leisten. Mein Transporter habe ich endlich ab bezahlt. Wer gibt mir nun das Geld um einen E-Transporter zu kaufen. Gibt es das überhaupt schon? Der Staat macht voraussichtlich 2.8 Milliarden Überschuss, (schon wieder) warum zahlt er nicht mit dem Geld Subventionen aus
    • Chili5000 15.08.2019 09:54
      Highlight Highlight Das wollen die Klimagutmenschen die in der Stadt in einer WG Wohnen nicht hören. Die Trämlen durch die Stadt oder fahren mit ihrem Vintage Velo in eine coole Bar. So weit denken die nicht...
  • whatthepuck 15.08.2019 09:00
    Highlight Highlight Lustigerweise sind es beim Verkehr ja gerade die Vermögenden mit ihren dicken Karren, welche am meisten CO2 in die Atmosphäre rauspusten. Oder die Unternehmer mit ihren Lastwagenflotten.

    Diese Massnahme wird aber die Unterschicht am härtesten treffen; jene Schicht, die nicht 2-3 Autos in der Garage vor dem EFH stehen hat, sondern jene, die in der Agglo lebt und sich einen zweckmässig motorisierten Occassionswagen in der Familie teilt.

    Bin dafür; aber wichtig ist ein sehr ausgeklügelter Erhebungs- und Rückverteilungsmecano.
    • Chili5000 15.08.2019 09:55
      Highlight Highlight Dir ist schon klar das es immer nur die Ärmsten trifft? Es ist auch gewollt so....
  • Repplyfire 15.08.2019 08:54
    Highlight Highlight Grundsätzlich begrüsse ich die Idee. Mit dem Geld sollte jedoch zweckgebunden E-Mobilität sowie regenerative Energien gefördert werden. Denn nicht jede Person kann in verhältnissmässigem Umfang den ÖV nutzen. Zudem ist der ÖV mit den Kapazitäten heute schon am Limit. Positiver Nebeneffekt. Erweiterete Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen und derer Importe sowie zusätzliche Arbeitsplätze im Netzunterhalt und nachhaltiger Energiegewinnung in der CH.
    • Quinn 15.08.2019 09:19
      Highlight Highlight Bei der e-Mobilität verlagert sich lediglich die Umweltverschmutzung. Die Herstellung der Akkus ist nicht klimaneutral. Ein e-Auto braucht 200'000 km um umweltfreundlicher als ein normales verbrennungsmotor Auto zu sein. Auch elektro ist keine Alternative! Vom Abbau und der Entsorgung haben wir noch gar nicht angefangen. Ich schwöre aufs Fahrrad und das Pferd! 👍
    • Chili5000 15.08.2019 09:56
      Highlight Highlight @Quinn: Du lebst bestimmt in der Stadt oder?
    • Repplyfire 15.08.2019 09:56
      Highlight Highlight @Quinn
      Faharad und Pferd sind super.

      Die 200'000 Km stimmen jedoch bei weitem nicht. Gab hier auf Watson kürzlich einen Artikel zu diesen manipulierten Studien.

      https://www.watson.ch/wissen/international/755959692-diesel-oekologischer-als-elektroauto-der-schmutzige-kampf-ums-sauberste-auto
  • Bart-Olomäus 15.08.2019 08:51
    Highlight Highlight Und was genau soll eine CO2 Steuer bringen ?
    Unser CO2 so "oh shit, die bezahlen jetzt eine Steuer für uns .. wir müssen uns zurückhalten"

    Warum nicht einfach CO2 Freundliche Auto's mit div. Vorteilen versehen ?

    Zb. könnte der Staat 30%der Kosten für CO2 Freundliche Auto's übernehmen...

    E-Autos Fördern etc. ..
    aber eine 4 Köpfige Familie kann sich in der Schweiz nun-mal sehr selten ein Tesla oder sonstige E-Autos Kaufen/Leisten ....

    • eigiman 15.08.2019 09:17
      Highlight Highlight Mit dieser Abgabe würden wohl genau solche Projekte finanziert, somit würden die nach System "Schmutzigen" die "Sauberen" unterstützen.
    • NurEineMeinung 15.08.2019 09:20
      Highlight Highlight Ich denke der Nissan Leaf ist vernünftig im Preis
    • Pezzotta 15.08.2019 09:38
      Highlight Highlight Bin nicht für noch mehr Subventionen, lieber Lenkungsmassnahmen mit geeigneten Rückvergütungen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kari Baldi 15.08.2019 08:42
    Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich mit jeder Massnahme einverstanden, die das CO2 senkt. Autos mit Heizungen zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Birnen. Heizungen werden im Schnitt alle 20-25 Jahre erneuert, die alte Anlage vernichtet. In dieser Zeit sind Heizungen extrem sauberer geworden. Von dort stammt die Ersparnis, nicht primär von der CO2-Abgabe.
    Schon der Verzicht auf ein Zweit- oder Drittauto würde viel bringen. In manchen Haushalten gibt es bis zu vier Autos! Der Druck, ganz aufs Auto zu verzichten, ist zu wenig gross, leider. Da helfen nur die Grünen weiter - nicht die Grünliberalen...
    • Tekk 15.08.2019 09:50
      Highlight Highlight Beim ersten Punkt mit der Heizung gebe ich Ihnen Recht, beim zweiten zum Thema Auto aber nicht.
    • Chili5000 15.08.2019 09:59
      Highlight Highlight Was spielt es für eine Rolle ob ich vier Autos in der Garage habe. Fahren tu ich nur eines, auch wenn ich jeden Tag ein anderes fahre?
    • eigiman 15.08.2019 11:13
      Highlight Highlight Ein Verbrennungs-Auto sorgt je nach Studie/Quelle für Voremissionen, sprich CO2 während der Herstellung, von 1 bis 10 Tonnen. Somit spielt es eine Rolle.

      Und nicht nur bei Autos ist dies nicht zu unterschätzen, als Beispiel sind Diskussionen, ob jede Wohnung einen Wäscheturm haben soll, durchaus legitim.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rainer Winkler 15.08.2019 08:38
    Highlight Highlight Ich habe mir bisher immer enthalten in Frankreich für 15 Rappen weniger zu tanken, da ich die Steuern lieber in die Schweiz investiere... Bei 50 Rappen wird es mir jedoch leicht fallen und ich glaube, ich bin dabei nicht der einzige!
    • Firefly 15.08.2019 09:32
      Highlight Highlight Danke für Ihre Hilfe!
    • Rainer Winkler 15.08.2019 09:55
      Highlight Highlight Bitte gern geschehen, meine Dienste als Zahlschwein hab ich immer mit vollem Vergnügen gemacht!
    • Kari Baldi 15.08.2019 11:10
      Highlight Highlight Es wird immer Menschen geben, denen "Geiz ist geil" und "nach mir die Sintflut" wichtiger sind als Verantwortung zu übernehmen...
  • PeteZahad 15.08.2019 08:38
    Highlight Highlight Wer sich bei der Abstimmung zur Energieetrategie des Bundes die Mühe gemacht hat das Papier zu lesen konnte schon damals sehen, das Erhöhungen der Benzinpreise bis zu 5.- der Liter (zum damaligen Index) angedacht waren um die horrenden Kosten zu tragen. Alle die jetzt reklamieren aber damals Ja gestimmt haben sind selber Schuld und sollten lieber still sein.
  • zeromaster80 15.08.2019 08:38
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Bruno Meier (1) 15.08.2019 08:35
    Highlight Highlight Fakten: Gemäss BFS, wurden 132 Mia. Personenkilometer ÖV + MIV 2017 zurückgelegt + von 30% gegenüber 2000.
    Benziner, Einführung Katalysator 1985 brachte eine Reduktion der Schadstoffe (nicht CO2) von 90%. Einführung von EURO4 im Jahre 2001 brachte Reduktion von 90% gegenüber Kat. 1985. Jetzt haben wir EURO6.
    Wenn ein Rasenmäher im Jahr 10 lt. Benzin verbraucht und er so sauber wäre wie ein Auto 1984 ohne Kat., was wahrscheinlich nicht der Fall ist, produziert er (CO, HC, NOx) so viele Schadstoffe wie ein modernes Auto, welches 7lt/100km verbraucht und 15'000 km Jahr fährt.
    Als Gedankenstütze
    • Pezzotta 15.08.2019 09:45
      Highlight Highlight Mit einer ehrlichen CO2 Abgabe zählt dann auch der „Rasenmäher“ so viel, dass beim Neukaufen ev. ein Elektromäher zum Zuge kommt?
    • Tekk 15.08.2019 09:52
      Highlight Highlight Danke, genau so ist das!
  • Thomas G. 15.08.2019 08:34
    Highlight Highlight Vielleicht hat die hohe Zuwanderung und damit Wachstum des Verkehrsvolumens ja etwas damit zu tun?

    Wie immer sind die linksgrünen und Weltverbesser auf einem Auge blind und argumentieren nach dem Motto "die anderen müssen!" Der Herr Professor mag mit dem Bike zur Arbeit fahren und in Wolle gestrickt vor seine Studenten stehen wie er will, das von anderen zu fordern geht aber klar zu weit.

    Wer Zuwanderung befürwortet darf sich nicht wundern wenn dann der CO2 Ausstoss steigt.

    Das ist reine Logik.
    • eigiman 15.08.2019 09:21
      Highlight Highlight Facepalm. Gärtchendenken. Oder glaubst Du, dass das CO2 der Ausländer im Ausland bleibt, wenn die auch blieben? Wir haben hier ein globales Problem... Ist schon bedenktlich, wie jedes beliebige Thema auf die Fremdenpolitik gelinkt werden kann.
    • Firefly 15.08.2019 09:35
      Highlight Highlight Ja vor allem die Zuwanderung der Reichen mit ihren SUV's tragen dazu bei. Aber auch Herr und Frau Schweizer fahren heute vermehrt SUV und der Verbrauch steigt. Auch wohnen viele auf dem Land und arbeiten in der Stadt. Der Pendelverkehr hat massiv zugenommen.

      Das Problem ist nicht Monokausal und es alleine auf Zuwanderung abzuschieben hat nichts mit Logik zu tun.
    • Felix Erpf 15.08.2019 09:44
      Highlight Highlight Deine Logik hinkt irgendwie und hat vorallem einen großen Denkfehler zur Basis: der co2-Ausstoss der Menschen (auf der Welt) bleibt immer gleich. Wenn hier jemand zuwandert, muss er irgendwo abwandern. Fang an, global zu denken!
    Weitere Antworten anzeigen
  • GraveDigger 15.08.2019 08:26
    Highlight Highlight Es braucht keine CO2 Abgabe. Das ist Augenwischerei und bläht den Staatsapparat mit unsinnigen Abteilungen für irgendwas noch mehr auf. Denn um die Abgaben bezahlen zu können muss gearbeitet werden was noch mehr CO2 verursacht. Man kann nicht mit mehr Abgaben das Klima retten. Hier geht es einzig und allein noch mehr sinnlos Geld zu generieren das dann irgendwo in anderer Form verpufft. Die sauberste Energie ist die, die man nicht braucht.
    • Platon 15.08.2019 11:01
      Highlight Highlight @Grave
      Abgaben sind keine Staatseinnahmen🤦🏻‍♂️ Die CO2-Abgabe der Unternehmen fliesst in die Prämienverbilligung. Du profitierst also. Also halt dich bitte aus der Diskussion raus, wenn du keine Ahnung hast!
    • GraveDigger 15.08.2019 17:59
      Highlight Highlight Genau in etwa so das wenn Du Geld spendest es bei den Armen ankommt. Das System krankt daran das solange das Geld als Quersubventionen herumgeschoben wird. Es braucht keine Prämienverbilligung die alimentiert wird durch den Staat durch eine CO2abgabe oder was auch immer. Was nutzt mich die Verbilligung wenn ich anderweitig mehr auslagen habe?? 50Fr gespaart und 100Fr mehr abgaben bezahlt? Was soll da die Logik und Sinn sein? Ausser den Banken profitiert hier niemand was. Abe zieht gut bei Wahlen.. " Wir entlasten euch!"
  • Spitzbuab 15.08.2019 08:25
    Highlight Highlight Also Statistik kann man ja auslegen wie man möchte.
    Der CO2 Ausstoss hat seit 1990 um 1% zugenommen.
    Der Verkehr hat seit 2000 um mehr als 30% zugenommen.
    Also hat man ja bei den Fahrzeugen mehr als 29% CO2 eingespart.
    Wo ist das Problem?
    • vincenzo2 15.08.2019 09:08
      Highlight Highlight stimmt eben nicht. man hat bei anderen Bereichen (wie Gebäuden und Industrie) den Verbrauch extrem gesenkt, beim Verkehr ist er allerdings wenig passiert. Artikel lesen!
    • Firefly 15.08.2019 09:37
      Highlight Highlight Das Problem ist, es war auch 1990 zu viel. Und ein weiters Problem ist, dass es ein globales Problem ist.
  • Tom T. 15.08.2019 08:24
    Highlight Highlight Endlich Steuer auf Kerosin für alle Flüge. Die Erträge für Klimamassnahmen nutzen.

    Dieses Modell weltweit einzuführen würde viel bringen.
    • ChillDaHood 15.08.2019 09:23
      Highlight Highlight Zwingend notwendig zumindest Europaweit. Jedes Flugzeug, welches durch europäischen Flugraum fliegt, muss nachweislich eine gewisse CO2 Steuer abgeben. Solange das nicht ist, würde ein Alleingang der Schweiz einfach den Schweizer Flughäfen die Konkurrenzfähigkeit rauben.
  • andrew1 15.08.2019 08:23
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
  • Silverstone 15.08.2019 08:16
    Highlight Highlight Ich versteh das Konzept leider immer noch nicht ganz....
    Werden dann die Abgaben direkt an die Autoindustrie abgegeben, damit die mit dem Kapital endlich "saubere" Autos entwickeln??
    Es ist doch einfach eine Frechheit, dass man sich im 2019 eine saubere Ökobilanz "kaufen" kann...
    Wir wollen nicht noch mehr für die Umwelt zahlen, die Industrie MUSS das übernehmen.
    Solange wir nur "Dreckschleudern" angeboten bekommen, solange KANN sich nichts ändern.
    • Pezzotta 15.08.2019 09:53
      Highlight Highlight Lustig, angeboten werden längst nicht „Dreckschleudern“ aber kaufen tun wir am liebsten gerade diejenigen.
  • Perwoll 15.08.2019 08:15
    Highlight Highlight "Eine CO2-Abgabe ist ein Instrument, das volkswirtschaftlich sinnvoll ist..." soll wohl ein Witz sein, keine zusätzliche Steuer ist volkswirtschaftlich sinnvoll. Genau, da durch jeden Franken Steuer das CO2 weniger wird. Nicht.
    • Triumvir 15.08.2019 09:07
      Highlight Highlight Nein, es ist kein Witz. Denn ohne, dass es der Konsument und die Wirtschaft im Portemonnaie nicht merkt, wird sich auch nichts innert nützlicher Frist ändern. Eine Verhaltensänderung - auch der Wirtschaft - kann häufig nur über das Portemonnaie bewirkt werden. Ansonsten werden auch weiterhin CO2-Schleudern massenhaft produziert, gekauft und eingelöst.
    • Platon 15.08.2019 11:04
      Highlight Highlight @Perwoll
      Abgaben sind keine Steuern!!! Wie kann man nur so ignorant sein?! Nur weil du keine Ahnung von VWL hast, heisst das nicht, dass man kein intelligentes Lenkungssystem etablieren kann. Bitte lese zuerst nach wie Lenkungsabgaben funktionieren, danach darfst du dich wieder melden!
    • Perwoll 15.08.2019 12:50
      Highlight Highlight @Platon Abgaben ist nur das sozialverträglichere Wort für Steuern. Eine Lenkungsabgabe nichts anderes als ein Versuch, der Bevökerung ein von der Politik angedachtes Verhaltensmuster aufzuzwingen.
  • Ich_bin_ich 15.08.2019 08:13
    Highlight Highlight Die wohl dämlichste Idee seit langem.
    Solange von Arbeitslosen Arbeitswege von zwei Stunden gefordert werden, asozial.
    Solange z.B. an mir bekannten Arbeitsorten, die meisten freien Wohnungen über die Hälfte des Einkommens z.B. eine Verkäufers kosten, asozial.
    Solange home office verpönt ist in vielen Firmen, asozial.
    Solange brauchbare Elektroautos für die Unterschicht nicht erschwinglich sind, asozial.
    Solange der ÖV nicht effizienter ist, asozial.

    Wundert mich nicht, dass genau pseudointellektuelle Weltverbesserer nichts auf die Arbeiter geben.
    • Platon 15.08.2019 11:07
      Highlight Highlight @Ich
      Der Mittelstand profitiert von Abgaben, wenn sie sozial rückverteilt werden!!! Hör auf Lügen zu verbreiten, nur weil du keine Ahnung von Wirtschafts- und Finanzpolitik hast! Die CO2-Abgabe der Unternehmen fliesst in die Prämienverbilligung. Also auch du profitierst! Der Mittelstand wird auf die lange Sicht enorm von der Klimapolitik profitieren können! Soviel zu deinen Weltverbesserern. Du hast einfach keinen blassen Schimmer!
    • Eh Doch 15.08.2019 11:18
      Highlight Highlight Velo, Car Sharing, Trotti, Marathon
      es gibt einige Möglichkeiten
    • Ich_bin_ich 15.08.2019 13:10
      Highlight Highlight @Platon
      Mässigen Sie sich. Respekt wenn Sie jemanden ansprechen gehört zur Kinderstube.
      Von was ich wieviel Ahnung habe, dürfte sich schwer aus einem Kommentar ableiten lassen. Ebenso können Sie nicht wissen von was ich profitiere oder von was nicht.

      Sehen sie, Theorie und Praxis sind unterschiedlich. Der Faktor Mensch, strukturelle Kosten, überbordende Bürokratie, komplexe Mechanismen usw. sind Faktoren die Sie nicht einbeziehen.
      Können Sie garantieren, dass Ihre Massnahmen den genannten Gruppen vollumfänglich zu Gute kommen und das in jedem Einzelfalle?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 15.08.2019 08:09
    Highlight Highlight Nein ich sündige nicht, ich fahre zur Arbeit/zum Einkaufen/zu Kunden um meine Familie zu ernähren.

    • Triumvir 15.08.2019 09:32
      Highlight Highlight Doch. Tust du doch. Denn du könntest das alles zum Beispiel mit einem E-Auto tun und den dazu notwendigen Strom bei einem Anbieter beziehen, der keinen dreckigen Strom produziert etc. Aber du willst natürlich für solche Sachen möglichst wenig Geld ausgeben und änderst dein Verhalten deshalb - noch - nicht, weil eben der finanzielle Anreiz fehlt...
    • Ich_bin_ich 15.08.2019 10:46
      Highlight Highlight @Triumvir
      Finanzieller Anreiz hört sich beschönigend an für mich. Reichlich sarkastisch gegenüber Geringverdienern.
      Ich nenne es lieber Zwangsabgaben. Ein finanzieller Anreiz im positiven Sinne wäre für mich z.B. kostenloser ÖV für Geringverdiener, Subvebtionen beim Ausbau von Nachtverbindungen, usw.
      Klimaretten wollen alle, solange es nicht an die eigene Existenz geht.
    • Platon 15.08.2019 13:24
      Highlight Highlight @Ich
      Ja toll, auch hier verbreitest du deinen Unsinn, wie schön! Keine Ahnung haben und einfach lospalavern wie Köppel. Der Mittelstand profitiert von der aktuellen Abgabe! Lies es nach: https://www.svazurich.ch/internet/de/home/firmen/co2-abgabe.html
  • Regas 15.08.2019 08:06
    Highlight Highlight Wird der Treibsuffpreis um 30Rp. oder mehr erhöht lohnt sich eine Fahrt selbst von 50Km ins Ausland, um zu Tanken. Da liegt dann auch noch ein günstiger Einkauf drin. Und weil auch die Ausländer nicht mehr zum Tanken kommen wird sich der Verbrauch in der Ch schnell mal spürbar verringern.
    Soll der Verbrauch wirklich gesenkt werden, müssen die Länder in Zentraleuropa die Abgaben untereinander abstimmen.
    • eigiman 15.08.2019 09:22
      Highlight Highlight Die Rechnung möchte ich gerne sehen.
    • Pezzotta 15.08.2019 09:56
      Highlight Highlight Das wäre zwar toll, aber das ist halt das Problem. Wenn alle warten bis alle was tun wird nie irgendwer was tun.
  • Eh Doch 15.08.2019 08:06
    Highlight Highlight Wird Zeit dass nicht 1 Person jeden Tag einen Vierplätzer herumkarrt, das nenn ich mal idiotisch
    • TheDan 15.08.2019 13:18
      Highlight Highlight Soll der dumme Familienvater vom Land um zur Arbeit in die Stadt zu fahren nun noch einen zusätzlichen Einplätzer kaufen oder reicht es Dir wenn er nur noch jeden zweiten Tag zur Arbeit fährt?

      Idiotisch finde ich solche Kommentare wie von Dir!
  • Mat_BL 15.08.2019 08:03
    Highlight Highlight Eine Steuer auf jede Auto-Werbung auf Plakaten, Radio und TV?

    Dazu ein Gesetz, dass den Firmen vorschreibt, dass - wo irgendwie möglich - jede/r Mitarbeiter pro Woche einen Tag Homeoffice machen muss/darf.

    Aber solange alte Holzpfosten von Chefs "strikt gegen Homeoffice" sind, weil man dort die "Mitarbeiter nicht kontrollieren" kann, ändert sich nichts auf den Strassen, in Zügen - und in Sachen CO2.

    Dann ist es halt einfacher, den Arbeitern noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen. Als ob die meisten täglich freiwillig zum Spass herumfahren oder im Stau stehen würden. :-/
  • Elke Wolke 15.08.2019 08:03
    Highlight Highlight Problem:
    - Viele SUV gibt es nur als 4x4 Modell. Hier konnte bereits viel eingespart werden.
    - In Zürich gibt es keine Anreize Heizungen auf Erneuerbare umzustellen/ersetzten. Aufgrund der Rechtsunsicherheit wurden in den letzten Jahre viele ÖL-Heizungen durch ÖL-Heizungen ersetzt.
  • Snowy 15.08.2019 07:59
    Highlight Highlight Der einzige Skandal ist, dass eine Lenkungsabgabe auf Treibstoff noch nicht längst eingeführt wurde.

    Dazu ein noch ausgeprägteres Bonus/Malus für Fahrzeugtypen:
    Einen fetten SUV zu fahren schmerzt finanziell noch immer viel zu wenig.
    • Forest 15.08.2019 08:34
      Highlight Highlight Der einzige Skandal ist diese Heuchelei unserer Politiker und Regierungen. Mein Auto hab ich lange bevor es Alternativen gab gekauft. Das Auto ist noch voll und ganz Funktionstüchtig weshalb ich keinen Grund für einen Neuwagen Kauf sehe. Das Fahrzeug kann ich locker verkaufen und damit wird schön weiter CO2 Produziert. Problem gelöst? Ich denke nicht hauptsache wir stehen Sauber da. Am Zürichfest gab es zum "Plausch" Feuerwerk und Flugshows, da wurde mehr CO2 in die Luft gelassen als ich mit meinem Auto in Jahr austosse und das Traurige? Kein Mensch stört sich da am CO2 Ausstoss...
    • Snowy 15.08.2019 10:59
      Highlight Highlight Birnen und Äpfel...

      Aber ja: Fand die Flugshows auch unnötig.
  • samsam88 15.08.2019 07:58
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • aglio e olio 15.08.2019 08:54
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Iseeus 15.08.2019 07:54
    Highlight Highlight Statt ständig neue Kosten den Nutzern des vernünftigen Lebenszyklus inkl. der grauen Energie aufzubürden, wäre die Energieeffizienzvorgabe bei neuen Fahrzeugen der bessere Hebel. Ähnlich wie bei der Einführung der Katalysatoren damals.
    Man erinnere sich zudem, dass Frau Leuthard die Lenkungsabgabe auf Benzin erhöhte, da die Autos sparsamer wurden, und zu wenig in die Staatskasse einfloss. Das sind keine Lenkungsabgaben sondern Steuern. Sonst wären sie um ein Vielfaches höher und sozial unverträglich.
  • My Senf 15.08.2019 07:49
    Highlight Highlight Also ich weiss nicht mehr genau, aber 1990 war die höchste ZH nr. So bei 390T
    Heute bei 1 mio und trotzdem nur 1% mehr Emissionen aus Treibstoff!
    Da von es tut sich nichts zu sprechen ist schon fast lügen!
  • Ric_O 15.08.2019 07:49
    Highlight Highlight Grundsätzlich nicht verkehrt, da sich Personen dadurch bewusster werden und der Anreiz, in dieser Richtung noch weiter zu forschen entsprechend grösser wird.
    Aber man muss sich auch bewusst sein, dass es noch viel mehr Möglichkeiten gibt, die teils auch jeder Einzelne angehen kann:
    z.B. Fleischkonsum: Wenn jeder Deutsche nur 25% weniger Fleisch essen würde, dann spart das CO2 in Höhe aller Deutscher Inlandflüge im gleichen Zeitraum.
    oder Haustiere: Ein Hund ist für soviel CO2 verantwortlich, wie ein SUV mit 10'000km Laufleistung..

    Ich versuche mal, einen Vegitag pro Woche einzubauen...
    • mutorintemporibus 15.08.2019 11:14
      Highlight Highlight " Ein Hund ist für soviel CO2 verantwortlich, wie ein SUV mit 10'000km Laufleistung.": Folglich stosse ich ich als essender, verdauender Mensch so viel CO2 aus wie ein SUV mit "100'000 km" Laufleistung? Das beruhig mich ungemein, kann ich doch so meine Ferienflüge, meine Einkaufsfahrten ins grenznahe Ausland mit ruhigen Gewissen auf mich nehmen, macht den Braten auch nicht mehr fett.
  • ConcernedCitizen 15.08.2019 07:43
    Highlight Highlight Wir sollten uns mal auf die Auswirkungen der „Fast Fashion“ fokussieren. Die negativen Auswirkungen auf die Umwelt sind riesig! Und jeder kann was dagegen tun, vom Kind bis zum Greis. Da hören endlich mal die doofen Grabenkämpfe auf.

    (Habe seit 20+ Jahren kein Auto mehr)
  • David Rüegg 15.08.2019 07:43
    Highlight Highlight Wenn wundert's dass die Emissionen beim Verkehr nicht gesenkt werden können wenn man sieht was für Dreckskarren Jahr für Jahr neu zugelassen werden. Der Betrieb von solchen ineffizienten "Spassmobilen" darf (muss) ruhig mehrere zehntausend Franken pro Jahr kosten (Erhöhung Strassenverkehrsabgabe). Zudem ist ein flächendeckendes Mobility-Pricing einzuführen.
    • mAJORtOM95 15.08.2019 08:02
      Highlight Highlight danke
    • Perwoll 15.08.2019 08:16
      Highlight Highlight @David Rüegg wir leben nicht im Kommunismus
    • David Rüegg 15.08.2019 10:59
      Highlight Highlight @ Perwoll, ich sehe zwar keinen Zusammenhang zum Kommunismus aber muss vielleicht präzisieren. Mir geht es hier um Autos welche eine schlechte Energieeffizienz haben und/oder nicht ihrem Zweck entsprechende (V8 Offroader welche in ihrem Leben noch nicht mal einen Feldweg zu sehen kriegen). Wie bei vielen anderen Dingen muss entschieden werden, was höher zu gewichten ist; persönliche Freiheit oder Umweltschutz. Ein konsequenter Umweltschutz wird von allen, teils grosse, Opfer fordern. Das schleckt keine Geiss weg.
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  • CogitoErgoSum 15.08.2019 07:40
    Highlight Highlight Unnötige Fahrten sollten streng belastet werden. Das ist zwar schwierig umzusetzen, aber heutzutage sicher möglich. Beispiel: Ein Gerät fragt vor der Fahrt den Zweck der Reise ab. Diese wird aufgezeichnet und aus diesen Daten in periodischen Abständen die CO2-Abgabe unter Berücksichtigung individueller Einstellungen abgerechnet. Bei einer Polizeikontrolle kann der Zweck der Fahrt abgefragt und überprüft werden.
    • samsam88 15.08.2019 08:00
      Highlight Highlight Oh ja Überwachungsstaat wie in China. Der Staat soll jetzt schon wissen wann ich meine Eltern mit dem Auto besuchen gehe.
    • wolge 15.08.2019 08:05
      Highlight Highlight Das Problem ist die Definition...

      Für mich sind z.B. Unnötige Fahrten wenn Kinder mit dem Auto zur Schule gebracht werden...

      Generell finde ich zwei Autos resp. mehr als ein Auto pro Haushalt als unnötig...
    • Hier Name einfügen 15.08.2019 08:11
      Highlight Highlight Ist das Ihr ernst? Der Bürger soll dem Staat gegenüber rechenschaftpflichtig sein für seine Bewegungen? Der Staat soll wissen, kontrollieren und beschränken wann und wieso ich mich fortbewege, wohin ich gehe, was ich dort mache?
      Das ist nichts anderes als eine totalitäre Diktatur mit grünem Anstrich
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  • Fischra 15.08.2019 07:35
    Highlight Highlight Gut.... Geld hat man dann mal kassiert. Aber für was genau? Sollte nicht langsam etwas getan werden, um effektiv etwas für unsere Umwelt zu erreichen? Tun... = T.ag U.nd N.acht ....
    • Eh Doch 15.08.2019 08:08
      Highlight Highlight Nicht mehr oder weniger Auto fahren ist schon seeehr gut
  • Elpolloloco 15.08.2019 07:35
    Highlight Highlight spannend wäre noch zu wissen, wie die Aufteilung zwischen Individual- und Transportverkehr aussieht.
    Zudem sind einfach Benzin- und Dieselpreis erhöhen halt eher asozial... Und ganz ehrlich, da wäre eine kräftige Treibstoffabgabe auf Kerosin zuerst angebracht.
    • rburri38 15.08.2019 08:13
      Highlight Highlight Warum? Ein modernes Flugzeug ist effizienter als ein Auto das nur mit 1 Person fährt und etwa gleich wie ein Auto mit 2 Personen.
    • Pümpernüssler 15.08.2019 08:27
      Highlight Highlight @rburri effizienter? ein auto ist keine genau angabe. meinst du eins mit einem verbrauch von 15l/km oder eins mit 4l/km? Zudem bist du uns noch deine Quelle schuldig.
    • Pümpernüssler 15.08.2019 08:44
      Highlight Highlight pro 100 km 😉
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  • MacB 15.08.2019 07:33
    Highlight Highlight Belohnung statt Strafe käme beim Volk besser an. Subventionen für E-Autos oder emissionsarme Autos. Günstigere Parkplätze, etc.

    • mAJORtOM95 15.08.2019 08:05
      Highlight Highlight ja das wäre sicher ein sehr toller ansatz. ich finde eine kombination der beiden methoden wäre perfekt
    • Fehler beim Bearbeiten der Anfrage vong OLAF her 15.08.2019 08:16
      Highlight Highlight Oder alle parkplätze, auch blaue zonen, mit ladestationen versehen. Nicht jeder hat einen carport oder eine einstellhalle.
  • smeierisliimwald66 15.08.2019 07:32
    Highlight Highlight Die Gelegenheit "Luft" zu besteuern, wird sich keine Regierung der Welt entgehen lassen, egal ob links oder rechts. Aber wenn schon, dann auf alle Produkte eine Steuer, auch die Importe sollen dafür zahlen. Besser halt wäre ein Verzicht, beim Autofahren, Konsum, etc., so wie es Greta Thunberg nämlich eigentlich fordert. Aber wenn ich sehe, was so "zum Plausch" an den Wochenenden Benzin verbrannt wird, habe ich keine Hoffnung, dass ohne Verbote sich was tut. Ich meinerseits habe mich schweren Herzens schon mal vom Töff getrennt (heul!)...aber ich weiss nicht, wer zu solchen Opfern bereit ist...
    • Sarkasmusdetektor 15.08.2019 08:31
      Highlight Highlight Freiwilliger Verzicht klappt höchstens bei einer Minderheit. Die ignorante Mehrheit freut sich dann aufgrund der sinkenden Nachfrage über tiefere Preise und konsumiert einfach noch mehr.
  • marcog 15.08.2019 07:31
    Highlight Highlight Aber der Benzinpreis muss dieses Mal wirklich spürbar rauf. Sachen wie der Klimarappen nützen nichts, da sie den Verbrauchern nicht weh tun!
  • CogitoErgoSum 15.08.2019 07:27
    Highlight Highlight Die Motorradfahrenden (allen voran die Benzin-Roller) sollten speziell beachtet werden. Zitat: "Über ein Viertel des Brennstoffs wird unverbrannt in die Atmosphäre gepustet, das ist 100-mal mehr als bei einem Auto!" (https://www.energie-umwelt.ch/haus/oeffentlicher-verkehr-mobilitaet/scooter-und-motorrad).
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 15.08.2019 08:41
      Highlight Highlight CogitoErgoSum

      Das gilt allerdings nur für 2-Takter. 4-Takter können mit Automotoren verglichen werden.

      Deshalb frage ich mich zu recht, wieso die 2-Takter noch nicht verboten sind.
    • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 15.08.2019 10:27
      Highlight Highlight BTW. Bei den Bootsmotoren sind die 2-Takter mittlerweile verboten. Sollte doch auch bei den Rollern gehen, vor allem weil ja Alternativen da sind.
  • Daniel Martinelli 15.08.2019 07:27
    Highlight Highlight Die CO2 Steuer wird bereits beim Importieren eines Auto in die Schweiz von der ESTV erhoben. Eine Besteuerung auf Treibstoffen wäre eine Doppelbesteuerung.
    • Eh Doch 15.08.2019 08:09
      Highlight Highlight es ist auch eine Doppelbelastung für die Umwelt von dem her..
    • andrew1 15.08.2019 08:25
      Highlight Highlight Ist so. Zudem ist das benzin mit ca. 100% besteuert. So hoch wie sonst kein alltagsgegenstand. Lebensmittel haben ja auch 2.4% und nicht 100%. Eingentlich kostet 1 liter 70 rappen.
  • Opa 15.08.2019 07:23
    Highlight Highlight Denke, eine CO2 Abgabe ist bedingt tauglich. Ich sehe das Hauptproblem darin, dass Autos immer noch enorme Statussymbole sind und dies ganz tief in unseren Köpfen steckt.
    Gross, schwer, teuer, schnell, stark - dies immer noch die Attribute, welche ganz tief in uns das Bild vom 'richtigen' Auto prägen.
    Mit einer CO2 Abgabe dürfte sich da kaum was ändern.

    Gezielte Kampagnen, welche diese alten Bilder vom Statussymbol angehen und sparsame, kleine Autos in unseren Köpfen als 'das Ding' installieren könnten eher zum gewünschten Resultat führen.

    (Solche dürften aber grossen Widerstand auslösen)
    • mAJORtOM95 15.08.2019 08:08
      Highlight Highlight was denkst du denn mit welcher methode wir schneller etwas bewirken können? wie lange geht es ein "bild" in die köpfe der bürger zu installieren, die vorher, trotz wissen über den klimawandel, sich SUVs gekauft haben? denkst du wirklich das sich erwachsene so schnell umpolen lassen???
  • Triumvir 15.08.2019 07:21
    Highlight Highlight Das bürgerliche Powerplay in Bern – allen voran die klimablinde Partei namens SVP – haben griffige Massnahmen bislang bewusst verhindert. Da ist es kein Wunder, dass die Schweiz ihr Reduktionsziel nicht erreichen kann. Das muss sich ändern! Wir brauchen deshalb im Herbst klimafreundliche Politiker in Bern.
    • Hier Name einfügen 15.08.2019 08:12
      Highlight Highlight Ich hätte eigentlich lieber bürgerfreundliche Politiker.
    • reaper54 15.08.2019 08:20
      Highlight Highlight “Klimafreundliche” Politiker welche dann den Benzinpreis erhöhen damit Personen mit Schichtarbeit (Krankenschwestern, Putzfrauen, Feuerwehrmänner, Strassenarbeiter etc.) für ihre Arbeit in der Nacht, früh morgens oder bis späht abends noch extra bestraft werden?
      Ist meiner Meinung nach der komplett falsche Ansatz. Die reichen wirds eh nicht kümmern, den Mittelstand schon.
    • Triumvir 15.08.2019 08:51
      Highlight Highlight @reaper54: Genau solche Fälle lassen sich einerseits mit Steuerabzügen und andererseits mit Förderung von alternativen Verkehrsträgern (E-Autos und E-Töffs etc.) ziemlich einfach lösen. Damit aber etwas passiert, braucht es eben klimafreundliche Politiker in Bern.
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  • Perwoll 15.08.2019 07:19
    Highlight Highlight 1990 hatten wir in der Schweiz eine Einwohnerzahl von ca. 6,5 Millionen, heute sind es 8,5 Millionen. Der CO2 Ausstoss ist gleichgeblieben. Heisst der CO2 Ausstoss im Verkehr wurde um mehr als 30% reduziert. Da will jemand einfach eine neue Geldquelle auftun.
    • ingmarbergman 15.08.2019 07:56
      Highlight Highlight Artikel absichtlich falsch verstanden, oder bist du einfach direkt zu den Kommentaren gegangen?
    • Dan Ka 15.08.2019 08:02
      Highlight Highlight Nö, falsch. Der CO2 Ausstoss der PKW ist gleich geblieben. Was die Motoren an Effizienz gesteigert haben, wurde durch Gewicht (SUV etc.) und Komfort/Sicherheit (Klima, Airbags, Dämmung etc.) kompensiert. War Mal ein Artikel auf Watson, wenn ich mich nicht täusche.

      Die „Reduktion“ ist wohl mehr im Transport und in der Industrie zu finden.
    • bokl 15.08.2019 08:08
      Highlight Highlight @Perwoll
      Der gleiche Effekte spielt die Bevölkerungszunahme eine Rolle. Trotzdem wurde da der Verbrauch gegenüber 1990 effektiv und nicht nur pro Kopf gesenkt.

      Niemand sagt beim Verkehr geht nix. Aber im Vergleich zu anderen Bereichen einfach zu wenig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kausaler Denker 15.08.2019 07:18
    Highlight Highlight Wie wäre es mit einer Klima-Steuer auf die heisse Luft, die Politiker bezüglich Klimawandel ablassen? Würde man das ganze Geld, das für Klimagipfel draufgeht, in Projekte stecken, dann wären wir heute schon weiter.
    • mAJORtOM95 15.08.2019 08:15
      Highlight Highlight Ah stimmt, die klimagipfel waren ja total umsonst und hatten nichts mit dem klimawandel zu tun.
      Es war ja auch nicht so das das pariser klimaabkommen an einem solchen unnötigen klimagipfel unterzeichnet wurde...

      ich hoffe sehr du merkst die ironie
  • Forest 15.08.2019 07:18
    Highlight Highlight Nein das steht zum keinen Verhältnissen mehr. Als Autofahrer bezahlt man schon die Mineralölsteuern und die ganze Mobilität selber. Solange der Flughafen Jahr für Jahr einen neuen Passagiere Rekord hat sehe ich die Prioritäten an anderen Stellen.
    • Eh Doch 15.08.2019 08:10
      Highlight Highlight Individualverkehr wird subventioniert, schon vergessen?
    • Forest 15.08.2019 08:47
      Highlight Highlight Falsch! Der Fahrer zahlt die Mineralölsteuern, Verkehrsteuer und die Gebührenpflichtige Autobahn alles selber.
    • wasps 15.08.2019 08:49
      Highlight Highlight @Forest, das mit der Autofahrer bezahlt alles selber ist ein Märchen. Die externen Kosten für diesen Wahnsinn bezahlen ALLE!
    Weitere Antworten anzeigen
  • K1aerer 15.08.2019 07:15
    Highlight Highlight Am Schluss sind dann alle auf ÖV oder wie? Anstelle irgendwelche Gebührenabgaben auszudenken, kann man ja überlegen mit Massnahmen, z. B. Infrastrukturbereitstellung für E-Autos.
    • bokl 15.08.2019 08:09
      Highlight Highlight @K1aerer
      Und diese Infrastrukturmassnahmen finanziert man über die CO2-Abgabe auf Treibstoffen ...
    • Eh Doch 15.08.2019 08:11
      Highlight Highlight Oder Car Sharing, ist doch völlig biireweich alleine jeden Tag in einer fetten Karre hin und her zu fahren
    • K1aerer 15.08.2019 15:19
      Highlight Highlight Ja klar wird der Staat mit den Einnahmen solche Sachen finanzieren. Erstens sollte sich der Staat mit solchen Subventionen zurückhalten. Zweitens kann der Tankstellenbetreiber das Geld auch selbst eintreiben, dafür braucht es den Staat nicht.
  • Dominik Treier 15.08.2019 07:13
    Highlight Highlight Ich wäre sofort dabei das Benzin um 50Rp. bis 1.- pro Liter zu verteuern und das sage ich als Autofahrer. Aber nur unter einer Bedingung! Es darf sich nicht wieder um eine Abgabe handeln, die wieder etwas heute Essentielles, nähmlich Mobilität für Leute aus Unterschicht und Mittelstand die darauf angewiesen sind, unerschwinglich macht! Das Geld müsste also 100% zweckgebunden eingesetzt werden um diesen Schichten CO2-Neutrale Mobilität wie ÖV oder Elektroautos oder auch Solaranlagen und andere Klimaschutzmassnamen zu ermöglichen oder alternativ eine wesentlich tiefere pauschale Rückerstattung.
    • Switch_on 15.08.2019 07:53
      Highlight Highlight So könnte ich die Massnahme hundertprozentig unterstützen.
    • Dan Ka 15.08.2019 08:04
      Highlight Highlight Szenenapplaus für Herr Treier! 👏
    • nib 15.08.2019 08:58
      Highlight Highlight Wäre ich auch dabei, nur sollte mit dem Geld motorisierte Mobilität in keiner Form gefördert werden. mir rund 2 Liter /100km Benzin(äquivalent) ist die Bahn auch nicht so grün.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wahibasand 15.08.2019 07:12
    Highlight Highlight Gute Sache. Am besten über die Vignette. Denn da kommen alle dran, welche durch die Schweiz fahren. Alle Wohnwagen, Wohnmobile vom Norden. Und die LKWS doppelt. Da muss endlich etwas geschehen. Auf die Schiene damit.
  • //RobRoy 15.08.2019 07:10
    Highlight Highlight Das wäre dann mal wieder ein Schlag ins Gesicht all jener, die aus beruflichen und/oder geografischen Gründen auf den pösen pösen Individualverkehr angewiesen sind.

    Wenn die Zwangsabgaben in die Aufforstung der Wälder, in Carbon-Engeneering, Forschung & Entwicklung, Ausbau Co2 neutraler Kraftwerke und ger gleichen flösse... so könnte ich dem sogar was Positives abgewinnen.

    Aber bisher bleibts eine simple Umverteilung und das stinkt!
    • Paupera 15.08.2019 08:30
      Highlight Highlight Nur die allerwenigsten sind aus geografischen gründen aufs auto angewiesen. Ein bergbauer, ja. aber leute, die irgendwo ins kraut ziehn, weil sie dort ein haus bauen wollen, die nehmen in kauf, dass der öv dann nicht gleich um die ecke ist. Das ist halt ein trade off. Könnten auch in einer wohnung im dorf mit öv-anbindung wohnen. Bewusste entscheidung fürs auto und keinerlei 'müssen'
    • Magenta 15.08.2019 08:50
      Highlight Highlight @Paupera; ich habe früher jahrelang direkt neben einer ÖV-Haltestelle gewohnt und musste trotzdem das Auto nehmen. Ich hatte so miserable Verbindungen zum Arbeitsort, dass sich meine wöchentliche Pendlerzeit mit den ÖV von 8 auf knapp 14 Stunden erhöht hätte. Wer aufs Pendeln angewiesen ist und ohnehin schon fast einen zusätzlichen Arbeitstag auf dem Arbeitsweg verbringt, hat keine Lust, weitere 6 Stunden zu opfern. Das ist Erholungszeit und pure Lebensqualität, die da verloren geht. Damit das ein für alle mal klar ist: Kein Mensch pendelt zum Vergnügen!
    • ich ich ich 15.08.2019 09:32
      Highlight Highlight umverteilung von wem zu wem? könnte man das etwas präzisieren?
      da muss ich paupera recht geben. wenn man ein häuschen in der pampa baut, nimmt man eigentlich höhere mobilitätskosten in kauf, dafür ist vieles anderes in der stadt teurer. zudem wer kann sich spritfressende suvs und andere sportautos (zb. porsches) leisten? sicher nicht die armen. der mittelstand schon eher, hätte aber die möglichkeit gehabt ein sparsameres auto zu kaufen. angebote gäbe es genug! den reichen sind jegliche erhöhungen sowieso egal, weil sie sie schlicht und einfach nicht kratzen, ausser sie sind astronomisch hoch
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  • Philboe 15.08.2019 07:06
    Highlight Highlight Bäume abholzen und Wald zerstören dafür CO2 Steuer einführen. Ein Tag mehr wo ich mir an den Kopf fasse
    • wasps 15.08.2019 07:28
      Highlight Highlight Wo werden in der Schweiz Wälder zerstört?
    • chandler 15.08.2019 07:55
      Highlight Highlight Ich denke du vermischt da internationale und nationale Politik/Geschehnisse...
    • mAJORtOM95 15.08.2019 08:17
      Highlight Highlight ja wo philboe?
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 15.08.2019 07:04
    Highlight Highlight Dafür hat sich beim Bevölkerungswachstum viel getan... Es steigt und steigt und steigt...

    Viele Konsumenten = viel Konsum.
  • Jason848 15.08.2019 06:52
    Highlight Highlight Wann verstehen die Schweizer Politiker endlich, dass "Strafsteuern" das Klima nicht retten werden. Es werden nicht weniger Autos gefahren. Es werden nicht weniger Leute hier leben. Die Politik muss endlich verstehen, dass Förderung von alternativen Energien dem Bürger besser helfen als ein Treibstoffzuschlag. Schlussendlich wird es jene treffen die sich kein Elektroauto leisten können. Die keine Voltaikanlage besitzen können.
    • ingmarbergman 15.08.2019 07:59
      Highlight Highlight ETH-Professor: „Lenkungsabgaben funktionieren.“
      Jason: „ich weiss es besser als die ETH. Hab da ein youtube video gesehen“
      🤦🏻‍♂️
    • Magenta 15.08.2019 08:51
      Highlight Highlight ETH-Professor: "Lenkungsabgaben funktionieren."
      ingmarbergman: "Er ist Professsor, also hat er bestimmt Recht."
    • Dominik Treier 15.08.2019 13:48
      Highlight Highlight Oh kommt schon Jason und Magenta... Das Prinzip zu verstehen würde bei der Diskussion helfen... Es geht NICHT um Strafsteuern, das ist etwas völlig anderes! I
      Ich bin auch klar dagegen, dass der Bund dieses Geld einnimmt und dann wenn es nach Bundesrat von "kä Luscht" geht einfach den Reichen die Steuern, damit senkt, weil die ja der Grund für jeden Überschuss sein müssen...
      Es geht um zweckgebundene Abgaben, das bedeutet Mittel und Unterschicht, sollen dieses Geld, dann erhalten um sich das Benzin weiter leisten zu können, oder mehr wenn sie auf umweltfreundlichere Alternativen umsteigen.
  • ben harper 15.08.2019 06:47
    Highlight Highlight Gibt es Daten über den Fahrzeugbestand 1990 vs. 2019? Falls es heute einen Drittel mehr Fz. hat und der Ausstoss leicht gesunken ist, wäre ja hier durchaus mehr passiert....

    Wie sieht der Ausstoss der SBB aus? Oder werden wieder mal Äpfel mit Duschvorhangringli verglichen?
  • Ökonometriker 15.08.2019 06:43
    Highlight Highlight Warum nicht einfach eine allgemeine Abgabe auf CO2? Ist doch egal, ob das Öl fürs Heizen, Autofahren oder als Lichtquelle verbrannt wird - der chemische Prozess ist quasi immer gleich.
    • Lienat 15.08.2019 07:53
      Highlight Highlight Den Vorschlag kann ich voll und ganz unterstützen. Allerdings unter drei Voraussetzungen:

      1. Das graue CO2 auf unserer Importware muss ebenso besteuert werden, wie das im Inland freigesetzte.

      2. Die Einnahmen aus der CO2-Steuer sind zweckgebunden und werden 1:1 für Massnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen verwendet.

      3. Die Steuer gilt natürlich nur für CO2, dessen zu Grunde liegender Kohlenstoff aus fossilen Quellen stammt.
    • Ökonometriker 15.08.2019 09:14
      Highlight Highlight 1) macht Sinn, ist aber wegen WTO Regulationen schwierig unsetzbar. Man müsste hier eine internationale Praktik finden, was lange dauern wird. Bis dahin kann man ja mal mit unserem CO2 anfangen.

      2) das wäre eine Möglichkeit. Noch effizienter wäre ökonomisch gesehen, wenn man die Staatsquote neutral hielte und entsprechend die MWSt senken würde. Die einzige Verzerrung wäre damit die gewollte Verschiebung weg von CO2-intensivem Verhalten.

      3) Klar, alles andere wäre sinnfrei.
    • E7#9 15.08.2019 10:20
      Highlight Highlight „Letztendlich wollen sie unsere Atmenluft besteuern“ sagten sie, als das Thema Fahrt aufnahm. Sieht aus, als wären wir bald soweit. Auch beim Atmen wandeln wir ja Sauerstoff in CO2 um. Der chemische Prozess ist quasi immer gleich.
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  • sunshineZH 15.08.2019 06:42
    Highlight Highlight 15 Millionen Tonnen CO2 haben Autos und Lastwagen im Jahr 2017 verursacht. Das ist zwar weniger als auch schon. Doch es ist immer noch ein Prozent mehr als 1990.

    Haben wir heute nicht ein vielfaches mehr Verkehr als 1990? 😉
    • ingmarbergman 15.08.2019 08:02
      Highlight Highlight Und? Das Ziel ist in der Summe minus 20% zu 1990.
    • Dominik Treier 15.08.2019 13:43
      Highlight Highlight Ja sunshine die Autos sind zwangsweise und wegen Nachfrage sauberer geworden. Aber wieso? Weil die Bevölkerung das so wollte und sauberere Autos bevorzugt hat und der Staat reguliert, nur ist das Potenzial des Verbrennungsmotors langsam aber sicher erschöpft, das heisst wir müssen auf Elektro, Wasserstoff oder die Bahn ausweichen um den Ausstoss noch weiter reduzieren zu können, aber da sind die Kosten noch so hoch, dass kein Mensch, der nur auf die Wirtschaftlichkeit achtet, seine Gewohnheiten so schnell ändert. Also MUSS Benzin teurer und daraus finanziert, alternativen billiger werden!
    • sunshineZH 15.08.2019 16:00
      Highlight Highlight @Dominik Treier Super, mach das.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nate Smith 15.08.2019 06:40
    Highlight Highlight Würde die Landbevölkerung so wie früher auch auf dem Land arbeiten würde sie die CO2 Abgabe auch weniger treffen. Stattdessen will man aber die Löhne und Vorzüge der Stadt geniessen und nimmt dabei auch in Kauf die Lebensqualität in dieser und deren Agglomeration durch Verkehrslärm und Schadstoffe zu vermiesen. Die Pendeldistanzen werden jedes Jahr länger.
    Kurze Pendelwege lassen sich auch auf dem Land ohne Probleme mit ÖV oder dem Velo bewältigen.
    Es braucht eigentlich Massnahmen gegen die Pendelei in Form von Änderungen bei den Steuern und Mobility Pricing. Aber dieses Eisen glüht.
    • Hier Name einfügen 15.08.2019 08:14
      Highlight Highlight Blödsinn. Die Meisten pendeln in die Stadt, weil sie sich eine Wohnung näher am Arbeitsort gar nicht leisten können.
  • Leider Geil 15.08.2019 06:39
    Highlight Highlight Das Problem liegt eben nicht nur bei den Treibstoffpreisen, sondern auch, was für Fahrzeuge zugelassen sind. Schwere Landrover und andere Protzautos mit dazu noch viel zu viel Hubraum, gerade in der Stadt. Wieso ist das nötig und vor allem noch erlaubt?
    • Rainer Winkler 15.08.2019 08:57
      Highlight Highlight Warum sollte es nicht erlaubt sein? Es ist ja auch erlaubt zu rauchen obwohl es nur der Umwelt schadet ohne jeglichen Mehrwert, sowie sich das neuste Handy zuzulegen oder die neusten Schuhe etc. ich könnte dir noch tausend solche Beispiele nennen, doch nun sag mir warum sind diese Dinge erlaubt obwohl sie nicht nötig sind?
  • Rolf Meyer 15.08.2019 06:39
    Highlight Highlight Und warum nicht einfach Elektroautos fördern ähnlich wie in Norwegen?
  • Todesstern 15.08.2019 06:38
    Highlight Highlight Die reichsten 10% produzieren 50% der CO2 Emissionen. Wie wäre es wenn man mal bei denen ansetzt, anstatt bei den normalen Menschen?
    • ingmarbergman 15.08.2019 08:04
      Highlight Highlight Jeder (!) Schweizer gehört zu den reichsten 1%.
      Aber danke, dass du einig bist mit den Experten, dass die Abgabe alle Schweizer treffen soll.
    • Triumvir 15.08.2019 08:09
      Highlight Highlight Schon klar, jetzt sind wieder die "Reichen" oder die "ANDEREN" Schuld. ALLE müssen ihr Verhalten ändern, sonst ändert sich nichts.
    • Bündn0r 15.08.2019 09:28
      Highlight Highlight Von wo kommt diese Zahl?
      Zählen besitzte Industrie auch dazu?
      Fals ja verfälscht dies das Bild extrem. Die Verschmutzung wird ja nicht zum Spass verursacht.
      Vielmehr gehört sie suf das Konto des Konsumenten verrechnet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mizzi 15.08.2019 06:33
    Highlight Highlight Die gibt es doch bereits...? Oder liege ich da falsch?

    Man würde besser bei dem Flugverkehr und vor allem der Schifffahrt (Billig Kreuzfahrten!) ansetzen.

    Bei den Autofahrern findet so nur eine Umverteilumg statt. Es müssen zwar alle abgeben, aber nur jene, welche das Geld haben zu investieren, profitieren dann von den Subventionen.

  • Karoon 15.08.2019 06:33
    Highlight Highlight Endlich, endlich kommt das Thema aufs Tapet! Ich rege mich schon lange über die SUVs auf, mit denen man in den Zürcher Vororten rasch auf die Post oder in die Bäckerei geht und dabei fast die Familien und alten Leute umfährt. Autofahren ist viel zu billig und zu attraktiv!
    • Hier Name einfügen 15.08.2019 08:16
      Highlight Highlight Und Sie glauben es trifft die SUV Fahrer wenn sie ein paar Prozent mehr für das Benzin bezahlen?
  • AdvocatusDiaboli 15.08.2019 06:31
    Highlight Highlight Um zu überleben brauchen wir die CO2-Abgabe. Noch viel wichtiger: Der Freihandel mit China muss sofort stoppen, bis China seine Kohlekraftwerke schliesst. China macht derzeit alleine 50%(!) am weltweiten Kohleverbrauch aus.
    • Yummy 15.08.2019 08:03
      Highlight Highlight keine Angst, Indien ist auf dem besten Weg aufzuholen ;)
    • Janorian 15.08.2019 08:35
      Highlight Highlight Gegen Chin bashen ist einfach.
      Deh die Münze um:
      - China ist was die Erneuerbaren angeht klarer Spitzenreiter.
      - Aus den (gegenüber der Schweiz) bescheidenen Möglichkeiten, hohlen die Chinesen das beste Raus.
      - China hat im Gegensatz zum Rest der Welt nicht vergessen, dass es noch immer keinen Ersatz zur Kernspaltung gibt.
      - In China fahren Yung Mi und He Song sparsame Kleinwagen. Hierzulande fahren R. Aser und G. Iebgas grosse, fette SUV oder Kaliber ala M3 oder AMG.
    • AdvocatusDiaboli 15.08.2019 08:47
      Highlight Highlight "China ist was die Erneuerbaren angeht klarer Spitzenreiter"

      Nach eigenen Angaben der Kommunistischen Partei. Nachhaltig produzierte Photovolatik haben die Chinesen aber nicht. Nebenbei verbrennen sie 50% der Kohle der Welt.

      "Aus den (gegenüber der Schweiz) bescheidenen Möglichkeiten, hohlen die Chinesen das beste Raus."

      Nicht wirklich. Umweltschutzstandards in China sind unterirdisch schlecht verglichen zu denen der Schweiz.

      "In China fahren (sie) sparsame- . Hierzulande fahren (sie ) grosse... Kaliber"

      Geh mal nach Shenzhen. Dort kursieren bereits viele V8 Motoren - tendenz Steigend.

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  • Hier Name einfügen 15.08.2019 06:29
    Highlight Highlight Diese Abgabe gibt es schon, nennt sich Mineralölsteuer und liegt bei 73 Rappen pro Liter für Benzin und 75 Rappen für Diesel.
    Wie teuer soll das Leben hier eigentlich noch werden? Langsam glaube ich, diese Klimahysterie ist nichts Anderes, als eine neue Masche um dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen.
    • 7immi 15.08.2019 07:53
      Highlight Highlight natürlich ist diese ganze Hysterie nichts anderes. In der Industrie wurden diverse Systeme von „economy“ auf „green“ umbenannt, unternehmensentscheide haben einen gesellschaftlich akzeptierten Sündenbock (Feuerwerksverkaufsstopp bei Migros zb). Die Klimajugend mit ihrer greta-Uriella... Schade, denn eigentlich ist es ein wichtiges Thema. Aber eben, was man verpasst hat kann man nicht hopp hopp aufholen sondern durchdacht umsetzen. sonst gehts nach hinten los.
    • Matrixx 15.08.2019 08:24
      Highlight Highlight Kauft einen 300-PS Wagen für etwas im oberen 5-stelligen Geldbetrag, der 9.6 Liter auf 100 km sauft, braucht wahrscheinlich 5% der vorhandenen Leistung, um auf Schweizer Strassen zu fahren und verheizt die anderen 95%, aber ein paar Rappen mehr Lenkungsabgaben zahlen ist "das Geld aus der Tasche ziehen".

      Genau mein Humor.
    • Rainer Winkler 15.08.2019 08:43
      Highlight Highlight Du hast langsam das Gefühl? Lol du Amateur !
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  • Roboter 15.08.2019 06:18
    Highlight Highlight Die Umweltverträglichkeit von Fahrzeugen wird schon über die Motorfahrzeugsteuer bepreist, diese sind z.B. in ZH gerade mit der Begründung CO2 in den letzten Jahren z.T. mehrere hundert Prozent gestiegen. Es ist also nicht wie suggeriert nichts passiert, es wurde eigentlich nur wieder einmal bewiesen, dass zusätzliche Kosten nicht wirklich was bringen. Besser wäre es, einfach den Import von Neuwagen mit schlechter Effizienz nicht mehr zulassen. Aber nein, das geht natürlich nicht, bezahlen soll nicht die Wirtschaft, sondern der Normalbürger und die Elite kann weiter Porsche fahren.
    • Eh Doch 15.08.2019 08:16
      Highlight Highlight Es ist aber per se einfach zu billig, wenn man sich nicht eine Sekunde überlegen muss ob man nun das Auto nimmt für eine 15min Strecke oder zu Fuss geht.
    • wasps 15.08.2019 08:56
      Highlight Highlight @Roboter, nochmals, es ist zuwenig passiert. Die Lenkungsabgabe auf Treibstoffe muss nun endlich kommen! Und sie soll saftig ausfallen.
  • Spitzbuab 15.08.2019 06:15
    Highlight Highlight Also: es hat 1% mehr CO2 vom Verkehr als 1990. Und wie viel % mehr Verkehr hat es seit 1990? Wenn man das in Relation setzt hat man im Bereich Verkehr sicher auch einiges erreicht.
    Und wenn man die Dreckschleudern von Heizungen von damals mit den heutigen vergleicht ist es ja klar, dass man so viel besser wurde.
    • Triumvir 15.08.2019 08:13
      Highlight Highlight Genau das ist ja das Problem. Der Individualverkehr nimmt nach wie vor zu, da er viel zu günstig ist. Fast jeder kann sich in der reichen Schweiz problemlos eine Dreckschleuder leisten...Das muss sich ändern. Punkt.
    • wasps 15.08.2019 08:36
      Highlight Highlight Nö, im Bereich Verkehr hat man null und nix erreicht. Der CO2-Ausstoss ist dort im Vergleich zu 1990 um 4% angestiegen. Im gleichen Zeitraum hat man beispielsweise im Gebäudebereich diesen um 26% reduziert, in der Industrie um 16%. Auch dank der CO2-Abgabe auf Brennstoffe! Und wenn wir gleich dabei sind: Die Emissionsvorschriftgen für PW-Fahrzeuge werden seit Jahr und Tag von den Schweizer Importeuren hintergangen bzw. eben nicht erfüllt. Es wird nun endlich Zeit, diesen Herren auf die Finger zu hauen.
  • DocShi 15.08.2019 06:15
    Highlight Highlight Ja genau, wie hole ich aus einem Thema mehr Geld raus ohne tatsächlich etwas gegen den Klimawandels zu unternehmen!
    • wasps 15.08.2019 06:41
      Highlight Highlight Lenkungsabgaben wirken! Sie müssen nur hoch genug sein.
    • demian 15.08.2019 07:01
      Highlight Highlight Das stimmt so nicht ganz. Wenn es teurer ist überlegt man sich vielleicht zweimal, welches Auto man kauft.
    • mrmikech 15.08.2019 07:14
      Highlight Highlight Artikel lesen hilft: «Langfristig wird eine Abgabe jedoch die gewünschte Wirkung entfalten, weil die Haushalte ihr Verhalten anpassen können und etwa auf energieeffizientere Autos setzen werden», sagt der ETH-Professor.
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  • Matrixx 15.08.2019 06:11
    Highlight Highlight Das wäre schon viel früher passiert, wenn man sich nicht andauernd von der Autoindustrie weichkocuen lassen hätte.
    Man hat 1990 Gesetze verabschiedet und sie seither nicht wirklich durchgesetzt.
    Früher oder später wird es sowieso soweit sein. Dann lieber früher, weil später wird es uns noch viel härter treffen.
    • Triumvir 15.08.2019 08:17
      Highlight Highlight Genau, zumal jetzt auch Autos auf dem Markt sind, die ohne fossile Brennstoffe betrieben werden können. Der Umstieg auf alternative Antriebe wird jedoch nach wie vor nicht genug gefördert und forciert, wie etwa in Norwegen (das im übrigen eine Öl-Grossmacht ist).
  • wasps 15.08.2019 06:09
    Highlight Highlight Wäre endlich an der Zeit! Die Autolobby wird aufbrüllen und den Weltuntergang heraufbeschwören. Bin gespannt, wie die neuerdings grüne FDP sich positionieren wird.

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