Schweiz
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So hat ein Schwyzer Polizei-Angestellter einen illegalen Waffenhandel aufgezogen



ZUM PROZESSAUFTAKT GEGEN DEN SCHWYZER POLIZISTEN, WELCHER 2012 BEI EINER FAHRZEUGKONTROLLE EINEN MANN ERSCHOSSEN HATTE, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 14. APRIL 2014 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Die Polizei ist am Mittwoch, 12. September 2012, rund um das Gebiet der Gemeinde Ibergeregg im Kanton Schwyz auf der Suche nach einem Taeter. Saemtliche Strassen und Zufahrten wurden voruebergehend gesperrt. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Bild: KEYSTONE

Der ehemalige Logistikchef der Schwyzer Kantonspolizei, der im Internet illegal mit Waffen und Munition gehandelt haben soll, hat interne Kontrollen umgangen und das Vertrauen der Vorgesetzten missbraucht. Die Deliktsumme beläuft sich auf rund 180'000 Franken.

Die Schwyzer Finanzkontrolle erstellte wegen des Vorfalls einen Prüfbericht zur Beschaffung, Bewirtschaftung und Ausmusterung von Waffen und Munition bei der Kantonspolizei, den sie am Dienstag veröffentlichte. Von 2008 bis 2017 habe man 60 Bestellungen ausfindig gemacht, die keinem internen Verwendungszweck zugeordnet werden konnten. Dabei habe es sich fast ausschliesslich um Munition gehandelt.

Der zivile Mitarbeiter der Kantonspolizei war bereits im Februar von der Bundeskriminalpolizei festgenommen worden unter dem Verdacht, an illegalem Waffen- und Munitionshandel im Internet beteiligt gewesen zu sein. Anschliessend wurde er freigestellt und im April dann fristlos entlassen. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Im Bericht wird detailliert aufgezeigt, wie der Mann interne Kontrollen umgangen und das Vertrauen der Vorgesetzten missbraucht hat. «Bestellungen wurden vielfach bewusst unter der Schwelle für ein Zweitvisum gehalten, zum Teil nachträglich abgeändert und die Zustellung direkt zum Beschuldigten umgeleitet, damit nichts auffällt», wird der Leiter der Finanzkontrolle, Roland Pfyl, zitiert.

Mangelhafte Prozesse und IT

Es bestehe Handlungsbedarf bei der Materialbeschaffung und -bewirtschaftung, hält der Bericht fest. Die Prozesse seien zu wenig strukturiert und die verwendeten IT-Systeme nicht angemessen.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen den ehemaligen zivilen Mitarbeiter der Kantonspolizei. Er soll unter anderem gegen das Kriegsmaterialgesetz verstossen haben. Der Beschuldigte befindet sich nicht mehr in Untersuchungshaft. (aeg/sda)

Nationalrat diskutiert über Verschärfung des Waffenrechts

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • EhrenBratan. Hääää! 24.10.2018 12:36
    Highlight Highlight Warum ich keinen Polizisten traue? Sind auch nur Menschen..!
    • michiOW 24.10.2018 15:20
      Highlight Highlight 🤔
      Wo ist der Zusammenhang?
      Das war ein ziviler Mitarbeiter, kein Polizist. Ein wesentlicher Unterschied.
  • pamayer 24.10.2018 11:53
    Highlight Highlight und wohin wurde die munition verkauft. wohl kaum an die antifa, oder?!

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