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Studie Nachtsprung: Stadt Zürich publiziert Europa-Karte mit Jugoslawien

Grenzen von Jugoslawien: Zürich publiziert Studie mit falscher Europa-Karte

03.02.2026, 07:5903.02.2026, 09:57

Die Stadt Zürich hat eine Studie veröffentlicht, die aufzeigen soll, wie die Stadt zum «Nachtsprung»-Drehkreuz für Nachtzüge und Nachtbusse werden soll.

Grosses Potenzial sieht die Studie für Reisen bis 1500 Kilometer, womit zahlreiche europäische Metropolen abgedeckt wären, darunter Berlin, Wien oder Barcelona.

Die Studie schlägt auch vor, das Potenzial der Züge besser zu nutzen. Heutige Nachtzüge würden Platz für etwa 250 Personen bieten. Mit einem sogenannten «Jumbo-Konzept» könnten 1500 Reisende in einem einzigen Zug transportiert werden. Das sei keine Zukunftsmusik, sondern technisch realisierbar, so die Studie.

Karte zeigte Jugoslawien

Wer sich allerdings die Studie genauer anschaute, dem fiel ein weiterer Punkt auf: nämlich eine Karte von Europa, in der noch alte Grenzen eingezeichnet waren.

So wurden zum Beispiel im Balkan nicht etwa die unterschiedlichen Ländergrenzen gezogen, sondern noch Jugoslawien abgebildet. Auch watson zeigte die Karte am Montagmorgen, woraufhin sich Userinnen und User bei der Redaktion meldeten.

Zukunftsstudie Nachtsprung Zürich 2040
Um diese Karte ging es. Mittlerweile hat die Stadt Zürich den Fehler korrigiert.Bild: Stadt Zürich

Publiziert wurde die Studie vom Umwelt- und Gesundheitsschutzdepartment der Stadt Zürich. Auf Nachfrage von watson heisst es von der Stadt, man habe den Fehler auf der Karte umgehend korrigiert: «Am Inhalt selbst sind sonst keine Änderungen vorgenommen worden.»

Die alte Version der Studie ist auch nicht mehr auf der Webseite zu finden.

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Zürich in 10 Biografien
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Zürich in 10 Biografien

Johanna Spyri (1827–1901), geborene Heusser, wuchs im Dorf Hirzel über dem Zürichsee auf. Mit vierzehn Jahren kam sie zum ersten Mal nach Zürich, um gute Manieren zu lernen. 1852 heiratete sie den Juristen Bernhard Spyri, der später Stadtschreiber wurde.

quelle: wikimedia
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