Schweiz
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Die wegen Lawinengefahr gesperrte Strasse Taesch-Zermatt ist seit gestern nicht mehr passierbar, aufgenommen am Sonntag, 21. Januar 2018, in Zermatt. Mehrere Bahnstrecken und Stassen sind in der ganzen Schweiz wegen Schneefällen oder Lawinengefahr unterbrochen. (KEYSTONE/Philippe Mooser)

Die Strasse Taesch - Zermatt ist komplett gesperrt. Bild: KEYSTONE

Wo die Schweiz zugeschneit ist – eine Übersicht



In den Alpen liegt so viel Schnee wie seit Jahren nicht mehr. Die aktuellste Übersicht des Schnee- und Lawinenforschungs-Instituts Davos vom Montagmorgen zeigt, dass weit verbreitet zwischen zwei bis über vier Meter Schnee liegen:

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Die Folgen: Gesperrte Strassen, evakuierte Dörfer und schwer zugängliche Wintersportorte. Eine Übersicht:

Andermatt

Seit dem späten Sonntagabend ist Andermatt von der Umwelt abgeschnitten. Die Strasse von Göschenen UR bis nach Hospental UR wurde nach Angaben des Verkehrsinformationsdienstes Viasuisse ab Sonntag um 22 Uhr wegen Lawinengefahr gesperrt. Andermatt ist somit weder per Auto noch per Bahn erreichbar.

Gotthard

Bis am Nachmittag unterbrochen war die SBB-Bergstrecke über den Gotthard. Die Züge zwischen Erstfeld sowie Airolo und Faido fallen aus. Erreichbar bleiben das Tessin und Mailand über den Gotthard-Basistunnel. Auf der A2 ist die Fahrbahn zwischen Faido und dem Tunnel in beiden Richtungen schneebedeckt. Es herrschen laut TCS schwierige Fahrbedingungen.

Chur - Arosa

Die Strecke ist wegen Lawinengefahr für den Bahnverkehr unterbrochen. Ersatzbusse sind im Einsatz. Auf den Strassen gilt infolge schwieriger Verhältnisse Schneekettenpflicht.

Lauterbrunnen - Wengen

Wegen eines Erdrutschs ist seit Montagmorgen die Bahnstrecke von Lauterbrunnen nach Wengen hinauf unterbrochen. Der autofreie Tourismusort ist damit derzeit von der Umwelt abgeschnitten. Der Rutsch sei nicht allzu gross, sagte Patrizia Bickel, Sprecherin der Jungfraubahnen am Montagmorgen auf Anfrage. Räumungsteams seien an der Arbeit. Die Bahnstrecke sollte im Verlauf des Tages wieder in Betrieb genommen werden können.

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Video: srf

La Fouly und Zinal VS

Teile von La Fouly und Zinal im Val d'Anniviers mussten evakuiert werden. 

Saas-Fee, Saas-Grund und Saas-Almagell VS

Die autofreie Gemeinde Saas-Fee und die benachbarten Gemeinden im Oberwalliser Saastal sind seit Sonntagabend nicht mehr mit dem Auto zu erreichen. Die Kantonsstrasse, die von Stalden nach Saas-Grund hinauf führt, musste wegen Lawinengefahr vorübergehend gesperrt werden. Und sie bleibt es auch weiterhin, wie wir dank @MySaasFee wissen. Die nächste Information soll es am Dienstag um 10 Uhr geben.

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Ein aktuelles Stimmungsbild aus Saas-Fee. Der Fotograf schaffte es kurz vor der Strassensperrung ins Tal hinunter. So ein Pech Glück, aber auch! 😜 bild: watson

St.Niklaus VS

Auch in St.Niklaus im Mattertal mussten die Menschen in der Gefahrenzone ihre Wohnungen verlassen. Oberhalb von Conthey hatten schon am Samstag Bewohner ihre Maiensässe verlassen müssen.

Surselva GR

Die Strecke Tschamut-Selva-Nätschen ist bis voraussichtlich Dienstag geschlossen. Zwischen Disentis und Sedrun verkehren Ersatzbusse.

Ilanz - Disentis / Mustér

Die Strecke ist für den Bahnverkehr unterbrochen. Es verkehren Bahnersatzbusse zwischen Ilanz und Sumvitg-Cumpadials.

Filisur - Davos Platz

Die Strecke zwischen Filisur und Davos Platz ist für den Bahnverkehr unterbrochen. Es verkehren Bahnersatzbusse zwischen Tiefencastel und Davos Platz.

Schneechaos in der Schweiz

Scuol-Tarasp - Cinuos-chel-Brail

Auch hier musste die Bahnlinie wegen starkem Schneefall geschlossen werden.

Samnaun GR

Die Zufahrtsstrassen nach Samnaun sind wegen Lawninegefahr gesperrt.

Der Strassenzustand in Graubünden am Montagmorgen 

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Quelle: Kanton Graubünden

Zermatt

Das Dorf ist seit Samstagabend auf Strasse und Schiene nicht mehr erreichbar. Zurzeit befinden sich rund 9000 Feriengäste im Wintersportort. Sie und die Einheimischen seien im Dorf nicht in Gefahr. Zermatt sei auf solche Fälle vorbereitet und verfüge über genügend Vorräte. Einziger Ausweg war am Sonntag erneut eine Helikopter-Luftbrücke zwischen Täsch und Zermatt.

Sowohl in Zermatt als auch in Saas Fee mussten am Montag die Skigebiete geschlossen bleiben.

Bilder vom Schneechaos in Zermatt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hugeyun 22.01.2018 22:56
    Highlight Highlight Ist das nicht bescheuert? Die Höhenlagen im Süden versinken im Schnee, während in den Tiefenlagen im Norden 'Schnee' zum Fremdwort mutiert..
  • Walter Sahli 22.01.2018 10:46
    Highlight Highlight Und in Bern schifft's ohne Ende und ist warm als würd's bald März.
    User ImagePlay Icon
  • The oder ich 22.01.2018 09:44
    Highlight Highlight Lieber Grafiker / Liebe Grafikerin: Apere Zonen weiss darzustellen und dann mit zunehmender Schneedichte dunkler zu werden - auf diese Lösung muss man erst mal kommen
    User ImagePlay Icon
    • Merida 22.01.2018 10:35
      Highlight Highlight Das WSL macht das seit Jahrzehnten so...
      Schön, dass Sie diese Grafik heute auch noch entdeckt haben. 😊
    • Zitronensaft aufbewahren 22.01.2018 10:54
      Highlight Highlight Dunkel= intensiv
      Hell= nicht betroffen
      Die karte ist sehr intuitiv und verständlich, meiner Meinung nach.

      Die stark betroffenen Gebiete weiss zu färben, nur weil Schnee weiss ist, würde die Graphik komplizierter machen. Wenn man das nicht mehr versteht, kann man auch die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen.
    • ReziprokparasitischerSymbiont 22.01.2018 22:33
      Highlight Highlight Da wäre es doch viel übersichtlicher, wenig Schnee mit weiss und mehr Schnee mit noch mehr weiss darzustellen...

Die Pracht und Wucht des Schnees in 26 Bildern

Die Schweiz, Deutschland und Österreich sind in den letzten Tagen im Schnee versunken. Lawinen sind ins Tal gedonnert und Dörfer sind von der Umwelt abgeschnitten.

(whr)

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