Schweiz
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ZUR BILANZMEDIENKONFERENZ DES ST. GALLER METALLVERARBEITERS SFS GROUP  STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG 4. MAERZ 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Ein Mitarbeiter der SFS bedient eine Mehrstufenpresse fuer die Kaltmassivumformung, fotografiert in Heerbrugg am 12. Februar 2016. SFS ist ein weltweit anerkannter Spezialist in der Kaltmassivumformung. Ausgehend von einem Rohteil, in der Regel einem Drahtabschnitt, wird ein Formteil in zwei bis sechs Umformstufen hergestellt. Dabei wird der metallische Koerper gemaess dem Abbild des jeweiligen Werkzeugs umgeformt. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Auch die Industriebranche ist von der Covid-Krise betroffen. Bild: KEYSTONE

Interview

«Das ist die schlimmste Arbeitskrise seit den 1970er-Jahren»

Mehr Arbeitslose, weniger Stellen, Konkurse und Massenentlassungen stehen bevor. Michael Siegenthaler, Experte für den Schweizer Arbeitsmarkt, sagt, wie es um unsere Jobs steht und wo die meisten Stellen gestrichen wurden.



Herr Siegenthaler, das Bundesamt für Statistik hat die jüngsten Zahlen zum Beschäftigungsbarometer veröffentlicht. Im Vergleich zum Vorjahr gibt es in der Schweiz 0,6 Prozent weniger Stellen. Das klingt gar nicht mal so schlimm ...
Michael Siegenthaler: Tatsächlich dachte man auf dem Höhepunkt der Krise noch, dass es schlimmer kommen würde. Allerdings ist der Vergleich mit dem Vorjahr nicht so gut, weil im Verlauf des letzten Jahres noch Stellen geschaffen wurden. Und das nicht zu knapp. Darum ist es aufschlussreicher, wenn man die Entwicklung des Arbeitsmarktes seit Ende 2019 anschaut.

Und was sieht man da?
Dass seither etwa 60'000 bis 70'000 Stellen verloren gegangen sind. Und das nur bis im Juni. Die aktuellen Zahlen von Juli und August sind da noch nicht mitgerechnet. Dieser Rückgang in der Beschäftigung ist einer der grössten seit Dekaden. Damit führte die Covid-Krise bereits zu einem grösseren Einbruch der Beschäftigung als die Finanzkrise 2009.

Beschäftigung Schweiz 2. Quartal Corona-Pandemie und Coronavirus

Bild: daten: bfs

Was für Stellen gingen verloren?
Sehr viele Jobs wurden im Gastgewerbe gestrichen. Zwar sind bei den jetzigen Zahlen jene des guten Sommers in den Berggebieten nicht eingerechnet. Aber insgesamt ist es die Beschäftigung in der Gastro und im Beherbergungsgewerbe, die stark zurückging. Betroffen waren zudem viele temporär Angestellte. Diese Jobs werden in einer Krise als erstes gestrichen. Insgesamt sind die Stellen in der Temporärbeschäftigung um fast 20 Prozent zurückgegangen.

Wer ist vor allem betroffen?
Insbesondere jüngere Personen. Weil es vor allem sie sind, die im Gastgewerbe und in der Temporärbranche beschäftigt sind. Und vorerst mehr Frauen als Männer, da in der Gastronomie aber auch in der gebeutelten Kunst- und Unterhaltungsbranche und im Detailhandel mehr Frauen angestellt sind als Männer. Sowieso zeigt sich in der ersten Phase erstaunlicherweise, dass Frauen von der Covid-19-Krise eher stärker betroffen sind als Männer. Das ist anders als in früheren Wirtschaftskrisen, unter denen Männer typischerweise stärker litten. Das dürfte sich aber bald ändern.

Beschäftigung Schweiz 2. Quartal Corona-Pandemie und Coronavirus

Bild: daten: bfs

Warum?
Weil sich die Krise jetzt immer mehr auf Exportbranchen wie die Industrie, auf Banken und andere exportorientierte Dienstleistungsbranchen auswirkt. Diese Branchen sind tendenziell eher männerdominiert.

In den Statistiken zeigt sich: Markant gesunken ist die Zahl der offenen Stellen: Um 26,9 Prozent. Was bedeutet diese Zahl?
Das ist ein enormer Einbruch. Zu erklären ist der Rückgang damit, dass viele Unternehmen mit Beginn der Krise einen Anstellungsstopp einführten. Die meisten Firmen wollen ja vorerst keine Angestellte entlassen. Hingegen schafft man in solch unsicheren Zeiten keine neuen Jobs, die dann später allenfalls wieder abgebaut werden müssen. Entsprechend haben vor allem Arbeitslose ein Problem: Es finden nur wenige neue Jobs. Besonders schwierig ist es für Arbeitslose in Branchen, die stark von der Krise betroffen sind.

Michael Siegenthaler

Bild: zvg

zur Person

Michael Siegenthaler gehört zu den einflussreichsten Ökonomen der Schweiz. Er ist Arbeitsmarktspezialist und Leiter der Sektion Arbeitsmarkt an der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich. Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei den Themen Arbeitsökonomie, Migration und empirische Makroökonomie.

Was bedeutet das?
Dass die Betroffenen länger arbeitslos sein werden. Auch im Vergleich mit früheren Krisen werden es die Leute, die den Job verlieren, schwerer haben, zurück in den Arbeitsmarkt zu finden.

Welche Stellen sind besonders betroffen?
Sicher Jobs in Branchen, die am unmittelbarsten und am stärksten von der Covid-Krise betroffen sind. Aber nicht nur. Die Krise ist sehr breit und erfasst viele verschiedene Branchen. Das ist im Vergleich zur Finanzkrise 2009 ein grosser Unterschied. Damals gab es verschiedene Branchen, die auch während der Krise wuchsen. So konnten jene, welche die Stelle zum Beispiel in der Industrie verloren, in den Dienstleistungssektor wechseln. Solche Möglichkeiten sind jetzt weniger vorhanden. Gerade weil der Anstellungsstopp viele Branchen betrifft.

«Es gibt derzeit 225'000 Nichterwerbspersonen, die zwar grundsätzlich zur Aufnahme einer Beschäftigung bereit wären, aber nicht aktiv nach einer suchen.»

Wann werden wir das zu spüren bekommen?
Momentan hat man noch die Möglichkeit, den Betrieb wieder hochzufahren, indem man Leute aus der Kurzarbeit holt, also ohne neue Leute anzustellen. Das ist ein weiterer Grund, warum wenige Stellen geschaffen werden. Schon in den vergangenen Monaten und jetzt immer noch ist es schwierig für Leute ohne Job, eine Stelle zu finden. Man sieht sogar, dass viele Leute wegen dem Stellenmangel aufgehört haben, nach einem Job zu suchen. Das dürfte in den nächsten Monaten so weitergehen, so dass die Arbeitslosigkeit erst im Winterhalbjahr wieder zurückgeht.

Wie sehen denn derzeit die Arbeitslosenzahlen aus?
Die Erwerbslosenquote gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamtes ist leicht angestiegen und liegt derzeit bei 4,6 Prozent. Unsere Prognose ist, dass die Arbeitslosenzahlen bis Ende Jahr leicht weiter ansteigen werden. Weil es zusätzlich zum Anstellungsstopp auch zu Konkursen, Umstrukturierungen und Massenentlassungen kommen wird. Erst Anfang 2021 erwarten wir eine Trendumkehr. Doch die Covid-Krise macht sich nur bedingt bei den Arbeitslosenzahlen bemerkbar.

Welche Zahlen sind wichtig?
Eine Zahl, die zu denken gibt, ist jene der Personen ohne Job, die aufgehört haben, aktiv nach Arbeit zu suchen. In den Statistiken tauchen sie nicht als Arbeitslose auf, sondern als Nichterwerbspersonen. Es gibt derzeit 225'000 Nichterwerbspersonen, die zwar grundsätzlich zur Aufnahme einer Beschäftigung bereit wären, aber nicht aktiv nach einer suchen. Verglichen mit vor einem Jahr hat diese Gruppe stark zugenommen, plus 32,8 Prozent.

«Die Covid-Krise ist wohl die schlimmste Arbeitsmarktkrise, welche die Schweiz seit den 1970er-Jahren gesehen hat.»

Warum haben diese Leute aufgehört, nach einem Job zu suchen?
Der Hauptgrund dürfte sein, dass man wenig Aussicht auf eine Stelle hat. In unseren Umfragen zeigte sich zudem, dass einige Stellensuchende Angst haben, sich im Arbeitsprozess mit dem Coronavirus anzustecken. Und ein dritter Grund ist, dass viele während des Lockdowns neue Betreuungspflichten zu Hause hatten.

Aufschlussreich ist auch die Zahl der Erwerbstätigen. Die hat um 1,6 Prozent abgenommen im Vergleich zum Vorjahr. Seit 1993 ist dies das erste Mal, dass die Anzahl der Erwerbstätigen so stark sank.
Richtig. Und interessant ist zudem die Statistik, die aufzeigt, wie viel Erwerbsarbeit pro Erwerbstätigen im zweiten Quartal effektiv geleistet wurde. Das waren rund zehn Prozent weniger als vor einem Jahr. Das ist neben der Erwerbstätigkeit die beste Messzahl, um sich die Auswirkung von Covid-19 auf den Arbeitsmarkt anzuschauen. Denn sie berücksichtigt Reduktionen im Beschäftigungsgrad, die sich in Unterbeschäftigung äussern, und die Kurzarbeit.

Was sagen diese Zahlen über den Zustand des Arbeitsmarktes?
Die Covid-Krise ist wohl die schlimmste Arbeitsmarktkrise, welche die Schweiz seit den 1970er-Jahren gesehen hat. Es sieht nicht gut aus. Aber es sieht etwas besser aus, als anfänglich gedacht. Weil es eine einmalig starke Krise ist, rechnete man mit enorm starken Einbussen. Nun zeigt sich, dass man insbesondere mit dem Instrument der Kurzarbeit doch besser durchgekommen ist, als zuerst befürchtet wurde.

«Es ist damit zu rechnen, dass gegen Ende dieses Jahres und Anfang nächsten Jahres immer mehr ältere Personen ohne Job sein und mit Langzeitarbeitslosigkeit zu kämpfen haben werden.»

Wer sind die Verlierer?
Das ist noch nicht genau absehbar. Die Verlierer werden dort angesiedelt sein, wo es zu einer permanenten Änderung des Konsumverhaltens kommt. Ein wenig zeichnet es sich ab, dass dies im Flugverkehr, in der Reisebranche und im Gastgewerbe so passieren könnte. Je spezifischer die Kenntnisse eines Angestellten in diesem Bereich ist, umso schwerer wird es für ihn, woanders Fuss zu fassen.

Noch sind es eher die Jüngeren, die von der Krise betroffen sind. Wird sich das noch ändern?
Ja. In der ersten Phase der Krise waren vor allem Branchen betroffen, in denen jüngere Leute arbeiten. Auch sind es grundsätzlich eher die Leute, die weniger Berufserfahrung haben oder die weniger lange in einer Firma sind, die bei einer Krise auf die Strasse gestellt werden. In einer zweiten Phase der Krise wird es zu Betriebsschliessungen und Massenentlassungen kommen. Das wird auch Ältere treffen. Für sie wird es besonders schwierig, wieder eine Stelle zu finden. Entsprechend ist damit zu rechnen, dass gegen Ende dieses Jahres und Anfang nächsten Jahres immer mehr ältere Personen ohne Job sein und mit Langzeitarbeitslosigkeit zu kämpfen haben werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Uno 26.08.2020 19:07
    Highlight Highlight In der Pflege suchen wir händeringend.
  • Hardy18 26.08.2020 18:52
    Highlight Highlight Jetzt verstehe ich den Satz, Handwerk hat goldenen Boden. 😏
    Ich kann mich über mangelnde Arbeit nicht beklagen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.08.2020 02:45
      Highlight Highlight Jetzt verstehe ich deinen Namen. But don't wank too hard... 🙈
  • WHYNOT 26.08.2020 18:13
    Highlight Highlight Was von Anfang an klar zu erwarten war mit der unverantwortlichen Covid-19-Strategie und der ständigen Angstmacherei, obwohl die Experten sich uneinig waren. Das wird selbstverständlich nie jemand zugeben, obwohl sich rd 4 Wochen nach dem durchaus nachvollziehbaren Lockdown zeigte, dass es kaum schwer Erkrankte noch viele Tote gab. Die nächste Demo gegen Politik nach der zu erwartenden Massenarbeitslosigkeit ist spätestens 2021 genau so vorhersehbar. Einmal mehr wird diese von der Jugend angeführt, welche zu Recht genug hat. Ich höre jetzt schon Ausreden, man hätte halt nicht wissen können...
  • Zeit_Genosse 26.08.2020 17:57
    Highlight Highlight Ich bin einverstanden bis mit dem Begriff „Arbeitsmarktkrise“.

    Es ist eine Gesundheitskrise mit Auswirkungen auf die Wirtschaft und somit den Arbeitsmarkt.

    Das finde ich wesentlich, weil der Stellhebel zu Verbesserung bei der Gesundheit liegt. Verbessert sich die Covid-Situation, oder ein wirksamer Therapieansatz und/oder ein Impfstoff wird für alle verfügbar, verbessert sich die Lage, weil wieder normal gewirtschaftet werden kann und ein Nachholeffekt eintretten wird. Natürlich verzögert sich der Aufschwung, weil es ja eine globale Krise ist und daher längere Anlauf braucht.

    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.08.2020 03:14
      Highlight Highlight Ich erkenne darin eine Umweltschutzmassnahme. Weniger Wirtschaft und weniger Konsum sind besser für die Umwelt. So sollte es weitergehen.
    • Masus 27.08.2020 10:40
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse eben genau nicht. Es wird überall von einer Gesundheitskrise gesprochen, obwohl es keine nennenswerten gesundheitlichen Probleme gibt. Es handelt sich viel mehr um eine Politik- informations- und Wirtschaftskrise
  • 54er 26.08.2020 15:45
    Highlight Highlight Bei uns kommen immernoch sehr viele Personen direkt aus Deutschlnd und bewerben sich hier und bekommen die Stelle auch.. nicht weil sie günstiger sind sondern weil es hier in der Schweiz zu wenig gibt.. und nein wir nehmen nicht nur solche mit einer bestimmten Grundausbildung an, sondern bieten selbst interne Umschulungen an🤷🏻‍♂️

    Ist halt nicht der Job mit Bürozeiten und nur im Büro sitzen.. aber sehr guter Lohn.

    Das gleiche bei der Ausbildung, wie schon in einem anderen Artikel geschrieben.. wir haben 1/3 der Lehrstellen nicht besetzt weil wir niemanden finden🤷🏻‍♂️🤦🏻‍♂️
    • JackMac 26.08.2020 16:09
      Highlight Highlight Wer wie wo? Wo kann man sich bewerben?
    • Thural 26.08.2020 16:15
      Highlight Highlight Von welchem Beruf sprechen wir hier denn? Das einzige was mir per se so in Sinn kommen würde wo ein möglicher Mangel vorhanden sein könnte wäre Pflegepersonal.
    • Rainbow Pony 26.08.2020 16:27
      Highlight Highlight Um was handelt es sich denn? Musst ja nicht gleich die Firma nennen, Branche und Tätigkeitsbereiche würden aber helfen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chalbsbratwurst 26.08.2020 15:06
    Highlight Highlight Mit manchen Temporärarbeitern hält sich mein Mitleid in Grenzen. Nicht bei allen! Aber bei denen die mich vor der Kriese belächelt haben und gesagt haben: "Warum arbeitest du das ganze Jahr wie ein Tier? Ich arbeite ein halbes Jahr temporär und das andere halbe Jahr mache ich mir ein schönes Leben und gehe auf Reisen."
    Tja...und nun jammern genau die welche mich vor der Kriese noch belächelt haben. Darum hält sich nun mein Mitleid bei diesen Personen in Grenzen. Allen anderen wünsche ich viel Erfolg bei der Jobsuche!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 26.08.2020 15:19
      Highlight Highlight Dann drücke ich dir die Daumen, dass deine Arbeitskraft noch in Zukunft gebraucht wird. Was du nicht verstehst, du kannst arbeiten wie ein Tier, wenn niemand das braucht, dann stehst du genau so auf der Strasse, egal, wie gut man dich dressiert hat. So ging es auch den Pferden, als das Automobil kam.
    • In vino veritas 26.08.2020 18:45
      Highlight Highlight Dann wünsche ich dir frohes Arbeiten bis zur Entlassung oder dem Herzinfarkt... Gönn es ihm doch, dass er sparsamen lebt und dafür mehrere Monate auf Reisen gehen kann. Das kann man nämlich machen, solange man jung und ungebunden ist. Offenbar wäre eine Auszeit für dich auch nicht das schlechteste, da dir von Neid zerfressen bist. Ausserdem ist heutzutage auch eine Festanstellung kein Garant für eine 10 jährige Beschäftigung...
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.08.2020 03:19
      Highlight Highlight Pferde brauchen keine Arbeit. Ganz im Gegenteil, sie kommen ganz ohne Menschen, die sie nur ausnutzen, selber besser zurecht. Saudummer Vergleich.
  • John Henry Eden 26.08.2020 14:54
    Highlight Highlight Die Lösung wäre theoretisch klar.

    Wenn das Restaurant voll ist, bekomme ich keinen Tisch mehr. Und nur weil das Restaurant jetzt gerade noch einen weiteren Tische brauchen könnte, baut es nicht gleich aus.

    Doch leider funktioniert ein Grossteil der Wirtschaft genau andersrum. Ist der Bedarf da, wird erweitert, ausgebaut und eingestellt. Sinkt die Nachfrage dann, schaut man dumm auf der Wäsche und schiebt die Kosten bzw. Menschen an den Staat ab.

    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 27.08.2020 03:26
      Highlight Highlight Das Leben ist nicht fair. Das wusste schon Grönemeyer zu besingen. Und das Leben wird auch nie fair sein. Da du dich jetzt darüber empörst, man kann dies bislang ungezeugten Menschen ersparen, indem man sie nicht zeugt.

      Schlimmer ist aber, dass nun die Wohlstandsschweizer rumjammern. Ausgerechnet die Bürger eines Landes, das wohlstands- wie umwelttechnisch massiv auf Kosten anderer Länder lebt. Wenn man hier aus dem Arbeitsleben fällt, geht's genau so weiter - bloss mit einem Existenzminimum. Auch das auf Kosten anderer Länder.

      Das Leben ist nicht fair. Kann man bewirtschaften oder nicht...
  • providens 26.08.2020 14:45
    Highlight Highlight Ist doch schön, dass jetzt die ersten zu verstehen beginnen, was durch die "Pandemie"-Massnahmen angerichtet wird ... und es ist erst der Anfang.
    Von all den gesundheitlichen Schäden (40-50% weniger Herzinfaktpatienten und unterlassene Tumorbehandlungen) und den psychischen Schäden und deren Langzeitfolgen ganz zu schweigen.
    Es dann jedem selbst überlassen Bilanz zu ziehen und selbst zu beurteilen wie schlau unsere Politiker das gemacht haben.
    • Evan 26.08.2020 16:39
      Highlight Highlight Ja was denn nun? Was können die Politiker dafür, dass wir eine Pandemie durchmachen?
    • 97ProzentVonCH68000 26.08.2020 18:25
      Highlight Highlight Evan soll den Text nochmals lesen und verstehen.
      3 Tipps: Corona ist eine Virus-Erkrankung, aber wir haben aktuell Untersteblichkeit und damit keine ernst zu nehmende Pandemie. Die Massnahmen hat nicht das Virus beschlossen und sind auch nicht „alternativlos“.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 26.08.2020 14:11
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu den 70er Jahren haben wir heute unglaublich viel mehr Kapital, zwar in den Händen von wenigen Schweizern. Aber wenn man in den letzten 30 Jahren für die Reichen auf so viel verzichtet hat (weil sonst wären die alle in Monaco), kann man davon ausgehen, dass dieses Mal die Reichen für uns da sein werden.

    Tja, es wird leider so sein, dass die Mittelschicht für diese Krise aufkommen wird. Zinssätze sind am Boden, immer mehr CHF wird gedruckt. 4 Zimmer Immobilien kosten bald 3 Millionen.
    • Nerd077 26.08.2020 16:02
      Highlight Highlight Um sie selbst zu zitieren (ca. 4 Kommentare weiter unten): "Liefern Sie Zahlen und Daten für Ihre Behauptung."
    • Stefan Morgenthaler-Müller 26.08.2020 16:21
      Highlight Highlight Ach, wissen Sie, zwei Klicks schaffen auch Sie noch: "Wie viel reicher wurden die 500 reichsten Schweizer in den letzten 30 Jahren". Und dann das gleiche für die Mittelschicht und dann vergleichen Sie das Wachstum.

      Für weltweite Statistiken empfehle ich Ihnen das vielzitierte Buch "Das Kapital das 21. Jahrhunderts" vom Ökonom Piketty. Wenn Sie es kurz und knackig mögen, Gibt auch Zusammenfassungen des Buches im Netz. Sprich die Erträge der Reichen aus Kapitalanlagen und Steuerreduktionen haben die Lohnzuwächse der Lohnarbeiter überproportional outperformt. Danke Reagan und Thatcher.
    • Nerd077 26.08.2020 19:41
      Highlight Highlight Danke :) wollte nur sichergehen dass hier nicht mit zweierlei Mass gemessen/argumentiert wird
  • Kanischti 26.08.2020 14:07
    Highlight Highlight Wir haben, verglichen mit der EU, noch immer eine der tiefsten Arbeitslosenquote.

    Nach Kaufkraftstandard gemessen haben wir die 3. höchsten Löhne in Europa.

    Im Interview lese ich, dass viele ältere Arbeitnehmende ihren Job verlieren werden.

    Und nun soll es noch immer Leute geben, die glauben der Migrationsdruck auf die Schweiz werde abnehmen.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 26.08.2020 15:21
      Highlight Highlight Darf ich Sie fragen, wie die EU die Arbeitslosenquote berechnet? Bei uns kommen nur die in die Statistik, die beim RAW anbemeldet sind. All die IV Fälle, Ausgesteuerten, usw. werden bei uns nicht eingerechnet. Ich wäre da vorsichtig mit Vergleichen, wenn die Daten der Auswertung nicht übereinstimmen.
    • Kanischti 26.08.2020 16:53
      Highlight Highlight Nach den einheitlichen Standards der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Die selben Massstäbe, welche auch Herr Siegenthaler hier zitiert.
      https://de.statista.com/statistik/daten/studie/288903/umfrage/arbeitslosenquote-in-der-schweiz-nach-monaten/
    • Zeit_Genosse 26.08.2020 18:02
      Highlight Highlight @ Stefan...
      Alle Zahlen die sie suchen sind im Internet frei verfügbar. Recherchieren sie und sie werden feststellen, dass alle Zahlen zugänglich sind. Da sind auch Ausgesteuerte, usw. ausgewiesen. Ja und dann die richtigen Zahlen vergleichen macht dann Sinn.
  • Locutus70 26.08.2020 14:07
    Highlight Highlight Sehr gutes Interview - ich denke in der Schweiz haben wir noch Glück im Vergleich zu anderen Ländern.
    Wie es aussieht gilt die Formel: Mehr Panik = Mehr Wirtschaftsabschwung = Mehr Arbeitslosigkeit
    • Stefan Morgenthaler-Müller 26.08.2020 15:23
      Highlight Highlight Liefern Sie Zahlen und Daten für Ihre Behauptung.
    • Locutus70 26.08.2020 20:37
      Highlight Highlight @Stefan Morgenthaler-Müller - Schau dir einfach mal die Wirtschaftsdaten vom 1. Halbjahr in Spanien und im Kontrast dazu von Schweden an.
  • Notabik 26.08.2020 13:59
    Highlight Highlight Immer höher, schneller, weiter ? Ich hoffe die Zeit der wirtschaftlichen Raffgier und Masslosigkeit ist nun endlich vorbei. #Nachhaltigkeit
    • Eiswalzer 26.08.2020 14:45
      Highlight Highlight Nur so als Warnung: In Krisenzeiten werden viele Leute, allen voran die Betroffenen (Arbeitslose...), sich ganz sicher nicht um Nachhaltigkeit oder Umweltschutz scheren. So bitter es ist, aber die grüne Welle wird wohl vorbei sein, bevor sie wirklich angefangen hat.
    • providens 26.08.2020 14:47
      Highlight Highlight Gebe dir recht, die Frage ist nur, wer in diesem Schneeballsystem deine und meine Rente bezahlt.
    • Chalbsbratwurst 26.08.2020 15:10
      Highlight Highlight @Eiswalzer: Du hast leider recht... aber das will niemand hören...
  • landre 26.08.2020 13:37
    Highlight Highlight Ein kompetenter "Statistiker" analysiert und kontextualisiert Momentaufnahmen ohne damit oder drum herum persönlich zu politisieren...Was der Interviewte eben, auch dank der Interviewerin hier oben offensichtlich gewährleistet.
    (Interessantes Interview, Merci @Sarah S)

    (Für Lösungsansätze bleibt Politik beauftragt, nicht die Wissenschaft bzw die Statistik.)
    • SaraSera 26.08.2020 13:58
      Highlight Highlight @landre: Danke!
    • JackMeMore 26.08.2020 16:21
      Highlight Highlight er gibt aber auch keine spekulationen ab. und die erhebung darf sehr wohl kritisiert und als falsch verstanden werden. wahl der methodik kann das ergebnis ausmachen.
  • ein bekiffter Holländer 26.08.2020 13:25
    Highlight Highlight Der Tieflohn ist vor allem betroffen-
    Und jetzt völlig irr... obwohl dort eine starke Arbeitslosigkeit herrscht, holen unsere Firmen dank einer PFZ immer noch neue Leute ins Land um sie später wieder fallen zu lassen.
    • loquito 26.08.2020 14:04
      Highlight Highlight Wo zum teufel nimmst du das her. Darf ich die Statistik /Quelle sehen, bei welcjer sichtbsr wird, dass durch PFZ aktuell Leute in der CH eingestellt werden?
    • poltergeist 26.08.2020 15:47
      Highlight Highlight Darüber kann man bald abstimmen!
    • Wetterleuchten 26.08.2020 17:44
      Highlight Highlight Netter Versuch.....!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rosskastanie 26.08.2020 13:24
    Highlight Highlight Was, jetzt habe ich immer gedacht, man müsse nur wollen. Und sich stetig weiterbilden. Flexibel bleiben, auch mal ein Wohnortswechsel in Betracht ziehen. Leistungsbereitschaft zeigen, auch an den Wochenenden und abends anpacken, dann klappts auch mit dem Job. Die Anspruchshaltung herunterfahren, gerade in diesen Zeiten. Wenn Defizite vorhanden sind, muss man halt sein Jobprofil überdenken, Selbstoptimierung lautet zudem das Gebot der Stunde. "Just do it", "wer wagt, gewinnt", "den Mutigen gehört die Welt". Oops, jetzt habe ich tatsächlich aus dem Strategiepapier von Economiesuisse zitiert...
    • Locutus70 26.08.2020 14:04
      Highlight Highlight @Rosskastanie - Wenn es aufgrund der Maßnahmen keine Arbeit hat, wird halt niemand eingestellt. EIGENTLICH ganz logisch, für manche anscheinend nicht ^^
    • Kanischti 26.08.2020 15:14
      Highlight Highlight Was wollen Sie damit sagen? Ist Hände in den Schoss legen und sagen "ich kann nichts dafür" besser?
      Die Sache mit dem Jobprofil überdenken oder sich weiterbilden, kann auch jetzt so falsch nicht sein.
      Oder?
    • Share 26.08.2020 16:57
      Highlight Highlight Habe diese Woche rund 8 Stunden Marktforschung gemacht und habe feststellen können, dass der Kantönligeist für das ‚just do it‘ sehr hinderlich ist. In die Hände spucken und flexibel sein finde ich ziemlich wichtig - wie man sich aber 26 Gesundheitsminister leisten kann, x Ausgleichskassen, 26 Ämter fürs Gewerbe und dann noch Notar, HR, Revisoren etc ist gelinde gesagt gewöhungsbedürftig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peugeot 26.08.2020 13:21
    Highlight Highlight Wem dient diese "selbst gemachte Krise" ? Wir haben die Antworten schon bekommen. Verschuldung der Gesellschaft = Abhängigkeit vom Staat. Staat und noch mehr Staat. Alle wissen genau, mit eine Abstimmung würde die CH nie in die EU gehen. Aber es gibt ja andere Mittel, der Übernahme damit man die Ch Bevölkerung in die Knie zwingen kann.
    • loquito 26.08.2020 14:07
      Highlight Highlight Krise=Staat
      Staat= Links (Immer, einffach immer für Peugeot, auch wenn falsch)
      Links = Kommunismus
      -->
      Corona=kommunistische Diktatur, welche den normalen Arveiter in die Knie zwingt (ob richtig und wie du dsrauf kommst ist egal...)

      Erschreckend wie vereinfacht ihr Aluhüte alles seht...
    • providens 26.08.2020 14:51
      Highlight Highlight Da gebe ich dir recht. Je tiefer die Krise umso mehr werden die Leute nach mehr Staat schreien und dieser wird noch mehr Massnahmen ergreiffen, die schon in Vergangenheit dazu geführt haben, dass das System immer schiefer wird: siehe z.B. geldpolitische Massnahmen und Verschuldung.
    • Chalbsbratwurst 26.08.2020 15:16
      Highlight Highlight @loquito: Natürlich sehen die Aluhüte alles sehr einfach. Wäre der Intellekt weiter entwickelt, würden auch die Aluhüte diese abstrusen Theorien schnell durschauen und gar nie einen Aluhut tragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JackMeMore 26.08.2020 13:02
    Highlight Highlight Was schlägt denn Herr Siegenthaler vor, dass unternommen werden soll, damit stellen geschaffen werden?
    • elco 26.08.2020 16:36
      Highlight Highlight Corona-Hysterie beenden?
  • JackMeMore 26.08.2020 13:01
    Highlight Highlight massentlassung? wer spricht von massenentlassung?
    der typ bringt ja leute auf ideen.
    seine aussagen sind irgendwie so unfundiert. auf welchen zahlen stützt er sich? woher kennt er das jobsuche verhalten? gibts dazu quellen liebe autorin?

    Dass der arbeitsmarkt nicht einfach ist, kann ich euch bereits seit einem jahr sagen. und das während arbeitnehmerzeiten (suche bereits seit einem jahr) nur was da ablief ist nun mal auch einfach nicht in ordnung- egal wer wem eins reinhauen, machtbehalten etc will!
  • Meinung 26.08.2020 12:34
    Highlight Highlight Wohl eher seit anbeginn der geschichte.
  • HARPHYIE 26.08.2020 12:20
    Highlight Highlight Warum genau schon wieder weigert sich die Politik mit allen Kräften gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen? Wäre vielleicht mal an der Zeit über die Bücher zu gehen, auch vor dem Hintergrund, dass uns die digitale Revolution noch bevorsteht! Gegen die ist dann die Corona-Krise ein laues Sommerlüftchen!
    • Cirrum 26.08.2020 13:55
      Highlight Highlight Wäre genau das Richtige, aber die Menschen haben sich noch nie um die Zukunft gesorgt.. für viele ist die heutige Situation die Wirklichkeit und haben das Gefühl, sie ist unumstösslich und ewig...
    • Kanuli 26.08.2020 13:58
      Highlight Highlight @Harphyie: Weil es jemand bezahlen muss? Der soziale Druck würde abnehmen, der finanzielle Druck auch, kaum Kontrolle durch Sozialamt, RAV, IV. Ist man das einzige Land, was dies einführt, lockt es Schmarotzer an, welche das System ausnutzen wollen. Mit der heutigen Wirtschaft und dem Egoismus der Gesellschaft, ist dies nicht umsetzbar. Die Idee ist gut, aber dafür muss sich die Welt wandeln, vereinen und zusammenarbeiten, für das Wohl der Menschheit, und nicht für die eigenen Ziele und Interessen. Wir sind noch weit davon entfernt.
    • Cirrum 26.08.2020 14:17
      Highlight Highlight Und da das Individuum immer weniger Wert hat und nur die eingenen Ziele und Interessen im Vordergund sind, entfernen wir uns eher immer weiter davon...
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  • Hierundjetzt 26.08.2020 12:10
    Highlight Highlight Off Topic:
    Bei der ILO Statistik bin ich immer vorsichtig.

    Das SECO erstellt eine Vollerhebung sämtlicher beim RAV gemeldeten Arbeitslosen (das ist natürlich nur in einem kleinen Land wie der Schweiz möglich)

    Die ILO Statistik ist rein repräsentativ (Stichprobe) mit einem normalen statistischen Fehlerbereich

    Universum= 15 - 74 jährige
    ...die theoretisch Arbeiten könnten
    ...die in der letzten Woche nicht gearbeitet haben
    ...die eine Stelle von mind. 15h / Woche suchen

    Mit diesem eher weitgefassten Universum erklärt sich auch die grosse Abweichung zu "unserer" Erhebung.
    • JackMeMore 26.08.2020 13:54
      Highlight Highlight hast du ein link zur studie?
    • landre 26.08.2020 14:05
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Könnte es eventuell sein dass den meisten betroffenen Mitmenschen in dieser Krise die Unterschiede zwischen "ILO und SECO", zumindest gegenwärtig und wahrscheinlich auch mittelfristig, kaum interessieren/ interessieren werden?

      Es geht um den Arbeitsmarkt...

      Zum Beispiel spricht Hr.Michael S von möglicherweise circa 225'000 "Einheiten" die man abholen und wieder eingliedern könnte. Oder dem möglichen Szenario dass August 2020 nicht schlechter sein muss als zB Dezember 2020, es aber möglicherweise bis wahrscheinlich wird...Usw.
    • Hierundjetzt 26.08.2020 14:30
      Highlight Highlight Jack: ILO Methodik ist auf dem SECO abrufbar (auf Französisch, Datenerhebung Eurostat geprüft)

      Landre: nein, es geht um das korrekte Einordnen für die CH . Wir haben zum Glück keine fast 5% Arbeitslosigkeit, Dank Kurzarbeit und ALK.

      Unsere Binnennachfrage ist viel zu klein, als dass wir dermassen hohe Zahlen „überleben“ könnten

      Es geht jetzt im nächsten Schritt darum, dass die Eidgenossenschaft Massnahmen trifft, damit dies auch so bleibt.
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  • Scaros_2 26.08.2020 12:00
    Highlight Highlight
    «Wer in der Covid-Krise den Job verliert, wird es schwerer haben, zurückzufinden»

    Thx, Captain Obvious!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 26.08.2020 14:12
      Highlight Highlight Er sagt damit, der Arbeitnehmer soll bis zum Tode arbeiten und einen kleineren Lohn akzeptieren, ebenso schlechtere PK Leistungen, höhere Mieten, etc. Man ist sich einig, wer für die Krise zu bezahlen hat.
    • Scaros_2 26.08.2020 14:37
      Highlight Highlight Thx, Captain Stefan Morgenthaler-Müller obvious!

      Im Ernst das sieht doch jeder. Die Last wird immer auf die Schwächsten übergewälzt. Als ob der Reiche leiden soll und dem Low-bob es gut gehen soll.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 26.08.2020 14:49
      Highlight Highlight Und damit das nicht geschieht, wähle ich SVP und bin gegen Gewerkschaften, Mieterinitiativen und all das Zeugs, das dazu dient, dass es einer Mehrheit besser gehen würde. Und ich liebe die Schweiz.
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Flüchtlinge sollen nicht mehr nach Hause dürfen, dafür bei uns schneller arbeiten

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