Schweiz
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ARCHIV - ZUM THEMA BAHNINFRASTRUKTUR AN DER FRUEHJAHRSSESSION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -  Eine EC-Zug unterwegs auf dem SBB Streckenabschnitt zwischen Aarau und Olten, aufgenommen am 4. Februar 2016 in Aarau. Mit dem Vierspurausbau Olten-Aarau (Eppenbergtunnel) beheben Bund und SBB eines der groessten Nadeloehre im Mittelland. Das Projekt umfasst als zentrales Element den neuen, ueber drei Kilometer langen Eppenbergtunnel sowie umfangreiche Massnahmen zu dessen Anbindung zwischen Olten und Aarau. (KEYSTONE/Gaetan Bally

Das Schweizer Bahnnetz soll bis 2035 für 12,8 Milliarden ausgebaut werden. Bild: KEYSTONE

Nationalrat spricht 12,89 Milliarden für Bahnverkehr – diese 6 Grossprojekte sind geplant

Einstimmig hat sich der Nationalrat am Dienstag für den Ausbau des Schienennetzes ausgesprochen. Im Vergleich zum Ständerat legte er noch eine Schippe drauf und bewilligte zwei zusätzliche Projekte für 69 Millionen Franken. Der Ständerat hatte den bundesrätlichen Vorschlag im März bereits um über 919 Millionen Franken aufgestockt. Hier findest du alle Änderungen und ein Überblick über sechs geplante Grossprojekte für die nächsten 15 Jahre.



Das wollte der Bundesrat und das haben Ständerat (pink) und Nationalrat (blau) hinzugefügt:

Vom Ständerat hinzugefügt

  1. Strecke Neuenburg–La Chaux-De-Fonds: Neubau anstatt Modernisierung
  2. Projektierung des Herzstücks in Basel
  3. Projektierung des Durchgangsbahnhofs Luzern
  4. Verlängerung der Strecke Aigle–Leysin bis zur Seilbahnstation
  5. Ausbau der Strecke Locarno–Intragna
  6. Doppelspurausbau in der Stadt Rorschach

    Vom Nationalrat hinzugefügt:
  7. Bahnhof Thun Nord
  8. Bahnhof Winterthur-Grüze Nord

Ob die vom Nationalrat hinzugefügten Projekte in Winterthur und Thun tatsächlich ins Paket aufgenommen werden, muss nun der Ständerat entscheiden. Doch wohin soll der Rest der insgesamt 12,89 Milliarden Schweizer Franken fliessen? Unter anderem in diese sechs Grossprojekte:

Ausbau der Strecken Zürich, Winterthur, Stein am Rhein und im Tösstal

Kosten: 2390 Mio. Franken

Das teuerste Projekt betrifft die Verbindungen zwischen Zürich, Winterthur, Stein am Rhein und dem Tösstal. Jeden Tag verkehren zwischen Zürich und Winterthur 100’000 Personen. Das sind 550 Züge täglich. Ab 2019 wird die Doppelspurstrecke zwischen Effretikon und Winterthur vollständig ausgelastet sein, weil dann 670 Züge pro Tag fahren.

Bahnhof Winterthur, Gleis 5

Wenn es nach dem Vorschlag des Bundes geht, wird der Bahnhof Winterthur von Zürich aus bald schneller und häufiger erreichbar sein. bild: keystone

Der Bau des Brüttener Tunnels soll laut Bund diesem Kapazitätsengpass entgegenwirken. Es würde eine durchgehend vierspurige Verbindung zwischen Zürich und Winterthur mit einer Kapazität von rund 900 Zügen pro Tag entstehen. Zudem wäre die S-Bahn durch den Tunnel schneller: Ganze sechs Minuten könnten eingespart werden.

Durch den Brüttener Tunnel soll auch die Ost- und Nordostschweiz profitieren über Verbindungen in den Korridoren Richtung St.Gallen und Konstanz. Die Fahrzeit zwischen Zürich und St.Gallen soll damit deutlich unter 60 Minuten sinken, so der Plan.

Ausbau der Strecke Luzern–Zug–Zürich

Kosten: 1630 Mio. Franken

Die Strecke zwischen Zürich und Baar (Kanton Zug) wurde auch schon als «eine der grössten Schwächen des Schweizer Schienennetzes» bezeichnet. Zwischen Horgen-Oberdorf (Kanton Zürich) und Baar werden die Züge, die von Zürich in Richtung Gotthard-Basistunnels fahren, immer noch durch einspurige, über hundert Jahre alte Tunnels geführt.

Dies soll sich nun ändern. Das grösste Projekt auf dieser Strecke ist eine Erweiterung des Basistunnels durch den Zimmerberg (ZBT II). Ein erster Teil wurde bereits zwischen Zürich und Thalwil gebaut. Die Fahrzeit auf diesem Abschnitt soll sich so um fünf Minuten verkürzen.

Konkret würde der Basistunnel II nach Baar massiv Kapazität schaffen. Zudem würden Verspätungen verhindert, weil Schnellzüge, die vom Gotthard her kommen, nicht mehr über Wohlen und den Heitersberg-Tunnel umgeleitet werden müssen.

ARCHIVBILD - SBB PLANT EXPRESSZUG

Schnellzüge auf der Gotthardlinie sollen in Zukunft nicht mehr über Wohlen und den Heitersberg-Tunnel umgeleitet werden müssen. Bild: KEYSTONE

Ausbau der S-Bahn in Zürich:

Kosten: 1210 Mio. Franken

ZUR DEBATTE UEBER DIE UMSETZUNG DER MASSENEINWANDERUNGSINITIATIVE IM NATIONALRAT AM MITTWOCH, 21. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Commuters get on suburban train Nr. S12 at Stadelhofen train station, pictured in the evening of September 29, 2009 in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Pendler steigen am 29. September 2009 abends im Bahnhof Stadelhofen in Zuerich in die S-Bahn S12 ein. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Bahnhof Zürich-Stadelhofen ist ein Nadelöhr. Darum soll ein viertes Gleis gebaut werden. Bild: KEYSTONE

Der Bahnhof Stadelhofen gelangt laut SBB bald an seine Kapazitätsgrenzen. Darum muss ein viertes Gleis her. Damit könnte die Leistungsfähigkeit des Bahnhofs um 50 Prozent gesteigert werden.

Weiter sind für das Zürcher S-Bahn-Netz gleich mehrere Verdichtungen geplant. So sollen neu folgende Strecken im Viertelstundentakt bedient werden:

Neue Verbindungen zum Halbstundentakt zwischen Zürich und Bülach sowie zwischen Zürich und Wetzikon kommen noch hinzu. Der Bundesrat und auch der Ständerat wollen damit die Kombination einer S-Bahn mit vielen Stopps und einer Express-S-Bahn noch verbessern. Das kostet Geld: 1,2 Milliarden Franken sind für den Ausbau des S-Bahn-Netzes eingeplant.

Bahnhof Oerlikon am Mittwoch, 30. November 2016. Nach sieben-jaehriger Bauphase wird der neue Bahnhof Oerlikon mit einem drei-taegigen Fest vom Donnerstag 1. bis Samstag 3. Dezember 2016 eroeffnet. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Bahnhof Oerlikon gilt in Zürich als einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte für die S-Bahnen, aber auch für interregionale Verbindungen und Güterzüge. Bild: KEYSTONE

Unterstützung für die Berner BLS

Kosten: 930 Mio. Franken

ARCHIV -- ZUR UEBERNAHME DER BELGISCHEN GUETERBAHN CROSSRAIL DURCH DIE BLS CARGO, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 7. MAERZ 2019, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --  An einer Stuetzmauer auf der Suedrampe zum Loetschberg zwischen Goppenstein und Brig prangt am 13. November 2003 der Schriftzug der Bern-Loetschberg-Simplon-Bahn. Aus dem Hintergrund naehert sich ein Zug.  (KEYSTONE/Gaetan Bally)  : DIA]

Der Lötschbergtunnel soll eine zweite Röhre erhalten. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat will die Berner Alpenbahn-Gesellschaft Bern–Lötschberg–Simplon (BLS) beim Bau im Lötschberg unterstützen. Die BLS betreibt ein 420 Kilometer grosses Bahnnetz, das von Neuchâtel über Bern – durch den Lötschbergtunnel – bis nach Brig reicht.

Diese Strecken sollen mit 930 Millionen Franken aufgerüstet werden. So soll der zweite Lötschbergbasistunnel fertig ausgebaut werden. Auch der Bahnhof Brig wird erweitert. Damit wird der Nord-Süd-Verkehr gefördert und die Verbindung zwischen Thun und Bern entlastet.

S-Bahn-Netz in Genf und der Jurasüdfuss

Kosten: 880 Mio. Franken

Des personnes montent dans un train CFF en gare ce mardi 23 mai 2017 a Moutier. Le 18 juin, les citoyens de Moutier se rendent aux urnes pour choisir entre le maintien dans le giron bernois et un rattachement au Jura. Ce scrutin historique, qui s'annonce serre, est cense regler pour de bon l'appartenance cantonale de la ville. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Der SBB-Bahnhof in Moutier am Jurasüdfuss. Bild: KEYSTONE

In der Westschweiz soll im Jurasüdfuss durch die Einführung von Doppelstockzügen die Kapazität erhöht werden. Da Doppelstockzüge im Vergleich zu den Neigezügen etwas langsamer sind, kommt es hier zu einer leichten Zunahme der Fahrzeit.

In der Region Genf soll das S-Bahn-Netz verdichtet werden. Damit begegne man den hohen Überlastungen auf den Abschnitten zwischen Genf, Lausanne und Yverdon-les-Bains. Neu sollen RE-Züge zwischen Genf und Lausanne im Viertelstundentakt fahren.

Ausbau Bahnhof Basel

Kosten: 356 Mio. Franken

Der teuerste Ausbau einer «Publikumsanlage» ist für den SBB-Bahnhof in Basel geplant. Für 356 Millionen Franken sollen hier neue Gleisquerungen und zusätzliche Perronabgänge gebaut sowie weitere Perronanpassungen vorgenommen werden.

Damit sollen in Basel Kapazitätsengpässe behoben sowie die Bahnanlage selbst barrierefreier und sicherer werden, schrieb der Bundesrat in seinem Bericht zum Ausbauschritt 2035.

Hinzu kommen nun neu auch noch 100 Millionen Franken für die Projektierung eines weiteren Milliardenprojektes: das Herzstück in Basel. Damit soll der Bahnhof Basel unterirdisch mit dem Badischen Bahnhof verbunden werden. Dies würde das Basler S-Bahn-Netz und den Fernverkehr entlasten.

Herzstück Basel Bahnknoten Basel

Das Herzstück: So soll der Zugverkehr in und um Basel optimiert werden. Bild: zvg

Umgesetzt wird das Basler Herzstück wohl jedoch erst im Ausbauschritt 2050.

Bonus: Hier fahren die Züge in Zukunft häufiger

Eine Angebotsausweitung heisst vor allem eines: Die Züge fahren häufiger – konkret auf folgenden Strecken:

Taktfrequenz

bild: watson/lea senn

Unter 10 Minuten

Taktfrequenz

bild: watson/lea senn

Neuer Viertelstundentakt

*Nachträglich im Oktober 2018 durch den Bundesrat hinzugefügt

Taktfrequenz

bild: watson/lea senn

Neuer Halbstundentakt

Eine erste Version dieses Artikels erschien am 9. März 2019, nachdem der Ständerat über den Ausbau der Bahninfrastruktur entschieden hatte. Wir haben den Artikel nach dem nationalrätlichen Entscheid aktualisiert und erneut publiziert.

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    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 05.06.2019 12:26
    Highlight Highlight Dieser Grössenwahnsinn wird uns mal noch gewaltig auf die Füsse fallen!
    Jeder Ausbau zieht zusätzliche Unterhaltskosten nach sich und der Kostendeckungsgrad des ÖV liegt jetzt schon weit unter 50 Prozent!
    • Purscht 05.06.2019 14:05
      Highlight Highlight Was siehst du denn für Alternativen?
    • atomschlaf 05.06.2019 15:10
      Highlight Highlight Investieren in:
      - Strassenbau
      - P+R-Anlagen bzw. Parkhäuser am Stadtrand
      - rasche Umstellung Autoverkehr auf Elektro und/oder Wasserstoff (keine toxischen Abgase)

      Begründung
      - ÖV hat ausserhalb der grossen Städte (Platzmangel!) kaum Vorteile und ist v.a. extrem ineffizient
      - Strassenverkehr deckt seine direkten Kosten heute schon
      - Die externen Kosten des Strassenverkehrs stammen zum Grossteil aus toxischen Emissionen und die dann wegfallen

      Resultat:
      - Höhere Transportleistung bei tieferen Kosten für die Allgemeinheit
      - Höhere Transportqualität (Flexibilität+Komfort)
      - Bessere Effizienz
  • Yogi Bär 05.06.2019 08:44
    Highlight Highlight Einerseits fehlen über 1'000 Lockführer andererseitsvergibt der Nationalrat Geld im Giesskannenprinzip. Das nennt man auf ganzer Ebene Versagerprinzip!
  • Blister 05.06.2019 06:54
    Highlight Highlight Finde es super, dass massiv in die Infrastruktur investiert wird, so wird das Mittelland zu einer einzigen grossen Megacity. Schade ist aber aus meiner Sicht, dass man nicht komplette Trasse baut für Hochgeschwindigkeitszüge zwischen den grossen Städten und unseren EU Nachbarn. Man könnte diese zB auf Stelzen geradlinig durch die zukünftige Megacity führen. Günstiger als ein Tunnel, und für jeden sichtbar!
  • Ziasper 04.06.2019 21:21
    Highlight Highlight Wer vertritt eigentlich die (Süd-)ostschweiz in Bern?
  • Bav 04.06.2019 18:18
    Highlight Highlight Schade ist der Grimseltunnel nicht dabei.
  • Fandall 04.06.2019 16:21
    Highlight Highlight Schon lustig, wenn's um die Armee geht sind 8 Milliarden VIEL zu viel. Bei der Bahn darf man dafür dann aber so richtig klotzen.
    Ja ich weiss, davon hat die Bevölkerung greifbar viel mehr (sprich als Politiker kann man sich viel besser damit profilieren), aber es ist trotzdem irgendwie bedenklich wie voreingenommen wir doch sind :-)
    • Beat Wuermli 04.06.2019 17:10
      Highlight Highlight Wenn die Bevölkerung mehr davon hat, ist es doch nachvollziehbar, dass man auch mehr Geld dafür ausgibt?
    • Fandall 04.06.2019 17:31
      Highlight Highlight Ob die Bevölkerung schlussendlich mehr davon hat wird sich weisen. Die Chancen stehen natürlich für die Bahn immer besser, da sie nicht wie die Armee ein notwendiges Übel ist.
      Ich wollte mit dem Kommentar nicht werten, bin ja selber Fan vom gut ausgebauten ÖV, sondern lediglich auf unsere Rosa-Brillen aufmerksam machen.
      Nüchtern betrachtet stehen ja beide Bundesaufträge in der Verfassung, sind also "gleich wichtig".
    • judge 04.06.2019 22:21
      Highlight Highlight Naja, auch das Minarettverbot oder die Filmförderung stehen in der Verfassung...sind ja wohl nicht gleich wichtig wie ÖV oder Armee! Das Argument zieht nicht!
    Weitere Antworten anzeigen
  • a_93_a 04.06.2019 15:36
    Highlight Highlight Wow, läuft in der Ostschweiz.....
  • Knety 04.06.2019 15:21
    Highlight Highlight Wird auch höchste Zeit das der Bahnhof in Basel umgebaut wird.
  • DerMeiner 04.06.2019 13:33
    Highlight Highlight Der Aus- und Umbau des Berner HB nicht zu vergessen.
    • Posersalami 04.06.2019 13:53
      Highlight Highlight Der läuft schon längst und ist abgeschlossen, wenn das hier diskutierte Programm gerade anfängt zu laufen.
    • dan2016 04.06.2019 14:36
      Highlight Highlight der ist nicht hier dabei
  • Posersalami 04.06.2019 13:32
    Highlight Highlight Top, da ist für einmal Verlass auf unser Parlament!
  • Elephant Soup slow cooker recipes 04.06.2019 13:29
    Highlight Highlight Die Züge fahren häufiger – konkret auf folgenden Strecken: Basel SBB–Euroairport (10-Minuten-Takt)

    Darf dies so angegeben werden, ohne dass der Euro Airport an ein Schienennetz angebunden ist oder habe ich gerade einen Knopf und verstehe es falsch? Ab Basel SBB ist der direkte Weg zum Airport via Buslinie, soweit ich weiss.
    • Christoph Bernet 04.06.2019 13:40
      Highlight Highlight @Elephant Soup slow cooker recipes: Danke für den Hinweis, ist angepasst. Eine Zugstrecke zwischen Basel SBB und EuroAirport soll als Teil des Ausbauschritts 2035 gebaut werden und mit einem 10-Minuten-Takt bedient werden.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 04.06.2019 13:42
      Highlight Highlight Alles klar :) Merci.
    • ghawdex 04.06.2019 13:43
      Highlight Highlight Ein Bahnanschluss ist derzeit in konkreter Planung. Es müssen sich aber noch F und CH über die definitiven Modalitäten einige werden.
      Der Bahnanschluss wird aber nur die S-Bahn betreffen und kein Fernverkehr beinhalten.

      http://www.eapbyrail.org/de/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 04.06.2019 13:27
    Highlight Highlight Hat jemand einen Gedanken darauf verwendet abzuklären, welchen Einfluss Flotten von selbstfahrenden eFahrzeugen in 20 Jahren auf den kollektivierten Schienenverkehr haben werden?

    Die Antwort ist Nein?

    Das Risiko für Fehlinvestitionen ist extrem gross.
    • Posersalami 04.06.2019 13:34
      Highlight Highlight Welche Selbstfahrenden Autos? Du meinst das, was heute nicht funktioniert und niemand weiss, wann es soweit sein könnte, weil es unüberwindbare Hürden gibt?

      Da kommt die Fusion vermutlich schneller.
    • Evan 04.06.2019 13:35
      Highlight Highlight Selbst wenn selbstfahrende Autos einen massiven Einfluss haben werden in Zukunft, und davon bin ich überzeugt, ist die Investition in die Bahn aus diversen Gründen keine Fehlinvestition.
    • bokl 04.06.2019 13:39
      Highlight Highlight Unüberwindbare Hürden?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomtom64 04.06.2019 13:24
    Highlight Highlight Ich hoffe nur, dass dann auch entsprechend mehr Leute den OeV nutzen. Zum einen für die Luft und das Klima und zum anderen weil sonst die Billettepreise wegender höheren Unterhaltskosten steigen würden.
    • Knut Knallmann 04.06.2019 16:41
      Highlight Highlight Das ist das schöne am FABI-Fonds der das Ganze finanziert. Ein Grossteil der Kosten des Unterhalts übernimmt der Steuerzahler mit diesem Fonds. Da Ausbau und Unterhalt aus dem gleichen Fonds stammen, kann nur so lange ausgebaut werden, wie noch Geld aus dem Unterhalt übrig bleibt. Die Situation dass ungedeckte Unterhaltskosten die Preise nach oben trieben kann so gar nicht auftreten.
  • Heinzbond 04.06.2019 13:13
    Highlight Highlight Immer noch zu wenig, zu spät und nicht konsequent genug, aber ein Anfang...
    • Der Soziale 06.06.2019 07:18
      Highlight Highlight Schweizer = Mimimimi! 🙄
      Der Bahnverkehr ist in der Schweiz Weltweit einer der besten.
      Gewissen Menschen kann man es nicht recht machen.
  • ghawdex 04.06.2019 13:13
    Highlight Highlight mhhh
    "Bonus: Hier fahren die Züge in Zukunft häufiger
    Basel SBB–Euroairport (10-Minuten-Takt)"

    Sofern sich F und CH überhaupt endgültig einig werden den Bahnschluss zu bauen. Zudem wird in CH vermutlich noch das ganze vors Volk kommen, da der Bahnanschluss nicht allen passt.
  • tzhkuda7 04.06.2019 13:07
    Highlight Highlight Der Zürich Stadelhofen bräuchte dringend mal ein viertes Gleis

    Wenn dort Wartezeiten entstehen, hats auswirkungen auf fast das ganze Bahnnetz im Kt. Zürich
    • dan2016 04.06.2019 13:28
      Highlight Highlight ist das dritte erwähnte Projekt (und das Drittteuerste), das erste ist Zürich Nord, das zweite Zürich Süd und das dritte Projekt eben Zürich Ost.
    • Evan 04.06.2019 13:33
      Highlight Highlight Genau das geschieht ja.
    • tzhkuda7 04.06.2019 14:45
      Highlight Highlight Nicht wenns nach dem Architekten geht, welcher ein viertes Gleis als Verunstaltung seiner Architektur sieht und dies auch bereits angekündigt mit allen juristischen Mitteln verhindern und ansonsten möglichst rauszögern will -.-
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheWall_31 04.06.2019 12:58
    Highlight Highlight Ist bekannt, ob Basel - Schaffhausen - Singen als Teil der Hochrheinbahn weiterhin ausschliesslich von der DB betrieben wird - oder übernimmt hier die SBB mindestens bis Schaffhausen Teilkapazitäten?
    • ghawdex 04.06.2019 13:55
      Highlight Highlight Erstmal muss man es fertig bringen die ganze Strecke zu elektrifizieren. Könnte irgendwann so um 2027 vielleicht fertig sein. Die SBB werden wohl kaum Dieselfahrzeuge beschaffen.
    • DerRaucher 04.06.2019 14:53
      Highlight Highlight Ist das nicht eine Strecke die immer noch von Dieselloks gefahren wird? Hat die SBB überhaupt Dieselloks? So viel ich weiss hat die DB dort nämlich immer noch keine Stromleitungen verbaut.
    • TheWall_31 04.06.2019 15:27
      Highlight Highlight Ja, momentan ist die Strecke noch nicht elektrifiziert. Offensichtlich ist das auch nicht so schnell vorgesehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • inmi 04.06.2019 12:53
    Highlight Highlight Wenn wir schweizweit endlich das Glasfasernetz ausbauen würden, könnten mehr Menschen HomeOffice machen und weniger müssten pendeln. Nur so.
    • Alpaka 8 04.06.2019 13:41
      Highlight Highlight Nicht nur an die Arbeit denken! Den ÖV braucht man auch um Verwandte oder Freunde zu besuchen, um an ein Konzert zu gehen, um in die Berge zu gelangen, um zum Flughafen zu kommen etc.
      PS: Ich betreibe Homeoffice lediglich über das Handynetz und das klappt super.
    • JayPi 04.06.2019 14:22
      Highlight Highlight Ich weiss nicht als was du arbeitest aber meinen Job kann ich problemlos über eine 10mbit/s Leitung erledigen. Wahrscheinlich sogar mit noch weniger Bandbreite. Ich habe Gigabit zu Hause aber mein Arbeitgeber möchte trotzdem nicht, dass ich 5 Tage die Woche Home Office mache.
    • iss mal ein snickers... 04.06.2019 18:06
      Highlight Highlight Ich glaub bezüglich HomeOffice liegts eher am Arbeitgeber....ich hätt die Infrastruktur daheim...aber mein Arbeitgeber möchte das nicht... dann hat er ja keine Kontrolle mehr über seine Arbeitnehmer...
  • Triumvir 04.06.2019 12:53
    Highlight Highlight Endlich wird Basel und seine Region (inkl. D und F) nicht mehr Stiefmütterlich behandelt. Daumen hoch!
    • Beat Wuermli 04.06.2019 17:11
      Highlight Highlight Dafür traditionell die Ostschweiz - keine einzige Angebotsverdichtung in den Kantonen SG, AI, AR, GR und nur eine in TG...
    • Stambuoch 04.06.2019 17:30
      Highlight Highlight @Beat Wuermli
      Erstens: Es wird und wurde kaum so viel Geld verbaut, wie in die Strecke SG-Genf
      Zweitens: In Graubünden passiert gerade enorm viel. Die RhB baut ihre Doppelspurstrecken enorm um, damit in Zukunf das Ober- und Unterengadin im Halbstundentakt erreichbar sind. Stichwort Zweite Rheibrücke, Doppelspur Bever-Samedan, totale Sanierung Sagliains-Scuol, Doppelspur Sils i.D.-Thusis, sowie neues, autom. kuppelbares Rollmaterial. Das ist nicht nichts. Was fehlt: Doppelspurausbau sanktgaller Rheintal
    • nukular 04.06.2019 22:39
      Highlight Highlight @stambuoch, der doppelspurausbau im rheintal sowie der grenzüberschreitenden verbindungsausbau nach österreich kommen ca. 10jahre zu spät...
      Geschweige denn die s18 schnellstrasse welche die CH und AT autobahn verbinden soll, aber auch daran sind leider wieder mal die politiker und unsere grünen freunde nicht ganz unschuldig...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Evan 04.06.2019 12:47
    Highlight Highlight Der Ausbau kann nicht genug schnell gehen.
  • Capo31 04.06.2019 12:43
    Highlight Highlight Wie immer wird da ausgebaut wo zumteil scho eine sehr grosszügige infrastruktur zur verfügung steht. Ist ja egal wenn der rest auf der strecke bleibt zahlen ja alle den gleichen preis ;)
    • Posersalami 04.06.2019 13:36
      Highlight Highlight Es wird dort ausgebaut, wo die Nachfrage gross ist.

      Nich fragen?
    • idrisi 04.06.2019 14:30
      Highlight Highlight Die Erschliessung von Resten mit der Eisenbahninfrastruktur ist in der Regel teuer.
    • fidget 04.06.2019 15:54
      Highlight Highlight Du hast ja schon recht, dass oft dort ausgebaut wird, wo schon eine gute Infrastruktur ist. Allerdings sind in den Ballungsräumen, gerade in und um Zürich, auch sehr viele Menschen unterwegs. In der Pampa braucht es keinen Luxusausbau. Randregionen sollten aber dennoch nicht vergessen gehen und die notwendige Infrastruktur erhalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Asparaguss 04.06.2019 12:18
    Highlight Highlight Und der Oberalp-Autoverlad bleibt eine Katastrophe?
  • Xonco aka. The Muffin Man - the muffin man 04.06.2019 12:15
    Highlight Highlight Haha.

    Grossartig. Wenn nun auch die Züge pünktlich & zuverlässig abfahren & ankommen würden könnten wir uns mit einer gut funktionierenden Bahn brüsten.

    • Evan 04.06.2019 13:28
      Highlight Highlight 🤦
    • Patho 04.06.2019 16:15
      Highlight Highlight Folglich können wir uns mlt einer gut funktionierenden Bahn brüsten.

      (ausser du bist auf dem täglichen Arbeitsweg auf einen EC, der von Mailand kommt, angewiesen, dann verstehe ich deinen Ärger, sonst ist er mir unbegreiflich)
  • Regentrockner 04.06.2019 12:09
    Highlight Highlight Und wo bleibt die Investition in eine Zukunfts-Technologie, weg vom lauten, schmutzigen und teuren Prinzip aus dem 19. Jahrhundert? Mehr Kapazität, deutlich schnellere Reisezeit und Zuverlässigkeit wären die schlagenden Argumente, um dem Individualverkehr wirklich die Stirn bieten zu können.
    • Evan 04.06.2019 13:27
      Highlight Highlight 🤦
    • Toerpe Zwerg 04.06.2019 13:47
      Highlight Highlight Psssstttttt .... Verbotene Gedanken.
    • Posersalami 04.06.2019 14:24
      Highlight Highlight @Zwerg: Dann sag doch mal, wie so ein Konzept aussehen kônnte. Mit heute oder in naher Zukunft verfügbarer Technologie!

      Beamen oder Autonome Autos werden wir nämlich ziemlich sicher nicht mehr erleben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dan2016 04.06.2019 11:57
    Highlight Highlight "Auch der Bahnhof Brig wird erweitert. Damit wird der Nord-Süd-Verkehr gefördert und die Verbindungen zwischen Thun und Bern entlastet. " dies ist schon ziemlich ein Umweg, also Bern-Vevey-Sion-Brig-Spiez-Thun fahren, damit Bern Thun entlastet werden kann? Wäre es nicht einfacher, den Engpass Bern-Thun zu beseitigen?

Das GA ist zu billig – es drohen Preiserhöhungen bis zu 45 Prozent

Wie viel muss ein General-Abonnement kosten? Diese Frage diskutiert demnächst der Vorstand von CH-Direkt, einem Zusammenschluss Schweizer Transportunternehmen. Die Massnahmen sind brisant – denn es geht um Preiserhöhungen zwischen 10 und 45 Prozent.

Die Besitzerinnen und Besitzer eines General-Abonnements profitieren zu stark. Oder anders gesagt: Das GA ist zu günstig. So steht es jedenfalls in einem internen Dokument von CH-Direct, einem Zusammenschluss von rund 250 Schweizer Transportunternehmen, das der «Beobachter» am Mittwoch publik gemacht hat. Das Papier trägt das Datum vom 6.März 2019. Mit dem internen Bericht will sich der Vorstand von CH-Direkt befassen. Vertreten sind dort Transportunternehmen wie SBB, BLS, Zürcher …

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