Schweiz
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Bild aus dem Gemeinderat der Stadt Zürich. bild: wikipedia

Jetzt kommt das Diplom für Lokalpolitiker 



Wer in einem Gemeinderat sitzt, wendet viel Zeit auf. In mittelgrossen Zürcher Gemeinden durchschnittlich 12,4 Stunden pro Woche, berichtete der «Tages-Anzeiger» vor ein paar Jahren. Oft gehen die Lokalpolitiker daneben einem 100-Prozent-Job nach. 

In ihrer politischen Tätigkeit übernehmen sie Verantwortung und sammeln wichtige Führungserfahrungen und -kompetenzen. Doch: Diese Erfahrungen werden in unserem Milizsystem nicht offiziell anerkannt. 

Dies beabsichtigt die Schweizer Kader-Organisation nun zu ändern. Er will den Deutschschweizer Gemeinde- und Stadträten in Zukunft ein Zertifikat ausstellen, das die verschiedenen Kompetenzen ausweist.

In der Westschweiz vergibt der  Verband solche Zertifizierungen bereits seit 2015. Wer mindestens vier Jahre lang in einem Gemeinderat sass, wird nun auch auf der anderen Seite des Röstigrabens sein Dossier zur Prüfung einreichen können, sagt Briguet zum Westschweizer Fernsehsender «RTS». Das Zertifikat werde der Verband aber erst nach einem Evaluationsgespräch aushändigen. Wann genau die ersten Lokalpolitiker zertifiziert werden sollen, sei noch nicht klar. 

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So sehen die Zertifikate in der Westschweiz aus.  bild: screenshot rts

Mit politischer Arbeit zum Uni-Diplom

Briguet war von 1993 bis zu seiner Abwahl im Jahr 1996 selbst Gemeinderat. Er politisierte für die CVP in Siders. Es sei seine persönliche Geschichte, die ihn dazu gebracht habe, sich dem Thema zu angenommen, heisst es in der «RTS»-Reportage.

Die bessere Anerkennung unserer Militzpolitikern war in der Vergangenheit immer wieder Thema. So forderte SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr 2013 in einer Parlamentarischen Initiative die Anerkennung der politischen Arbeit als berufliche Weiterbildung – erfolglos.

Konkret hätte ein politisches Amt bei Weiterbildungen an Universitäten und Fachhochschulen anerkannt werden sollen. So hätte ein Parlamentarier mit mehreren Dienstjahren oder ein Regierungsmitglied gar keine oder nicht mehr alle Unterrichtsstunden besuchen müssen, um einen Titel wie einen «Executive Master» zu erhalten. 

Ab wann können wir online abstimmen?

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • meine senf 27.02.2018 06:51
    Highlight Highlight Akademisierung ist ja genau das, was nötig ist, um die Distanz zwischen Bevölkerung und Politik abzubauen ...
  • Pasch 26.02.2018 23:34
    Highlight Highlight Kein Wunder von SP-Seite wenn man schon nichts auf die Reihe kriegt dann kann man sich wenigstens per Papierli hochjodeln, schlussendlich geht es ja nur darum denen von bürgerlicher Seite (welche auch nicht viel mehr auf die Reihe kriegen) en Fötzel vor die Nase zu halten. So ein Papier sagt genau gar nichts über das Gespür und Fähigkeiten eines Politikers aus! Es sagt nur aus aha der oder die weis wie man an den Fötzel kommt...
  • aglio e olio 26.02.2018 21:23
    Highlight Highlight Wenn die Möglichkeit des Durchfallens besteht, warum nicht?
  • marie 26.02.2018 21:23
    Highlight Highlight BerufsERFAHRUNGEN sind keine WeiterBILDUNG. Dabei werte ich keines von beidem! Denn erst beides zusammen bringt Erfolg.
    • exeswiss 27.02.2018 00:28
      Highlight Highlight ha! führ du mal das amt einer sozialvorsteherin einer 2000-10000 einwohnergemeinde aus (da ist gemeinderat inbegriffen) und sag dann das ist keine weiterbildung. du gehst an duzende infoveranstaltungen, um überhaupt zu begreifen um was es in dem amt übehaupt geht.
  • sowhat 26.02.2018 21:01
    Highlight Highlight Na wir wollen mal nicht übertreiben. Einen EMBA schiebt es grade nicht an. Aber zertifiziert gehört diese Arbeit mindestens. Mit einer sauberen Beschreibung der Tätigkeiten. Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass alle HR-ler wissen was ein Gemeinderat tut.
    Das richtet sich nicht gegen HR Leute, es ist einfach normal, dass das nicht alle wissen die in der Schweiz Leute einstellen.

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