Schweiz
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Ständerat will nichts gegen Lohnungleichheit tun – Fetz: «Politik der üblen Sorte»



Bundesraetin Simonetta Sommaruga, Mitte, blickt zur Praesidentin waehrend der Gleichstellungsdebatte, vorne Geraldine Savary, SP-VD, rechts, und Alex Kuprecht, SVP-SZ, an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 28. Februar 2018 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bundesrätin Sommaruga erleidet eine Niederlage im Ständerat. Bild: KEYSTONE

Der Ständerat will Unternehmen nicht zur Lohnanalyse verpflichten, um die Diskriminierung von Frauen zu bekämpfen. Er hat am Mittwoch beschlossen, eine Vorlage des Bundesrates an die Kommission zurückzuweisen. Diese soll Alternativen prüfen.

Der Ständerat beschloss zwar zuerst mit 25 zu 19 Stimmen bei einer Enthaltung, auf die Vorlage einzutreten. Anschliessend entschied er aber mit demselben Stimmenverhältnis, diese an die vorberatende Kommission zurückzuweisen. Nur drei Mitglieder der CVP stellten sich gegen einen entsprechenden Antrag von Konrad Graber (CVP/LU).

Die Kommission muss nun Alternativen prüfen, insbesondere Modelle der Selbstdeklaration. Gemäss Graber würde das bedeuten, dass jede Firma am Ende des Jahres unterschreiben müsste, dass sie die Lohngleichheit einhält. Pirmin Bischof (CVP/SO) möchte, dass zuerst ausschliesslich im öffentlichen Sektor Massnahmen ergriffen werden. Werner Hösli (SVP/GL) wiederum deutete an, das Thema könnte mit einer Erhöhung des Frauenrentenalters verknüpft werden.

«Politik der üblen Sorte»

Die Gegnerinnen und Gegner der Rückweisung kritisierten, die Forderung nach Alternativen sei nur ein Vorwand, um nichts zu tun. Anita Fetz (SP/BS) befand, der Antrag im letzten Moment sei «Politik der wenig netten Sorte, man könnte auch sagen der üblen Sorte». Paul Rechsteiner (SP/SG) stellte fest, die Kommission habe ihre Arbeit gemacht, es gebe Berge von Studien und kiloweise Abklärungen.

Staenderaetin Anita Fetz, SP-BS, spricht an der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete,  am Donnerstag, 28. September 2017, in Bern. (KEYSTONE/ Peter Schneider)

Anita Fetz. Bild: KEYSTONE

Justizministerin Simonetta Sommaruga gab zu bedenken, Selbstdeklaration sei genau das, was der Bundesrat vorschlage. Die Deklaration müsste aber auf einer Analyse der Löhne basieren, zu welcher die Unternehmen verpflichtet wären. «Die Frist für Freiwilligkeit ist abgelaufen», sagte Sommaruga. Das habe man versucht. Von 66'000 Unternehmen hätten nur gerade 28 mitgemacht.

In der Verfassung verankert

Die Befürworterinnen und Befürworter der bundesrätlichen Vorlage argumentierten, es könne nicht länger hingenommen werden, dass die Frauen für gleichwertige Arbeit im Durchschnitt 600 Franken pro Monat weniger verdienten. Die Lohngleichheit - gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit - sei seit 1981 in der Verfassung verankert.

Die Differenz zwischen Männer- und Frauenlöhnen habe zwar abgenommen. Nach wie vor verbleibe aber eine Differenz von 7 bis 8 Prozent, die nicht mit objektiven Faktoren wie Teilzeitarbeit erklärt werden könne.

John and Jane

Diese Lohndifferenz werde sich nicht einfach verflüchtigen, sagte Anita Fetz. Denn der Grund dafür seien unbewusste Stereotypen, welche die Wahrnehmung verzerrten.

Zahlreiche Nationalraetinnen, rechts, verfolgen die Gleichstellungsdebatte an der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 28. Februar 2018 im Staenderat in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Die Frauen-Präsenz im Ständerat nütze nichts Bild: KEYSTONE

Fetz erläuterte das am Beispiel des «John and Jane»-Experiments. Die Teilnehmenden sollen eine Person für eine Kaderstelle aussuchen. Sie erhalten zwei identische Bewerbungsdossiers, eines von John und eines von Jane. Die Mehrheit empfiehlt die Wahl von John. Erhalten sie die Dossiers ohne Vornamen, werden beide Personen zu gleichen Teilen empfohlen.

Bedingung für AHV-Reform

Werner Luginbühl (BDP/BE) stellte fest, die Zeit, in der die Männer mit der göttlichen Ordnung argumentierten, liege 50 Jahre zurück. «Aus gesellschaftlicher Optik meine ich, dass wir es den Frauen schuldig sind». Dies auch mit Blick auf eine Erhöhung des Frauenrentenalters.

Raphaël Comte (FDP/NE) hob diesen Aspekt ebenfalls hervor. Ohne Lohngleichheit würden die Frauen einer Erhöhung des Frauenrentenalters niemals zustimmen, sagte er. Und ohne Frauen sei eine AHV-Reform nicht zu haben.

Geprägt vom Zeitgeist

Die Gegner aus den Reihen der FDP und SVP beteuerten, Gleichstellung sei auch ihnen ein wichtiges Anliegen. Die nicht erklärbare Differenz zwischen Männer- und Frauenlöhnen nehme aber ab, ein Gesetz sei unnötig. Hannes Germann (SVP/SH) wies auf die Wirtschaftsfreiheit hin. Die Vorlage sei geprägt vom Zeitgeist, alles und jedes mit einem Gesetz regeln zu wollen.

Die Unternehmen dürften nicht mit zusätzlicher Bürokratie belastet werden, lautete der Tenor. Hans Wicki (FDP/NW) und Andrea Caroni (FDP/AR) stellten ausserdem in Frage, dass die nicht erklärbare Lohndifferenz ausschliesslich auf eine Geschlechterdiskriminierung zurückzuführen ist. Das wahre Problem sei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sagte Caroni. Hier gelte es anzusetzen.

Alte Argumente

Sommaruga stellte am Ende der Debatte fest, diese Argumentation sei nicht neu. Die erste Reaktion laute stets: «Die Lohndiskriminierung ist nicht erwiesen.» Die zweite: «Man müsste schon etwas tun, aber nicht jetzt.» Und die dritte: «Tun wir etwas, aber nicht das.»

Der Bundesrat möchte Unternehmen mit mindestens 50 Mitarbeitenden verpflichten, Lohnunterschiede zwischen den Geschlechtern transparent zu machen. Die Unternehmen sollen alle vier Jahre eine Lohnanalyse durchführen und von einer unabhängigen Stelle prüfen lassen. Anschliessend müssten sie die Angestellten über das Ergebnis informieren. Das würde auch für den öffentlichen Sektor gelten.

Keine Sanktionen

Sanktionen wären nicht vorgesehen: Der Bundesrat setzt darauf, dass Unternehmen die Löhne anpassen, wenn die Ungleichheit sichtbar wird. Die vorberatende Kommission schwächte die Vorlage ab. Sie wollte nur Unternehmen mit 100 oder mehr Angestellten dazu verpflichten, die Löhne zu analysieren.

Damit würden nicht wie vom Bundesrat vorgesehen 2 Prozent der Unternehmen und 54 Prozent aller Arbeitnehmenden erfasst, sondern lediglich 0,85 Prozent der Unternehmen und 45 Prozent aller Arbeitnehmenden. Zudem hatte die Kommission eine befristete Regelung beschlossen: Die Bestimmungen sollen lediglich zwölf Jahre lang gelten. (sda)

Unser Lohnpolizist Michi (13) fragt nach

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  • Shabina 01.03.2018 10:16
    Highlight Highlight Die Grundsätzliche Frage ist doch, ob die Lohnungleichheit auf Diskriminierung beruht, oder erklärbar ist.

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/weshalb-verdienen-frauen-weniger-als-maenner-schweizer-lohnluecke-mit-am-geringsten-ld.88695

    Gemäss Artikel sind in der CH rund 3% Lohnunterschied nicht erklärbar. Berücksichtigt wurden folgende Faktoren:
    Alter, Geburtsland, Bildungsniveau, dann aber auch die Berufserfahrung sowie der Beruf, die Hierarchiestufe, die Grösse des Betriebs und die Branche.

    Die restl. 3 % lassen sich wohl mit Militär / Rentenalter / Schwangerschaftsurlaub erklären.
  • Schneider Alex 01.03.2018 06:47
    Highlight Highlight Und wenn die Lohndiskriminierung weg wäre, was dann? Dann haben die Frauen doch einfach schlechtere Chancen bei einer Neueinstellung, weil die Risiken, dass Frauen schnell wieder kündigen oder Kinder kriegen hoch sind.
    • Citation Needed 01.03.2018 10:02
      Highlight Highlight Alex Schneider: darum braucht es mehr Gerechtigkeit bei der Aufteilung der Kindererziehung. Dann könnte es einen Arbeitgeber bei Mann oder Frau gleich hart treffen, wenn Arbeitnehmer Familien gründen und dann Urlaube nehmen und reduzieren. Käme auch im Scheidungsfall besser, denn die Frau kann auf eigenen Beinen stehen und wird nicht 100% für Kinder abberufen. Übrigens glaube ich, dass das Mutterschaftspotential negativ auf Frauenlöhne wirken könnte. Wenn eine zum Kinderkriegen abhaut und nur reduziert wiederkommt, dann hat die Firma wenigstens nicht ganz so viel investiert.. ;-)
    • stadtzuercher 01.03.2018 11:41
      Highlight Highlight ironischerweise klammert sich die frauenlobby an ihre einseitigen rechte in der kindererziehung, im familienrecht. solange sich männer nur unter grossen opfern stärker engagieren dürfen, wird sich 'die gerechtigkeit' auch zugunsten der frauen nicht einstellen.
    • Citation Needed 01.03.2018 12:09
      Highlight Highlight Sie sagen es, Stadtzürcher, für Männer ist Verantwortung für Kinder übernehmen wirklich mit grossen Opfern verbunden. Aber es ist nicht die Schuld der Frauen, dass es nicht einfacher/normaler ist, Männern mehr Freiheiten für Familienarbeit einzuräumen.
      Dazu müsste mal erst die Wertschätzung von Familienarbeit steigen (statt belächelt zu werden) und die Opfer, die Frauen auf sich nehmen, sollten nicht einfach als selbstverständlich angesehen werden.
      Welche Frauenlobby?
      Das Gesetz ist ziemlich gerecht, aber die Realität oft viel zu traditionalistisch, ergo Mami daheim, Papi schafft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • psylo 28.02.2018 21:56
    Highlight Highlight Sollte man eigentlich nicht schon beim 'erklärbaren Lohnunterschied' ansetzen (also die anderen ca. 13%)? Wieso sind in den Tieflohnsektoren mehr Frauen vertreten? Ist das nicht auch ein Teil der Voraussetzung, die zum 'nicht erklärbaren Lohnunterschied' führt (zB der erhöhte Männeranteil in der Teppichetage, also am anderen Ende des Lohnverhandlungstisches)?
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 28.02.2018 23:27
      Highlight Highlight Frauen können selbst entscheiden, ob sie Teilzeit arbeiten möchten. Dies ist ein Karrierekiller und kein Sexismus.
  • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 19:29
    Highlight Highlight Demokratie a la Frau Fetz: "Wenn ich nicht bekomme wofür ich trötzle dann sind alle anderen Schuld". Jup Frau Fetz sie machen tatsächlich Politik der übleren Sorte...
  • reich&schön 28.02.2018 17:21
    Highlight Highlight BRAVO!

    "Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen."
    - Charles Baron de Montesquieu

    Genau so ein Fall.
  • Flötist 28.02.2018 16:48
    Highlight Highlight 7% Lohnunterschied verbuche ich unter "Wurde so verhandelt". Es ist klar, dass Frauen von Natur aus eher weniger agressiv verhandeln als Männer (im Durchschnitt).

    https://www.researchgate.net/profile/Colin_Deyoung/publication/51594567/figure/fig10/AS:202723225018385@1425344391433/Overlapping-distributions-of-Agreeableness-for-men-and-women-Vertical-axis-indicates.png
    • psylo 28.02.2018 21:47
      Highlight Highlight Die Frage wäre sodann: Entscheidet man einfach, dass Frau Pech gehabt hat und damit leben muss, dass sie in Lohnverhandlungen schlechter ist, oder versucht man, die geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Lohnverhandlung mit Massnahmen auszugleichen, um allen einen fairen Lohn zu ermöglichen?
    • Citation Needed 28.02.2018 23:18
      Highlight Highlight "Von Natur aus", Flötist? Müsste heissen "von Kultur aus."
    • kliby 01.03.2018 14:07
      Highlight Highlight citation, das leugnen von jeglichen unterschieden von natur aus (beispiel: testosteron) zeugt auch nicht grad von guter bildung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hänes 28.02.2018 15:58
    Highlight Highlight Gleiche Erfahrung und Bildung heisst noch lange nicht gleiche Leistung.
    Und wenn Frauen wirklich so viel weniger verdienen würden, wäre ja jeder Chef dumm wenn er noch Männer einstellt.
    Bereinigt sind es 2-3% Lohnunterschied
    • Shabina 28.02.2018 16:53
      Highlight Highlight @hänes
      heisst bereinigt dass der Militärdienstersatz, Mutterschaftsurlaub und Rentenalter miteingerechnet wurden?
      Danke für die Info
    • Peaches 28.02.2018 18:41
      Highlight Highlight Ja und, selbst wenn deine zahl stimmt: warum gibt es überhaupt einen. Wie nur kommen manche darauf, dass frauen in der gleichen position nicht das gleichwertige leisten können? Und kommt mir bitte nicht mit schwer heben. Das sind die ausnahmen...
  • Globalteamrider 28.02.2018 15:42
    Highlight Highlight Da es mehr Frauen als Männer gibt in der Schweiz, hätten es die Frauen selbst in der Hand, mehr Frauen in die Politik zu wählen und Parteien zu unterstützen, die ihre Interessen vertreten.
    • Pisti 28.02.2018 17:07
      Highlight Highlight Die meisten Frauen haben einen gewissen Stolz und wählen halt keine linken Frauen wie Fetz, Sommaruga, Oberholzer etc. die ihresgleichen immer in Opferrolle drängt.
    • Fulehung1950 28.02.2018 18:53
      Highlight Highlight Pisti: was soll dieser Unsinn?
    • Fulehung1950 28.02.2018 18:55
      Highlight Highlight Der Punkt ist der: bis die Frauen bei den Rechtsbürgerlichen und v.a. bei den Rechtspopulisten auf Listenplätze kommen, die ihnen auch reelle Chancen einräumen, gewählt zu werden, ist die Schweiz zum 2. Mal Fussball-Weltmeister geworden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 28.02.2018 15:32
    Highlight Highlight Anstatt dass wir uns an nordeuropäischen Staaten orientieren - wie Dänemark, Schweden, Finnland - verteidigen unsere strammen Bürgerlichen Herren Machokultur à la Türkei oder Sizilien. Momoll Schweiz - Kompliment! Nicht.
    • durrrr 28.02.2018 17:30
      Highlight Highlight Ähm....Länder wie Italien, Spanien und Griechenland stehen bei der Lohngleichheit besser da als Skandinavische Staaten. Nur mal so als kleiner Hinweis. Lieber einfach mal irgendetwas herauszuposaunen als sich zu informieren.^^
    • Juliet Bravo 01.03.2018 02:31
      Highlight Highlight Also sind wir und Dänemark etc. noch mieser als Sizilien? Kann ich nicht recht glauben und hätte gerne eine Quelle.
    • Citation Needed 02.03.2018 01:44
      Highlight Highlight durr: in Sachen Gleichstellung (generell Frauenrechte) sind Türkei, Algerien, Iran schlechter. Haben aber viel mehr Frauen in wissenschaftlichen Männerdomänen. Dennoch. Dänemark ist bezüglich Lohngleichstellung besser als Türkei. Hier hat's Infographic (2015): http://infographics.economist.com/2017/glass-ceiling/
    Weitere Antworten anzeigen
  • Normi 28.02.2018 15:14
    Highlight Highlight Wie viele Firmen werden von Frauen gegründet ?
    • Fulehung1950 28.02.2018 18:56
      Highlight Highlight Sagen Sie es uns!
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 20:08
      Highlight Highlight Gibt schon ein paar, aber die meisten (gemäss diversen Artikeln zum Thema) im Bereich Mode und Lifestyle...
      Lustigerweise tauchen auch verhältnissmässig viele Fintech-Startups in den Listen auf, wenn man genauer hinschaut sind dort die Frauen aber meist "Co-Founder" oder erst später hinzugestossen.
  • EvilBetty 28.02.2018 14:46
    Highlight Highlight Mal eine andere Frage: Was mach ich denn, wenn ein Mann in der selben Firma mit dem selben Job mehr verdient?
    • sEribaZ 28.02.2018 17:11
      Highlight Highlight Das selbe habe ich mir auch überlegt. Gibt es Studien über Lohnunterschiede bei Männern mit gleicher Qualifikation (anhand selber Kriterien untersucht, wie bei den Frauen)? Ich muss mal recherchieren. Was wäre dann wohl dieser unerklärte Teil? Diskriminierung aufgrund von Körpergrösse? Nicht falsch verstehen, ich sage durchaus, dass Diskriminierung möglich ist, leider lässt sich dies statistisch nicht so einfach „beweisen“. Weshalb es auch richtig ist, dass der Staat sich da raushält, solange dies nicht abschliessend geklärt ist.
    • Peaches 28.02.2018 18:43
      Highlight Highlight Frage: wenn ein chef jemanden für eine position einstellt, macht er/sie das aufgrund einer stellenbeachreibung und eines jobprofils. Warum wird nicht einfach der job bezahlt und nicht das geschlecht, dass ihn ausführt? Problem gelöst....
    • psylo 28.02.2018 21:23
      Highlight Highlight EvilBetty, gemäss der Mehrheit im Ständerat wärst du wohl selbst schuld. Vor allem, wenn du ein Mann bist: dann solltest du nämlich überdurchschnittlich gut sein bei Lohnverhandlungen...
  • Karl33 28.02.2018 14:42
    Highlight Highlight Ich empfinde eher feministische Politik als Politik der übleren Sorte.
    • Fulehung1950 28.02.2018 18:57
      Highlight Highlight Ja klar, einem Macho ist jede erfolgreiche Frau suspekt oder gar angsteinflössend!
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 21:21
      Highlight Highlight Wozu brauchen erfolgreiche Frauen Quoten?
      Erfolgreiche Frauen können auch ihren Wert für den Arbeitgeber richtig einschätzen und verhandeln.
  • happybeast 28.02.2018 14:34
    Highlight Highlight Ich weiss nicht was peinlicher ist; dass wir überhaupt noch darüber diskutieren; die Generation unserer Eltern, die diesen Kampf 2018 immer noch führen; oder unsere Generation, die diesen Kindergarten zulässt. Eines ist klar, es ist eine Peinlichkeit sondergleichen.
  • banda69 28.02.2018 14:28
    Highlight Highlight Ja die SVP. Die tut halt was fürs Volk. 🤡
    • TheMan 28.02.2018 16:24
      Highlight Highlight Als würde die SP was fürs Volk tun. Den Bückling vor der EU ja. Fürs Volk Nein.
    • bastardo 28.02.2018 18:19
      Highlight Highlight Die SVP hat im Ständerat die kleinste Fraktion. Aber klar, sie sind Schuld. Zu deiner Verteidigung: Du bist nicht alleine. Sehr viele Menschen stellen ihre Ideologie über Rationalität.
    • Fulehung1950 28.02.2018 18:59
      Highlight Highlight Da sehen Sie, wie die SVP die Fresinnigen bereits im Griff haben!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Juliet Bravo 28.02.2018 14:24
    Highlight Highlight Ein Rat voller Mannen...
    • Piwi 28.02.2018 16:48
      Highlight Highlight ... von Männern und Frauen gleichermassen gewählt. Vorwürfe bitte an die Wählenden richten, die haben es in der Hand.
    • bastardo 28.02.2018 18:48
      Highlight Highlight Juliet: Kann es sein, dass du ideologisch leicht verblendet bist?
    • Fulehung1950 28.02.2018 19:00
      Highlight Highlight pwi: nein, an die Parteien, die den Frauen keine aussichtsreichen Listenplätze einräumen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lester McAllister 28.02.2018 13:56
    Highlight Highlight Versucht doch mal das Problem von der anderen Seite her zu lösen, wenn die Politik nicht will.
    Gebt Frauen, die ihren Arbeitgeber verklagen wegen diskriminierender Lohnpolitik eine Plattform und juristische und finanzielle Rückendeckung.
    Mal schauen, wie sich die Firmen dann rauswinden wollen um in der Öffentlichkeit das Gesicht zu wahren.
    • Juliet Bravo 28.02.2018 15:29
      Highlight Highlight Guter Vorschlag!
    • Shabina 28.02.2018 16:59
      Highlight Highlight @Marlon
      Das wäre wohl total kontraproduktiv.
      Ich als Chef würde mich hüten, überhaupt eine Frau einzustellen, wenn ich weiss, dass Frauen per se bei Lohnklagen finanzielle Rückendeckung erhalten. So ähnlich ist es mit dem Mutterschaftsurlaub (den ich abgesehen davon als sehr wichtig erachte). In eine Kaderstelle wird dann ein Mann bevorzugt, da eine Frau unter Umständen 4 Kinder bekommen könnte und ich als chef einen Riesenaufwand für einen Ersatz habe. Die Frau erhällt ein Jahr Urlaub, dem Mann muss er nicht einen Tag geben!
    • Watson=Propagandahuren 28.02.2018 19:23
      Highlight Highlight Seit knapp 20 Jahren gibt es in der Schweiz das Gleichstellungsgesetz. Lustig dass diejenigen die immer danach schreien es offenbar nie gelesen haben.
      Sonst wüsstet ihr dass 1. eine Klage wegen diskriminierendem Lohn GRATIS ist und 2. dass man es nicht mal beweisen muss wie in einem Rechtsstaat eigentlich üblich, sondern nur plausibel darlegen.
      Wie viele Extra-Würste braucht ihr denn noch dass ihr euch nicht als arme benachteiligte hinstellt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • durrrr 28.02.2018 13:51
    Highlight Highlight Es hat ist schon fast tragisch-komisch, dass es tatsächlich noch (gut bezahlte) PolitikerInnen gibt, welche offenbar immer noch nicht gemerkt haben, dass in der Privatwirtschaft Leistung, Erfahrung, "ellbögle" und Verhandlungsstärke den Lohn ausmachen und nicht einfach die Zugehörigkeit zu einem Geschlecht! In den Verwaltungsbehörden und Staatsbetrieben wäre eine solche Analyse durchaus sinnvoll. Davon steht in diesem Papier nur leider nichts drin. Der Bundesrat scheint dies offenbar nicht für nötig zu halten. Völlig vernünftig, diesen Bevormundungs-Antrag wieder zurückzustellen!
  • @ursus 28.02.2018 13:41
    Highlight Highlight Stop der Bürokratie: alle vier Jahre eine Lohnanalyse durchführen und von einer unabhängigen Stelle prüfen lassen - schon wieder zusätzliche Kosten, welche von den Unternehmen getragen werden müssen.
    Wenn schon ein neues Gesetz, dann müssen im Gegenzug 10 bestehende Gesezte abgeschafft werden, welche den Unternehmen nur Aufwand und Kosten bescherren.
  • p4trick 28.02.2018 13:32
    Highlight Highlight In welchem Beruf gibt es 2 Mitarbeiter/innen die exakt dasselbe arbeiten, gleich alt sind und dieselbe Ausbildung und Weiterbildungen haben? In der IT garantiert nicht.
    • Linus Luchs 28.02.2018 14:04
      Highlight Highlight p4trick, die Faktoren, die du aufzählst, sind objektivierbar und können Lohnunterschiede erklären. Es gibt aber eine Lohndifferenz von 7 bis 8 Prozent zwischen den Geschlechtern, die eben nicht mit solchen Faktoren erklärbar sind. Mir scheint, gerade logisch denkende IT-Menschen sollten diesen Unterschied begreifen.
    • Shlomo 28.02.2018 16:28
      Highlight Highlight Na ja Linus, ind der IT-Branche arbeiten heisst noch lange nicht, dass man was studiert hat, welches logisches denken vorraussetzt.
    • Negan 28.02.2018 16:49
      Highlight Highlight @Linus, die 7 - 8 % kannst Du mit Verhandlungsgeschick erklären. Wer sagt es liege am Geschlecht? Denkt Ihr wirklich die Männer verdienen alle gleich viel obwohl sie die gleichen Konditionen bieten? Das ist einfach ein konstruierter Vergleich. Wie in etwa der Vergleich, dass Nicolas Cage schuld ist, wenn jemand im Pool ertrinkt...
      https://www.watson.ch/Leben/Spass/867233120-9-Statistiken--die-so-absurd-sind--dass-sie-einfach-nicht-wahr-sein-koennen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mira Bond 28.02.2018 13:28
    Highlight Highlight Sehr schade, schaffen wir es immer noch nicht uns den nordischen Ländern anzugleichen...wir sind lieber mit der Macho-Kultur des Südens einig. In meinem Betrieb herrscht zum Glück 100% ige Lohngleichheit
    • EvilBetty 28.02.2018 14:50
      Highlight Highlight Das heisst niemand bekommt eine Lohnerhöhung wenn er ein paar Jahre da ist? Netter Betrieb.
    • durrrr 28.02.2018 17:24
      Highlight Highlight @Mira warum die Südländer schlecht machen? Ihre Lohnungleichheit ist tiefer als bei uns. Skandinavien steht auch nicht viel besser da. In Ländern mit höheren Frauenbeteiligung am Arbwitsmarkt ist die Ungleichheit übrigens paradoxerweise grösser. Nur so von wegen Machokultur. Aber Hauptsache einfach mal etwas rausposaunen ohne die Fakten auch nur ein bisschen zu kennen. Scheint mir bei solchen Themen beliebt zu sein.^^
  • bastardo 28.02.2018 13:20
    Highlight Highlight Das letzte Bild in diesem Beitrag "Die Frauen-Präsenz im Ständerat nütze nichts" (wobei ich davon ausgehe, dass es eigentlich hätte "... NÜTZTE nichts" heissen sollen): Die meisten fanden ihr Smartphone spannender, als die Debatte.
  • Swizzi 28.02.2018 13:19
    Highlight Highlight Gut so. Der Staat hat hier nichts zu regeln. Lohn ist Verhandlungssache.

    Wenn eine Frau im gleichen Job neben Männern weniger verdient, so war das schlecht verhandelt.
    • Herr Ole 28.02.2018 13:39
      Highlight Highlight Woher wollen Sie das wissen?
    • Juliet Bravo 28.02.2018 14:20
      Highlight Highlight Ich finde es sehr wohl Staatsaufgabe, diesem Treiben einen Riegel zu schieben.
    • Gar Manarnar 28.02.2018 15:52
      Highlight Highlight Gleich noch den Arbeitnehmerschutz mitabschaffen. Soll jeder selber verhandeln können.

      Wer zu wenig Ferien bekommt, war das schlecht verhandelt.

      (/s)
    Weitere Antworten anzeigen
  • grumpy_af 28.02.2018 13:13
    Highlight Highlight In der CH ist Lohngleichheit Pflicht und auch gegeben. All die Studien die mit 7%+ Schere um sich werfen, sind schlicht fehlerhaft. Es ist nicht so, dass Frauen weniger verdienen. Sie kriegen genau das, was vorgeschrieben ist. Gleich viel wie ein Mann, der ohne zu verhandeln einschlägt. Da viele Männer aber eben verhandeln, kriegen sie durchs Band durch mehr Geld. Falls Frauen weniger verdienen würden, wären in meinem Betrieb nur Frauen angestellt, da günstiger.
    • Laut_bis_10 28.02.2018 13:25
      Highlight Highlight "Männer verhandeln mehr", gibt es Studien, die das belegen?
    • Citation Needed 28.02.2018 13:35
      Highlight Highlight Laut-bis-10: es gibt Studien, die belegen, dass wir oft irrational aufgrund vorherrschender Stereotypen entscheiden, während wir eigtl. - wären wir rational - ganz anders urteilen müssten. Ich würde aufgrund solcher Ergebnisse vermuten, dass die Bereitschaft, auf einen Verhandlungspartner einzugehen, bei einem männl. Gegenüber tendenziell höher ist als bei einem weiblichen Gegenüber. Auch aufgrund jeweiliger Rollenerwartung. Unabhängig davon, ob ein Mann oder eine Frau die Verhandlungen leitet. Entsprechende Studien kenne ich auf die Schnelle keine.
    • Senji 28.02.2018 13:42
      Highlight Highlight In der Verfassung steht jedoch nicht Lohngleichheit plus das Recht zu verhandeln, sondern schlicht Lohngleichheit.

      Ich will auch nicht, dass das "kommunistisch" umgesetzt wird. Wer einfach sagt Frauen können ja verhandeln wie ein Mann, vergisst aber mit wem sie da verhandeln. Grossmehrheitlich eben mit Männern. Und Männer bewerten Frauen die sich männlich verhalten nicht immer sehr wohlwollend.

      Hast du also noch andere Ratschläge als einfach "verhandelt doch! "?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eron 28.02.2018 13:11
    Highlight Highlight Sorry aber die Frauenwelt scheint einiges nicht verstehen zu wollen, kein privates Unternehmen muss den roten Teppich für Frauen ausrollen und ihnen einfach etwas offerieren wo andere darum kämpfen!
    Rechtsgleichheit absolut ja, aber Lohngleichheit hat nichts, gar nichts mit Rechtsgleichheit zu tun. Jeder hat das gleiche Recht über seinen Lohn mit seinem Arbeitgeber zu verhandeln, nicht mehr und nicht weniger! Wenn es um Rechtsgleichheit geht, dann werden heute Männer ungleich Frauen behandelt, weil man Frauen in öffentlichen Positionen bevorzugt!
    • Citation Needed 28.02.2018 14:27
      Highlight Highlight Das Missverständnis liegt auf Deiner Seite. Niemand verlangt einen roten Teppich. Fragt sich, wie Du zu dieser irrigen Annahme kommst.

      Auch geht es hier um "Lohngleichheit", die in der Verfassung (seit 81) verankert ist, nicht um "Rechtsgleichheit". Auch wenn Du scheints der Auffassung bist, "Lohngleichheit" bestehe im gleichen Recht, Lohnverhandlungen zu führen - dem ist nicht so.

    • klugundweise 28.02.2018 15:31
      Highlight Highlight Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Steht seit 35 Jahren in der Verfassung. Basta.
    • durrrr 28.02.2018 16:24
      Highlight Highlight Eron hat völlig recht! Warum immer die Privatwirtschaft geisseln und von ihr verlangen, ihre Unschuld zu beweisen? In der öffentlichen Verwaltung sind die Zustände anscheinend ungleicher und trotzdem war sie komplett ausgenommen aus dem Antrag. Geht es um Behörden und Ämter wird der Bundesrat plötzlich ganz schnell kleinlaut! Lieber fuchtelt man den Privaten drein! Abgesehen davon muss man die Lohnungleichheit auch relativieren. Sie lässt sich bei Frauen etwa zu 60% auf objektive Umstände zurückführen und haben nichts mit Diskriminierung zu tun.
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  • goldmandli 28.02.2018 13:09
    Highlight Highlight Die Löhne innerhalb einer Firma und den gleichen Position zu vergleichen wäre durchaus sinnvoll. Dies würde auch dazu beitragen die tatsächliche Lohnungleichheit aufzudecken und diese zu bekämpfen. Daher wäre eine gesetzliche Verpflichtung der Firmen diesbezüglich erstrebenswert. Die Methide mit der heute einfach alle Positionen aus allen Branchen in einen Topf geworfen werden, ist einfach nicht mehr Zeitgemäss und viel zu uneindeutig.
  • bastardo 28.02.2018 12:58
    Highlight Highlight Diese Diskussion über Lohngleichheit ist dermassen nervtötend und schlichtweg ein Versuch des Aufrechterhaltens eines Opferstatus. Ich bestreite nicht mal, dass diese 7-8% existieren. Wie die wohl zustande kommen? "Lohnverhandlungen" ist das Zauberwort. Scheinbar verhandeln viele Damen der Schöpfung einfach schlechter als die Herren. #Eigenverantwortung
    • Juliet Bravo 28.02.2018 14:15
      Highlight Highlight Billige Ausrede!
    • bastardo 28.02.2018 18:13
      Highlight Highlight Dann erklär mir bitte, was falsch ist an meiner Aussage.
    • Citation Needed 02.03.2018 22:38
      Highlight Highlight Nicht Lohnverhandlung ist das Zauberwort, sondern Gender Bias: http://gender.stanford.edu/news/2014/why-does-john-get-stem-job-rather-jennifer
      Derselbe CV wurde einmal mit Name John, einmal mit Jennifer zirkuliert. Das Resultat: Jennifer wurde als weniger kompetent als John eingeschätzt und man wollte ihr weniger zahlen. Bei identischem CV.
      Einziger Unterschied: das Geschlecht. Wie wird bei solcher Voreinschätzung das obere Limit für Jennys Lohnverhandlung gesetzt? Wahrscheinlich liegt John's Erstgebot noch drüber. Aber mit etwas Verhandlungsgeschick holt sie sicher noch einiges raus.
      ;-)
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  • einmalquer 28.02.2018 12:56
    Highlight Highlight Bei der MEI hielten die SVPler noch Schilder auf

    Text: Verfassungsbruch

    hier brechen sie, zusammen mit anderen, die Verfassung gleich selber, missachten das Abstimmungsresultat

    (wobei Sommaruga - gezwungenermassen - eine Vorlage brachte, die nichts bringt)

  • Herr J. 28.02.2018 12:48
    Highlight Highlight Solange die Lohnunterschiede bei der öffentlichen Hand grösser sind als in der Privatwirtschaft (und das ist laut Studien tatsächlich so) - solange ist es ein Witz, wenn genau diese öffentliche Hand den Privaten Bürokratie aufs Auge drücken will, um die Lohnungleichheit zu beseitigen.
    • rudolf_k 28.02.2018 12:56
      Highlight Highlight Tja, ist halt ein klares Anzeichen dafür dass sich dort, wo sich Leistung weniger lohnt, auch der Filz stärker ausbreitet.
    • Lord_Mort 28.02.2018 12:59
      Highlight Highlight @Herr J. Könnten Sie diese Studien bitte verlinken. Vielen Dank.
    • Eron 28.02.2018 13:13
      Highlight Highlight @Lord_Mort: Unnötig zu verlinken, weil jeder für sein Geld eine Gegenstudie ordern kann - dafür gibts zuviele abhängige Akademiker!
    Weitere Antworten anzeigen
  • nancy_na 28.02.2018 12:40
    Highlight Highlight "Der Ständerat, ein ach so ehrenvolles Gremium mit 39 Männern und 7 Frauen, hat soeben das Gleichstellungsgesetz von Simonetta Sommaruga zurückgewiesen und macht damit einen kleinen aber wichtigen Schritt, endlich Lohngleichheit zu erreichen und damit den Artikel 8 der Bundesverfassung umzusetzen, zunichte."
  • Juliet Bravo 28.02.2018 12:26
    Highlight Highlight Das war ja leider zu erwarten. Die Gründe, die von FDP und SVP vorgebracht wurden sind dermassen fadenscheinig.😤
    • Citation Needed 28.02.2018 12:44
      Highlight Highlight Agreed.
    • Redly 28.02.2018 15:02
      Highlight Highlight Das ganze Thema ist fadenscheiniges Männer-Mobbing. Es gibt keine Frauendiskriminierung. Männer hingegen schon durch das Gesetz!
      Das ist stossend!!!
    • Juliet Bravo 28.02.2018 15:27
      Highlight Highlight „Männermobbing“? What? Wer „verdient“ hier bei gleicher Quali weniger? Dieses Rumgeheule gewisser Mannen ist nur noch unwürdig!
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  • Citation Needed 28.02.2018 12:05
    Highlight Highlight War zu erwarten, meine Überraschung hält sich in Grenzen.

Migros hat diese Kindersuppen lanciert – und sich voll in die Nesseln gesetzt

Der Grossverteiler hat geschlechterspezifische Suppen für Kinder lanciert. Und damit einen Aufschrei in den sozialen Medien provoziert. 

Bei der Migros wird jetzt nach Geschlecht gegessen. Der Grossverteiler hat passend zum Kälteeinbruch genderspezifische Beutelsuppen für Buben und Mädchen lanciert. 

Für die Girls gibt's die «Glamour Queens»-Suppe, die im rosa Prinzessinnenkleid daherkommt und natürlich auch noch vegan ist. 

Für die Jungs und künftigen Fussballstars gibt es die blaue «Soup for Champions», inklusive in Bouillon schwimmender Fussball-Pasta. Die Suppe ist nicht vegan.

Die Migros hat also genderspezifische …

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