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Auf dem Weg zur Lohngleichheit. Illustration: Silvan Wegmann/az

Der endlose Gleichstellungs-Kampf der Frauen – und heute droht eine Niederlage

Seit 1981 steht die Gleichstellung in der Verfassung. Und seit da warten die Frauen auf ein Ende der Diskriminierung in der Arbeitswelt. Doch heute könnte der langwierige Kampf eine empfindliche Niederlage erleiden.

Anna Wanner und Doris Kleck / Nordwestschweiz



Der Lohn einer Floristin sei nicht mit jenem des Nuklearphysikers vergleichbar. Die Argumente des Arbeitgeberverbands, die er im Hinblick auf die heutige Lohngleichheits-Debatte den Ständerätinnen und Ständeräten verschickt hat, sind ein Déjà-vu der besonderen Art: Bereits vor 24 Jahren, als das Gleichstellungsgesetz entworfen wurde, argumentierte der damalige Arbeitgeberdirektor, Peter Hasler, der Lohn einer Krankenschwester sei nicht mit jenem eines EDV-Arbeiters vergleichbar. Ja, bis heute zielt die Argumentation am eigentlichen Anspruch vorbei, dass gleichwertige Arbeit den gleichen Lohn verdient. Niemand verlangt für Floristinnen den Lohn eines Nuklearphysikers.

Lohngleichheit zwischen Mann und Frau - Fehlanzeige:

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Video: srf

Der Arbeitgeberverband lässt sich nicht beirren. Seit zwanzig Jahren führt er die Unterschiede auf die gesellschaftliche Rollenteilung zwischen Mann und Frau zurück. Frauen würden vornehmlich Berufe wählen, die mit der Familienarbeit kompatibel seien, schrieb Hasler 1994 in der «NZZ». Die Arbeitgeber sind auch heute noch der Meinung, dass die grössten Lohnunterschiede zwischen Männern und Müttern bestünden und deshalb einzig eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie gegen Ungleichheit helfe.

ZUM ANLASS „20 JAHRE NACH EINFUEHRUNG DES GLEICHSTELLUNGSGESETZES“ STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 11. FEBRUAR 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Aktivistinnen der Gewerkschaft UNIA demonstrieren zusammen mit einigen linken Nationalraetinnen am 8. Maerz 2006 vor dem Bundeshaus in Bern gegen die Diskriminierung der Teilzeit-Arbeit.  (KEYSTONE/ Lukas Lehmann)

Aktivisten demonstrieren für Gleichstellung. Bild: KEYSTONE

Ist die Zeit dreissig Jahre stillgestanden? Man könnte es meinen. Die Frauen warten seit 1981, als die Gleichstellung in die Verfassung geschrieben wurde, auf eine Besserung. Zwar haben die Lohnunterschiede gemäss Gleichstellungsbüro etwas abgenommen und sind in den letzten Jahrzehnten von über 25 Prozent auf unter 20 Prozent gesunken. Doch immer noch rund 600 Franken Lohnunterschied pro Monat (7.4 Prozent) sind nicht objektiv erklärbar. Laut Berechnungen von Eurostat sind es sogar noch mehr (siehe Text unten). Das heisst, die Frauen büssen mehrere tausend Franken Lohn ein, obwohl dies nicht mit Faktoren wie Ausbildung, Erfahrung oder Position zu begründen ist.

Die Stunde der Antifeministen

Nun müssen sich die Frauen vielleicht noch länger gedulden. Die Reform des Gleichstellungsgesetzes steht auf der Kippe. Dabei ist seit 1981, als die Gleichstellung in der Verfassung verankert wurde, auch Lohngleichheit Teil dieses Artikels. Bis der Verfassungsgrundsatz aber in einem Gesetz mündete, dauerte es 14 Jahre. 1995 verabschiedete das Parlament das Gleichstellungsgesetz. Zwar hatte kurz nach der Nichtwahl der Bundesratskandidatin Christiane Brunner (SP/GE) die Frauenbewegung neuen Schwung aufgenommen. Doch das «Quartett der radikalen Antifeministen» («SonntagsZeitung») setzte sich zum Ziel, das Gleichstellungsgesetz zu Fall zu bringen oder es zumindest abzuschwächen.

Zum Nationalrats-Quartett gehörten der frühere Arbeitgeberdirektor Heinz Allenspach (FDP/ZH), Rechtsprofessorin Suzette Sandoz (LPS/VD), Wirtschaftsanwalt Dominique Ducret (CVP/GE) und der ehemalige TV-Ansager Maximilian Reimann (SVP/AG). Mit über 70 Änderungsanträgen sollten die 18 Gesetzesartikel verwässert und die Umsetzung verzögert werden. Schliesslich nahm der Nationalrat das Gesetz mit 139:29 Stimmen 1995 doch noch an. Und die Gegner verzichteten auf ein Referendum.

Der Versuch mit der Freiwilligkeit

Seither verbietet das Gesetz jegliche Diskriminierung aufgrund des Geschlechts – gerade auch im Berufsleben. Trotzdem liess sich die Lohngleichheit bisher nicht verwirklichen. Weil sich in 13 Jahren Gleichstellungsgesetz nicht viel geändert hatte, lancierten Arbeitgeber- und Gewerbeverband zusammen mit den Gewerkschaften 2009 einen «Lohngleichheitsdialog». Die Verwaltung frohlockte, denn auch sie sah dringenden Handlungsbedarf. «Heute noch verdienen in zahlreichen Unternehmen Arbeitnehmerinnen weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Arbeitnehmerinnen verzichten oft darauf, sich dagegen zu wehren. Sie fürchten um ihren Arbeitsplatz, trauen sich nicht, sich zu exponieren, oder kapitulieren vor der schwierigen Aufgabe, eine vermutete Diskriminierung zu belegen», erklärte das Justizdepartement die ausbleibende Gleichstellung.

ARCHIVE --- PASCAL COUCHEPIN, FDP-POLITIKER AUS DEM KANTON WALLIS, EHEMALIGER BUNDESRAT UND BUNDESPRAESIDENT IN DEN JAHREN 2003 UND 2008, FEIERT AM 5. APRIL 2017 SEINEN 75. GEBURTSTAG. ZU DIESEM ANLASS STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Bundesrat Pascal Couchepin spricht waehrend der Debatte um die Gesundheitskosten waehrend der Sommersession der Eidgenoessischen Raete am Mittwoch, 10. Juni 2009, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Alt-Bundesrat Couchepin sprach von einem historischen Tag. Bild: KEYSTONE

Über den «Lohngleichheitsdialog» wollten die Sozialpartner Unternehmen dazu bewegen, freiwillig das Lohnsystem auf Diskriminierung zu prüfen. Alt Bundesrat Pascal Couchepin sprach vor den Medien von einem «historischen Tag». Und der damalige Arbeitgeberdirektor Thomas Daum erklärte an der Medienkonferenz, dass ein Lohnunterschied zwischen Mann und Frau von 7 bis 8 Prozent weiterhin nicht erklärt werden könne. «Wenn gemeinsam mittels anerkannter statistischer Methoden diskriminierende Lohnunterschiede identifiziert werden, dann ist eine gute Voraussetzung geschaffen, um gemeinsam Massnahmen zur Elimination dieser Unterschiede zu definieren», so Daum.

Nun, das Projekt ist gescheitert. Von den erwarteten hundert Freiwilligen meldeten sich 51. Die Bilanz nach fünf Jahren fiel ernüchternd aus: «Das gesetzte Ziel, die Lohndiskriminierung möglichst rasch zu eliminieren, konnte nicht erreicht werden», hiess es in der Medienmitteilung. Die Lohnungleichheit stagniere auf hohem Niveau. Und als Ausblick wurde 2014 festgehalten: «Der Handlungsbedarf, die Lohngleichheit zu realisieren, ist unbestritten.»

Theoretisch stimmt Ständerat zu

Justizministerin Simonetta Sommaruga konnte daraufhin den Bundesrat von staatlichen Massnahmen überzeugen. Die Lohnanalysen, die bis 2014 auf Freiwilligkeit basierten, sollen neu für alle Unternehmen ab 50 Mitarbeitern obligatorisch sein, so der Vorschlag. Der Bundesrat machte gegenüber den Arbeitgebern bereits Konzessionen. So dürfen die Unternehmen die Analyse-Methoden selber bestimmen. Zudem soll auf Sanktionen verzichtet werden, auch wenn die Analysen Diskriminierungen aufdecken.

Heute spricht ausser Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt zwar niemand mehr von einer «Lohnpolizei», doch das Projekt ist stark umstritten. Nebst den üblichen Argumenten wie dem untragbaren bürokratischen Aufwand für die Unternehmen oder den Zweifeln an der Wirksamkeit der Massnahmen sowie an der Vergleichbarkeit der Berufe wird nun neuerdings sogar bestritten, dass die Zahlen zu den Lohnunterschieden stimmen, die vor vier Jahren noch als Wahrheit galten. SP-Ständerätin Anita Fetz, die sich seit dreissig Jahren für Gleichstellung einsetzt, spricht von einem «Rückschritt».

Und obwohl die vorberatende Kommission die Vorlage zusätzlich verwässert hat, ist bereits das Eintreten heute alles andere als gewiss. SVP und FDP stellen sich geschlossen gegen Lohnanalysen, SP und Grüne kommen zusammen auf 13 von 46 Stimmen im Ständerat. Zünglein an der Waage ist wie so oft die CVP, von der eine Mehrheit der 13 Ständeräte eintreten wird. Die Verhältnisse sind äusserst knapp. Doch sogar Skeptiker wie CVP-Ständerat Pirmin Bischof (SO) geben zu bedenken, dass Nichteintreten ein fatales Zeichen wäre:«Es würde bedeuten, dass sich der Ständerat um die Lohngleichheit foutiert.» 

Der Feminismus nervt wirklich! Da kann Mann den Frauen nicht mal mehr nachpfeifen:

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • kliby 01.03.2018 14:04
    Highlight Highlight Das Thema ist doch dermassen ideologisiert, dass jegliche Unvoreingenommenheit fehlt. Ich mache ein Beispiel:

    Wenn ich als Mann sage, ich werde diskriminiert, meine Kollegin verdiene mehr, dann würden die Kämpferinnen gegen Lohndiskriminierungen denken, ich sei halt nicht so gut wie sie.

    Würde die Kollegin aber sagen, sie verdiene weniger als ich als Mann bei gleicher Position, würden dieselben Frauen ernsthaft überzeugt sein, sie würde diskriminiert.
  • Schneider Alex 01.03.2018 06:44
    Highlight Highlight Und wenn die Lohndiskriminierung weg wäre, was dann? Dann haben die Frauen doch einfach schlechtere Chancen bei einer Neueinstellung, weil die Risiken, dass Frauen schnell wieder kündigen oder Kinder kriegen hoch sind.
  • A Sy 28.02.2018 16:31
    Highlight Highlight Feminismus ist falsch. Es gibt keine Lohnungleichheit das ist ein Statistischer Schmarrn. Da werden nur alle Frauen und Alle Männer zusammengeworfen und dann die Löhne durch die Anzahl Menschen geteilt.

    Frauen sind schwächer als Männer, sie fahren schlechter Auto, sind emotionaler und weniger Rational. Sie haben auch eine niedrigere Risikobereitschaft und gründen darum kaum Firmen.

    Gleichstellung ist vollkommen unmöglich und auch falsch.
    • who cares? 28.02.2018 17:21
      Highlight Highlight Wieso wird solches offensichtliches Getrolle überhaupt veröffentlicht?
  • Don Alejandro 28.02.2018 12:13
    Highlight Highlight Lohntransparenz wäre eine Lösung. Davon sind wir aber meilenweit entfernt.
  • einmalquer 28.02.2018 12:07
    Highlight Highlight und jetzt gilt für viele:

    zurück ins Jahr 1971
    man hätte den Frauen nie das Stimm- und Wahlrecht geben dürfen, jetzt wollen sie überall die gleichen Rechte

    gibt man den kleinen Finger, wollen sie die ganze Hand,
    das hätte man wissen können

    das sah man auch, als Frauen verlangten, dass sie in der Ehe nicht mehr vergewaltigt werden dürfen und solche Gebaren Offizialdelikte werden

    Es ist schlimm, was Frauen alles wollen - am Ende verlangen sie noch, dass sie Männer werden dürfen...
    • Maya Eldorado 28.02.2018 12:26
      Highlight Highlight Einmalquer - Immerquer
    • A Sy 28.02.2018 16:34
      Highlight Highlight Vergewaltigungen waren schon immer verboten - auch in der Ehe. Schwere Körperverletzung war schon immer verboten.

      Das Problem mit dem Frauenwahlrecht ist - dass die Frauen leider oftmals nach Emotionen wählen, also "ob der Kandidat schön ist" und "sympathisch rüberkommt" oder wenn man ihnen mit irgendwas Angst macht / mit Tieren wirbt wie Robben, Kaninchen und Kindern mit grossen Augen.

      Vor allem junge Frauen die noch keine Familie haben.

      Damit muss man leben, aber man sollte es wissen.
    • einmalquer 28.02.2018 16:56
      Highlight Highlight Es waren nur Antrags, - keine Offizialdelikte

      19.02.2003
      der Bundesrat:
      „Nach geltendem Recht sind die meisten in häuslicher Gemeinschaft begangenen Gewalttaten als Antragsdelikte konzipiert (einfache Körperverletzung nach Art. 123 StGB, Tätlichkeiten nach Art. 126 StGB und Drohung nach Art. 180 StGB sowie sexuelle Nötigung und Vergewaltigung in der Ehe nach den Art. 189 Abs. 2 und 190 Abs. 2 StGB). Das heisst, die entsprechenden Taten werden nur verfolgt, wenn das Opfer einen Strafantrag stellt."

      Das wurde geändert
    Weitere Antworten anzeigen
  • 2fel 28.02.2018 11:37
    Highlight Highlight Selbst bei gleichem Pensum, Arbeitserfahrung und Qualifikation gibt es mitunter riesige Unterschiede was Leute an einem Tag so imstande sind zu bewerkstelligen.
  • Radesch 28.02.2018 10:59
    Highlight Highlight Also ich finde, dass wir dahingehend auf einem guten Weg sind. Ob Frauen jetzt so viel weniger verdienen, sei mal dahingestellt. Die Daten BFS sind alles andere als aussagekräftig.

    Es fehlen, meiner Meinung nach, folgende Dinge:

    - Dienstpflicht für Frauen
    - Vaterschaftsurlaub / Elternzeit (Am besten 1 Jahr wie in Schweden)
    - Gleiche Rechte bei Scheidung (zumeist gewährleistet) und Abtreibungen (Als Mann 0 Mitspracherecht, aber zahlen darf man)

    Insgesamt sind wir auf einem guten Weg, denke ich :)
  • G-Man 28.02.2018 10:46
    Highlight Highlight Zufällig gerade auf Lohnanalyse.ch den Durchschnittslohn von Business Analyst angeschaut. Siehe da, Frauen bekommen durchschnittlich mehr Lohn als Männer (2000CHF)... Aufschrei! Hashtag! Das braucht ein Gesetz!
    • welefant 28.02.2018 11:48
      Highlight Highlight bei der prostitution ebenfalls!
  • Citation Needed 28.02.2018 10:15
    Highlight Highlight 3/was das mit der Lohnerhebung zu tun hat? Ich begrüsse es, wenn man Zahlen zum Ist-Zustand hat. Ob diese allerdings geeignet sind, die wirklichen Gründe für Unterschiede festzustellen, da hab ich meine Zweifel. Ein Implicit Bias, also eine unbewusste, kognitive Voreingenommenheit, zeigt sich nicht, bei der Analyse der Anstellungsverhältnisse. Der Bias spielt unbewusst und viel früher, also auch punkto all der evtl. qualifizierten Frauen, die man aufgrund des Geschlechts ablehnte oder erst gar nicht in Betracht zog. Und, mark you, all das tun Männer UND Frauen.
    • Citation Needed 28.02.2018 11:53
      Highlight Highlight Eben nicht, R Peter. Es sagt doch niemand, dass die Männer schlecht sind. Stellen Sie sich vor, es landen 10 exakt gleich gut Qualifizierte in der engeren Auswahl, davon 5 Männer. Gemäss Studie würde dann eher den Männern der Vorzug gegeben. That's all. Und bei allen wäre die Firma wahrscheinlich nicht vor die Hunde gegangen.
    • Citation Needed 28.02.2018 11:59
      Highlight Highlight R. Peter: ein anderes Thema ist Venture Capital. Die Statistiken zeigen ziemlich genau, dass Frauen weniger risikoreich agieren, weshalb Investoren eigtl. Start-ups von Frauen begünstigen müssten. Tun sie aber nicht. Da gibt es zahlen. Obschon die Vernunft weiss, dass Investitionen in Frauenhand durchschnittlich besser performen, werden Frauenprojekte bei Investoren viel seltener berücksichtigt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Dennoch macht niemand deswegen bankrott. Habe dazu auch schon Interviews mit Vivienne Ming gepostet, die diesen Umstand sehr überzeugend aufzeigt.
    • Citation Needed 28.02.2018 13:27
      Highlight Highlight Hier noch(mal) zu Ming, für die lieben Blitzer, die es nicht glauben wollen ;-)
      http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/tech-unternehmerin-vivienne-ming-klagt-sexismus-der-kapitalbranche-an-14609006.html
    Weitere Antworten anzeigen
  • Citation Needed 28.02.2018 10:10
    Highlight Highlight 2/zu der Studie: müsste suchen, ob ich die finde, bevor die Kommentarfkt schliesst ist fraglich, darum hier eine ähnliche; anders ist, dass es um spezielle Jobs geht (Mathemathik), gleich ist, dass die Entscheidungsträger nur aufgrund von Aussehen (ergo Geschlecht) entschieden und nichts über Fähigkeiten wussten: https://techcrunch.com/2014/03/13/study-men-and-women-twice-as-likely-to-hire-a-man-for-a-math-based-job/
    • Gubbe 28.02.2018 10:48
      Highlight Highlight Eigentlich alle 3 ok. Aber obwohl ich Englisch kann, sollten sie doch versuchen, Deutsch zu schreiben.
      Have a nice day ;-)
    • Citation Needed 28.02.2018 11:24
      Highlight Highlight Peter: siehe Antworten unten.
    • Citation Needed 28.02.2018 11:25
      Highlight Highlight Bonzino: hab die nur in E gefunden, werde die bitten, eine D-Übersetzung nachzuliefern! :-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Citation Needed 28.02.2018 10:08
    Highlight Highlight Kürzlich über eine Studie gelesen, man legte HR-Leuten Bilder von KandidatInnen vor und bat sie, die Positionen einer imaginären Firma zu besetzen. Resultat: obschon keinerlei Auskunft über Ausbildung/Skills dabei war: die Männer landeten an der Spitze und im oberen Kader, die Frauen meist mittleres Kader und in Assistant Jobs. Grund? Gender Bias.
    Das erklärt auch, warum "Firmen nicht einfach Frauen anstellen, wenn sie doch gleich gut und billiger sind" (DAS Killerargument schlechthin): weil die wirklich denken, dass Frauen schlechter sind als Männer. Egal ob dem so sei oder nicht.
    • Citation Needed 28.02.2018 11:18
      Highlight Highlight Soso, Quatsch? Ich bin insofern damit einverstanden, dass es Quatsch ist, so zu entscheiden, wenn es um Stellenbesetzung geht. Dennoch zeigt die Studie, dass solche 'unbewussten Erfahrungswerte' viel zu oft eine Rolle spielen, obschon sie es nicht sollten - und das nicht nur beim -ic des Nachnamens. Woher wollen Sie eigentlich wissen, dass niemand in der Realität aufgrund der Erfahrungen entscheidet? Studien über den Implicit Bias zeigen leider, dass wir weit weniger rational entscheiden, als uns lieb ist.
    • Citation Needed 28.02.2018 11:24
      Highlight Highlight Nr. 2, R. Peter: Natürlich entscheidet in Echt niemand per Foto!
      Aber wenn beim Fotoentscheid (die Studie) das Geschlecht fast 100 %ig zu Mindereinschätzung führt, ist es dann bei konkretem Entscheid - wir reden von implicit Bias, unbewussten kognitiven Tendenzen - automatisch 0 %? Von 100 auf 0, einfach so? Keine Ahnung, wie Sie ticken, aber der Mensch nutzt haufenweise stereotypische Annahmen, anders wäre die tägliche Fülle an Informationen gar nicht zu bewältigen. Die Frage ist nur, wie kritisch man ist und ob man ernsthaft versucht, Bias auszuschalten. Von selbst geht das nicht.
    • Karl33 28.02.2018 11:32
      Highlight Highlight "man legte HR-Leuten Bilder von KandidatInnen vor"

      Interessanterweise sind die Mehrheit der HR-Positionen von Frauen besetzt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • paterpenn 28.02.2018 10:08
    Highlight Highlight Bei gewissen Sachen habem Frauen Vorteile und bei gewissen Sachen halt die Männer. Ist das nicht auch eine Art von Gleichstellung?
  • paterpenn 28.02.2018 10:07
    Highlight Highlight Meiner bescheidenen Meinung nach, wird es nie zu einer totalen Gleichstellung von Mann und Frau kommen. Mann und Frau. Ist und wird niemals dasselbe sein.
    • Citation Needed 28.02.2018 11:11
      Highlight Highlight Dasselbe sein und dieselben Möglichkeiten haben ist nicht dasselbe :-)
      Es gibt ja auch dumme und kluge Männer; der Umstand, dass alle weitgehend dieselben Chancen haben, führt nicht dazu, dass man annimmt klug und dumm müssten im gleichen Jobsegment landen. Also ist nicht zu befürchten, das Unterschiede verloren gehen, wenn man Ungleichbehandlung aufgrund von Geschlecht abbauen will.
    • Citation Needed 01.03.2018 10:15
      Highlight Highlight R. Peter: auch ein Bias, richtig erkannt. Nennt sich auch Lookism. Und funktioniert genauso unbewusst wie Gender Bias und auch in zwei Richtungen.
      Ihre Aussage, ich verknüpfte irgendwas mit Lohnunterschied, der sich mit lückenhaften Daten nicht erhärten liesse? Nein. Für mich hat der Bias eben NICHT mit der Lohndatenerhebung zu tun. Der wird gar nicht erfasst. Das hab ich nirgends in Verbindung gebracht, das dichten Sie mir an.
    • Citation Needed 01.03.2018 10:23
      Highlight Highlight R. Peter (2)
      zu intelligent/dumm: very revealing, wie sie Geschlecht und andere Eigenschaften vermengen... Der Hauptunterschied zwischen Dummheit, Schönheit und Geschlecht ist, dass letzteres ein Entweder/Oder-Fall ist (zumindest bewerten wir es binär), die andern aber graduell 'vergeben' werden und sich komplexer verhalten. Seit der Neuzeit (bzw. ab Ende der Aristokratischen Gesellschaftsordnung) ist nicht mehr Klasse das vorherrschende gesellschaftliche Unterscheidungsmerkmal, sondern Geschlecht. Darum wirken 'Einteilungen' aufgrund Geschlecht massiv stärker als aufgrund IQ oder Looks..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Atlantar 28.02.2018 10:02
    Highlight Highlight Diese Faktoren haben Einfluss auf den Lohn:

    -Qualifikation
    -Pensum
    -Arbeitserfahrung
    (auch ob in Teilzeit oder Vollzeit erworben)
    -Dienstalter beim Unternehmen
    -Verhandlungsgeschick bei der Lohnv.
    -Art des Lohnmodells ( Provision, Zeitarbeit etc.)
    -karrieretechnische Ambitionen
    (Welchen Posten strebt man)
    -Branche und Stelle/Arbeit

    Werden all diese Faktoren in der Lohnstatistik miteinbezogen? Nein. Stattdessen werden ein paar dieser Faktoren auf teils fragwürdige Weise einbezogen und der Rest wird dann als nicht objektiv erklärbar also Diskrimminierung bezeichnet.

    Good job 😂



    • MacB 28.02.2018 15:00
      Highlight Highlight Hinzu kommt auch der Zeitpunkt der Einstellung sowie "wieviel gibt der Markt her". In Zeiten, wo man kaum Personal findet, bezahlt man auch mal mehr. Deswegen kann man in Zeiten, wo es wieder mehr Personal auf dem Markt hat, nicht jedem denselben Lohn geben...also kann man schon, entspricht aber nicht der Realität.
  • Stinkender Wookie 28.02.2018 09:59
    Highlight Highlight "dass ein Lohnunterschied zwischen Mann und Frau von 7 bis 8 Prozent weiterhin nicht erklärt werden könne."

    Also 3% gehen ja schonmal für den Wehrpflichersatz drauf, der nur von Männern gezahlt werden muss
  • andrew1 28.02.2018 09:52
    Highlight Highlight Dafür wird von frauen im beruf auch viel weniger verlangt. In meinem betrieb sind manche frauen maximal inkompetent und es wird einfach akzeptiert weil sie frauen sind . Zudem sind männer benachteiligt im rentenalter, wehrdinstersatz, sorgerechtsstreitigkeiten,..... Das überkompensiert die lohnsache wieder um das x-fache.
    • Frausowieso 28.02.2018 11:07
      Highlight Highlight Sorry, aber ich sehe es nicht ein, dass ich für die gleiche Arbeit weniger verdienen soll, weil Männer bei Scheidungen oft benachteiligt werden. Wieso? Weil es nicht meine Schuld ist. Ich habe das nicht entschieden und ich habe auch keinen benachteiligten Ex-Mann. Ich entscheide auch nicht, wer ins Militär muss. Aber ich leiste jeden Tag die gleiche Arbeit, wie meine männlichen Kollegen. Zum Glück gibt es bei mir keinen Lohnunterschied, aber wenn, dann würde ich das nicht akzeptieren.
    • Citation Needed 28.02.2018 12:51
      Highlight Highlight Keine Ahnung wo Du schaffst, aber in meinem Umfeld gibt es keine 'maximal inkompetenten Leute', keinerlei Geschlechts.
  • poga 28.02.2018 09:42
    Highlight Highlight Seit da warten die Frauen darauf. Genau dieser Satz zeigt, wo das Problem liegt. Nämlich, dass der Wandel von anderen Leuten erbracht werden soll.
  • Bruno Wüthrich 28.02.2018 09:20
    Highlight Highlight Gewisse Lohnunterschiede sind nicht rational zu erklären und deshalb untragbar.

    Verschwiegen wird meistens. dass es auch erklärbare Unterschiede gibt. Diese Einseitigkeit behindert die Suche nach einer Lösung.

    Zu bedenken: Der Kampf der (aller?) Frauen dauert nicht endlos. Im Vergleich zu der Zeit, in welcher die Unterschiede der Geschlechter nicht bestritten wurden, ist die Zeitspanne des Kampfes sehr kurz.

    Es scheint mir auch etwas an der Opferbereitschaft der Frauen zu fehlen, wenn sie sich (z.B.) aus Furcht, den Arbeitsplatz zu verlieren, nicht getrauen, sich zu exponieren.
  • Midnight 28.02.2018 09:14
    Highlight Highlight Also in dieser Sache muss ich mich ja schon fragen:
    How hard can it be?
  • Cyp zurück in die Zukunft 28.02.2018 09:10
    Highlight Highlight Wenn ich weniger verdiene als ein Kollege, aber den gleichen Job mache und hyrarchisch gleichgestellt bin, werde ich dann Diskriminiert?
    • Citation Needed 28.02.2018 09:58
      Highlight Highlight wenn du weniger Erfahrung (in derselben Firma oder/und anderswo) oder weniger Quali hast, nicht. Wenn Du gleichviel Erfahrung/Quali hast, man dir aber weniger zutraut, weil Du eine Frau bist, dann schon. Bloss, wie willst Du das rausfinden? Meist taugt der Einzelfall genau nüt, denn es kann immer andere Gründe geben, z.B. als er angestellt wurde, waren Leute wie ihr grad knapp auf dem Markt und die Chefs mussten den Lohn verlockender gestalten. So Sachen halt.

    • Citation Needed 28.02.2018 13:00
      Highlight Highlight R. Peter: gibt es einen Grund, warum Sie sich nicht gegen diesen Status Quo wehren?
      Und: würden Sie die Frage auch stellen, wenn es sich um einen Mitarbeiter statt um eine Mitarbeiterin handeln würde?
  • Lezzelentius 28.02.2018 09:07
    Highlight Highlight "Die Arbeitnehmerinnen verzichten oft darauf, sich dagegen zu wehren. Sie fürchten um ihren Arbeitsplatz, trauen sich nicht, sich zu exponieren"

    Ob diese "Mentalität" auch in Lohndiskussionen einfliesst?

    Es liegt jedem frei vor Gericht zu ziehen, wenn man sich im Lohn diskriminiert fühlen sollte. Was ist mit den 3% unter den Männern selbst, die sich nicht erklären lassen?
  • Der Tom 28.02.2018 09:06
    Highlight Highlight Angestellt die im sozialen Bereich arbeiten verdienen weniger damit der Staat in diesem Bereich sparen kann.
  • MacB 28.02.2018 09:04
    Highlight Highlight Wenn ein Mann und eine Frau exakt den gleichen Job, dieselbe Ausbildung, dieselben Dienstjahre und dieselbe Leistung erbringen, sollen sie gefälligst gleich viel verdienen. Alles andere ist eine Schweinerei.

    Nur sehe ich in der Praxis eigentlich nie einen derartigen Fall, es gibt immer irgendwelche Unterschiede. Daher muss ich auch solche Studien immer etwas aqnzweifeln.
    • andrew1 28.02.2018 09:36
      Highlight Highlight Ist so. Wenn z.b eine 40 jährige frau das genau gleiche macht wie ein 40 jähriger mann hat sie meist weniger erfahrung wegen babypause und verdient daher weniger.....
    • Stinkender Wookie 28.02.2018 10:01
      Highlight Highlight Oft geht es auch noch um verhandlungsgeschick. Es können auch 2 Männer exakt den gleichen Job, dieselbe Ausbildung, dieselben Dienstjahre und dieselbe Leistung erbringen, und trotzdem nicht gleich viel verdienen
  • flying kid 28.02.2018 09:04
    Highlight Highlight In dieser schönen Studie werden Berufe miteinander verglichen, die nicht im geringsten vergleichbar sind...

    Aber einmal mehr Watson bitte ich euch geht mit gutem Beispiel voran. Verdienen bei euch Männlein und Weiblein genau gleich viel? Verdient z.B. Chantal Stäubli gleich viel wie Maurice Thieriet?
    Oder ist ihre Arbeit doch zu unterschiedlich, um den selben Lohn zu rechtfertigen?

    Bin sehr gespannt ubd hoffe, dass dieses mal mein Kommentar aufgeschaltet wird. Und ich matürlich auch eine ehrliche Antwort kriege.
    Besten Dank!
  • Frausowieso 28.02.2018 08:58
    Highlight Highlight Ich arbeite seit rund 10 Jahren im HR und hatte Einsicht in alle Löhne eines KMUs und eines Multis. Mir sind keine direktenxx Lohnungleichheiten aufgefallen. Frauen werden allerdings häufig tiefer eingestuft, als ihre männlichen Kollegen. Wenn eine Beförderung anfällt, denken viele oft zuerst an die Männer. Ich nenne das "Ärzt und Krankenschwester-Denken". Das ist teilweise noch unbewusst in den Köpfen der Leute. Nur kommt dagegen kein Gesetz an und ich bin wehement gegen eine Quote. Ansonsten muss sich jede Frau anhören, sie hätte ihren Job nur wegen der Quote
    • MacB 28.02.2018 09:48
      Highlight Highlight Seh ich genauso. Das Problem besteht vor allem noch in den Köpfen und durch Sensibilisierung und das verschwinden einer weiteren Generation aus der Arbeitswelt wird auch diese Denke moderner werden. Quoten und Gesetze kommen da nicht an.
    • Frausowieso 28.02.2018 11:04
      Highlight Highlight Die Frauen müssen auch mehr für sich selbst einstehen. Es bringt mMn nicht viel nur an einem Frauenmarsch mitzumachen. Sie müssen im Alltag etwas tun. Selbstbewusster und auch egoistischer werden. Es liegt in unserer Natur, dass wir rücksichtsvoller sind und uns unbeabsichtigt schneller rumschupsen lassen. Frauen, hört auf damit. Lasst euch nicht verunsichern. Die Politik kann euch nicht helfen, wenn ihr Huschelis bleibt und jedem Rüpel den Vortritt lässt. Die unbelehrbaren alten Männern werden nicht ewig leben. Wie @MacB schon sagt, sterben die langsam aus
  • luca.affolter 28.02.2018 08:57
    Highlight Highlight Mich würde ebenfalls wundernehmen wie die Lohnungleichheit gemessen wird. Ich war bis Anhin noch in keinem Betrieb tätig in welchem Frauen einfach weniger Verdient haben als Männer aufgrund des Geschlechtes.
  • elias776 28.02.2018 08:47
    Highlight Highlight Wie kann die Politik nur so versagen ?!
  • Karl33 28.02.2018 08:40
    Highlight Highlight Es ist korrekt, dass die Männer bei der Gleichstellung einen Stopp einlegen, solange die Frauen weiterhin bei Rentenalter, Witwenrente, Zwangsdienst und Scheidungsrecht bevorteilt werden.

    Es gibt keine Lohnstudie, die seriös nachweist, dass bei gleicher Arbeit ein Geschlecht schlechter bezahlt wird.

    Dass die egoistischen Feministinnen Gleichstellung torpedieren, ist ja nichts neues.

  • Lowend 28.02.2018 08:32
    Highlight Highlight Mich dünkt, dass die Rechtspopulisten ein sehr ähnliches Frauenbild haben, wie es auch bei strenggläubigen Muslimen anzutreffen ist.

    Nicht umsonst mussten die Frauen hier lange darum kämpfen, dass sie überhaupt Wählen und Abstimmen durften und dass seit Jahrzehnten das Problem der Lohngleichheit nicht gelöst werden kann, hat viel mit der fundamentalistischen Machomentalität der Schweizer Alpentaliban zu tun.
    • luca.affolter 28.02.2018 09:25
      Highlight Highlight Das es hier länger dauert hat lediglich mit dem Politischen System zu tun. Es dauert eben alles länger als in einer Diktatur. Liegt in der Natur der Sache
    • poga 28.02.2018 09:49
      Highlight Highlight Dein Denken ist halt falsch....
    • MacB 28.02.2018 09:51
      Highlight Highlight Als das Frauenstimmrecht eingeführt wurde, waren Frauen vorwiegend am Herd und nicht auf der Karriereleiter anzufinden. Das war der Zahn der Zeit und war nun mal so. Es war damals auch nicht schlecht aber mit heute nicht vergleichbar und vor allem in unserem heutigen Weltbild kaum vorstellbar.

      Dieses traditionelle Rollenbild hat aber absolut gar nicht mit Rechts, links oder Populismus zu tun, es war einfach zu der Zeit schlicht üblich.

      Wieso du immer einen krankhaften Versuch startest, alles gleich mit Rechtspopulismus zu verbinden, ist mir schleierhaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mantrax 28.02.2018 08:32
    Highlight Highlight Der passendere Titel des Artikels wäre "das endlose Mär des Pay-Gaps". Dass die breite Masse noch immer am liebsten mit 20% Lohnunterschied argumentiert ist bezeichnend. Immerhin hat der Artikel erwähnt, dass es in der Realität kein derart grosser Unterschied ist. Lohnunterschiede für den selben Job in der selben Firma sind beinahe vernachlässigbar. Die vermutlich grösste Studie dazu von Korn Ferry (https://www.kornferry.com/institute/the-real-gap-fixing-the-gender-pay-divide) zeigt das klar, ob es den Feministen nun gefällt oder nicht.
  • SocialCapitalist 28.02.2018 08:29
    Highlight Highlight Frauen verdienen Gleichviel wie Männer
    Es kommt auf die Berufserfahrung an
    Es ist Gesetzlich verboten Frauen weniger zu Zahlen
  • DerTaran 28.02.2018 08:24
    Highlight Highlight “...trauen sich nicht, sich zu exponieren, oder kapitulieren vor der schwierigen Aufgabe...”

    Und auch deshalb gibt es einen Lohnunterschied. Viele Unternehmen suchen Menschen, die sich trauen sich zu exponieren und schwierige Aufgaben in Angriff zu nehmen. Deshalb bekommen solche Mitarbeiter mehr Lohn. Nicht wegen des Geschlechts.

    Wer Gleichberechtigung will, muss bei der Erziehung anfangen. Wenn Väter (Mütter) immer noch einen Fehler bei der Erziehung ihrer Töchter machen, dann den, sie wie Prinzessinnen zu behandeln. Und die warten dann auf den Ritter, statt den Drachen selber zu besiegen.
  • sili5 28.02.2018 08:21
    Highlight Highlight Unglaublich, alles Kommentare die sagen:
    Frauen werden nicht diskriminiert, die Statistik ist schlecht.
    Männer werden auch bei gleicher Arbeit nicht gleich bezahlt.
    Wenn die Frauen weniger verdienen sind sie selbst Schuld.
    Pflichten haben sie auch nicht dieselben wie Männer (immer: Militärdienst).
    Zusammengefasst: gar nicht wahr, aber Männer auch und alle selbst Schuld.

    Was sagt man dazu?
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 28.02.2018 08:14
    Highlight Highlight Inzwischen gibt es nur noch eine Diskriminierung der Männer. Diese lässt sich beweisen (unterschiedliche Gesetze). Alles andere ist Mobbing der Frauen gegen Männer.
  • Gender Bender 28.02.2018 08:07
    Highlight Highlight Populismus in seiner Reinkultur! Information und Wissen sind nicht die selben Dinge. Bitte, haltet das doch auseinander!
  • Kronrod 28.02.2018 08:02
    Highlight Highlight Die Linke jagt hier ein statistisches Phantom.
  • Spooky 28.02.2018 07:55
    Highlight Highlight Gleichstellung heisst, dass gewisse Frauen gleicher sind als andere. Sommaruga und Leuthard sind gleicher als die beiden Verkäuferinnen vom Denner.

  • Sauschwob 28.02.2018 07:54
    Highlight Highlight Für Unternehmen ist Personal ja ein erheblicher Kostenfaktor, was ich beim "gender gap" noch nicht so ganz verstanden habe ist, wenn Frauen für die gleiche Leistung günstiger zu haben sind, warum sind Männer im Personalbestand von Unternehmen nicht rückläufig und haben es auf dem Arbeitsmarkt nicht schwerer? Liegt das tatsächlich nur am traditionellen "Entscheider-Männerfilz" in den Unternehmen, der auf irrational-solidarische Weise Männern mehr Salär zugesteht?
    • Normi 28.02.2018 09:34
      Highlight Highlight NeoFeminismus ist wie die SVP nur Problembewirter/innen
  • MaxHeiri 28.02.2018 07:49
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob die vermeintliche statistische Lohnunterschiede empirisch nicht standhalten oder ob unsere Arbeitgeber doof sind.
    Denn jeder halbwegs intelligente Arbeitgeber würde doch ansonsten nur noch Frauen anstellen, da sie die gleiche Arbeit für tiefere Personalkosten erledigen!
  • Karl Marx 28.02.2018 07:40
    Highlight Highlight Wie siehts bei watson aus mit der Gleichstellung?
    • jodokmeier 28.02.2018 09:12
      Highlight Highlight Es sieht sehr gut aus. Wir haben 7 Ressorts und davon sind 4 von Frauen geführt.
    • Normi 28.02.2018 09:32
      Highlight Highlight Und der Lohn ?
    • paterpenn 28.02.2018 09:58
      Highlight Highlight Und verdienen die auch 5-7% weniger Lohn als eure männlichen Ressortleiter?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tepesch 28.02.2018 07:40
    Highlight Highlight Die 7% Lohnunterschied sind nicht erklärbar, ergo ist auch nicht sicher, ob wirklich eine Diskriminierung stattfindet.
    Ohnehin wäre Lohngleichheit nur erreichbar, wenn man nicht nach Leistung, sondern Position, Ausbildung und Dienstalter besoldet.
  • smarties 28.02.2018 07:33
    Highlight Highlight Oder bildlich ausgedrückt: es scheint, als würde uns weiterhin nicht die Hälfte des Kuchens gewährt.. :(
    • sheshe 28.02.2018 08:44
      Highlight Highlight Es wird dir gar nichts gewährt! DU alleine bist zuständig für eine anständige Entlöhnung! Sei das mit Verhandlungsgeschick, ausserordentlichen Tätigkeiten für die Firma oder Wechsel der Firma/Berufs.
    • smarties 28.02.2018 10:57
      Highlight Highlight Weisst du, was dann passiert? Ich mag ne Lohnerhöhung bekommen, aber es wird registriert, dass ich eher "aggressiv" unterwegs bin. Ein ungern gesehenes Attribut bei Frauen. Die Rechnung kommt später...
      Und ja. Schon erlebt. Mehrfach.
      Konsequenz: ein toller Job wird sehr schwer aufgrund zwischenmenschlichem. Danke liebe Rollenbilder.
  • Normi 28.02.2018 07:31
    Highlight Highlight Macht es wie in Finnland dort werden Anfang November alle Steuern zahlen von allen veröffentlicht, dass würde echte Transparenz schaffen...
    • Normi 28.02.2018 08:56
      Highlight Highlight Pros & Contras

      Contras:
      Heftiger Eingriff in die Privatsphäre

      Pros:
      Keine extra Kosten für Firmen
      Auch Politiker und Politikerinnen müssen Hosen runterlasen
      Echte Transparenz
    • Midnight 28.02.2018 09:16
      Highlight Highlight Lohntransparenz wäre vielleicht sogar noch besser.
      Weshalb man seinen Lohn geheim halten muss, habe ich bis heute nicht verstanden...
  • Swizzi 28.02.2018 07:31
    Highlight Highlight Me too, Gleichstellung, Diskriminierung, frühzeitige Pensionierung, usw.

    Frauen was wollt Ihr eigentlich?

    Am besten schaffen wir die Männer ab. Dann ist das Problem gelöst. 😉
    • Gar Manarnar 28.02.2018 08:39
      Highlight Highlight Uh, da hört sich jemand aber empfindlich betroffen an.
    • Kleine Hexe 28.02.2018 09:00
      Highlight Highlight Ganz einfach:
      Ich möchte Chancengleichheit.
      Ich möchte nicht aufgrund meines Geschlechts benachteiligt oder mit Samthandschuhen angefasst werden.
      Ich möchte einen Platz in der Gesellschaft eingeräumt bekommen, ohne mich dafür rechtfertigen zu müssen.

      Bei #metoo geht es nicht nur um Frauen. Auch von Diskriminierung sind noch viele andere Gruppen betroffen.
      Ich möchte eine tolerante Gesellschaft, in der alle respektiert werden.
    • Swizzi 28.02.2018 09:19
      Highlight Highlight @littlewitch
      Und? Das hast Du alles nicht? Du Arme.

      Ich hab das alles, aber ich musste mir das erarbeiten. Von nichts kommt nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • derEchteElch 28.02.2018 07:25
    Highlight Highlight Ich lese hier viel Blabla zweier Frauen über ein einziges Thena: Lohn.

    Was ist mit der Gleichstellung betreffend Militärdienst? Was mit der Gleichstellung der Männer bei Scheidungen? Noch immer muss der Mann der Frau zahlen..

    Was ist mit den Rechten der Männern gegenüber Schwageren? Warum darf nur die Frau enfscheiden, ob sie das Kind austrägt oder nicht?

    Gleichstellung geht eben immer noch nur in die eine Richtung. Nie zugunster beider.
    • sili5 28.02.2018 08:08
      Highlight Highlight Richtig, die Frauen sollen sich zuerst beweisen und gleichberechtigt alle Pflichten wahrnehmen.
      Dann können wir auch über das Detail Lohn von Fr 600.- pro Monat, Fr. 3‘000.- pro Jahr oder Fr. 120‘000.- während eines 40 jährigen Arbeitslebens diskutieren. Ist ja auch eine Zwängerei...

      (Muss ich eine Bemerkung wie Ironie off wirklich noch anfügen?)
    • who cares? 28.02.2018 08:09
      Highlight Highlight Militärdienst: Abschaffung der Militärpflicht wurde von vielen Männern abgelehnt.
      Scheidungen: wenn die Frau dem Mann jahrelang den Rücken freihält, und damit ihre Karriere zugunsten seiner aufgibt, steht ihr tatsächlich etwas zu. Nur weil sie gratis die Kinder erzieht, ist es trotzdem Arbeit.
      Schwangere: schwieriger Fall. Schlussendlich ist es aber immer noch die Frau, die ihren Körper einem Risiko aussetzen muss und beeinträchtigt wird, psychisch und physisch, wenn sie ein Kind austragen muss, dass sie nicht will. Wird wohl gelöst werden, sobald wir künstlich ein Kind austragen können.
    • EvilBetty 28.02.2018 08:32
      Highlight Highlight Also das mit der Abtreibung ist ein selten dummes Argument 😂

      Das mit der Scheidung iat auch nur halb wahr, wenn die Frau den besseren Job hat UND der Mann das Sorgerechr für die Kinder hat, muss Frau bezahlen. Das ist halt aber nicht der Regelfall.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Timoon 28.02.2018 07:23
    Highlight Highlight Selbst im absolut diskriminierungsfreien Uber Markt, gibt es einen Lohnunterschied von 7%. (Quelle: https://web.stanford.edu/~diamondr/UberPayGap.pdf)

    Falls Frauen diskriminiert werden, ist es in ihrer eigener Verantwortung etwas dagegen zu unternehmen. Häufig findet jedoch gar keine Diskriminierung statt. Frauen sind unter anderem in Lohnverhandlungen durchschnittlich schlechter als Männer. Da kann der Arbeitgeber auch nichts für.
    • sili5 28.02.2018 08:12
      Highlight Highlight Richtig, FALLS sie diskriminiert werden, sind sie selber schuld. Dem armen Arbeitgeber dafür die Schuld zu geben ist wirklich nicht gerecht!

      (Muss ich wirklich noch eine Bemerkung wie: Ironie off anfügen?)
    • EvilBetty 28.02.2018 08:33
      Highlight Highlight Hörst du Holgis Podcasts?
    • Timoon 28.02.2018 08:52
      Highlight Highlight @sili5: Wenn eine Frau diskriminiert wird, hat sie genug Rechtsgrundlage um sich dagegen zu wehren. Man muss nicht alle Arbeitgeber bestrafen, nur weil einzelne Frauen diskriminieren.

      Wenn ich jedoch in den Lohnverhandlungen schlechter bin als ein Kollege, ist das keine Diskriminierung, wenn ich dann weniger Lohn bekomme.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 28.02.2018 07:20
    Highlight Highlight Die 600 Franken Unterschied sind mit den DATEN DER STUDIE nicht objektiv erklärbar. Kaum eine Studie erreicht ein R^2 von 1. Eines von 0.8 ist sehr gut.
    Die 600 Franken Unterschied kommen nicht durch Diskriminierung zu Stande - sondern durch die schlechte Datenlage. Der erste Schritt wäre also, die Datenlage zu verbessern. So könnte man die Ausbildung feiner aufteilen - statt nur "Uni, FH, HF, Lehre" könnte man das Studienfach berücksichtigen. Das würde den Unterschied schon massiv schrumpfen lassen.

    Die Debatte zeigt vor allem eins: Statistik sollte mehr Gewicht in der Ausbildung erhalten.
    • Ökonometriker 28.02.2018 08:43
      Highlight Highlight @ZH27: der Feminismus hat durchaus seine Daseinsberechtigung - nur die Methodik muss besser werden. Dann wären auch bessere Fragen möglich: warum studieren Frauen seltener die 'schwierigen' Fächer? Warum sind sie weniger aggressiv in der Karriere?
      Da kommen dann durchaus patriarchalische Strukturen und ihre Anreize zum Tragen: das Eherecht (Mann=Versorger; Frau schaut zum Kind und verzichtet auf Karriere, beides selbst nach Scheidung), die Schule, das gängige Bild der schwachen 'damsel in distress'.
      Aber zu erst muss man die Daten richtig verstehen. Sonst ratet man nur, wie in diesem Artikel.
    • Kleine Hexe 28.02.2018 08:55
      Highlight Highlight Ich weiss zwae nicht, wie es in den Sozialwissenschaften ist, aber z.B. in der Biologie kommt man NIE auf ein R^2 von 1. Da erwartet das auch gar niemand.
    • Shlomo 28.02.2018 11:18
      Highlight Highlight So mancher Sozialwissenschaftler wäre sehr froh einen r^2 von 0.5 zu haben.
      Aber vermutlich ziehst du deine lineare Regression auch durch zwei punkte ;-)
  • Simonetta 28.02.2018 07:18
    Highlight Highlight Die Lohnstrukurerhebung des Bundesamtes für Statistik ist nicht geeignet zur Feststellung von Lohndiskriminierung. Es werden verschiedene Berufe zusammengefasst mit unterschiedlichen Stellenprofilen. Zudem wird die für Leistung der Arbeitnehmer überhaupt nicht erfasst.
    Die Lohndifferenzen innerhalb einzelner Berufe sind viel grösser als jene zwischen den Geschlechtern. Es gibt schliesslich kein Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit (z B. zw. zwei Floristinnen).
    Es ist ein fundamentaler Denkfehler von der Gleichberechtigung auf die Lohngleichheit zwischen den Geschlechtern zu schliessen.
    • Frausowieso 28.02.2018 09:02
      Highlight Highlight Das stimmt. Traditionelle Frauenberufe wie eben z.B. Floristin oder Kosmetikerin werden oft schlecht bezahlt. Zudem arbeiten Frauen öfter im Teilzeitpensum. Männer verkaufen sich aber besser und setzen sich eher durch. Daher sind sie auch erfolgreicher im Job und werden mehr wahrgenommen. Man traut ihnen mehr zu. Eigenschaften, die bei Männern als positiv (durchsetzungsvermögen), werden bei Frauen als negativ beurteilt (Zicke).
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.02.2018 07:11
    Highlight Highlight 2: Die Statistik des Bundes die zu den 7% führt ist extrem lückenhaft, wichtige Faktoren werden nicht beachtet.
    3: Es gibt unfassendere Daten, eine Statistik aus Deutschland bescheinigt der Schweiz einen Unterschied von 2.9%
    https://www.google.ch/amp/s/www.nzz.ch/amp/wirtschaft/weshalb-verdienen-frauen-weniger-als-maenner-schweizer-lohnluecke-mit-am-geringsten-ld.88695
    Sehr richtig, dass sind immernoch 2.9% zuviel, in anbetracht des Tempos, mit welchem aich die Lücke geschlossen hat, bin ich aber zuversichtlich.
  • Wilhelm Dingo 28.02.2018 07:01
    Highlight Highlight Um was geht es in der Vorlage denn genau?
    • ch2mesro 28.02.2018 07:53
      Highlight Highlight um geld
    • Mantrax 28.02.2018 08:37
      Highlight Highlight Um die Einführung eines Bürokratischen Aufwands für grosse Firmen, das genau den unabhängigen Überprüfern und sonst niemandem nutzt.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 28.02.2018 07:01
    Highlight Highlight Wenn ich mich informieren möchte, konsumiere ich "Mainstream" Medien, andere Quellen dienen mir eher zur Unterhaltung oder um in vollkommen fremde Gedankenwelten einzutauchen. Nur bei einem Thema scheinen eben diese MM jegliche journalistische Sorgfalt fahren zu lassen und dieses Thema ist der "Gender-Pay-Gap".
    1: Unerklärlicher Lohnunterschied ist nicht gleich diskriminierung, es können auch einfach weitere Lohnrelevante Faktoren nicht untersucht worden sein.

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Über 1000 Zuschauer fieberten gestern im Stadion mit den Frauen vom FC Luzern und FC Basel mit. Der FCL durfte kein Geld für die Tickets kassieren und ist deshalb sauer.

Der Schweizer Frauenfussball reitet auf der WM-Welle: Gestern verfolgten im Kleinfeld Stadion in Kriens über 1000 Zuschauer das NLA-Saison-Eröffnungsspiel zwischen dem FC Luzern und dem FC Basel.

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