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Milliarden-Sparkur bei den SBB – aber die Chefin kann den Maserati weiterhin gratis parkieren​



ZUR MELDUNG, DASS MONIKA RIBAR NEUE SBB-PRAESIDENTIN WERDEN SOLL, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH, 27. JANUAR 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Monika Ribar, CEO Panalpina, referiert anlaesslich der Bilanzpressekonferenz am Mittwoch, 7. Maerz 2012, in Zuerich. Der Konzerngewinn belief sich auf 126,3 Millionen Franken, nach einem Verlust von 26 Millionen Franken im Vorjahr. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Monika Ribar, seit Juni Präsidentin der SBB, kann ihren Maserati gratis am Bahnhof Rüschlikon parkieren – das stösst auf Kritik. Bild: KEYSTONE

Am letzten Donnerstag platzte die Bombe: SBB-CEO Andreas Meyer und Projektleiter Markus Geyer präsentierten das volle Ausmass der schon länger angekündigten McKinsey-Sparrunde. 1400 Stellen sollen gestrichen werden, «um die langfristige Stellung der Bahn als bedeutendes Glied in der Mobilitätskette» zu gewährleisten – am letzten Mittwoch erhielten 120 Angestellte den blauen Brief.

Während das Bahnpersonal die Umwälzungen des «RailFit20/30»-Programms ausbaden muss, muss das Kader offenbar nicht um seine Privilegien bangen.

Neben einem Erste-Klasse-GA gehört dazu auch ein Privatparkplatz, wie der «Blick» am Samstag mit Verweis auf die SBB-Präsidentin Monika Ribar schreibt. Ribar, seit Juni an der Spitze des Konzerns, kann einen Parkplatz am Bahnhof Rüschlikon ZH ihr Eigen nennen – zum Nulltarif.

Pikant: Bis vor kurzem befand sich anstelle des Privat-Parkplatzes noch ein öffentlicher Parkplatz – in einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde aus der weissen eine gelbe Zone, wie Anwohner der Zeitung berichten.

Gemäss SBB hat alles seine Richtigkeit: Der Parkplatz sei regelkonform, erklärt Sprecher Daniele Pallechi. Die Verwaltungsratspräsidentin und die Konzernleitungsmitglieder könnten sich zwischen einem Parkplatz am Arbeitsplatz oder an einem Bahnhof ihrer Wahl entscheiden. Die Ex-Panalpina-Chefin wählte letzteres – und parkiert ihren Maserati seither in unmittelbarer Nähe der Perrons.

Für Edith Graf-Litscher eine unsensible Haltung. Man könne nicht Stellen abbauen und gleichzeitig dem Kader solche Privilegien zugestehen, kritisiert die SP-Nationalrätin.

Die SBB-Präsidentin wollte gegenüber dem «Blick» keine Stellung nehmen. (wst)

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