Schweiz
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Bauern klagen über Dürre – und fordern Soforthilfe

07.08.18, 16:09 07.08.18, 16:57


Ein abgemaehtes Gerstenfeld wird am Donnerstag, 26. Juni 2003, in der Magadino-Ebene bei Cadenazzo bewaessert. Die beispiellose Hitzewelle in der Schweiz haelt an. Der Durchzug einer Gewitterstoerung hat am Donnerstag Teilen der Schweiz etwas Regen gebracht. Insgesamt war es aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Von einem Rekordmonat kann bezueglich Trockenheit allerdings nicht gesprochen werden, wie Stephan Bader von MeteoSchweiz sagte. Generell sei der Juni aber bisher sehr trocken. Als Beispiel nannte er das Tessin, wo in der Magadino-Ebene nur fuenf Prozent des ueblichen Monatsregens registriert wurden. (KEYSTONE/Ti-Press/Francesca Agosta)

Bild: TI-PRESS/ KEYSTONE

Wegen der extremen Trockenheit hat der Schweizer Bauernverband am Dienstag ein erstes Massnahmenpaket beschlossen. Im Zentrum stehen die Sicherstellung der Futterversorgung sowie die Solidarität innerhalb der Branche und der Wertschöpfungskette.

Mit jedem Tag ohne längeren landesweiten Regen spitzten sich die Probleme mit der extremen Trockenheit in der Schweizer Landwirtschaft zu, heisst es in einer Medienmitteilung des Schweizer Bauernverbands (SBV).

Seit Monaten gebe es den begehrten Regen nur in Form von lokalen Gewittern. Weil diese regional sehr unterschiedlich ausfielen, präsentiere sich auch die Lage nicht überall gleich. An einigen Orten sei zudem die Bewässerung eingeschränkt oder nicht mehr möglich.

Mit jedem zusätzlichen Tag ohne ausreichend Wasser verschärfe sich die Situation für die Bauernbetriebe. Kritisch seien insbesondere die aktuelle Futterversorgung im Talgebiet und im Sömmerungsgebiet, das Sicherstellen von genügend Futtervorräten für den Winter, die ausgebrochene Panik auf den Schlachtviehmärkten und die noch ausstehenden, wirtschaftlich bedeutenden Ernten von Acker- und Spezialkulturen.

Aus Sicht des Schweizer Bauernverbands (SBV) braucht es deshalb rasch erste Massnahmen, um die negativen Effekte der Dürre zu dämpfen. Gewisse Kantone und der Bund hätten bereits reagiert und erste Massnahmen beschlossen, respektive vorgeschlagen. Der SBV sei froh, dass der Ernst der Lage erkannt sei.

Hauptfokus bei Marktpartnern

Das Bundesamt für Landwirtschaft hatte am Montag mitgeteilt, Landwirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann habe beschlossen, eine vorübergehende Senkung der Zölle auf Heu und Silomais prüfen zu lassen. Bereits zugesichert wurde zudem, dass Bauern, die mit Liquiditätsproblemen kämpfen, rückzahlbare Betriebshilfe beantragen können.

Der SBV ging in seiner Mitteilung vom Dienstag nicht im Detail auf diese Punkte ein. Man unterstütze die Massnahmen grundsätzlich, sagte Martin Rufer, Leiter Produktion, Märkte und Ökologie beim SBV, auf Anfrage der Agentur Keystone-SDA. Zu den Futtermittelzöllen werde sich der SBV in den nächsten Tagen äussern.

Aber «unser Hauptfokus liegt natürlich bei den Marktpartnern», betonte Rufer. Drei Stossrichtungen stehen im Zentrum:

Brancheninterne Massnahmen

Um die Verfügbarkeit von Raufutter zu verbessern, sollen Landwirte mit genügend Futter ihr Angebot auf dem Markt und den von kantonalen Bauernverbänden eingerichteten Futterbörsen platzieren.

Landwirte, welche zusätzliche Tiere für die Herbst- und Winterführung aufnehmen können, sollen dies frühzeitig bekannt machen. Dies könne allenfalls ebenfalls kantonal koordiniert werden.

Privatrechtliche Versicherungsangebote zur Absicherung von Ausfällen aufgrund extremer Witterung mit einer Gesamtlösung im Rahmen der Agrarpolitik 22+ müssten ausgebaut werden.

Solidarität in Wertschöpfungskette

«Die Partner in der Wertschöpfungskette müssen sich solidarisch zeigen und dürfen die Notlage nicht ausnützen!», schreibt der SBV weiter. Insbesondere die Schlachtbetriebe seien «angehalten, die Situation nicht schamlos auszunutzen und die Preise für Schlachtkühe derart massiv zu senken, wie dies diese Woche geschah». Die Landwirte seien angehalten, auf Panikverkäufe zu verzichten - die Preise für Schlachtkühe würden wieder steigen.

Der SBV verlangt weiter, dass die vor kurzem bewilligten Importmengen für Kuhfleisch in der aktuellen Marktsituation nicht eingeführt werden.

Da die Kosten für das Futter steigen und die Milchmenge sinkt, fordert der SBV die Detailhändler auf, für die Industriemilch befristet bis am 30. April 2019 fünf Rappen Solidaritätsbeitrag zu bezahlen, der vollumfänglich den Milchproduzenten zugute kommt. Zudem seien sämtliche noch bestehende Abzüge unverzüglich einzustellen.

Bestimmungen zu Direktzahlungen

Die tiefen Futtererträge müssten zudem in der betrieblichen Nährstoffbilanz (Suissebilanz) berücksichtigt werden, so dass die betroffenen Bauern ausreichend Futter zukaufen könnten, fordert der Bauernverband.

Und beim freiwilligen Programm des regelmässigen Auslaufes im Freien (RAUS) sei «zu berücksichtigen, dass die Tiere auf den Weiden nichts mehr zu Fressen haben.»

Die Sömmerungsbetriebe dürften keine Benachteiligung erfahren, wenn der Mindesttierbesatz aufgrund des Futtermangels nicht erreicht wird. Alpen mit gutem Futterwuchs sollten die Alpzeit verlängern können.

Das Massnahmenpaket solle den betroffenen Bauernfamilien helfen, die Folgen der Trockenheit zu bewältigen. Es verursache keine Mehrkosten für den Bund. Der SBV werde aufgrund der weiteren Wetterentwicklung und den Schäden infolge der Trockenheit laufend weitere Standortbestimmungen vornehmen und je nach dem weitere Massnahmen und Forderungen in Betracht ziehen. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hey Lucinda 09.08.2018 11:19
    Highlight Kontroversen und ihre Gemeinsamkeiten. Klimawandel + Einwanderung berührt die Identität der Schweiz empfindlich. Das eine Menschen gemacht (Money Rules), das andere sind die Gezeiten. SP sagt „der Klimawandel bedroht die Welt“ und zeigt, dass sie Mühe mit Veränderung hat. Bürgerliche sagen „reiner Umwelt-Populismus und relativieren: die CH hat keinen Einfluss auf das Weltklima bla.“ SVP sagt „Masseneinwanderung bedroht die CH“ SP antwortet „reiner Populismus, Angst vor Veränderung bla“. Beide nehmen den anderen zu wenig ernst, wobei nur eine Seite der anderen Empathielosigkeit vorwirft.
    1 0 Melden
  • Eh Doch 08.08.2018 11:14
    Highlight Subventionen hin oder her, die Bauern leisten eine riesige Arbeit, das ist ein 24/7 Job Leute der nicht jeder bereit ist zu machen.
    10 6 Melden
  • Mietzekatze 08.08.2018 09:08
    Highlight Das Klima ist im Wandel und das wird so schnell wohl nicht aufhören... Wer in der Landwirtschaft in Zukunft auf Pflanzen, Gemüse, Früchte setzt die damit besser klar kommen als dies bisher der Fall war, wird der Gewinner sein. Die Landwirte werden umdenken müssen! Sonst wird das von Jahr zu Jahr schlimmer sein.
    8 0 Melden
    • Echo der Zeit 08.08.2018 17:46
      Highlight Jo , Obstbauern wird es weniger geben - wird eh Klimatechnisch Anspruchsvoller - und die Kühe geben mehr Subventionen.
      1 2 Melden
  • durrrr 07.08.2018 22:36
    Highlight Wow! Wenns um die Landwirte geht sind alle Linken hier plötzlich bedingungslos neoliberal. Im Sinne von...Tja Berufsrisiko, deal with it! Survival of the fittest.
    Schön befürworte ich grundsätzlich! Aber bei den sogenannten Flüchtlingen siehts dann wieder ganz anders aus, was!? ;) Bedingungslose Staatsunterstützung ohne Ende. Alles wird bezahlt und abgenickt. Denn "Flüchtlinge" sind automatisch immer alles Opfer. Hetze ist halt nur bei Einheimischen Schweizern erlaubt, was? Merkt ihr wie unglaubwürdig ihr seid??
    40 43 Melden
    • Echo der Zeit 08.08.2018 17:42
      Highlight Es ist eher so das man es denn Bauern nicht gönnt weil sie einer Partei nachrennen die denn Klimawandel Leugnet - mit meinen Eltern Pflegen ich noch eine Klein Bäuerliche Kultur, auch wenns kein Geld gibt. Ich kenne genug Grossmäulige SVP Bauern die das gefüll haben sie Ernähren die ganze Schweiz alleine. In sachen Ignoranz Toppen diese SVP Super Bauern jeden Linken Stadtmenschen.
      10 3 Melden
  • sowhat 07.08.2018 22:10
    Highlight Na es ist ja eigentlich normal, dass ein Produkt, das rarer wird auch teurer wird. Oder würde, wenn dar Markt denn spielen würde. Also hat es nix mit Solidarität zu tun. Weniger Milch auf dem Markt gleich höherer Preis.
    Regt euch ab, die 5 Rapen bringen uns nicht um.
    Bei 2 Litern Milch in der Woche, käme man grob geschätzt auf total 50.- Das geben fast alle auch mal dümmer aus.
    19 4 Melden
    • Astrogator 08.08.2018 02:32
      Highlight Solange wir Butter und Milchpulver genug haben um sie zu Dumpingpreisen auf dem Weltmarkt zu verschleudern kann man wohl kaum von Knappheit sprechen.
      24 0 Melden
  • Skip Bo 07.08.2018 22:09
    Highlight He watson, der Schweizer Bauernverband fordert SofortMASSNAHMEN und nicht Soforthilfe. Die gelisteten MASSNAHMEN belasten das Budget nicht.
    Fast alle Kommentatoren fallen auf den Titel rein, und beschuldigen die Bauern Geld zu fordern.
    Falls ihr eine kostenwirksame Massnahme findet, bin ich gerne dazu bereit meinen Kommentar zu überdenken.
    28 15 Melden
  • marcog 07.08.2018 22:01
    Highlight Ausnahmsweise fordern die Bauern zu recht. Aber man sollte denen mal die Subventionen etwas kürzen, dass dort der freie Wettbewerb spielt. So würde Inovation gefördert und statt hunderten unrentablen Kleinstbetrieben (mit Weiden quer durch 10 Gemeinden verteilt...) hätten wir ein paar mittelgrosse Betriebe, welche sich auch vernünftig betreiben lassen.
    12 14 Melden
    • gnagi 07.08.2018 22:35
      Highlight Leider sind es vor allem die Mittleren- und Grossbetriebe welche richtig heftig bei den Subventionen absahnen. Die kleinen Bauern müssen inovativ sein. Sonst fallen sie dem berühmten Bauernsterben zum Opfer. Die, welche noch naturnah und im Kleinen rackern, fallen dank der Grossbauernlobby aus dem Gebührentopf raus
      28 1 Melden
    • sowhat 07.08.2018 22:37
      Highlight Eben genau die Grossbetriebe wie in D wollen wir NICHT. Das fördert Massentierhaltung und Industrialisierung der Landwirtschaft. Braucht mehr Chemie und macht die Lebensmittelerzeugung unnatürlicher.
      27 2 Melden
    • deltron 08.08.2018 09:26
      Highlight Ob ein Landwirtschaftsbetrieb rentiert oder nicht hat rein gar nichts mit der Grösse zu tun. Entscheidend ist, wie Effizient der Betriebsleiter seine Zeit und Resourcen nutzt. Ein Zwei Mann Beratungsunternehmen muss ja nicht zwingend weniger rentieren als eines mit 20 Angestellten 🤔
      1 2 Melden
  • Ichiban 07.08.2018 20:43
    Highlight Schön die kommentare hier. Ihr seit euch aber schon bewusst, dass die landwirtschaft in der schweiz für viel auch in guten jahren gerade mal existenzsichernd ist.
    25 35 Melden
  • Regenmaker 07.08.2018 20:17
    Highlight Klar. Senkung der Zölle für Heu oder Futtermais. Als ob es im Rest von Europa nicht auch Dürre geben würde. Im dümmsten Fall erhöht das dann den Druck auf Nahrungsmittelpreise in Ökonomisch schwachen Ländern (migration anyone?). Vielleicht sollte man die Landwirtschaft einfach dem wechselnden Klima anpassen und nich so tun als lebe man auf einer Insel. Oder noch besser: Vielleicht hätte man auf die Wissenschaftler hören sollen und hätte die Landwirtschaft bereits angepasst. Runter mit der Fleischproduktion, währe schonmal ein guter start.
    47 11 Melden
  • Lowend 07.08.2018 20:12
    Highlight Nationalistisch in der Gesinnung und dazu sozialistische Forderungen, wenn es um ihre eigene Existenz geht?

    Bald fordern die Bauern noch ein existenzsicherndes Grundeinkommen für ihre frei gewählte Erwerbsarbeit, damit sie genügend Zeit für die politische Arbeit in den Parlamenten haben, um mit Hilfe der bei den Bauern sehr sozial agierenden Nationalisten, auch noch die letzten Mittel der Steuerzahler und Konsumenten in ihre eigenen Kassen umzuleiten.
    74 15 Melden
    • Hierundjetzt 07.08.2018 20:44
      Highlight Das kriegen Sie. Durchschnittlich mind. 5‘000.- / Monat + Benzinvergünstigung + tiefere Steuern + spezielles Erbrecht + Exportsubventionen und und und

      Es heisst einfach nicht Sozialhilfe sondern „Subventionen“
      52 12 Melden
    • Hans007 07.08.2018 21:38
      Highlight 3.5 Mia Franken Subventionen pro Jahr vom Bund aufgeteilt auf ca. 50‘000 Betriebe ergibt tatsächlich im Schnitt ca. 6‘000 Franken pro Monat pro Betrieb. Dazu kommen erhebliche Zahlungen von den Kantonen und von den Gemeinen und endlos indirekte geldwerte Leistungen via Bund und Kantone. Da braucht es schon Mut und die Überzeugung, dass der Steuerzahler ohnehin nicht rechnen kann, weitere Zahlungen zu verlangen.
      36 8 Melden
    • Skip Bo 07.08.2018 22:49
      Highlight Hans, die an die Bauern fliessenden DZ betragen 2.8 Mio. 56'000 Bezüger ergibt 50'000 pro Jahr bzw. 4166 pro Monat
      Hierundjetzt, es gibt keine "Benzinvergünstigung". Die Oberzolldirektion errechnt den Treibstoffbedarf nach Fläche. Auf dieser Menge wird die Abgabe an Strassen zurückerstattet, unabhängig davon wieviel Diesel verbraucht wird. Bei einem 20 ha Betrieb sind das derzeit 950 Franken. Exportsubventionen, bitte nenn eine und den entsprechenden Betrag dazu, Beihilfen an Milchverarbeiter zählen nicht da betriebsintern verschoben wird.
      8 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • MachoMan 07.08.2018 19:49
    Highlight Darf man die finanzielle Unterstützung von Opfern des Klimawandels fordern, wenn diese Opfer Mitglieder einer Partei sind, die den Klimawandel vehement verleugnet, und seit Jahrzehnten jede Massnahme zur Bremsung des Klimawandels bekämpft?
    Zuletzt mit einer abstossend verlogenen Kampagne gegen die Energiestrategie 2050?
    Eigentlich müssten die doch die SVP-Bauern jetzt lächeln und sagen: Zum Glück gibts den Klimawandel nicht! Sonst hätten wir ja ein Problem!
    62 9 Melden
    • durrrr 07.08.2018 22:43
      Highlight Der Hitzesommer 2018 hat nichts mit der Klimaerwärmung zu tun. Allerhöchstens hätte eine Häufung von Extremereignissen damit zu tun. Diese Häufung ist jedoch in den letzen Jahrzehnten nicht erwiesen, sagt sogar der IPCC Report 2017. Die vermehrten trockenen Sommer existieren erst in Modellen.
      5 29 Melden
    • MachoMan 07.08.2018 23:25
      Highlight Durch die Erderwärmung sind häufigere und schlimmere Hitzewelle und Extremniederschläge physikalisch zu erwarten und Klimaforscher haben seit langem davor gewarnt. Eine signifikante weltweite Zunahme solcher Ereignisse in den vergangenen Jahrzehnten wurde bereits nachgewiesen.
      Ein Teil unserer Bevölkerung glaubt, dass Physik eine politische Ideologie ist. Die Wissenschaft kennt seit 100 Jahren die Folgen des Treibhaus-Effekts sowie des Kohlendioxid- und Methan-Ausstoßes. Ein erheblicher Teil unserer Bevölkerung, der eine bestimmte Partei wählt, glaubt, dass diese Fakten einfach nicht wahr sin
      18 3 Melden
    • Astrogator 08.08.2018 02:37
      Highlight @durr: Wenn es normale Schwankungen sind, braucht es erst recht keine ausserordentliche Hilfe.
      20 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • blaubar 07.08.2018 19:36
    Highlight ...um dann in der nächsten Arena wieder zu jammern, wie sie doch als Kleinunternehmer alles selber tragen müssten. Klar ist es hart, aber Selbstständige tragen immer Risiken! Bekommen die Feuerwerkproduzenten auch Entschädigungen vom Bund?
    67 8 Melden
  • winglet55 07.08.2018 19:31
    Highlight Wenn die Ernte zu gut ausfällt, kippt man sie in die
    Rhone, wenn es zu kalt ist, hilft der Bund, ist der Milchpreis zu niedrig klopft man beim Bund, ist die Ernte mies, Ernteausfall Entschädigung, ist der Käfer unterwegs,
    ( welcher auch immer) der Bund hilft. Jeder selbständig erwerbender Handwerker, träumt von solchen paradiesischen Verhältnissen.
    80 8 Melden
    • Skip Bo 07.08.2018 22:52
      Highlight Die Handwerker verteidigen die flankierenden Massnahmen. Warum wohl? Richtig Grenzschutz bzw. Handwerkerparadies.
      Übrigens finde ich die FlaM absolut richtig.
      0 7 Melden
    • Astrogator 08.08.2018 02:39
      Highlight @Skip Bo: flankierende Massnahmen sind keine Bundeshilfe - die Einnahmen müssen trotzdem erwirtschaftet werden und das unternehmerische Risiko trägt das KMU auch selbst.
      9 0 Melden
    • Skip Bo 08.08.2018 07:19
      Highlight Astro, das streite ich nicht ab. Aber es darf erwähnt werden, das CH Handwerker vor globaler Konkurrenz geschützt sind. Wer Offerten von CH Handwerkern einholt, merkt das mit gleichen Tarifen und Ansätzen gerechnet wird. Die Unterschiede sind bei den Rabatten. Diese einheitlichen Tarife können nur dank Grenzschutz durchgesetzt werden. Die Handwerker verlangen kostendeckende Preise. Diese Preise werden nicht infrage gestellt obschon der rumänische Mech die identische Arbeit zu einem Fünftel der CH Kosten erledigen könnte.
      0 3 Melden
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  • MeineMeinung 07.08.2018 18:57
    Highlight Die meisten scheinen den Ernst der Lage nicht zu verstehen.
    Es gibt Bauern die aufgrund des fehlenden Wasser und Futter ihr ganzes Vieh notschlachten müssen. D.h. sie sind ruiniert. Die werden nicht mehr neu Anfangen wenn die Dürre vorbei ist.
    35 39 Melden
    • gnagi 07.08.2018 22:40
      Highlight ...und wählen dann trotzdem wieder die SVP denen die Natur am Allerwertesten vorbei geht. Vielleicht bräuchte es da ein Umdenken. Aber die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber
      29 5 Melden
    • MeineMeinung 07.08.2018 22:53
      Highlight Da gebe ich dir auch wieder Recht. Ich verstehe nicht warum die meisten Bauern auf die SVP hereinfallen (Volkspartei my ass). Trotzdem finde ich es nicht richtig, wie hier von den meisten Kommentatoren aller verharmlost wird. Es stehen hier effektiv ganze Existenzen auf dem Spiel!
      12 3 Melden
    • Astrogator 08.08.2018 07:57
      Highlight @MeineMeinung: Viele Jungbauern verdingen sich als Knechte weil sie keinen Hof zum übernehmen finden. Jeder Bauer der aufhören muss weil er schlecht wirtschaftet ist eine Chance für einen Jungbauer.

      Dann gibt es auch die Bauern die komplett auf Subventionen verzichten und dafür anbauen was nachgefragt wird. Kenne z.B. einen der baut Hopfen an. Wurde von seinen Kollegen lange ausgelacht. Aber, dass der seinen Hopfen auf Jahre hinaus verkauft hat und auch jetzt nicht Bundeshilfe benötigt sollte dem einen oder anderen zu denken geben.
      7 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • AlteSchachtel 07.08.2018 18:50
    Highlight Hilfe ja, aber danach muss die Agrarpolitik ändern.

    Weil der Milchpreis (für den Bauern!) tief ist, stopft man möglichst viele Kühe in den Stall. Soviele, dass in schlechten Jahren eben kein hofeigenes Futter zur Verfügung steht.
    Heute wird zudem nicht mehr mit den bestehenden Naturgefahren gerechnet, man (auch Konsument) ist verwöhnt. Gut haltbare Futterreserven für alle Fälle gibt es nicht mehr.
    Die Unterländer Bauern heuen nicht mal mehr selbst, sie kaufen das Heu in Deutschland. Da läuft doch einiges falsch, wenn sich der Futterimport für sie lohnt?
    48 4 Melden
    • Echo der Zeit 07.08.2018 20:28
      Highlight Das mit dem Heu ist ein Riesen Geschäft !
      22 0 Melden
    • Frank Farmer 07.08.2018 20:34
      Highlight Sehr gut geschrieben. Ich stimme Ihnen voll zu, wenn die Landwirtschaft jetzt Hilfe bekommt. Muss sich auch etwas ändern.
      Ein gewisses Futterlager sollte wieder zum Standard werden. Zusätzlich schadet es sicher kaum etwas mehr über geschlossene Kreisläufe nachzudenken Dünger und Futter regional organisieren.
      26 2 Melden
    • Skip Bo 07.08.2018 23:02
      Highlight Schachtel, das hat was. Aber auch im Berggebiet werden die Ställe ausgelastet und es wird importiert. Die Reduktion der Bestände wäre nötig. Mit einer Mengensteuerung bei Milch könnten auch die Bestände gesteuert werden. Emmi will das nicht, deshalb kommt das nicht.
      Frank, ältere Semester wie ich erleben nicht die erste Dürre. Vielleicht habe ich deshalb genügend Futter. Geschlossene Kreisläufe, Gülle gehört dazu, aber als Gülleausbringer hat man einen sehr schlechten Ruf.
      10 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRabbit 07.08.2018 18:42
    Highlight Als Bauer kann man sich gegen solche Ereignisse versichern.

    Warum soll der Bund, für Fehler der Bauern, nun einspringen?
    38 9 Melden
  • c_meier 07.08.2018 18:25
    Highlight :)
    51 3 Melden
    • Julian Roechelt 07.08.2018 19:16
      Highlight Ist das DJ Giacobobo?
      Den kennt man sogar bei uns in Deutschland!
      11 5 Melden
    • Stromer5 07.08.2018 20:37
      Highlight Herrlich 😂😂🤣
      8 0 Melden
  • Klaus07 07.08.2018 18:25
    Highlight Jedes Unternehmen bildet Rücklagen um ein oder zwei Jahre in denen der Geschäftsgang schlecht läuft zu überbrücken. Bauern sind doch auch Unternehmer?
    77 14 Melden
    • blaubar 07.08.2018 19:37
      Highlight das „Unter“ kannst du bei vielen weglassen.
      39 11 Melden
  • NaSkivaL 07.08.2018 18:04
    Highlight Ich fordere auch Soforthilfe!
    Und zwar von den Bauern für den Planeten. Bzw. ich fordere einen sofortigen Stopp der permanenten und chronischen Vergiftung von Boden, Wasser und Luft!
    Subventionen und Unterstützung für diejenigen, die sich dran halten, geb ich sehr gern. Bin immer für eine Unterstützung für Bauern. Aber nur wenn sie die Natur nicht vergiften.
    83 19 Melden
    • derlange 07.08.2018 18:18
      Highlight Quelleangaben der permanenten und chronischen Vergiftung?
      18 61 Melden
    • loquito 07.08.2018 19:11
      Highlight @ derlange... Google doch. Cher Bauern brwuchen xMal soviel Gift wie Österreich und doppelt soviel wie DE... Dass ist stets mehr als nötig...
      26 7 Melden
    • cemo 07.08.2018 19:40
      Highlight @derlange

      Auch diese Quelle wurde vergiftet. ;)
      12 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • mogad 07.08.2018 17:52
    Highlight Wenn das so weiter geht brauchen die Landwirte Bewässerungssysteme für ihre Wiesen. Ob da schon geforscht wird? Das wird teuer. Wär aber wohl immer noch billiger als alle 2 Jahre einen solchen Sommer. Vielleicht muss ein Teil des Raufutters künftig sogar horsol produziert werden.
    4 29 Melden
    • Echo der Zeit 07.08.2018 18:06
      Highlight Zuerst Holzen sie noch alle Urwälder nieder, bevor sie Raufutter horsol produzieren.
      37 5 Melden
    • Ichiban 07.08.2018 21:11
      Highlight Wo werden denn urwälder für raufutter gerodet?
      4 8 Melden
    • sowhat 07.08.2018 22:46
      Highlight Echo der Zeit, wo kennst du in der Schweiz Urwälder? Ich will die unbedingt sehen, bevor die alle abgeholzt sind. Gib mal durch wie man die findet.
      3 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.08.2018 17:48
    Highlight Mitte Sommer schon Weihnachtsstimmung? Der Wunschzettel ist zumindest schon geschrieben. Sind Bauern nun freie Unternehmer und subventionierte Staatsbetriebe. Es zeigt sich was schon lange bekannt ist, beides, jeweils das situativ genehmere.
    Ironie der Geschichte. Die von den Bauern gewählte Partei ist die einzige, die sich gegen die Bekämpfung des Klimawandels ausspricht, nun müssen sie halt büssen. Ich spreche mich ja schon lange dafür aus, den Bauern den Hahn zuzudrehen, dass dies nun so wortwörtlich zu geschen droh,t hätte ich jedoch auch nicht erwartet.
    75 7 Melden
  • D-licious 07.08.2018 17:19
    Highlight Ich verstehe, dass man diesen Beruf nicht in allen Belangen mit anderen Berufen gleichsetzen kann. Trotzdem darf man auch von Bauern erwarten, dass sie in guten Zeiten vorsorgen für schlechte Situationen. Aber es ist halt einfacher, zu fordern, obwohl dieser Berufszweig wie kein anderer bereits Unterstützung durch den Bund erfährt. Und dann wählt man die Partei, welche sonst immer zu sagen pflegt, dass der Bund nicht eingreifen soll, weil der Markt alles selber regelt. Irgendwie scheinheilig
    109 7 Melden
    • Jol Bear 07.08.2018 18:43
      Highlight Vielen Bauern bleibt auch in guten Zeiten nichts übrig, um vorzusorgen. Und das trotz hohem Schutz vor ausländischen Importen, i. Vgl. zu Ausland hohen CH-Preisen plus im Vergleich zum Ausland extrem hoher Subventionen. Realistisch: Vollerwerbsbetriebe in Voralpen und Berggebiet und das Ziel einer flächendeckenden Bewirtschaftung nicht ackerfähiger Gebiete ist ökonomisch unmöglich, kann nur mit enormen Subventionen am Leben erhalten werden. Alternative: Nutzungsaufgabe weiträumiger alpiner Regionen, Extensivierung mit Nebenerwerbsbetrieben, mehr Nahrungsmittelimporte.
      13 11 Melden
  • simiimi 07.08.2018 17:14
    Highlight Ein ketzerischer Vorschlag: warum nicht unsere Ressourcen einsetzen, um die Folgen des Klimawandels abzufedern (zB den Bauern während Dürren helfen), anstatt krampfhaft den CO2 Ausstoss zu vermindern versuchen? Jede mittlere Stadt in China stösst mehr CO2 aus als wir, unsere Anstrengungen in dieser Hinsicht sind verpuffen wirkungslos.
    28 83 Melden
    • Mutzli 07.08.2018 17:48
      Highlight Weil die Klimaerwärmung ein sich stetig zuspitzendes Problem ist und jedes Stückchen hilft. Kommt noch dazu, dass wir in der SChweiz leider um einiges mehr an Co2 produzieren als wir uns gerne vorstellen und absolut einen Unterschied machen könnten.

      Wenn es z.B. um die Energiewende geht, ist die gerade aufgrund des Klimawandels umso wichtiger um halbwegs autark die Versorgung sicherzustellen und stellt damit auch eine Abfederung dar. Dazu kommt, dass wir absolut eine Vorbildsfunktion ausüben könnten und technologischer Vorsprung dort bringt auch finanziell etwas.
      45 6 Melden
    • aglio e olio 07.08.2018 18:02
      Highlight Wenn man nur die Symptome bekämpft wird das ein Fass ohne Boden. An den Ursachen anzusetzen ist der nachhaltigere Weg.
      29 2 Melden
    • JackMac 07.08.2018 23:09
      Highlight Jede Mittelgrosse Stadt in China hat doppelt soviele Einwohner wie die Schweiz. Logisch, stossen die mehr CO2 aus.
      3 0 Melden
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  • fcsg 07.08.2018 16:49
    Highlight Aber immer schön weiter die Partei wählen, die den Klimawandel entweder verneint oder herunterspielt...
    303 45 Melden
    • mogad 07.08.2018 17:43
      Highlight ........und immer weiter die Partei wählen, die eine Steuersenkung nach der andern durchsetzt. Da fragt man sich, woher die Steuermilliarden für die Landwirtschaftsubventionen noch herkommen sollen.
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    • Skip Bo 07.08.2018 18:39
      Highlight Es stimmt schon, wenn die SVP einen auf Klimaretter machen würde, lägen 5% mehr drin. Das würde den Wandel zwar überhaupt nicht bremsen, wäre aber gut fürs Image.
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  • kettcar #lina4weindoch 07.08.2018 16:48
    Highlight Vielleicht sollte die ehemalige Bauern- und Gewerbepartei mal ein paar Vorschläge zur Minderung des Klimawandels vorlegen.
    96 9 Melden
    • fcsg 07.08.2018 17:19
      Highlight Gemäss SVP-Nationalrat Dettling (selber Bauer!) existiert der Klimawandel gar nicht und "er lebe lieber in wärmeren Zeiten". Aber wenn es um Entschädigungen für den angeblich nicht existenten Klimawandel geht, wird plötzlich wieder Unterstützung gefordert.
      https://www.blick.ch/news/politik/klimaleugner-und-svp-nationalrat-dettling-ich-lebe-gerne-in-waermeren-zeiten-id8698140.html
      92 3 Melden
    • Mutzli 07.08.2018 17:55
      Highlight @FCSG Sie haben es seit inzwische ca. 10 Jahren auch im Parteiprogramm drin und auch der Köppel versuchte sich zu inszenieren à la "Wie kanns jetzt von uns sein, wenns schon früher manchmal warm war? Schachmatt, Wissenschaft!" in der letzten Legislaturperiode. Aber dann allen anderen Vorwerfen, sie würden in einer Fantasiewelt leben und Fakten ignorieren...
      36 2 Melden
    • koks 07.08.2018 17:55
      Highlight "Der Bauer freut sich sogar über die Hitzeperiode."
      Läck. Perfider und unverfrorener von diesen SVP-Typen gehts kaum noch.
      52 2 Melden
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  • derlange 07.08.2018 16:45
    Highlight Gut! Denn wir alle wollen Schweizer Lebensmittel zu erschwinglichen Preisen (ja, auch die 7 Köpfige Handwerker-Familie!)
    Unterstützt jetzt bitte die Schweizer Bauern! Diese haben es sowieso schon schwer genug mit all den Initiativen gegen die produzierende und ökonomische Landwirtschaft!

    Schweizer Produkte - für unsere eigene Landwirtschaft und somit unsere Selbstversorgung!
    35 101 Melden
    • Astrogator 07.08.2018 17:43
      Highlight Also Schweizer Bauern haben rein gar nichts mit erschwinglichen Lebensmitteln zu tun, für die bezahlen wir mehrfach. Zuerst über unsere Steuern mit Subventionen und dann nochmals über höhere Preise als im Ausland. Ohne Schweizer Bauern wäre einiges günstiger.
      50 14 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.08.2018 17:49
      Highlight Ich hoffe Ironie zu lesen?
      29 4 Melden
    • aglio e olio 07.08.2018 18:04
      Highlight Die Folgen welcher Initiativen machen den Bauern jetzt das Leben schwer?
      26 2 Melden
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  • koks 07.08.2018 16:45
    Highlight die wichtigste fertigkeit eines bauern ist das jammern und fordern.
    216 56 Melden
    • Skip Bo 07.08.2018 18:21
      Highlight Nein, da Wichtigste ist Lebensmittel zu produzieren, aktuell für dich eher unwichtig, die Migros hat sie ja.
      23 27 Melden
    • fluh 07.08.2018 19:25
      Highlight Jaja produzieren auf dem miniacker von ein paar qm. Kurz mal eine halbe stunde nach de oder fr fahren, dann sieht man was produzieren heisst. Komischerweise haben dieda auch schon lange bewässerungen installiert. Schweizer bauern knuppern doch nur auf unsere kosten rum.
      11 11 Melden
  • Alcedinidae 07.08.2018 16:42
    Highlight Diesen Dürren werden sicher immer schlimmer. Diese Bauern sollten sich vielleicht etwas neues einfallen lassen. Nicht nur motzen und Geld verlangen, so kann es nicht unendlich weiter gehen.
    66 32 Melden
    • lilie 07.08.2018 16:49
      Highlight Hast du den Artikel überhaupt gelesen??? Es geht nicht einfach um Geld!
      26 50 Melden
    • derlange 07.08.2018 16:58
      Highlight Schön, ein Experte/Expertin.
      Haben Sie eine Glaskugel oder wie prophezeien Sie Ihre Aussage?

      Was können die Bauern tun? (Bitte realistische und umsetzbare Vorschläge)
      19 30 Melden
    • ARoq 07.08.2018 17:04
      Highlight Was sollen sich die Kleinbauern einfallen lassen? Den Hof aufgeben und zum RAV?
      23 37 Melden
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  • Scaros_2 07.08.2018 16:29
    Highlight Ich verstehe zwar das dieser Beruf kein leichter ist etc. aber dieses Ständige Fordern? Mir sind diverse Geschichten bekannt wo Bauern den Staat mit dreckigen Typs um Subventionen bringt. Ich finde die bekommen genug vom System. Müssten sie halt einmal auch Rücklagen anlegen.
    234 54 Melden
    • derlange 07.08.2018 16:41
      Highlight Haben Sie einen eigenen Garten und versorgen Sie Tiere mit eigenem Raufutter/Grundfutter?
      Kennen Sie die wirtschaftliche Lage der CH-Bauern?
      40 63 Melden
    • Scaros_2 07.08.2018 16:50
      Highlight Also wenn ein Bauer auf einem gepachtetem Feld noch zusätzlich Obstbäume pflanzt ohne den Besitzer zu fragen nur damit dieser auch noch Subventionen für einen Obstgarten erschleichen kann dann ist der Bauer entweder verzweifelt oder sehr gerissen. Weiter Beispiele kann ich gerne zu tage bringen.

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    • derlange 07.08.2018 17:08
      Highlight Sie kennen das Pachtrecht? Normalerweise erfordert das pflanzen von Feldobstböumen die Einwilligung des Verpächters, aber Sie kennen ja den von Ihnen genannten Pachtvertrag sicher im Detail.
      Warum erschleichen? Investitionen in die gewünschten ökologischen Elemente. Was ist hier nicht legitim?
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