Schweiz
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ARCHIV - ZUM THEMA BAHNINFRASTRUKTUR AN DER FRUEHJAHRSSESSION STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -  Eine EC-Zug unterwegs auf dem SBB Streckenabschnitt zwischen Aarau und Olten, aufgenommen am 4. Februar 2016 in Aarau. Mit dem Vierspurausbau Olten-Aarau (Eppenbergtunnel) beheben Bund und SBB eines der groessten Nadeloehre im Mittelland. Das Projekt umfasst als zentrales Element den neuen, ueber drei Kilometer langen Eppenbergtunnel sowie umfangreiche Massnahmen zu dessen Anbindung zwischen Olten und Aarau. (KEYSTONE/Gaetan Bally

Das Schweizer Bahnnetz soll bis 2035 für 12,8 Milliarden ausgebaut werden. Bild: KEYSTONE

12.8 Milliarden für den Ausbau des Bahnverkehrs: Diese 7 Grossprojekte sind geplant

Geht es um die Bahninfrastruktur, rühren Herr und Frau Schweizer gerne mit der grossen Kelle an. Der Bundesrat wollte bis 2035 11.9 Milliarden Franken in den Ausbau des Bahnverkehrs stecken. Nun hat der Ständerat dieses Budget nochmals um 919 Millionen aufgestockt. Hier findest du alle Änderungen und ein Überblick über 7 geplante Grossprojekte für die nächsten 15 Jahre.



Das wollte der Bundesrat und das hat der Ständerat hinzugefügt:

Neu dabei:

  1. Strecke Neuenburg–La Chaux-De-Fonds: Neubau anstatt Modernisierung
  2. Projektierung des Herzstücks in Basel
  3. Projektierung des Durchgangsbahnof Luzern
  4. Verlängerung der Strecke Aigle–Leysin bis zur Seilbahnstation
  5. Ausbau der Strecke Locarno–Intragna
  6. Doppelspurausbau in der Stadt Rorschach

Nun liegt der Ball beim Nationalrat. Doch wohin sollen die nun insgesamt 12.8 Milliarden Schweizer Franken fliessen? Unter Anderem in diese sieben Grossprojekte:

Ausbau der Strecken Zürich, Winterthur, Stein am Rhein und im Tösstal

Kosten: 2390 Mio. Franken

Das teuerste Projekt betrifft die Verbindungen zwischen Zürich, Winterthur, Stein am Rhein und dem Tösstal. Jeden Tag verkehren zwischen Zürich und Winterthur 100’000 Personen. Das sind 550 Züge täglich. Ab 2019 wird die Doppelspurstrecke zwischen Effretikon und Winterthur vollständig ausgelastet sein, weil dann 670 Züge pro Tag fahren.

Bahnhof Winterthur, Gleis 5

Wenn es nach dem Vorschlag des Bundes geht, wird der Bahnhof Winterthur von Zürich aus bald schneller und häufiger erreichbar sein. bild: keystone

Der Bau des Brüttener Tunnels soll laut Bund diesem Kapazitätsengpass entgegenwirken. Es würde eine durchgehend vierspurige Verbindung zwischen Zürich und Winterthur mit einer Kapazität von rund 900 Zügen pro Tag entstehen. Zudem wäre die S-Bahn durch den Tunnel schneller: Ganze sechs Minuten könnten eingespart werden.

Durch den Brüttener Tunnel soll auch die Ost- und Nordostschweiz profitieren über Verbindungen in den Korridoren Richtung St.Gallen und Konstanz. Die Fahrzeit zwischen Zürich und St.Gallen soll damit deutlich unter 60 Minuten sinken, so der Plan.

Ausbau der Strecke Luzern – Zug – Zürich

Kosten: 1630 Mio. Franken

Die Strecke zwischen Zürich und Baar (Kanton Zug) wurde auch schon als «eine der grössten Schwächen des Schweizer Schienennetzes» bezeichnet. Zwischen Horgen-Oberdorf (Kanton Zürich) und Baar werden die Züge, die von Zürich in Richtung Gotthard-Basistunnels fahren, immer noch durch einspurige, über hundert Jahre alte Tunnels geführt.

Dies soll sich nun ändern. Das grösste Projekt auf dieser Strecke ist eine Erweiterung des Basistunnels durch den Zimmerberg (ZBT II). Ein erster Teil wurde bereits zwischen Zürich und Thalwil gebaut. Die Fahrzeit auf diesem Abschnitt soll sich so um 5 Minuten verkürzen.

Konkret würde der Basistunnel II nach Baar massiv Kapazität schaffen. Zudem würden Verspätungen verhindert, weil Schnellzüge, die vom Gotthard her kommen, nicht mehr über Wohlen und den Heitersberg-Tunnel umgeleitet werden müssen.

ARCHIVBILD - SBB PLANT EXPRESSZUG

Schnellzüge auf der Gotthardlinie sollen in Zukunft nicht mehr über Wohlen und den Heitersberg-Tunnel umgeleitet werden müssen. Bild: KEYSTONE

Ausbau der S-Bahn in Zürich:

Kosten: 1210 Mio. Franken

ZUR DEBATTE UEBER DIE UMSETZUNG DER MASSENEINWANDERUNGSINITIATIVE IM NATIONALRAT AM MITTWOCH, 21. SEPTEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Commuters get on suburban train Nr. S12 at Stadelhofen train station, pictured in the evening of September 29, 2009 in Zurich, Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Pendler steigen am 29. September 2009 abends im Bahnhof Stadelhofen in Zuerich in die S-Bahn S12 ein. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Der Bahnhof Zürich-Stadelhofen ist ein Nadelöhr. Darum soll ein viertes Gleis gebaut werden. Bild: KEYSTONE

Der Bahnhof Stadelhofen gelangt laut SBB bald an seine Kapazitätsgrenzen. Darum muss ein viertes Gleis her. Damit könnte die Leistungsfähigkeit des Bahnhofs um 50 Prozent gesteigert werden.

Weiter sind für das Zürcher S-Bahn-Netz gleich mehrere Verdichtungen geplant. So sollen neu folgende Strecken im Viertelstundentakt bedient werden:

Neue Verbindungen zum Halbstundentakt zwischen Zürich und Bülach sowie zwischen Zürich und Wetzikon kommen noch hinzu. Der Bundesrat und auch der Ständerat wollen damit die Kombination einer S-Bahn mit vielen Stops und einer Express-S-Bahn noch verbessern. Das kostet Geld: 1.2 Milliarden Franken sind für den Ausbau des S-Bahn-Netzes eingeplant.

Bahnhof Oerlikon am Mittwoch, 30. November 2016. Nach sieben-jaehriger Bauphase wird der neue Bahnhof Oerlikon mit einem drei-taegigen Fest vom Donnerstag 1. bis Samstag 3. Dezember 2016 eroeffnet. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Bahnhof Oerlikon gilt in Zürich als einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte für die S-Bahnen, aber auch für interregionale Verbindungen und Güterzüge. Bild: KEYSTONE

Unterstützung für die Berner BLS

Kosten: 930 Mio. Franken

ARCHIV -- ZUR UEBERNAHME DER BELGISCHEN GUETERBAHN CROSSRAIL DURCH DIE BLS CARGO, STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 7. MAERZ 2019, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --  An einer Stuetzmauer auf der Suedrampe zum Loetschberg zwischen Goppenstein und Brig prangt am 13. November 2003 der Schriftzug der Bern-Loetschberg-Simplon-Bahn. Aus dem Hintergrund naehert sich ein Zug.  (KEYSTONE/Gaetan Bally)  : DIA]

Der Lötschbergtunnel soll eine zweite Röhre erhalten. Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat will die Berner Alpenbahn-Gesellschaft Bern–Lötschberg–Simplon (BLS) beim Bau im Lötschberg unterstützen. Die BLS betreibt ein 420 Kilometer grosses Bahnnetz das von Neuchâtel über Bern – durch den Lötschbergtunnel – bis nach Brig reicht.

Diese Strecken sollen mit 930 Millionen Franken aufgerüstet werden. So soll der zweite Lötschbergbasistunnel fertig ausgebaut werden. Auch der Bahnhof Brig wird erweitert. Damit wird der Nord-Süd-Verkehr gefördert und die Verbindungen zwischen Thun und Bern entlastet.

S-Bahn-Netz in Genf und der Jurasüdfuss

Kosten: 880 Mio. Franken

Des personnes montent dans un train CFF en gare ce mardi 23 mai 2017 a Moutier. Le 18 juin, les citoyens de Moutier se rendent aux urnes pour choisir entre le maintien dans le giron bernois et un rattachement au Jura. Ce scrutin historique, qui s'annonce serre, est cense regler pour de bon l'appartenance cantonale de la ville. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Der SBB-Bahnhof in Moutier am Jurasüdfuss. Bild: KEYSTONE

In der Westschweiz soll im Jurasüdfuss durch die Einführung von Doppelstockzügen die Kapazität erhöht werden. Da Doppelstockzüge im Vergleich zu den Neigezügen etwas langsamer sind, kommt es hier zu einer leichten Zunahme der Fahrzeit.

In der Region Genf soll das S-Bahn-Netz verdichtet werden. Damit begegne man den hohen Überlastungen auf den Abschnitten zwischen Genf, Lausanne und Yverdon-les-Bains. Neu sollen RE-Züge zwischen Genf und Lausanne im Viertelstundentakt fahren.

Ausbau Bahnhof Basel

Kosten: 356 Mio. Franken

Der teuerste Ausbau einer «Publikumsanlage» ist für den SBB-Bahnhof in Basel geplant. Für 356 Millionen Franken sollen hier neue Gleisquerungen und zusätzliche Perronabgänge gebaut sowie weitere Perronanpassungen vorgenommen werden.

Damit sollen in Basel Kapazitätsengpässe behoben sowie die Bahnanlage selbst barrierefreier und sicherer werden, schrieb der Bundesrat in seinem Bericht zum Ausbauschritt 2035.

Hinzu kommen nun neu auch noch 100 Millionen Franken für die Projektierung eines weiteren Milliardenprojektes: Das Herzstück in Basel. Damit soll der Bahnhof Basel unterirdisch mit dem Badischen Bahnhof verbunden werden. Dies würde das Basler S-Bahn-Netz und den Fernverkehr entlasten.

Herzstück Basel Bahnknoten Basel

Das Herzstück: So soll der Zugverkehr in und um Basel optimiert werden. Bild: zvg

Umgesetzt wird das Basler Herzstück wohl jedoch erst im Ausbauschritt 2050.

Bonus: Hier fahren die Züge in Zukunft häufiger

Eine Angebotsausweitung heisst vor allem eines: Die Züge fahren häufiger – konkret auf folgenden Strecken:

Taktfrequenz

bild: watson/lea senn

Unter 10 Minuten

Taktfrequenz

bild: watson/lea senn

Neuer Viertelstundentakt

*Nachträglich im Oktober 2018 durch den Bundesrat hinzugefügt

Taktfrequenz

bild: watson/lea senn

Neuer Halbstundentakt

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    Alle Leser-Kommentare
  • Patrick Lang 10.03.2019 11:34
    Highlight Highlight Man darf gespannt sein, wie sich das auf die Ticketpreise im öffentlichen Verkehr auswirken wird ... ich hoffe, die Konkurrenz durch andere Anbieter (z.B. Flixbus) wird zukünftig stärker und schlagkräftiger.
  • wolge 10.03.2019 09:10
    Highlight Highlight Schöner Mist... Dann haben wir danach noch mehr Langstreckenpendler in Zürich...

    Die Bösen sind scheinbar jedoch nur die Autofahrer (co2 Abgabe)...

    Warum besteuern wir nicht einfach alle Langstreckenpendler egal ob mit Auto oder Zug? Das eingenommene Geld stecken wir in Home Office und Co-Working-Spaces und darin dass Firmen diese auch nutzen/anbieten
    • Pisti 10.03.2019 10:40
      Highlight Highlight Meistens ist es die untere Einkommensklasse (Handwerker, Verkäufer etc.) die kein Home-Working machen kann und noch dazu gezwungen ist zu den Stosszeiten zu pendeln. Diese noch zusätzlich zu besteuern, ist ziemlich unsozial.
    • wolge 10.03.2019 19:41
      Highlight Highlight @Pisti Das glaube ich ehrlich gesagt überhaupt nicht. Wie viele Handwerker und Detailshandelsangestellten pendeln von Bern oder Luzern nach Zürich? Bei einer sehr grossen Mehrheit dürfte es sich um Banker, Informatiker und diverse Büroberufe handeln.
  • Ziasper 09.03.2019 22:13
    Highlight Highlight Der östliche Teil unseres Landes hat man wieder mal übergangen.
    • Aladdin 10.03.2019 06:57
      Highlight Highlight Warum sagst du das, Ziasper?
      Diese Landesteile gehören doch zur Ostschweiz dazu: „Ausbau der Strecken Zürich, Winterthur, Stein am Rhein und im Tösstal. Kosten: 2390 Mio. Franken“.
    • l'aglia 10.03.2019 07:42
      Highlight Highlight Es gibt noch ziemlich viel Schweiz östlich vom Tösstal ;) St. Gallen und der gesamte Kanton Graubünden sind wohl nicht so wichtig für die SBB, obwohl es gerade auf dem Bündner Schienennetz noch Verbesserungspotenzial gibt.
    • manhunt 10.03.2019 18:45
      Highlight Highlight @l‘aglia: ev. interessiert der kanton graubünden die sbb nicht besonders, weil sie nur die strecke von bad ragaz bis chur bedient. der rest wird durch die rhb abgedeckt, welche ein eigenes bahnnetz betreibt.
  • Francis Begbie 09.03.2019 20:40
    Highlight Highlight Kann mal jemand erklären warum wir neben der SBB auch eine BLS brauchen?
    • bebby 10.03.2019 04:40
      Highlight Highlight Weil es die BLS immer schon gab? In der Schweiz gibt es zum guten Glück viele verschiedene Bahnen, sonst würde sich alles immer nur um Zürich drehen.
  • Rajasu 09.03.2019 19:38
    Highlight Highlight Bern - Luzern? Würde zumindest Halbstundentakt vertragen..
    • exeswiss 10.03.2019 03:04
      Highlight Highlight dann sollten sie erstmal einige unwictige haltestellen rausnehmen... im kanton luzern fährt der zug fast wie die S-Bahn.
    • Spellbinder 10.03.2019 07:18
      Highlight Highlight Haha, ich steige an einer deiner unwichtigen haltestellen in den zug ein ..
    • Pisti 10.03.2019 10:44
      Highlight Highlight Wo halten dann die IC‘s und IR‘s in Luzern? Fällt mir jetzt gerade nur Luzern und Sursee ein. Der Rest ist doch S-Bahn Verkehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blitzesammler 09.03.2019 18:46
    Highlight Highlight ... und anschliessend erhöht die Bahn WIEDER die Billetpreise und argumentieren die hohen Kosten für den Ausbau des Schienennetzes😎 Kennen wir ja schon👎🔪💲💰💣💥
    • Miikee 09.03.2019 22:02
      Highlight Highlight Bin seit neustem ein ÖV'ler, habe mein Auto verkauft. Das GA ist unglaublich günstig, keine Ahnung was es da immer zu meckern gibt🤷🏽‍♂️
  • Sherlock_Holmes 09.03.2019 18:34
    Highlight Highlight Wie weit soll der Mobilitätsausbau gehen?
    Nachfrage und Angebot hängen eng zusammen, beide sind von vielen Faktoren abhängig.
    Diese lassen sich nicht alle in gleichem Masse steuern, zumal sie komplex und nur bedingt beeinflussbar sind. Die Raum - und Verkehrsplanung tut dies innerhalb des politischen Rahmens.
    Letztlich geht es um die Frage nach den Grenzen des Wachstums und diese sind aus ökologischer Sicht längst überschritten.
    Erforderliche Massnahmen müssen daher so umweltverträglich wie möglich sein.
    Der Ausbau ist dort sinnvoll, wo er zu einer besseren Ausnutzung und Stabilität führt.


    • ojama 09.03.2019 20:53
      Highlight Highlight Aus ökoligischer sicht ist ein ausbau des ÖV sicherlich eine gute Idee. Es sollte unser Ziel sein, mehr Verkehr von der Strasse auf die Schiene zu verlegen.
    • B-Arche 09.03.2019 21:13
      Highlight Highlight Ist das ein Projekt in Kooperation mit der SNCF? Oder soll das Gleis rein im Korridor durch Frankreich verlaufen in dem auch die Zufahrtsstrasse von der Schweizer her kommend liegt?
    • b4n4n4j03 09.03.2019 21:22
      Highlight Highlight Eine andere alternative ist den verkehr zu minimieren.
      Wir sollten uns fokussieren zu dezentralisieren anstatt zu zentrallisieren.
      Heutzutage könnte man viele jo s remote erledigen, anstatt mehrere stunden im tag zu pendeln.
      Das würde für gesundere und glücklichere menschen sprechen.
      Jede minute die sinnlos mit pendeln verschwendet wird ist eine zu viel.
      Man überlege sich was wir in der zeit alles erreichen könnten und wieviel zeit in vollgestopften engen zügen verschwendet wird
    Weitere Antworten anzeigen
  • lucasm 09.03.2019 18:21
    Highlight Highlight Basel SBB - Euroairport fährt zukünftig im 10min Takt? Also bis jetzt gibt es noch keine Schienen. Fraglich, ob es die überhaupt geben wird, weil selbst gewisse Linke gegen die Zuganbindung sind (führt wohl zu mehr Fliegerei). Ein wenig gewagt, wenn nun quasi schon der Fahrplan publiziert wird.
    • Stumpenheini 09.03.2019 19:17
      Highlight Highlight Wieso? In der Vorlage ist das Projekt der Flughafenanbindung vorgesehen und daher ist auch ein Fahrplan publiziert. Ist bei allen anderen Projekten (Zimmerberg-Basistunnel II, Brüttenertunnel etc) ja auch so.
    • ghawdex 09.03.2019 20:24
      Highlight Highlight Schon mal was von Planung gehört? Den exakten Fahrplan gibt es natürlich noch nicht. Aber warum sollte es nicht bereits jetzt möglich sein abschätzen zu können in welchen Zeit Abständen eine Verbindung Basel SBB - Flughafen möglich sein >könnte<. Den man macht bzw muss sich ja im Vorfeld schon Gedanken machen welche und wie viele Linien man zum bzw über den Flughafen führen will. Woraus man ungefähre Zeiten ableiten kann. Derzeit plant man drei S-Bahn Linien an den Flughafen fahren zu lassen. Fährt jede der drei Linien min zweimal die Stunde, voila währe ein 10min Takt möglich.
      Benutzer Bild
    • lucasm 09.03.2019 21:09
      Highlight Highlight Die SBB scheint demnach aber genau zu wissen, wie die SNCF in 10 Jahren fahren wird. Das ganze muss zuerst bis nach Paris und wieder zurück ins Elsass. Danach müssen die Kantone BS und BL mit ins Boot geholt werden. Zahlen soll zudem auch der Euroairport selbst. Am Schluss müssen auch noch SP und VCS zufriedengestellt werden, diese stellen sich momentan quer. Würde mich wirklich wundern, wenn 2028 ein Zug fahren würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Matthiah Süppi 09.03.2019 18:15
    Highlight Highlight Die Ostschweiz schaut etwas in die Röhre.
    • Albi Gabriel 09.03.2019 19:06
      Highlight Highlight Von Bern aus hört die Schweiz schon immer in Winterthur auf. Dafür verlocht man wieder einige hundert Millionen ins unnötige Ogi-Loch...
    • lucasm 09.03.2019 19:07
      Highlight Highlight Wenn der Tunnel fertig ist, kann die Ostschweiz in die Röhre schauen.
    • Filzstift 09.03.2019 19:17
      Highlight Highlight Zettie94, nein. Was nützt ein Tunnel im Kanton Zürich das wenn man innerhalb der Ostschweiz pendelt oder reist?
    Weitere Antworten anzeigen
  • c_meier 09.03.2019 18:04
    Highlight Highlight am Morgen und Abend ist ein Viertelstunden-takt Bern-Zürich sicher sinnvoll...
    aber Nachmittags zwischen 13.00 und 16.00h vier Züge pro Stunde anzubieten finde ich ein bisschen übertrieben.. oder ist es so, dass die Züge und Lokführer eh da sind und dann kann man auch Nachmittags durchfahren?
    • dan2016 09.03.2019 18:59
      Highlight Highlight Zumindest für die Züge würde ich dir die Antwort zutrauen
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 09.03.2019 18:03
    Highlight Highlight Na wie der Ausbau zwischen Rorschach Hbf und Rorschachstadt ist mir klar aber der Ausbau zwischen Rorschachstadt und Goldach eher fragwürdig.
  • ChrigeL_95 09.03.2019 18:00
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären warum Luzern einen Durchgangsbahnhof brauchen soll? Gegen Süden hat man dort nur Schmalspur und die Linien im Fernverkehr hören dort doch alle auf?? Und der alte Bahnhof? Wird der dann stillgelegt?
    • Biotop 09.03.2019 18:43
      Highlight Highlight Basel-Luzern-NEAT-Lugano-Milano = Schmalspur?
    • leu84 09.03.2019 18:50
      Highlight Highlight Das Hauptproblem liegt bei der einspurigen Reussbrücke in Richtung Rotsee. Die Linienführung der Gotthardlinie, Rotkreuz-Zug-Zürich und einiger S-Bahn. Das zweite Problem, man muss je nach dem die Spur in Richtung Olten-Basel bzw. Bern-Genf kreuzen. Hat ein Zug oder die Technik in diesem Kreuzungsbereich ein Problem, dann viel Vergnügen beim warten. Die Schmalspurbahnen der Zentralbahn ist nicht betroffen.
    • Joe Smith 09.03.2019 18:53
      Highlight Highlight Alle Fernlinien hören in Luzern auf? Luzern liegt auf der Gotthardstrecke – jedenfalls für jenen Teil der Schweizer, für die es auch eine Welt ausserhalb von Zürich gibt. Und der Sackbahnhof Luzern ist heute eines der grossen Nadelöhre im Nord-Süd-Verkehr.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 09.03.2019 17:56
    Highlight Highlight Gebt das aber bitte nicht beim Management der SBB zur Planung und Realisierung, die habe bewiesen, dass die nix auf die Reihe kriegen.
    • Knut Knallmann 09.03.2019 18:13
      Highlight Highlight Also die Durchmesserlinie in Zürich oder auch andere Grossprojekte im Verantwortungsbereich der SBB hat man bis anhin sehr zuverlässig und pünktlich ans Netz gebracht. Vom Twindexx Disaster auf generelle Unfähigkeit zu schliessen finde ich daher nicht fair...
    • Joe Smith 09.03.2019 18:55
      Highlight Highlight Wie z.B. Grossprojekte wie der Gotthardtunnel bewiesen haben.
  • Gubbe 09.03.2019 17:55
    Highlight Highlight Alle Wege führen nach Zurich. Kein Wunder, nimmt die Stadt den anderen Städten Arbeitsplätze weg. Dann wird über Ausgleichszahlungen gejammert. Wieso wird die Hauptstadt Bern eigentlich vernachlässigt. Das die Pendlerzüge überfüllt sind, muss man sich nicht wundern, wenn man die Personen auch vom Berner Oberland abholen will.
    • Cpt_so_mal_so 09.03.2019 18:42
      Highlight Highlight Nachfrage und Angebot?
    • dan2016 09.03.2019 19:12
      Highlight Highlight @zettie. Bin weitgehend mit Dir einverstanden, ausser, im Aaretal (aber da ist der Kt Bern selber Schuld), läuft man m.E. in ein Problem.
    • dan2016 09.03.2019 21:44
      Highlight Highlight @zettie, nochwas, unglaublich, welche Qualität du in dieses Forum bringst!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raphael Conca 09.03.2019 17:30
    Highlight Highlight Ich bin der Meinung, dass auch die ÖV-Infrastruktur nur modernisiert, aber nicht ausgebaut werden sollte. Wie die Strassen auch nicht.
    Denn mehr und bessere Infrastruktur ergibt mehr Verkehr.
    Das hört nie auf.
    Also Stopp damit.
    • chnobli1896 09.03.2019 17:44
      Highlight Highlight Denk nochmal nach. Vielleicht findest du den Denkfehler.

      Oder habe ich das Ironie Schild übersehen?
    • Pointer 09.03.2019 17:44
      Highlight Highlight Scheinbar ist es so:
      Strassenmehrverkehr: Böser Mehrverkehr
      Schienenmehrverkehr: Guter Mehrverkehr
    • Evan 09.03.2019 18:12
      Highlight Highlight Wie zettie bemerkt hat, der Unterschied liegt in der Effizienz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 09.03.2019 17:29
    Highlight Highlight Schöne Projekte, mehr davon, mehr regiotrams, mehr Busse, mehr s Bahn... Auch an Verbindungen denken die heute wirtschaftlich keinen Sinn machen aber der stadtflucht aufgrund hoher mieten bald ausgelastet sein werden....
  • B-Arche 09.03.2019 17:23
    Highlight Highlight Ich warte nur darauf dass der erste kommt und von "autonomen e-Autos" spricht die "die Zukunft der Mobilität" sein werden mit der Forderung "lieber mehr Strassen zu bauen für die Moderne".

    :-)
    • Calvin Whatison 09.03.2019 17:41
      Highlight Highlight Also Züri-Bärn verträgt problemlos 12/zwölf Spuren (mindestens). 🤣🤣🤣

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