Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

«Nachtwach»-Moderatorin Barbara Bürer hört verdutzt zu, wie ein Tabakindustrie-Angestellter von seiner Kundenakquise erzählt – im Berner Inselspital.  Bild: screenshot/srf

Tabak-Promoter prahlt auf SRF mit «Zigi»-Werbung im Berner Inselspital

In der SRF-Sendung «Nachtwach» prahlt ein Promoter der Tabakindustrie wie er mit seinem «Gerät», das keine Zigi aber auch keine E-Zigi sei, auf Kundenfang im Berner Inselspital gehe. Er hört sich an wie ein Community Activator für Philip Morris. Der Tabakriese will den Fall untersuchen. 



Dienstagabend ist «Nachtwach»-Zeit. In der von Barbara Bürer moderierten Sendung erzählen Menschen am Telefon zu verschiedenen Themen ihre Geschichten. Thema von dieser Woche: «Die letzten 24 Stunden». 

Am Dienstag ruft die verdutzte Bürer ein junger Mann an, der begeistert von seinem neuen Job erzählt. Er arbeite für einen Tabakkonzern und bringe für diesen ein neues Produkt auf den Markt, erklärt der Mann. «Heute haben wir uns das Inselspital vorgenommen und fuhren rauf ins Panorama-Restaurant.» Auf die Nachfrage Bürers wie «Tabak» und «Spital» denn zusammenpasse, wo doch da Leute liegen würden, die vielleicht sogar wegen des Rauchens krank seien, geht der junge Mann nicht ein. Dafür schildert er wie die Leute im Spital auf ihn und sein Tabak-Produkt reagierten: «Die Leute taten mir leid. Sie waren komplett überfordert und hatten Angst und Bedenken», sagt er.

A customer tries a Philip Morris'

Ein Kunde probiert eine Philip-Morris-Iqos-Zigarette in einem Store in Tokyo.  bild: toru hanai/reuters Bild: TORU HANAI/REUTERS

Der junge Mann ist mit grosser Wahrscheinlichkeit Community Activator für Philip Morris' neue «Dampfzigarette» Iqos. Er müsse aufpassen mit Namen und so, erklärt er am TV, aber er biete eine Alternative zum Zigarettenrauchen an. Er habe so ein Gerät, das sei keine Zigarette aber auch keine E-Zigarette. Dieses könne er für sieben Tage ausleihen. Dafür habe er Zielvorgaben und wenn man die nicht erreiche, sei man kein Teamplayer, «dann bist du am falschen Ort», sagt er. Für diese Strategie erntete Philip Morris in einem watson-Artikel massive Kritik von Präventivfachleuten, Lungenliga und Bundesamt für Gesundheit.

Klar ist, der Mann handelte ohne Erlaubnis des Berner Inselspitals, wie Mediensprecherin Susanne Bandi bestätigt. «Niemand hatte Kenntnis von dem Vorhaben», sagt sie: «Es ist grundsätzlich nicht möglich für externe Firmen innerhalb des Spitalbetriebs Werbung für Produkte zu machen oder solche zu verkaufen. Es sei denn es geschieht im Rahmen einer Veranstaltung.» Aber auch dann seien solche Aktivitäten vertraglich geregelt, sagt Bandi.

«Wie passen Tabak und Spital zusammen?» – Ausschnitt der Sendung «Nachtwach»: 

abspielen

Video: watson.ch

«Da wir keine Reklamationen hatten von Patienten und auch keine Meldungen von Seiten des Personals, ist es nicht zwingend, den Fall zu untersuchen», sagt Bandi weiter. «Wir werden aber Kontakt mit dem betreffenden Unternehmen aufnehmen.»

Philip Morris hat von der entsprechenden Sendung Kenntnis genommen. «Wir führen derzeit eine interne Untersuchung durch, um abzuklären, ob es sich hier um eine Person handelt, welche für die Kommerzialisierung von Iqos tätig ist sowie welche Aktivitäten und unter welchen Umständen genau stattfanden», erklärt Mediensprecherin Marija Sommer. «Solange der Sachverhalt nicht abgeklärt ist, können wir zum von Ihnen behaupteten Handeln nicht spekulieren.»

Grundsätzlich gelte: «Philip Morris macht keine Werbung für Tabakprodukte in Gesundheitseinrichtungen.»

Im Kanton Bern ist Werbung für Tabak und alkoholische Getränke auf öffentlichem Grund verboten.

Alles längst vergangen – So sahen Tabak-Werbungen früher aus: 

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

8
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

50
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

41
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

86
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

115
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

113
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

78
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Armuts-Studien: Der Wirtschafts-Nobelpreis geht an ein Trio

8
Link zum Artikel

Poulet sollte man waschen? Kaffee ist ungesund? 11 Food-Mythen im Faktencheck

50
Link zum Artikel

Die 21 Ladys für den Bachelor sind da: Eine von ihnen muss er nehmen ...

41
Link zum Artikel

23 vernichtende Cartoons, die Trumps «Verrat» an den Kurden perfekt auf den Punkt bringen

86
Link zum Artikel

«Dort wo ich wohne, braucht man ein Auto» – so denken Erstwähler über Politik

115
Link zum Artikel

Den Grün-Parteien könnte es ergehen wie der SVP vor vier Jahren

113
Link zum Artikel

Wohin steuert der Kapitalismus?

78
Link zum Artikel

Die neue Bedrohung – wer sind die Incels und woher kommen sie?

376
Link zum Artikel

Elizabeth Warren landet nächsten Treffer gegen Zuckerberg – mit genialem Facebook-Post

61
Link zum Artikel

Die chinesische Hype-Firma Xiaomi kommt in die Schweiz – 7 Dinge, die du wissen musst

144
Link zum Artikel

Jetzt kommt die E-ID – und darum laufen Netz-Aktivisten dagegen Sturm

148
Link zum Artikel

Der Impeachment-Krieg ist da – so stehen Trumps Chancen

67
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

57
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DerTaran 25.11.2016 06:45
    Highlight Highlight Schock, er hat für Taback geworben und nicht für Hanf. Wie unglaublich dreist von ihm.
    Wenn gesunde Minderjährige fast täglich auf Watson lesen können, wie grossartig illegale Joints sind steht das natürlich in keinem Verhältniss dazu Erwachsene im Krankenhaus für legales Nikotin zu begeistern.
  • nick11 24.11.2016 22:42
    Highlight Highlight Hab mehrfach versucht mit Dampfen von der Zigarette wegzukommen, nach ein paar Wochen immer wieder Rückfällig geworden. Dies insbesondere weil das Nikotin verzögert wirkt (ca. 5min.). Ich krieg es aktuell nicht auf die Reihe mit dem Rauchen aufzuhören. Daher ist iQOS die perfekte alternative für mich. Die Wirkung ist identisch zur normalen Zigarette, der Gestank um längen weniger schlimm und ganz sicher weniger schädlich. Ob 80%, 90% oder 50% ist mir egal. Der Preis ist identisch zu Zigaretten, verdienen tut derselbe Konzern. Also wieso nicht auf iQOS wechseln wenn Aufhören keine Option ist??!
    • Süffu 24.11.2016 23:49
      Highlight Highlight Schade, dass es mit dem Dampfen nicht klappt und super, wenn eine gesündere Variante für dich funktioniert!
    • saukaibli 25.11.2016 07:22
      Highlight Highlight Das ist schon ein wenig gewöhnungsbedürftig am Anfang, dass das Nikotin nicht so heftig reinknallt wie bei Tabak. Das ist ähnlich wie bei Kokain und Crack, Crack hat den gleichen Wirkstoff, knallt aber im Hirn noch krasser rein und macht deshalb viel süchtiger. Die zusätzlichen Stoffe wie MAO-Hemmer, die im Tabakrauch enthalten sind, verfehlen ihre Wirkung als Droge nicht. Darum macht reines Nikotin auch viel weniger süchtig als Tabak. Informiere dich vielleicht noch mehr über die Wirkung von Tabakrauch, vielleicht schaffst du es dann dein Suchtzentrum zu überlisten.
    • R&B 25.11.2016 11:55
      Highlight Highlight @Nick11: Vor 4 Jahren habe ich zum dritten Mal aufgehört und hoffe, dass ich nie mehr rauchen werde. Bei mir waren nur die ersten 3 Tage hart, bis die körperliche Sucht vorbei war. Ich habe mich zu Hause eingeschlossen und viel Schokolade und Chips gegessen und Kaffee getrunken. Danach war ich suchtfrei und musste "nur" noch gegen die Gewohnheit ankämpfen. Nach insgesamt 2 Wochen war der Drang vorüber. Ich empfehle dir daher, lieber radikal aufzuhören und einen guten Moment zu planen. Feiere währen dem Entzug die positiven Effekte wie: kein gelber Finger, mehr Geruchsinn, weniger Atemnot etc.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Süffu 24.11.2016 16:34
    Highlight Highlight Viel besser eine e-dampfe ist erst noch weniger schädlich als die iquos. Die Iquos schmeckt als würde man an einem Heuhalm nuckeln, kostet gleichviel wie Zigis, man stinkt danach trotzdem.

    Von 2 Pack Zigis von einem Tag auf den anderen Dampfer geworden. Kein schwieriger Umstieg, kostet viel weniger, kein Husten mehr (95% weniger schädlich als Zigaretten), kein stinken mehr, die Geschmaksnerven arbeiten wieder richtig, keine Gewichtszunahme, Nikotin reduzieren ohne es zu merken, kein Passivrauchen, .... die Liste kann noch lange ergänzt werden.
    Ich verdanke der E-Zigi sehr viel!
    • ströfzgi 24.11.2016 19:39
      Highlight Highlight Bis Du dann irgend wann mal erfährst was wirklich so drin ist und was die Langzeitschäden sind. Aber hast schon Recht, schlimmer als bei der Zigi kanns eh nicht werden...
    • Süffu 24.11.2016 21:09
      Highlight Highlight Es ist klar was da rauskommt und es ist messbar. Es sind keine neuen oder unbekannten Stoffe im Dampf - alles bekannt und gemessen. Es sind wenn überhaubt messbar einfach viel weniger als bei der Zigarette aber genau dasselbe. Klar gar nichts ist am besten aber das ist halt so die Dache mit diesen Süchten.. Durch solches Unwissen, Behauptungen und Meinungen von schlecht oder nicht informierten Menschen wird der Durchbruch einer Technik verlangsamt, die jährlich Millionen von Menschenleben retten oder verbessern könnte.

    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 24.11.2016 13:19
    Highlight Highlight Dort kann ja jeder anrufen und alles mögliche erzählen.

    In Deutschland ist es ja geradezu Volkssport, Domian zu veräppeln.
  • Moelal 24.11.2016 13:13
    Highlight Highlight Am Ende ist er einfach ein Drogendealer, der für sein Geschäft möglichst viele Süchtige generieren will! Eine andere Motivation gibt es hier nicht.
  • dmark 24.11.2016 13:10
    Highlight Highlight Bevor ich mir so ein Teil ins Gesicht stecke, laufe ich lieber mit einem Baby-Schnuller herum.
    Das hat wenigstens was...
  • saukaibli 24.11.2016 12:55
    Highlight Highlight Ich hab mal an nem Stand so ne IQOS probiert, Mann sind die unbefriedigend. Da bleibe ich Tausend mal lieber bei meiner E-Zigarette, die gibt das viel bessere Gefühl weil der Dampf viel voller ist und ausserdem schmeckt sie auch noch extrem lecker mit dem richtigen Liquid. Ausserdem hat man da absolut keine Verbrennung oder Vergühung, es entstehen also noch weniger schädliche Stoffe als bei der IQOS. Und ausserdem kommt man mit der E-Zigi auch vom Nikotin weg weil man da reines Nikotin inhaliert, das eben nicht so süchtig macht wie wenn man Tabak konsumiert.
    • TruchaConCebolla 24.11.2016 13:58
      Highlight Highlight Geht mir genau andersrum :)
    • Kastigator 24.11.2016 14:27
      Highlight Highlight Also ich habe mit den Liquids wesentlich grössere Nebenwirkungen als mit Iquos - belegte Stimme, Reizungen. Und die Belästigung für die Umstehenden ist ungleich höher - man wähnt sich an einer Dampflokdemo.
    • saukaibli 24.11.2016 15:46
      Highlight Highlight @Kastigator: Dann hast du vermutlich stark PG-lastige Liquids verwendet, mit VG-lastigen sind die Reizungen viel weniger, der Dampf ist viel weicher. Die Belästigung der Umstehenden kann ich so nicht bestätigen, oder anders gesagt, die Umstehenden haben mir das Gegenteil bestätigt. Als Nichtraucher gibt es wohl wenig Ekligeres als Zigarettenrauch. Mir wurde hingegen schon oft gesagt, dass mein Dampf überraschend gut riecht, vor allem bei fruchtigen, aber auch bei Dessert-Liquids. Und vor allem stinke ich selber nicht mehr, wenn ich nach dem Rauchen zurück ins Büro komme.
  • Luca Brasi 24.11.2016 12:52
    Highlight Highlight Mich würde noch interessieren, ob dieser Anrufer wirklich ein Tabak Promoter ist. So dreist über Aktivitäten am Inselspital prahlen? Weiss nicht, was ich davon halten soll.
  • Pfauenfeder 24.11.2016 12:44
    Highlight Highlight Ganz an komischa typ...
  • Joseph Dredd 24.11.2016 12:30
    Highlight Highlight Den jungen Mann (oder einen seiner 'Arbeitskollegen') habe ich letzthin in Bern bei einer solchen 'Produktepräsentation' beobachtet und mich gewundert, dass die Tabakriesen von den hübschen Mädels mit besloganten Umhängetaschen, Gratis-Dreierset-Zigarettenschächtelchen und Wettbewerbskarten aus meinen Ausgangszeiten nun zu Yuppietypen mit Modefrisur und Elektrodampftabakzerstäuber umgestiegen sind.
  • R&B 24.11.2016 12:26
    Highlight Highlight Wann wird der Verkauf von Tabak endlich verboten? 15% der Todesfälle werden durch Tabak verursacht.
    • Bits_and_More 24.11.2016 13:13
      Highlight Highlight Weil Prohibition noch nie zielführend war und nur neues Leid verursacht?
    • TruchaConCebolla 24.11.2016 13:58
      Highlight Highlight Wann wird Alkohol endlich verboten? Oder autofahren? Oder Bergsteigen? Oder aus dem Haus gehen?
      Wenn es ein Problem für dich ist: Tu es nicht! Wenn jemand anderes es tut: So what? Wieso geht dich das etwas an?
    • R&B 24.11.2016 14:45
      Highlight Highlight @Bits_and_More: Prohibition=Alkohol-Verbot? Ein Alkohol-Verbot finde ich falsch, weil die Mehrheit der Bevölkerung mit Alkohol massvoll umgehen kann und somit es für diese ein Genussmittel ohne schädliche Wirkung ist.
      Zigaretten machen schnell süchtig und töten 15% der Bevölkerung! Eine eindeutige Droge, die wegen der Lobby, aber so nicht eingestuft ist. Zigis gehören gleichgesetzt mit Drogen und müssen verboten werden. Klar wird ein Teil weiter rauchen, aber der Anteil der Todesfälle durch Tabak wird unter 1% fallen. Oder wollen Sie etwa gutheissen, dass derart viele Menschen daran sterben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 24.11.2016 12:08
    Highlight Highlight Ja die Tabaklobby mit Ihren pothässlichen Iqos...
    Grundsätzlich ist es weniger schädlich den Tabak zu verdampfen anstatt ihn zu verbrennen, soweit so gut. Weitaus unschädlicher allerdings sind die E-Zigis, zudem sind diese zum Glück (noch nicht) von der Tabaklobby vereinnahmt. Diesen Zug haben sie verpasst.
    • TruchaConCebolla 24.11.2016 13:56
      Highlight Highlight Gibt es Studien dazu? Z.B. den Vergleich zwischen normalen Zigis, E-Zigis und Iqos-ähnlichen Dingen? Nimmt mich wunder.
      Bisher kenne ich nur den Vergleich Zigis-Iqos (die Studie ist allerdings von Philipp Morris...^^).
      Oder woher kommt das "grundsätzlich weniger schädlich"?
    • Kastigator 24.11.2016 14:29
      Highlight Highlight Es gibt schlicht keine Studien zur Langzeitschädlichkeit von E-Zigi vs. Iquos. Ich vertrage Iquos besser und substituiere damit etwa ein Drittel meines Konsums. Allerdings sind die Dingse viel zu teuer. Warten wir auf Generika - und vor allem auf den Kiff-Einsatz dafür.
    • saukaibli 24.11.2016 16:01
      Highlight Highlight @Kastigator: Das ist schlicht eine Lüge und das weisst du auch. Es gibt mitlerweise viele Studien zur Schädlichkeit der E-Zigaretten, nicht einfach so würde Public Health England die E-Zigarette als Rauchstopphilfe empfehlen. Man kann Langzeitwirkungen an Zellen ziemlich gut simulieren und diese Studien haben kaum schädliche Wirkungen gezeigt. Sogar das BAG hat sich mitlerweile auf den Standpunkt gestellt, dass E-Zigaretten 95% weniger schädlich sind als Tabakzigaretten. Und eine unverschämte Abzocke wie die IQOS sind E-Zigaretten auch nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TruchaConCebolla 24.11.2016 11:36
    Highlight Highlight Persönlich finde ich die negative Berichterstattung rund um Iqos etwas schade (mal abgesehen von der Vermarktung, die in diesem und ähnlichen Artikeln diskutiert wird. Die geht gar nicht!).
    Studien deuten darauf hin, dass das Prinzip des Verdampfens MASSIV weniger schädlich ist als reguläres rauchen, da die meisten schädlichen Stoffe beim Verbrennen des Tabaks entstehen (Chemie und so..).
    Das Marketing sollte sich jedoch ausschliesslich auf erwachsene Raucher und keinesfalls auf Nichtraucher oder gar Minderjährige ausrichten, das sollte klar sein.

    Und nein, ich arbeite nicht für die.
    • maltheser 24.11.2016 12:24
      Highlight Highlight Das selbe wie Werbung in Paris für den IS zu machen
    • saukaibli 24.11.2016 13:00
      Highlight Highlight Vielleicht hat die Pharma-Industrie halt nicht so Freude an diesem Produkt oder an allen anderen Produkten, welche weniger Folgekrankheiten (Krebs, Herzleiden, Diabetes...) produzieren als die klassiche Tabakzigarette. Immerhin gehen Big Pharma Milliarden durch die Lappen wenn weniger Menschen krank werden. Die E-Zigaretten-Heresteller können ein Lied davon singen, denn die haben neben der Pharma- auch noch die Tabaklobby gegen sich.
    • TruchaConCebolla 24.11.2016 13:54
      Highlight Highlight Da geb ich dir recht, saukaibli. Allerdings ist ein Spital nun wirklich nicht der richtige Ort, Pharma-Industrie hin oder her..
    Weitere Antworten anzeigen

Reis zum selber Abfüllen – so sagen die Detailhändler dem Plastik den Kampf an

Das Plastik muss weg. Das haben auch die Detailhändler erkannt. Intensiv arbeiten sie an alternativen Verpackungsmöglichkeiten. In fünf Migros-Filialen wird derzeit gar ein Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

Geschälte Orangen in Plastik verpackt, gedämpfte Kartoffeln frisch vakuumiert: Immer wieder ernten Detailhändler für ihre Verpackungsmethoden harsche Kritik in den sozialen Medien.

Die hiesigen Detailhändler wehren sich gegen die Vorwürfe und gehen in die Offensive. In fünf Migros-Filialen in Genf wird derzeit der Offenverkauf von Reis und Hülsenfrüchten getestet.

«Die Kunden sind begeistert vom Angebot, auch weil sie kleinere Mengen abfüllen können», sagt Mediensprecher Tristan Cerf. …

Artikel lesen
Link zum Artikel