Schweiz
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epa07206483 EU commissioner for Enlargement Negotiations Johannes Hahn gestures during a press conference following his meetings with local leaders in Pristina, Kosovo, 03 December 2018. EU commissioner for Enlargement Negotiations Johannes Hahn is in Kosovo for an official visit.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

EU-Kommissar Johannes Hahn hat langsam keine Geduld mehr. Nach mehr als vier Jahren wurde beim Rahmenabkommen noch keine Einigung erzielt.  Bild: EPA/EPA

«Wir haben unsere Arbeit gemacht»: EU droht, Bilaterale verkümmern zu lassen

Stimmt der Bundesrat dem Rahmenabkommen nicht zu, will die EU-Kommission auf die Aktualisierung bestehender Marktzugangsverträge verzichten.

remo hess, brüssel / ch media



Dass die EU-Kommission eine Pressekonferenz ausschliesslich zu den bilateralen Beziehungen mit der Schweiz organisiert, kommt nicht alle Tage vor. Es bedarf schon einer besonderen Botschaft, die von Brüssel aus nach Bern transportiert werden soll. Gestern lautete diese: Die Geduld ist aufgebraucht.

Die EU anerkennt die Gleichwertigkeit der Schweizer Börsenregeln zwar nochmals für sechs Monate. Damit können Aktien von EU-Unternehmen bis mindestens im Juni 2019 auch an der Schweizer Börse gehandelt werden. Aber wenn der Bundesrat im Frühling dem institutionellen Rahmenabkommen nach abgeschlossener Konsultation mit Kantonen und Sozialpartnern nicht zustimmt, wird die Anerkennung nicht mehr gewährt.

«Ohne den Rahmenvertrag kann es nicht nur keine neuen Abkommen, sondern auch keine Anpassung bestehender Abkommen geben.»

Johannes Hahn

Mehr noch: Auch die bestehenden bilateralen Verträge werden nicht mehr aktualisiert. «Ohne den Rahmenvertrag kann es nicht nur keine neuen Abkommen, sondern auch keine Anpassung bestehender Abkommen geben», sagte der für die Schweiz zuständige EU-Kommissar Johannes Hahn gestern in Brüssel. Er lese in der Schweizer Presse von Politiker-Kollegen, die denken würden: «Was wir haben, das haben wir.» Doch dies sei falsch und widerstrebe «dem Geist der Rahmenvereinbarung» mit der dynamischen Rechtsanpassung, wie sie von den EU-Mitgliedstaaten seit Jahren gefordert werde, so der Österreicher. Weiteren Marktzugang könne es nur mit einem institutionellen Rahmenabkommen geben.

Der EU-Kommissionspräsident ist genervt von der Schweiz:

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Video: srf

Druck erhöht

Dass die EU mit der Ankündigung, bestehende Abkommen nicht mehr zu aktualisieren, den Druck auf den Bundesrat nochmals erhöhen und zusätzliche Schikanen aufbauen wolle, verneinte Hahn: «Wir sind weit davon entfernt, auf die Schweiz nur irgendeinen Druck auszuüben. Jedes Land ist souverän in seinen Entscheidungen. Es ist nur fair, dass beide Seiten wissen, was die Konsequenzen sind.»

epa06474210 Ignazio Cassis (R), Swiss Federal Councillor, department of foreign affairs and Johannes Hahn (L), EU commissioner for Neighbourhood policy and enlargement, meet for bilateral talks on the sideline of the 48th annual meeting of the World Economic Forum (WEF), in Davos, Switzerland, 25 January 2018. The meeting brings together entrepreneurs, scientists, corporate and political leaders in Davos, January 23 to 26.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Bundesrat Ignazio Cassis (rechts) mit EU-Kommissar Johannes Hahn im Januar 2018. Bild: EPA/KEYSTONE

Mit der gestrigen Ankündigung bestätigt erstmals ein Vertreter der EU-Kommission offiziell, wovor der Bundesrat schon seit längerer Zeit warnt: Ohne Rahmenvertrag könnten die bilateralen Verträge fortlaufend verkümmern. Als Erstes könnte die EU-Kommission die Aktualisierung des Abkommens für technische Handelshemmnisse (MRA) im Bereich Medizinalprodukte verweigern. Dieses sollte eigentlich imFrühling oder bis spätestens Ende 2019 aufdatiert werden. Für die Branche mit knapp 60'000 Angestellten in der Schweiz könnten somit zusätzliche Schwierigkeiten beim Export in die EU drohen.

Wir erklären dir das institutionelle Rahmenabkommen:

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Video: Lea Senn, Angelina Graf

Versprechen nicht eingehalten

Nicht verstecken wollte EU-Kommissar Hahn gestern auch, dass die EU-Kommission und er persönlich vom Nicht-Entscheid des Bundesrates enttäuscht sind. Nach über vier Jahren Gespräche und insgesamt 33 Verhandlungsrunden hätten sie einen «politischen Beschluss und eine Empfehlung zur Annahme» erwartet.

Die EU-Kommission habe der Schweiz «stabile und tragfähige Brücken» gebaut. Speziell verwies er auf das Entgegenkommen beim Schiedsgericht oder auch beim Lohnschutz. Hahn: «Wir haben unsere Arbeit gemacht.» Das «finale» Verhandlungsresultat liege fertig auf dem Tisch. Dass das Verhandlungsresultat «gemeinsam» zustande gekommen sei, strich Hahn besonders heraus. Nachverhandlungen schloss er aus.

Noch deutlicher wurde ein hoher EU-Beamter im Gespräch. «Jedes Mal wenn wir mit der Schweiz etwas auf politischer Ebene vereinbaren, krebst sie wieder zurück.» Das sei schon letztes Jahr der Fall gewesen, als EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bei seinem Besuch in Bern gemeinsam mit Bundespräsidentin Doris Leuthard den Frühling 2018 als Ziel für den Abschluss des Rahmenvertrags ausgab. Zwei Tage später habe Bundesratssprecher André Simonazzi dies wieder in Abrede gestellt.

Bundesratssprecher Andre Simonazzi spricht an einer Medienkonferenz zur Botschaft zur Begrenzungsinitiative, am Freitag, 30. November 2018, in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Bundesratssprecher André Simonazzi Bild: KEYSTONE

Nun sei dasselbe noch einmal geschehen: Hahn und Aussenminister Ignazio Cassis hätten sich Mitte November auf den gemeinsamen Text des Verhandlungsresultats geeinigt. Dazu gehöre natürlich auch das Protokoll zu den Flankierenden Massnahmen (FlaM). In der Pressekonferenz vom 7. Dezember habe sich der Bundesrat dann wieder davon distanziert und die Änderungen an den FlaM als reine Vorschläge aus Brüssel vorgestellt. «Dieses Verhalten ist die Hauptquelle unserer Frustration», so der EU-Beamte.

Von Schweizer Seite war derweil zu vernehmen, es handle sich um ein Missverständnis. Natürlich sei allen klar gewesen, dass es die Roten Linien des Verhandlungsmandats verbieten, dass Chefunterhändler Roberto Balzaretti den Schweizer Lohnschutz schwäche. Insofern habe der Bundesrat das entsprechende Protokoll zu den FlaM gar nicht als gemeinsames Resultat präsentieren können.

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164Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 18.12.2018 14:44
    Highlight Highlight Die Schweiz: Ich schlage dem Vertragspartner eine Rahmenabkommen vor und dann nur noch Schweigen. Nun wollen die EU Erpresser endlich einen Vorschlag......na, so eine Frechheit.
  • Fairness 18.12.2018 14:07
    Highlight Highlight Wieso nur kann die EU nicht einfach das tun, wozu sie ursprünglich vorgesehen war? Regelung der Verkehrswege, Flüchtlings- und Asylpolitik und Aufbau einer gemeinsamen Armee. Genau diese Aufgaben nimmt sie aber nicht wahr und spielt lieber Diktatur in Dingen, die sie nichts angehen.
    • chr_bopp 19.12.2018 07:49
      Highlight Highlight Also dafür war sie jetzt wirklich nie vorgesehen ;-))
  • ujay 18.12.2018 13:46
    Highlight Highlight In einem Land wie der Schweiz, in dem unterschriebene Verträge als ein unverbindliches Bündel von Papier betrachtet wird, sobald es um die Einhaltung derer geht, ist dank SVP Indoktrination Hopfen und Malz verloren. Ich möchte wetten, dass nicht mal die Hälfte hier genau weiss, um was es dabei genau geht. Das Schlimmste; zu glauben, mit Zwangsmassnahmen sich aus Vereinbarungen winden zu können. Politische Traumtänzer und Hasardeure allenthalben. Seit wenigstens konsequent und plädiert für die Aufkündigung der bilateralen Verträge. Den Fünfer und das Weggli gibts nirgens, das ist Bubenzeugs.
    • hävi (the return) 18.12.2018 14:10
      Highlight Highlight Sei wenigstens du konsequent und plädiere offen für einen Beitritt in deine geliebte undemokratische EU.
  • Bynaus @final-frontier.ch 18.12.2018 12:35
    Highlight Highlight Das mag eine unpopuläre Meinung sein, aber die Schweiz hätte alle Vorteile des gemeinsamen europäischen Marktes, sowie den darüber hinaus gehenden Vorteil politischer Mitbestimmung, wenn wir Teil der EU wären. Wir könnten auch den Franken behalten (wie etwa Schweden und Dänemark). Die Frage, die wir uns hier stellen sollten ist: wie können wir die Sicherheit, Freiheit und wirtschaftliche Prosperität der Schweiz realsitischerweise am besten für die Zukunft erhalten? Die überraschende Antwort könnte sein: als gleichberechtigtes Vollmitglied der EU. Just sayyin.
    • DemonCore 18.12.2018 12:44
      Highlight Highlight Aber wenn wir nicht dabei sind können wir uns immer so schön über fertig verhandelte Verträge beklagen, die EU kritisieren und uns selbst bemitleiden wie gemein alle zu uns sind. Willst du uns das auch wegnehmen?
    • DemonCore 18.12.2018 13:00
      Highlight Highlight Genau, und alle anderen sind nur unter Zwang dabei :D
    • Bynaus @final-frontier.ch 18.12.2018 13:56
      Highlight Highlight @Livia Peperoncini: Es ist tatsächlich einfach für ein Land, aus der EU auszusteigen. Das Problem ist nur, dass ein EU-Austritt genau in die Situation führt, in der sich die Schweiz heute befindet: man hat keinen Zugang mehr zum gemeinsamen Markt, obwohl man abhängig davon ist, und Null Mitbestimmung. Wenn 3/4 der Länder dabei bleiben, weil sie die wirtschaftlichen Folgen des Austritts fürchten, dann spricht das Bände über die Vorteile, die sich aus einer Mitgliedschaft ergeben. Die "Fehlkonstruktion" liesse sich sich bestimmt verbessern - aber wohl kaum von der Seitenlinie aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JP del Grano 18.12.2018 11:57
    Highlight Highlight Der Titel des Beitrags ist nicht korrekt und unterstellt "der EU", die Schweiz schädigen zu wollen. Ziemlich populistisch! Herr Hahn stellt bloss die auch in der Schweiz schon lange bekannte Sachlage nochmals klar: Der Rahmenvertrag dient auch (ev. sogar an erster Stelle) der fortlaufenden Anpassung der Bilateralen, damit nicht jeder Vertragspunkt immer wieder einzeln verhandelt werden muss. Ohne Rahmen verkümmern die Verträge also schrittweise von sich aus - OHNE Zutun "der EU".
    • hävi (the return) 18.12.2018 13:29
      Highlight Highlight
      Nur zwingt uns die EU aber leider zusätzlich zu schädigenden Zugeständnissen. Z.B. Flank. Massnahmen abschaffen, Unionsbürgerrecht.
      Was zu einem Zerfall des Wohlstands führen wird.

      Die EU möchte eben gerne umverteilen.
      Auf unsere Kosten, notabene.
    • JP del Grano 18.12.2018 14:14
      Highlight Highlight @ hävi: Nicht "die EU" verlangt das sondern es sind die 27 EU-Länder die das wollen, um mit CH mit weniger Hürden im Geschäft zu bleiben - und CH will mit diesen ebenfalls im Geschäft bleiben, aber einzelnen Interessen dieser Länder nicht entgegenkommen.
      Der Vertrag dazu liegt jetzt vor. CH kann ihn akzeptieren oder ablehnen. In beiden Fällen in Kenntnis der Vor- und Nachteile für CH, die aber in CH unterschiedlich beurteilt werden. Jeder Entscheid wird also die CH spalten. Die (knappe?) Mehrheit wird sich durchsetzen. Das ist zwar nicht sehr demokratisch - aber das Recht der Stärkeren.
    • Gubbe 18.12.2018 14:48
      Highlight Highlight @JP del Grano: Nö !
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerewigeSchweizer 18.12.2018 11:20
    Highlight Highlight Vergangene Woche haben sich 27 Regierungschefs getroffen und gesagt wo's lang geht.
    Das nennt sich Europäischer Rat.
    Brüssel diktiert gar nichts, sondern tut, was die 27 EU-Mitglieder der EU-Kommission auftragen.

    Viele Schweizer haben keine Ahnung, wie die EU funktioniert.
    Und das ist gewollt, damit man auch jeden Unsinn glaubt, solange es einfach negagtiv ist gegen die EU.

    Und von diesen Schweizern hinterfragt auch keiner, was er als kleiner Bürger in der Schweiz wirklich zu sagen hat.
    Fokloristische Abstimmungen ja. Aber bezüglich Lobbyismus ist die Schweiz mindestens auf Augenhöhe.
    • JP del Grano 18.12.2018 12:35
      Highlight Highlight Danke für dieses Votum!
      Nun: Es brauchte ja auch Jahrzehnte, bis viele im 19. JH erfundene Mythen enttarnt und mehrheitlich nur noch als nette Erzählungen gesehen werden. So etwa ist es Henri II. d'Orléans-Longueville zu verdanken dass 1646 Wettstein nicht nur die Interessen der Basler Kaufleute vertrat sondern die Loslösung aller eidg. Orte von der Reichsgerichtsbarkeit (aber nicht die völkerrechtl. Souveränität wie die der Niederlanden) erreichte. Frankreich interpretierte das zwecks Fortsetzung der Söldnerbelieferungen jedoch als völkerrechtl. Souveränität.
  • DemonCore 18.12.2018 11:16
    Highlight Highlight Das zu Ende verhandelte Rahmenabkommen ist das Resultat beidseitiger Verhandlungsziele und Kompromissmöglichkeiten. Der Chefunterhändler hat nach den Vorgaben des BR und des Parlaments verhandelt. 'Erpressung' und ähnliche Panikmache hat nichts mit der Realität zu tun, sondern mit Trotz und Rosinenpicken.
  • SparkintheDark 18.12.2018 10:57
    Highlight Highlight Stimmt doch dem Rahmenabkommen zu, wir haben alle Rosinen rausgepickt.

    Jedes Abkommen ist auch wieder Kündbar.
    • fandustic 18.12.2018 11:32
      Highlight Highlight Immer wieder wird dieser Spruch bemüht. Was genau sind den diese Rosinen?
    • SparkintheDark 18.12.2018 13:18
      Highlight Highlight Der EU Markt. Die Schweiz ist ohne den EU Markt wirschaftlich tot. Finito. (Ausser natürlich unsere 1% BIP-Bauern werden uns retten ... )
    • hävi (the return) 18.12.2018 13:23
      Highlight Highlight ausserdem ist Rosinenpicken, immer noch viel besser, als dazu gezwungen werden, verdorbenes Fleisch zu essen.
  • DerewigeSchweizer 18.12.2018 10:45
    Highlight Highlight Der Schweiz fehlt es an politischem Wille, auf die Bedürfnisse der EU einzugehen. Das wäre aber die Voraussetzung für eine gesunde Beziehung.
    • DerewigeSchweizer 18.12.2018 12:06
      Highlight Highlight Kommt euch arrogant vor?

      Dieser Satz stammt von einem Kommentar weiter unten; habe nur die Worte Schweiz und EU ausgetauscht.
    • hävi (the return) 18.12.2018 13:20
      Highlight Highlight Natürlich.
      Sie wollen ja auch die Schweiz abschaffen.
      Daher zieht es Sie in die EU.
  • dorfne 18.12.2018 10:12
    Highlight Highlight Die Bedeutung der FlaM darf nicht klein geredet werden, indem man sagt, es ginge ja nur um die Baubranche und eine Kürzung der 8-Tage-Regel. Es geht um Kautionen, Kontrollen und Bussen. Gem. RV dürfen nur noch von Firmen Kautionen verlangt werden, die schon mal beim Lohndumping erwischt wurden. Das heisst, Lohndumping wird möglich, weil bei Ersttätern keine Kaution vorhanden ist zur Abgeltung einer Busse. Und Bussen im Ausland einzutreiben ist fast unmöglich. Und: Dumpinglöhne in der Baubranche, werden grosse Teile des Gewerbes betreffen, Sanitäre, Schreiner, Elektriker.
    • chorax 18.12.2018 10:38
      Highlight Highlight Es wird dann nur noch "Ersttäter" geben.
      Sollte man erwischt werden, benennt man sein Unternehmen einfach um. Et voilà, schon ist man wieder und wieder "Ersttäter".
  • hävi (the return) 18.12.2018 09:58
    Highlight Highlight Ist für mich typisch, dass die EU die Frist für die Börsenequivalenz nun doch um 6 Monate verlängert hat.

    Wenn ein Erpresser seine Drohung umsetzt, hat er anschliessend auch nichts mehr in der Hand.

    Das wissen die ganz genau.
    • dan2016 18.12.2018 11:32
      Highlight Highlight du meinst jetzt ernsthaft, dass die EU ausser der Börsenäquivalenz nichts mehr in der Hand hat?
    • hävi (the return) 18.12.2018 13:18
      Highlight Highlight dan

      Sie meinen also, wenn ein riesen Kerl zu Ihnen kommt, und sagt, gib mir dein Sandwich und deine Jacke, legst du ihm beides zu Füssen und sagst noch Danke ?
      Schöne Moral haben Sie da.
    • dan2016 18.12.2018 13:58
      Highlight Highlight nein, hävi, meine ich nicht. Du hast davon gesprochen, dass die EU nichts mehr habe und ich habe Dich gefragt, ob Du das wirklich glaubst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ybfreak 18.12.2018 08:49
    Highlight Highlight Wenn man die Entwicklung des Rahmenabkommens verfolgt hat, erstaunt das Ergebnis und erstaunt gleichzeitig nicht. Auf der einen Seite muss dem Bundesrat klar sein, dass dieses Resultat nicht mehrheitsfähig ist und man gar nicht weiterdiskutieren muss. Auf der anderen Seite erstaunt es mich nicht, weil sich der Bundesrat, insbesondere Herr Cassis, dermassen ungeschickt verhalten hat und immer wieder falsche Signale an Brüssel geschickt wurden. Da kann man sogar bezweifeln, ob die Politiker in Brüssel überhaupt wissen, was es braucht, damit ein Rahmenabkommen zustande kommen kann...
  • Gubbe 18.12.2018 08:47
    Highlight Highlight Dieser Herr Hahn kommt bei mir als verschleiernder Redner rüber. Den Börsenzugang aussereuropäischen Länder anders zu bewerten als den schweizerischen, darf man als erpresserischen Akt aufführen. Eigentlich machen zwei befreundete Staaten gegenseitige Abkommen ohne gemeinschaftlich einem Verein (EU) beizutreten. Der Brüsselverein wird mir zunehmend unsympathischer.
  • Arabra 18.12.2018 08:34
    Highlight Highlight Die EU will ein Europastaat und da passt halt ein Land mittendrin nicht rein, dass da nicht mitmachen will. Junker und Co machen daraus auch kein Geheimniss mehr. Nationalismus soll ja abgeschaft werden und eine Geselschaft nach EU Politiker geschaffen werden. Da bleib ich lieber stur und verteidige mein Stimmrecht auf Bundesebene.
    • dorfne 18.12.2018 09:20
      Highlight Highlight Wenn die EU den Nationalismus abschaffen will, soll sie sich Polen, Ungarn, Tschechien usw. annehmen und denen Ultimaten stellen. In diesen Ländern wird gerade die Demokratie und die Unabhängigkeit der Justiz abgeschafft. Und diese Länder sind EU-Mitglieder.
    • John Carter 18.12.2018 11:45
      Highlight Highlight Die Schweiz kann sich nicht gut wehren, umgeben von EU-Versagern. Wir sind diejenige die jede EU Reform schneller und besser umsetzt als unsere Nachbarn und viele andere.

      Trotzdem sitzen wir in der Mitte und müssen unsere Produkte in die EU bringen. Geht die Tür zu wird es schwierig.

      Dann müssten wir Gegenmassnahmen anwenden. Was die CH sich aber nicht getraut.
  • Roterriese #DefendEurope 18.12.2018 08:26
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass das Schweizer Volk die Erpressungen bei der Abstimmung beachten wird.
    • Platon 18.12.2018 09:36
      Highlight Highlight @Roterriese
      Schlag endlich mal ein Lehrbuch zu internationaler Politik auf. So etwas wie Erpressung gibt es da nicht. Natürlich kann man das, was die EU tut, verzweifelt versuchen so darzustellen, aber schlussendlich sind sie einfach in einer besseren Position. Und wir haben nun die Wahl. Statt noch mehr Zwietracht zu streuen könnte man eine gute rationale Debatte führen.
    • Roterriese #DefendEurope 18.12.2018 11:17
      Highlight Highlight @Platon natürlich gibt es in der internationalen Politik Erpressung.

      Man kann aber auch versuchen, verzweifelt alles was von der EU kommt zu verteidigen.
    • dan2016 18.12.2018 11:34
      Highlight Highlight @Roterriese, da brauchst Du die EU nicht, um diese Erfahrung zu machen. Ich beispielsweise hatte die Diskussion immer mit meinem Vermieter. Ich habe in meiner Familie den Vertrag auch immer als Entwurf behandelt und der Vermieter hat mich erpresst. Böse böse Vertragswelt
    Weitere Antworten anzeigen
  • DerewigeSchweizer 18.12.2018 08:20
    Highlight Highlight "Unseren Eltern fehlt es an politischem Willen, auf die Bedürfnisse (Gschänkli) der Kinder einzugehen. Das wäre aber die Voraussetzung für eine gesunde Beziehung. (Täubel, täubel)"

    "Nur sollte man auch Einsehen, dass die schweizerische Entscheidungsfindung länger dauert, da das Volk in den politischen Prozessen mehr Mitbestimmungsrecht besitzt als in den mir bekannten EU Ländern. "

    ... Seit 1992 dauert das "länger" nun schon 26 Jahre !!
    Scheint System zu haben.

    "Regeldiktatt der EU"
    Momentan lebe ich unter dem Regeldiktat von Bern, und ich wüsste nicht, was daran besser ist.
    • hävi (the return) 18.12.2018 09:49
      Highlight Highlight Zu guten Glück verrät Ihr NickName um was es Ihnen eigentlich geht.

      Um dasselbe wie der EU...
      😏
    • John Carter 18.12.2018 11:48
      Highlight Highlight Sind wir mal in der EU werden wir zur Milchkuh degradiert ohne Mitbestimmung. Dann sagt Brüssel wo es lang geht und wir können brav umsetzen. Und wie alle anderen kleinen Nationen, hätten wir nichts zu melden - ausser guter Ratschläge.

      Das würde die Schweiz stark nach unten nivellieren. Vor allem bei den Löhnen. Wir würden dann zu einem Land wie alle - nicht besser und nicht schlechter.
    • Platon 18.12.2018 12:11
      Highlight Highlight @John
      Dachte der Sinn einer Mitgliedschaft ist, dass man mitbestimmt. Ich wusste gar nicht, dass die 27 EU-Staaten sich freiwillig einer Diktatur ohne Mitbestimmung unterworfen haben. Dabei setzen die EU Staaten gerade wirkungsvoll ihre Interessen gegenüber uns im Rahmenabkommen durch, wie man sieht. Einzeln hätten sie glaube ich nicht so eine grosse Macht. Aber vielleicht versteh ich auch einfach nichts von Souveränität und Mitbestimmung.

      Der Teil zum Lohnschutz stimmt.
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  • Platon 18.12.2018 08:16
    Highlight Highlight Irgendwie gefällt mir dieser Druck noch. Ich würde einfach gerne sehen, ob das Arbeitsplatzargument, das uns solche Ungetüme wie die USR2 und andere Steuererleicherungen fürs Grosskapital eingebrockt hat, auch hier zieht. Ich fänds noch lustig zu sehen wie dann die SVP plötzlich gegen seine eigenen Waffen kämpfen müsste. Jaja, spannende Zeiten in denen wir leben.
  • chorax 18.12.2018 08:14
    Highlight Highlight Ein ziemlich unverhohlener Erpressungsversuch.
    Wer so etwas tut, kann kein Partner sein, auf den man sich einlassen sollte.
    • ujay 18.12.2018 14:31
      Highlight Highlight @Chorax. Die Einhaltung eines Vertrages ein Erpressungsversuch........aber halt, meine Bank macht das auch monatlich, wenn ich mit meinem Konto massiv im Minus bin.....mit Mahnungen,..... die Erpresser..........
    • Samuel Keller 18.12.2018 22:28
      Highlight Highlight @ujay

      Die Schweiz hat das Rahmenabkommen NICHT unterschrieben bzw. ratifiziert, also kann von NICHT einhalten KEINE Rede sein.

      Der einzige der VERTRAGSBRUCH begeht ist die EU, da sie mit einer allfälligen Verweigerung der Börsenaquivalenz gegen die Gleichbehandlungsregeln der WTO verstösst.

      Eine Klage der Schweiz vor der WTO ist ja bereits vorbereitet bzw. die Gegenmassnahemen des Bundesrat sind bekannt.

  • Art Peterson 18.12.2018 07:48
    Highlight Highlight Die Schweiz ,die Kunstturner: Salto rückwärts, Kopfstand, Spagat, Sprünge vorwärts und vor allem rückwärts, in der Luft hangeln, Orientierung verlieren, Bauchlandung.
  • thierry_haas 18.12.2018 07:25
    Highlight Highlight Jahrelang Rosinen picken, die Situation schamlos ausnutzen, sich bereichern bis zum geht nicht mehr und dann, wenn die anderen Länder halt sagen einen auf schockiert machen und die EU als grossen Bösewicht hinstellen und selbst null Plan haben....als politische Strategie habe ich auch schon besser gesehen! Armselige Schweizer Politik ist das.
    • WID 18.12.2018 07:43
      Highlight Highlight @thierry_haas: welche Rosinen denn?
    • MARC AUREL 18.12.2018 08:54
      Highlight Highlight Welche Rosinen?? Glaubst du dass es nur an uns liegt dass es uns so gut geht??? Dank gute Beziehungen mit der EU geht es uns noch gut!
    • dorfne 18.12.2018 09:26
      Highlight Highlight Welche Rosinen? Ich wähne in diesem EU-Tutti-Frutti nur jede Menge faule Nüsse, die Abschaffung der FlaM wird nicht die Einzige sein. Und da fällt mir noch die Kohäsionsmilliarde ein, und all die arbeitslosen Italiener und Franzosen die ennet der Grenze in der Schweiz Arbeit und Brot gefunden haben. Und so weiter und so fort.
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  • Skeptischer Optimist 18.12.2018 07:19
    Highlight Highlight Es geht hier ausnahmsweise um taktische statt strategische Fehler. Cassis hat es verbockt, als er ohne Mandat des Bundesrates die flankierenden zur Disposition gestellt hat.

    Die Schweizer Wirtschaft wird sich warm anziehen müssen.
    • chorax 18.12.2018 08:17
      Highlight Highlight Cassis hat nichts verbockt. Er hat reinen Wein eingeschenkt. Wie man sieht, will die EU die flankierenden Massnahmen bis zu ihrer totalen Wirkungslosigkeit verwässern.
    • Skeptischer Optimist 18.12.2018 08:38
      Highlight Highlight Cassis hat der EU vorgegaukelt, dass seine Verhandlungsposition zumindest im Bundesrat mehrheitsfähig sei. Dies deutet zumindest Johannes Hahn, der zuständige EU Kommissar, an. Die Andeutung ist plausibel, sonst hätte Cassis die Verhandlung als gescheitert erklären müssen. Hat er aber nicht, wohl in der Hoffnung er könne sich mit dieser Trickserei im Bundesrat durchsetzen.

      Der Mann gehört abgewählt.
    • dorfne 18.12.2018 09:32
      Highlight Highlight Die EU spielt doch dieses erpresserische Spiel schon seit eh und je mit der Schweiz, dazu hätte es Herrn Cassis Fauxpas nicht gebraucht. Ich erinnere mich: als Joschka Fischer deutscher Aussenminister war, wurden an der Grenze zu Deutschland tagelang die LKWs nicht durchgelassen. Eine Strafaktion der EU, weil die Schweiz wieder mal nicht gespurt hat. Mal wollte uns zeigen, was es heisst, EU-Aussengrenze zu sein. Da musste dann Fischer ad hoc zu uns kommen, um die Gemüter zu beruhigen.
  • Black Cat in a Sink 18.12.2018 07:09
    Highlight Highlight Etwas mehr Gelassenheit würde uns Schweizer gut anstehen. Aber mal im ernst; wer hats verbockt - genau, der „Reset-Iganzio“ - diese Situation hat er uns mit der Intransparenz und Geheimniskrämerei eingebrockt. Die EU ist verständlicherweise genervt, kam doch der Vorschlag für ein Rahmenabkommen von der Schweiz.
    • John Carter 18.12.2018 11:54
      Highlight Highlight Das sehe ich auch so. Aber wie soll ein Hausarzt!!! im Handumdrehen zum top Politiker werden.

      In der Schweiz wird eben nicht der "Beste" gewählt sondern derjenige Politiker der die anderen Parteien am wenigsten stört (Parmelin).


      Die SP wählen den schwächsten SVP Kandidaten und umgekehrt. Das kann nicht gut sein.


      Die Parteien lähmen sich und das Land mit dieser Sichtweise und Handelsweise.
  • WID 18.12.2018 07:07
    Highlight Highlight Eine rasche Eskalation führt zu einer schnelleren, klaren Lösung. Die Schweiz muss sich klar werden was sie will: 1. voller Marktzugang mit kurzfristig boomedner Wirtschaft und Regeldiktatt der EU inkl. unbeschränkter EU-Immigration oder 2. Freihandel mit kuzfristigen witschaftliche Einbussen und eigenen Regeln.
    • JP del Grano 18.12.2018 12:45
      Highlight Highlight Zum 2.: Ein Freihandel also OHNE EU-Länder? Diese nämlich können ja nicht einzeln mit der Schweiz einen Freihandel vereinbaren. Und der Gotthard und die NEAT nur für den CH-Binnenverkehr - weil dann der Brenner-Basistunnel der EU dient? Das sind keine kurzfristige Einbussen!
  • Scaros_2 18.12.2018 07:07
    Highlight Highlight Auf der einen Seite kann ich verstehen, dass man der EU gerne Vorwirft sie sei erpresserisch. Was man an den Kommentare auch erkennen kann. Aber wenn man schaut, wie die Schweiz sich verhält bei diesem Thema kann ich auch verstehen dass aus Sicht der EU irgendwann der Geduldsfaden reist. Vor allem wenn man erst den Eindruck hat, jetzt sei endlich alles geregelt und plötzlich macht die Schweiz doch wieder einen Rückzieher. Ich kann die EU schon ein klein wenig Verstehen das man irgendwann einfach Frustriert ist.
    • Asmodeus 18.12.2018 07:22
      Highlight Highlight Was die EU-Leute einfach nicht kapieren ist, daß in der Schweiz nicht einfach ein Minister entscheiden kann "so machen wir's".

      In einer echten Demokratie wird sowas immer ewig dauern.

      Juncker und co. Sind nur Alleinmacht gewohnt. Einmal gewählt schalten und walten sie autonom.
    • WID 18.12.2018 07:44
      Highlight Highlight @Scaros_2: ja, der EU reisst langsam der Geduldsfaden. Die Schweizz soll endelich die EU Regeln schlucken.
    • Scaros_2 18.12.2018 08:20
      Highlight Highlight Du hast schon Recht Asmodeus und für uns ist es schwer zu verstehen was genau Cassis der EU gesagt hat. Aber sollte der Fall da sein, das Cassis gegenüber der EU "A" sagt aber später dann "B" erläutert oder der EU glaubhaft gemacht hat, das er das entscheiden könne und dann trotzdem nicht tut. DANN kann ich durchaus verstehen das man sich verarscht vorkommt.
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  • WID 18.12.2018 07:04
    Highlight Highlight Es ist schleimig und arrogant was aus Brüssel kommt. Und es ist rückgratlos, was aus Bern kommt.
  • sowhat 18.12.2018 07:01
    Highlight Highlight Na die sechs Monate für die Börsenequivalenz sind v.a. für die eigenen Leute gedacht, damit sie sich umorientieren können, bevor die Schweiz dann ihren Plan B einsetzen muss.
  • P. Silie 18.12.2018 06:58
    Highlight Highlight ..das Verhandlungsgeschick der EU..
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  • gondwana 18.12.2018 06:50
    Highlight Highlight wenn die Schweiz an der FIFA-WM teil nimmt muss sie sich an die Regeln der FIFA halten, wenn die CH am Binnenmarkt der EU teilnehmen will muss sie sich an deren Regeln halten. Ist für jeden Mensch der Welt logisch, aber da der "Eidgenoss" sine eigene Logik hat (aus folkloristischen Gründen) gibt hier ewige Diskussionen die ins Leere führen werden. Es gibt nur eine einzige Frage zu beantworten; Bilaterale ja oder nein, das ist doch nicht so schwer Herrgott!
    • Arabra 18.12.2018 08:24
      Highlight Highlight Wenn die Regeln der Fifa die Manschaft die daran Teil nimmt benachteiligt, glaube ich kaum, dass diese Manschaft da spielen wird. Dein Vergleich hinkt.....
    • MARC AUREL 18.12.2018 08:59
      Highlight Highlight 😂 Die Regeln der Fifa sind für alle gleich die mitmachen nur die Schweiz will wiedermal eine Spezialbehandlung!
    • dorfne 18.12.2018 09:37
      Highlight Highlight Die Regeln der Korruptis? Guet nacht am sächsi!
  • Freddie Quecksilber 18.12.2018 06:50
    Highlight Highlight Wenn die Schweiz das Abkommen animmt wären wir ein EU Mitglied dem man die Zunge rausgeschnitten hat.
    • dorfne 18.12.2018 09:37
      Highlight Highlight nur virtuell, wie man ja an Herrn Salvini von der rechten Lega in Italien sieht.
  • Patho 18.12.2018 06:42
    Highlight Highlight Die EU versteht nicht, wie direkte Demokratie funktioniert. Wenn es im Interessen der EU ist, einen Vertrag mit der Schweiz abzuschlissen, muss er vor dem Volk mehrheitsfähig sein, denn die Chance, dass so etwas ohne Volksabstimmung durchkommt ist gleich null. Wenn die EU aber nicht daran interessiert ist, einen Vertrag abzuschliessen, wird sie ihn nicht mehrheitsfähig aushandeln und dann der Schweiz die Schuld in die Schuhe schieben. Momentan gehe ich von Zweitem aus...
    • bokl 18.12.2018 09:07
      Highlight Highlight @Patho
      Die EU muss so verhandeln, dass er für ihre Mitglieder mehrheitsfähig ist. Die Positionen der CH werden von den CH-Unterhändler vertreten.
  • Töfflifahrer 18.12.2018 06:39
    Highlight Highlight Die haben evtl. ein Problem mit der Demokratie 🤔
    • dan2016 18.12.2018 06:58
      Highlight Highlight nein, das Problem mit der Demokratie haben wir. Wir wissen auch heute noch nicht, was wir bereit sind zu geben, was nicht. Und wenn sich da nichts überschneidet mit der EU (was sie geben will und was nicht) dann gibt es keine gemeinsame Lösung. Und das hat weder mit Demokratie, noch mit Erpressung, noch mit Grössenverhältnissen zu tun.
    • WID 18.12.2018 07:11
      Highlight Highlight @Töfflifahrer: nein, die EU Kommission ist ein vopn den EU Regierungen gewähltes und vom EU Prlamant abgesegnetes Germium. Die EU handelt aber wie alle grösseren Mächte imperial. Das werden wir noch sehen...bist Du nicht willig brauch ich Gewalt.
    • WID 18.12.2018 07:47
      Highlight Highlight @dan2016: Das Verhalten der EU hat nur mit Durchsetzung von Macht zu tun.
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  • wasps 18.12.2018 06:18
    Highlight Highlight Drohen ist immer gut. Das verhärtet Fronten und verhindert konstruktive Lösungen.
    • dorfne 18.12.2018 09:41
      Highlight Highlight Ne, ne, falsch, falsch, falsch. Drohen bringt die Schweiz erfahrungsgemäss zum Einknicken. Was nat. der SVP wieder Auftrieb gibt im Wahljahr 2019.
    • Töfflifahrer 18.12.2018 09:50
      Highlight Highlight @mogad: also eine Wahlhilfe der EU für die SVP? 🤔
    • dorfne 18.12.2018 10:19
      Highlight Highlight @Töfflifahrer. Unbeabsichtigt natürlich, so als Nebeneffekt. Aber wenn Bundesbern spätestens im Frühling, wenn wieder die Börsenäquivalenz auf dem Spiel steht einknickt, wird die SVP das garantiert für ihren Wahlkampf ausschlachten. Man könnt es ihr nicht mal übel nehmen.
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  • Goblin Johnson 18.12.2018 06:09
    Highlight Highlight "jedes land ist suverän in seinen entscheidungen" (- aber wenn ihr nicht macht was wir wollen werdet ihr ausgeschlossen und ausgehungert).
    So kommt es mir vor.
    Was diese sternenkreispolitiker abziehen ist ein erzwungener, schleichender eu beitritt damit wir ihre verbockte union finanziell unterstützen dürfen und wir uns dann auch als harz IV empfänger nennen dürfen. Und unsere landesvertretung wird vor hahn kuschen und mit juncker weiterhin herumschmusen.
    • bokl 18.12.2018 06:52
      Highlight Highlight Man verhandelt, einigt sich auf einen Vertrag und unterschreibt dann oder nicht. Ohne Unterschrift keine Vereinbarung. Ganz normal. Keine Ahnung wo du da etwas erzwungenes siehst.
    • Bobo B. 18.12.2018 07:20
      Highlight Highlight @bokl: Und ich sehe nicht, wo du eine Einigung siehst. Die heissen Eisen, die die Arbeitnehmer und Steuerzahler mitten die Fresse treffen werden, wurden von der CH von Beginn an definiert. Wenn die EU diese dann trotzdem nach ihrem Willen in den Entwurf aufnimmt, hat das mit Einigung genau gar nichts zu tun. Das ist dann wohl eher das "Vogel friss oder stirb"-Prinzip.
    • Trompete 18.12.2018 07:20
      Highlight Highlight Nur sollte man auch Einsehen, dass die schweizerische Entscheidungsfindung länger dauert, da das Volk in den politischen Prozessen mehr Mitbestimmungsrechtr besitzt als in den mir bekannten EU Ländern.
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  • Schneider Alex 18.12.2018 06:05
    Highlight Highlight Wir lassen uns weder vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) richten noch von der EU erpressen! Das wiederholen wir seit 1992, und da das der Mainstream nicht zur Kenntnis nehmen will, müssen wir das auch weiterhin tun.
    • dan2016 18.12.2018 07:34
      Highlight Highlight wer ist WIR? Ich lasse mich gern vom EGMR richten....
    • Töfflifahrer 18.12.2018 09:51
      Highlight Highlight Also der EGMR darf mir schon unter die Arme greifen, wenn unsere Schweizer Bürokratie mal wieder überbordet. Bei den Anderen bin ich dabei.
    • dorfne 18.12.2018 10:29
      Highlight Highlight @Töfflifarer. Sie würden gar nicht bis zum EGMR kommen. Spätestens nach dem Obergericht wären Sie pleite und hätten immer noch keine Gerechtigkeit erfahren. Oder gehören Sie auch zu denen, die Gratisanwälte zugute haben?
  • Cédric Wermutstropfen 18.12.2018 06:05
    Highlight Highlight Dieser Typ ist sich aber schon bewusst, dass der Bundesrat die Verhandlungsergebnisse nicht in Eigenregie durchwinken kann?? Sein kindisches Gebaren gegen den BR zeigt nur, dass bei diesem Mann grobe Demokratieverständnisdefizite vorhanden sind.
    • dan2016 18.12.2018 10:07
      Highlight Highlight der Typ aber weiss, dass der Bundesrat die Verhandlungen führte!
  • Muselbert Qrate 18.12.2018 05:55
    Highlight Highlight Wir sollten uns nicht von der EU erpressen lassen und schon gar nicht von einem kleinen Österreicher! Wir haben auch unseren Stolz!
    • dan2016 18.12.2018 07:45
      Highlight Highlight wir hätten lieber Deutsche? oder Franzosen. Unergründlich sind die tiefen der Eidgenossen.
  • AquaeHelveticae 18.12.2018 05:45
    Highlight Highlight Da treffen einfach Konkordanz- und Konkurrenzdemokratie aufeinander. Die meisten EU Politiker kennen eine Konkordanzdemokratie höchstens aus dem Schulunterricht. Es ist also verständlich, dass sie aufgrund der Konsensfindung und den damit verbundenen langsamen Entscheidungsprozessen genervt sind.
    • dorfne 18.12.2018 09:46
      Highlight Highlight Und die Deutschen, Oesterreicher, Ungarn, Franzosen usw. haben halt den Kaiserkult in ihrer DNA. Auf die Kniee Ihr Untertanen oder es gibt die Peitsche.
  • Ökonometriker 18.12.2018 05:45
    Highlight Highlight Eigentlich ein diplomatisch smarter Move. Die bei der rechten, viel globaler ausgerichteten Zürcher Finanzindustrie erreichte die EU mit Druck nur das Gegenteil. Bei der linken Basler Pharma, die ohnehin bereits viele in der EU wohnhafte Grenzgänger beschäftigt und viel stärker vom EU-Markt abhängig ist, könnte der Druck aber etwas bringen.
    Denn de facto gibt es ja für die Grenzgänger bereits heute nur wenig Lohnschutz und die Linke könnte sich hier kompromissbereit zeigen. Die SVP allein kann das Abkommen ohne die Linken nicht bodigen.

    Nimmt mich wunder, ob die Strategie am Ende aufgeht.
    • Korrekt 18.12.2018 06:19
      Highlight Highlight Basel ist zwar eine oft links wählende Stadt; das macht "die Pharma" aber noch lange nicht links. Eine solche Pauschalisierung greift zu kurz. Ausserdem bestimmen Grenzgänger nicht an der Urne mit. Und mich regt dieses SVP-Bashing, dass wieder aufgezogen wird sowieso auf. Es tut der Schweizer Politik nicht gut sich auf eine Seite einzuschiessen (natürlich fördert die SVP das Problem auch selber) denn unser politsches System basiert auf Konkordanz. Hier wieder zu sagen, die SVP betreibe ihre übliche Angstmacherei etc. ignoriert, dass die SVP das eine Mal recht hat. Das gilt es anzuerkennen.
    • dorfne 18.12.2018 09:48
      Highlight Highlight Die linke Pharma? Ihnen ist wohl die SVP noch zu links, wenn Sie die Basler Pharma als links bezeichnen. Herr Blocher dürfte für Sie wohl schon deshalb ein Linker sein, weil er dem breiten Volk seine Ankersammlung zeigte. Ende Ironie.
  • Kronrod 18.12.2018 05:36
    Highlight Highlight Der EU fehlt es an politischem Willen, auf die Bedürfnisse der Schweiz einzugehen. Das wäre aber die Voraussetzung für eine gesunde Beziehung.
    • dan2016 18.12.2018 06:55
      Highlight Highlight nun, nach fünf Jahren Verhandlung darf die EU erwarten, dass wir wissen, was wir Schweizer wollen und was wir bereit sind, zu geben. Und wenn da Differenzen bestehen, einigt man sich nicht. Punkt.
      Und nicht einfach permanent über die böse EU rumjammern.
    • Fabio Haller 18.12.2018 07:13
      Highlight Highlight 4 Jahre Verhandlungen sind genug politischen Willen. Die EU ist in Lohndumping und in Sache Schiedsgericht entgegen gekommen und auf uns eingegangen. Wir bekommen bessere Standards als die EU Länder selbst.

      So funktionieren gesunde Verhandlungen man macht kompromisse. Die EU und die Schweiz schenken sich einander nichts. Oder dachtest du wir müssen keine Kompromisse machen und haben direkten vereinfachten Zugang zum EU Markt?
    • Beat Galli 18.12.2018 07:28
      Highlight Highlight Und welchen Willen zeigt die Schweiz.
      Ich würde mich nach 33 versuchen etwas zu regeln such etwas nerven.
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  • fadnincx 18.12.2018 05:32
    Highlight Highlight Brüssel will doch nur, das die goldige CashCow Bern direkt gesteuert werden kann, ohne das dieses dämliche Volk noch etwas zu sagen hat! Die direkte Demokratie ist eine Gefahr für die gross Diktatur Brüssel/Europa.
  • Posersalami 18.12.2018 05:26
    Highlight Highlight Zum Glück habe ich ein Recht auf einen EU Pass und bin darum nicht an die Schweiz gebunden. Den werde ich dann wohl demnächst beantragen. Unterschreiben wir das Rahmenabkommen nicht wird man der Schweizer Wirtschaft beim langsamen Tod zuschauen können.
    • chorax 18.12.2018 08:26
      Highlight Highlight Es wird umgekehrt sein. Die Schweiz wird dem langsamen wirtschaftlichen Tod der EU zuschauen.

      Eigentlich tun wir das schon seit dem Börsencrash.
    • DonChaote 18.12.2018 09:03
      Highlight Highlight @posersalami
      Und sie denken mit einem italienischen pass (wilde spekulation) haben sie noch lange einen eu pass? 😉
    • Posersalami 18.12.2018 09:40
      Highlight Highlight Es wäre ein deutscher Pass, da gibts immer Arbeit.

      Es ist ganz einfach: Wenn die Verträge nicht mehr angrpasst werden (zB Technische Handelshemmnisse) zieht Firma nach Firma ins Ausland. Die Schweiz als Markt ist viel zu klein und wenig attraktiv. Völlig egal was die SVP dazu sagt.
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  • Jean de Bolle 18.12.2018 05:24
    Highlight Highlight Fertig EU.... Kein Rahmenvertrag.... Arrogante Zwängerei!
    • dan2016 18.12.2018 10:39
      Highlight Highlight genau das dürfen wir entscheiden. Und wir dürfen uns die Meinung bilden. Und wir sollten es tun, und es wäre besser, es ohne täupelen zu tun (leider scheinen wir dies nicht mehr zu können).
  • Majoras Maske 18.12.2018 05:19
    Highlight Highlight Diese Pressekonferenz wird das Abkommen auch nicht mehrheitsfähiger machen. Sollen sie doch Sanktionen beschliessen, wenn sie sich danach besser fühlen und denken, dass würde eine Lösung näher bringen.
    • dan2016 18.12.2018 07:44
      Highlight Highlight es ist nicht an der EU, uns die vereinbarten Verträge schmackhaft zu machen. Genauso wie beim Brexit. Da dürfen sich die Engländer prügeln und uneinig sein.
  • DemonCore 18.12.2018 03:42
    Highlight Highlight Wen überrascht das, ausser den Schlafkappen in Bern und den Reduit-Träumern? "Entweder schiisse oder abem Topf, Schweiz."
    • Korrekt 18.12.2018 06:26
      Highlight Highlight Der Zusammenhalt und Erfolg der Schweiz basiert auf der Idee einer Willensnation, die sich über ihre Unabhängigkeit, Föderalismus und ihr direkt-demokratisches System definiert. Das ist tief in der (links und rechts) wählenden Bevölkerung verankert. Natürlich führte das mit dem allzu extremen Reduit-Denken im kalten Krieg auch zu negativen auswüchsen aber alles in allem ist die Schweiz doch mit ihrem "Sonderfall" sehr gut gefahren. Ich bin nicht bereit diese Vorteile zu opfern und EU-Unionsbürgerrichtlinien zu übernehmen nur weils der EU (völlig sachfremd) passt.
    • dorfne 18.12.2018 09:51
      Highlight Highlight @Korrekt. Danke. Aber bei "Willensnation" mache ich doch ein Fragezeichen.
    • DemonCore 18.12.2018 11:11
      Highlight Highlight Aber du bist bereit andere Nachteile - den langsamen Tod der Bilateralen - in Kauf zu nehmen?
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Wie man jedes Einfamilienhaus in eine Wasserstoff-Tankstelle verwandeln kann

EPFL-Professor Andreas Züttel hat eine Art «Wasserstoff»-Batterie entwickelt. Er will damit unsere Energieversorgung revolutionieren.

Ein geläufiges Bonmot über Brasilien lautet: «Es ist das Land der Zukunft – und wird es immer bleiben.» Ältere Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalisten haben gegenüber Wasserstoff eine ähnlich zynische Haltung entwickelt. Seit Jahrzehnten werden sie periodisch zu Anlässen eingeladen, in denen Wasserstoff als das Wunder beschrieben wird, das sämtliche Probleme der Menschheit lösen wird – ausser vielleicht Liebeskummer. Stets sind diese Versprechungen danach irgendwie versandet.

Andreas Züttel …

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