Schweiz
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Ein Nein zum Rahmenvertrag hätte für Spitäler und Medizinfirmen grosse Auswirkungen.  Bild: KEYSTONE

«Prekäre Situation»: Ein Nein zum EU-Rahmenvertrag wäre für Medizinfirmen verheerend



Die EU-Kommission in Brüssel hat den Druck noch einmal erhöht: Lehnt die Schweiz den Rahmenvertrag ab, werden die bilateralen Verträge nicht mehr erneuert. Wie die «NZZ am Sonntag» berichtet, bekämen dies als Erste die Firmen der Medizintechnik zu spüren – spätestens im Frühling 2020.

Betroffen wären rund Schweizer 1400 Unternehmen mit über 58'000 Angestellten, die jährlich mehr als 11 Milliarden Franken mit Exporten generieren – der Grossteil davon geht in EU-Länder. 

Es drohen aber auch Engpässe bei der Versorgung hiesiger Spitäler mit überlebenswichtigen Gütern. Die Hersteller von Produkten wie Prothesen, Kathetern und Spitalgeräten müssen damit rechnen, dass ihr Zugang zum EU-Markt erschwert wird. Dies, weil in der EU am 26. Mai 2020 neue, strengere Zulassungsbedingungen für solche Güter in Kraft treten.

Beat Vonlanthen, CVP-FR, spricht waehrend der Debatte um das Wasserrechtsgesetz, waehrend der Herbstsession der Eidgenoessischen Raete, am Donnerstag, 20. September 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Beat Vonlanthen. Bild: KEYSTONE

Die Schweiz müsste bis dahin den bilateralen Vertrag über die technischen Handelshemmnisse anpassen. Nun besteht die Gefahr, dass sich Brüssel querstellt. «Für uns wäre das eine sehr prekäre Situation», sagt CVP-Ständerat Beat Vonlanthen, Präsident des Verbands Swiss Medtech, in der «NZZ am Sonntag». Dann würden Schweizer Medtech-Firmen wie Unternehmen aus Drittstaaten behandelt.

Schweizer Unternehmen, die keine Niederlassung in der EU betreiben, wären gezwungen eine Vertretung zu suchen – eine kostspielige Angelegenheit. Insbesondere die vielen kleinen Firmen – über 90 Prozent der Mitglieder von Swiss Medtech – würden wegen zusätzlichen Kosten an Wettbewerbsfähigkeit einbüssen.

Zudem müssten sämtliche Produkte neu zertifiziert und Etiketten und Gebrauchsanweisungen gedruckt werden. Es besteht die Gefahr, dass dies nicht rechtzeitig umgesetzt werden könnte. Tausende von Produkten müssten allenfalls vorübergehend vom Markt genommen werden – verheerend für Schweizer Spitäler, die auf die Produkte angewiesen sind. 

Als Drittstaat riskiert die Schweiz aber auch, bei Lieferengpässen benachteiligt zu werden. Gemäss Vonlanthen würde die Schweiz im Falle einer Verknappung von wichtigen Produkten nicht mehr pri­o­ri­tär behandelt werden.

Ein Nein zum Rahmenabkommen würde nicht nur Medizinfirmen treffen: Firmengründer aus dem Umfeld von Hochschulen dürften vermehrt ihre Unternehmen im Ausland ansiedeln: «Wir laufen Gefahr, gut ausgebildete junge Leute ans Ausland zu verlieren», sagt Vonlanthen. (vom)

Wir erklären dir das institutionelle Rahmenabkommen

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    Alle Leser-Kommentare
  • 7immi 31.12.2018 15:48
    Highlight Highlight man vergisst gerne, dass hinter jedem export ein import steckt. da wir keine rohstoffe haben importieren wir eine menge qualitativ hochwertiger rohstoffe und sind ein guter kunde. zum anderen sind viele schweizer unternehmen zulieferer von grossunternehmen (man, vw, mercedes, mtu, tkp, siemens, bosch,...). eine lieferknappheit in der schweiz würde sich also einfach in die eu verlagern. und nein, man produzierts nicht einfach im ausland, könnte man dies wärs schon passiert.aber die politiker (und journalisten) leben halt in ihrer populistischen und realitätsfernen welt und ziehen ihre schlüsse.
  • Rudolf Waelti 30.12.2018 17:01
    Highlight Highlight Es stimmt, dass alle Medizinprodukte ab Mai 2020 neu zertifiziert werden müssen, aber das hat nichts damit zu tun, ob die Schweiz bilaterale Verträge oder ein Rahmenabkommen hat oder nicht. Alle Medizinprodukte von allen Herstellern, auch von denjenigen in der EU, müssen neu zertifiziert werden wegen den neuen EU-Gesetzen. Das einzige, was ändert, ist, dass der EU-Bevollmächtige nicht mehr in der Schweiz sein kann, sondern in der EU. Diese Funktion kann z.B. eine Person bei einem Distributor in der EU ausüben. Ob diese Person in der Schweiz ist oder in der EU, ist eigentlich völlig irrelevant.
  • Ursus der Rächer 30.12.2018 15:54
    Highlight Highlight Eigentlich brauche ich, wie viele andere Schweizer auch, nicht noch mehr Wohlstand auf Kosten der Umwelt, auch wenn unsere Wirtschaft uns Anderes glauben machen will. Ich staune immer wieder, dass so reiche Firmen, wie die aus der Medizinaltechnik, nicht schon lange vorgesorgt haben für den Fall, dass das Rahmenabkommen scheitern sollte. Sind die Mänätscher eigentlich alles überbezahlte Flaschen?
  • na ja 30.12.2018 12:37
    Highlight Highlight Ja, genau die Multis fangen jetzt an zu drohen! Genau die, die noch so gerne früher als später ännet der Grenze ganz alles produzieren möchten, damit sie noch mehr abschröpfen können. Die sind doch nur noch pro Forma hier, damit sie das "Swiss Made" auf ihre Verpackung drucken können um nochmehr zu scheffeln!
    • Ursus der Rächer 30.12.2018 15:57
      Highlight Highlight Die Multis verlangen ultimativ nach der geliebten PFZ. Sie werden erst Ruhe geben, wenn für jede offene Stelle mindestens eintausend Bewerber zur Verfpgung stehen. Weiterbildung on the job war gestern.
  • Jungleböy 30.12.2018 12:23
    Highlight Highlight Ich warte nurnoch auf den ersten youtube werbeclip von operation liberto welche darauf abzielt zuspruch für den rahmenvertrag zu generieren.
    • Fairness 30.12.2018 17:33
      Highlight Highlight Operation Libero sollte eher mal googlen was Imperialismus und was ein Gewaltsapparat wie die EU ist, die ohne verhandeln bestimmt und auch bei veränderter Realität ihre fixe Meinung nicht ändert.
  • frnrsch 30.12.2018 12:14
    Highlight Highlight Es wird immer nur gedroht, es wird immer auf emotionaler Ebene die "Diskussion" geführt. Falls man das überhaupt als Diskussion nennen kann. Es werden keine Fakten aufgelistet. Was wäre betroffen, von was reden wir eigentlich, welche Abkommen wären betroffen. Was wären die Folgen, was wären die Lösungen für die evtl. Folgen etc. Karten auf den Tisch, hinschauen, abwägen entsprechende Entscheidungen fällen. Dies wird aber durch eine emotionale und schwammige sowie auch falsche Kommunikation verhindert. Die Diskussion wird auch durch diverse Interessenten bewusst so geführt und auch gelogen.
  • Eskimo 30.12.2018 11:55
    Highlight Highlight Hahaha... und plötzlich sorgen sich CVP und die anderen Linken um unsere Unternehmen😂😂😂
  • #Technium# 30.12.2018 11:22
    Highlight Highlight Reine Drohgebärde und Angstmacherei, um politisch Einfluss zu nehmen, mehr nicht.
  • DemonCore 30.12.2018 10:29
    Highlight Highlight Wenn wir das Rahmenabkommen ablehnen, was vermutlich passiert, dann werden wir in spätestens 5 Jahren das Beitrittsgesuch einreichen, zusammen mit Grossbritannien, welches dann genug hat vom Hard brexit. Mir soll's recht sein.
    • Fairness 30.12.2018 17:35
      Highlight Highlight Ob es die EU dann noch in der jetzigen Form gibt? Ich bezweifle es.
  • DemonCore 30.12.2018 10:11
    Highlight Highlight Beitreten, statt palavern und basteln.
  • meliert 30.12.2018 10:02
    Highlight Highlight Immer diese Schwarzmalerei, ich kann es nicht mehr hören! Die grossen MedTech Firmen in der Schweiz sind in Besitz von US-Amerikanern (Zimmer, J&J etc.) die Wissen schon „wie es geht“! Die EU Hersteller von Pharma-Medizinprodukten wollen ganz bestimmt nicht die gut zahlenden CH-Kunden verlieren-oder?
    • DemonCore 30.12.2018 10:57
      Highlight Highlight Willst du es ausprobieren? Watch brexit.
    • meliert 30.12.2018 17:37
      Highlight Highlight Brexit wird auch vorbei gehen und den Briten wird es nach einer Durststrecke besser gehen als vorher.
  • Töfflifahrer 30.12.2018 09:43
    Highlight Highlight Die Schweiz würde bei Lieferengpässen benachteiligt? Erstens werden wir bereits heute benachteiligt, denn andere Staaten setzen entweder massiven Druck auf oder haben Liefernengen und -Prioritäten bei Zulassungen verlangt. Andererseits hätte die Politik die Möglichkeit Depots zu verlangen, Notmassnahmen zu definieren und auch die Möglichkeiten zu schaffen, das alles im Inland herzustellen. Inkl. Kombination der Massnahmen.
    Aber die Politik überlässt dies lieber dem Markt.
    Generell sollte der BR und das Parlament endlich mal agieren und nich alles vor sich herschieben oder kleinreden.
    • DemonCore 30.12.2018 10:59
      Highlight Highlight Die Politik hat gehandelt. Das Rahmenabkommen liegt auf dem Tisch.
    • Ursus der Rächer 30.12.2018 16:02
      Highlight Highlight @DemonCore: Die Politik hat gehandelt und ein Rahmenabkommen erstellt, das der Wirtschaft, aber nicht dem Stimmbürger dient. Das haben wir nicht zuletzt den Lobbyisten und der FDP zu verdanken.
    • Fairness 30.12.2018 17:38
      Highlight Highlight Reagieren statt agieren tun sie schon länger. Aussitzen funktioniert leider nicht immer.
  • sowhat 30.12.2018 09:41
    Highlight Highlight Schade, dass wir nun auch auf Watson unausgeglichene Texte lesen. Ich halte den hier Vorliegenden für tendentiös, der einzige Lösungsansatz, der enthalten ist wird als schlimmes Szenario verpackt. Wenn es denn so ist, dass eine Niederlassung in einem EU Land hilfreich wäre, könnte diese Möglichkeit durchaus neutral -wenn nicht positiv- dargestellt werden.
    Swiss Medteck könnte ja eine Sammelniederlassung gründen und schon wären die erwähnten 90% abgesichert. Noch ist Zeit genug, dies zu planen.

    Aber leider haben die paar Schreiber hier recht: jetzt geht sie los, die Angstmacherei.
    • DemonCore 30.12.2018 11:27
      Highlight Highlight Der Text ist unausgeglichen weil er nicht deiner ausgeglichenen Meinung entspricht?
    • Hans Doe 30.12.2018 12:13
      Highlight Highlight Ganz genau. Leider bläst auch der Bundesrat in das selbe Horn. Alle schweizer Unterhändler, welche den Rahmenvertrag mit der EU ausgehandelt haben müssen sich wie Volldeppen vorkommen, wenn sie so blossgestellt werden von der eigenen Regierung. Die meisten Punkte des Rahmenvertrags, welche jetzt zu Diskussionen führen sind sehr offen formuliert und sollen wie vorgesehen auch nachverhandelt werden. Ich vermute mal dank unserer Unterhändler. Und die 8-Tageregel,welche auf 4 Tage verkürtzt wird ist heute im digitalen Zeitalter auch völlig ausreichend (Internetformular).
    • Fairness 30.12.2018 17:40
      Highlight Highlight Als ob die EU sich verlässlich an Verträge hält!
  • katerli 30.12.2018 08:53
    Highlight Highlight Je mehr die EU uns Schweizer erpresst, droht und uns in die Zange nimmt, desto mehr wächst in mir der Wunsch es darauf ankommen zu lassen und zu sagen „ok wir versuchen es mal ohne diesen Rahmenvertrag“ Irgendwie habe ich den Verdacht das am Ende nicht so heiss gegessen wird wie die EU uns das weissmachen möchte. Kläfende Köter verursachen keine tiefen Wunden. st nur ein Gefühl und nennt mich einen Spinner, aber könnte es nicht sein, dass die EU eine riesen Angst vor dem schweizerischen Wohlstand hat? Ich meine viele EU Länder schielen auf uns und wollen das was wir haben.
    • DemonCore 30.12.2018 11:01
      Highlight Highlight Wieso sollte die EU Angst vor unserem Wohlstand haben?
    • ingmarbergman 30.12.2018 11:46
      Highlight Highlight Wie alt bist du eigentlich? 15?
      Die Schweiz hat schon einmal das Gefühl gehabt alleine geht alles besser. Dank Blocher wurde der EWR abgelehnt. Folge: die 1990er als verlorenes Jahrzehnt und Rezession. Nur damit sich der Herr vom Herrliberg die Taschen füllen kann.
      Das Gelaber der Rechten von Freiheit ist vorallem Freiheit für die Superreichen, während der Normalschweizer darunter leidet.

      SVP stoppen, Schweiz stärken!
    • meliert 31.12.2018 08:42
      Highlight Highlight ingmarbergman: es gab also nur in der CH in den 90er eine Rezession?
  • In vino veritas 30.12.2018 08:33
    Highlight Highlight Ahhh, ich hab schon Angst gehabt, dass uns dieses mal nicht der wirtschaftliche Untergang drohen würde 😔. Warum ist es jetzt ein Problem eine Niederlasdung in der EU zu betreiben? Ah ja. Natürlich könnten nicht rechtzeitig neue Etiketten gedruckt werden 😲? Ernsthaft? Habt ihr keine bessere Argumente? Die Wirtschaftslobby nimmt eh niemand mehr ernst. Jedes, aber wirklich jedes mal steht der wirtschaftliche Untergang der Schweiz bevor, sollte die Schweizer Bevölkerung nicht zu ihren Ungunsten entscheiden.
  • N. Y. P. 30.12.2018 08:16
    Highlight Highlight Mir zittern die Knie. Die EU erpresst uns also auf allerhöchster Ebene.

    Nun gut, Zeit für einen Kaffee nehme ich mir trotzdem..

    Kommt Zeit, kommt Rat.

    oder

    Gut Ding will Weile haben.

    oder

    Nume nid gschprängt.
    • Töfflifahrer 30.12.2018 10:58
      Highlight Highlight Das die EU uns erpresst ist jetzt nicht mehr neu. Ich stimme dem numä nid gschprengt zu und vor übereiltem Handeln erst mal ein Glas Merlot 😏
    • DemonCore 30.12.2018 11:29
      Highlight Highlight Es gibt keine Erpressung, nur gehässige Rhetorik in der Kommentarspalte.
  • Fairness 30.12.2018 08:03
    Highlight Highlight Jetzt geht sie los, die Angstmacherei. Gesunden Menschenverstand vor Profitgier stellen, hart und frei bleiben und den Kolonialvertrag sowie Personenfreizügigkeit (killt unsere Sozialwerke) ablehnen. Wir sind mit Sicherheit besser dran.
  • CaptainLonestarr 30.12.2018 07:43
    Highlight Highlight Ahhh, hatte mich schon gefragt wann die ersten Berichte über den unweigerlichen wirtschaftlichen Untergang der Schweiz ohne Rahmenabkommen auftauchen. Und da sind sie auch schon. Bis zur Abstimmung werden wir jetzt täglich zu lesen und hören bekommen wie schlecht es uns ergehen wird. Die Schweizer waren einmal mutig, frei nach Schiller: in keiner Not uns trennen und Gefahr.
    Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
    eher den Tod, als in der Knechtschaft leben. Aber eben, wenn man alles hat wird man zum feigen Duckmäuser. Man verzichtet lieber auf seine Freiheit als auf Urlaub mit dem Flieger.
    • DemonCore 30.12.2018 10:17
      Highlight Highlight Mutig wäre es beizutreten, mit unserem Brüdern und Schwestern in Europa die Zukunft zu gestalten, statt zu jammern und uns selbst im Weg zu stehen.
    • Patrik Hodel 30.12.2018 11:05
      Highlight Highlight @DemonCore:
      Mut sollte niemals mit Dummheit verwechselt werden.
    • Spooky 30.12.2018 11:37
      Highlight Highlight @DemonCore
      Jean-Claude ist nicht mein Bruder, und Angela nicht meine Schwester.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Caturix 30.12.2018 07:40
    Highlight Highlight Ich frage mich warum mir Bilaterale Verträge brauchen. Andere Länder exportieren auch in die EU und habe keine solche Verträge. Das ist doch alles nur Quatsch diese Verträge. Und ohne die Veträge warum kann die Schweiz nicht importieren was sie will ?
    Und da die Schweiz sowieso zubetoniert wird ist das vielleich nicht so schlimm wenn einige Firmen gehen und ein Teil der Belegschaft mitnimmt.
    • meliert 30.12.2018 10:05
      Highlight Highlight Ganz genau, wenn man ein gutes, konkurrenzfähiges Produkt hat, kann man es überall verkaufen!
    • DemonCore 30.12.2018 10:21
      Highlight Highlight Ähä, die Bilateralen braucht es gar nicht, die haben wir nur zum Spass 5 Jahre lang verhandelt und x mal darüber abgestimmt...

      Mach doch den Anfang, mit Gehen!
    • Gender Bender 30.12.2018 11:50
      Highlight Highlight @Caturix & meliert: Ihr habt echt keinen Dunst. Verträge seien Blödsinn! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Verträge sind Quatsch! Vielleicht für Gott, aber sicher nicht für Menschen. Und genau da liegt der Hund begraben. Schweizerlein meinen zu viel und wissen zu wenig. Die Schweiz ist ein Konstrukt der Gnade der Mächtigen und nichts Anderes. Und bestimmt kein Gott.
    Weitere Antworten anzeigen
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 30.12.2018 07:14
    Highlight Highlight Und schon läuft die Propaganda wieder.
    Es gibt tatsächlich Leute, denen sind ein paar Wirtschafts-Prozente wichtiger als direkte Demokratie und Freiheit.
    Wie abgehoben muss man sein, um wichtigste Rechte in die Tonne zu werfen.
    • DemonCore 30.12.2018 10:14
      Highlight Highlight Ein paar 'Wirrschaftsprozente' sind tausende Arbeitsplätze und Milliarden von Franken. Die EU ist kein Hindernis für die halbdirekte Demokratie.
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 30.12.2018 15:25
      Highlight Highlight Ja, aber nur wenn nie ein Referendum angenommen wird.
      Und wenn man nur noch einmal ja sagen darf, um alles zukünftige dynamische Recht zu übernehmen.
      Und wenn man es noch demokratisch findet, wenn der grosse Diktator dann gleich alle Verträge kündigt.
      Also in der Summe: wenn man die direktdemokratischen Rechte nie nutzen will... 🤦‍♀️🤦‍♂️
      PS: liess mal die Strukturen der EU. Sie entsprechen nicht mal elementarer repräsentativer Demokratie.
    • DemonCore 30.12.2018 20:09
      Highlight Highlight Tja, man kann eben nicht halb draussen sein und meinen man kann voll mitbestimmen, wie wenn man dabei wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • roger_dodger 30.12.2018 06:34
    Highlight Highlight Könnte man das ein bisschen genauer begründen warum die Firmen eine Niederlassung im Ausland brauchen? Arbeite bei einer Medizinalfirma und die neuen Richtlinien der EU müssen sowieso wie auch die Richtlinien für jedes andere Land der Welt wie USA, China, Japan etc. eingehalten werden.
    • swisskiss 30.12.2018 08:42
      Highlight Highlight roger_dodger: Eine Tochterfirma im EU Raum sorgt dafür, dass Zulassungen für Produkte oder Normabklärungen nur in einem EU Land erfolgen müssen um EU- weit Gültigkeit zu erhalten. Bei sogenannten "Drittstaaten" müssen Produkte für jedes einzelne Land in das exportiert wird, geprüft und zugelassen werden.

      Ein wesentlicher Kostenfaktor, ob dieses Prozedere einmal oder 2 Dutzend mal erfolgen muss.
    • Schlange12 30.12.2018 08:56
      Highlight Highlight Wie Sie es schreiben. Ein Bewiligungsverfahren für ein Pharmazeugisches- oder Medizinalesprodukt ist so aufwendig, kostenintensiv und langwierig, da ist eine Vertrettung im EU-Raum zu gründen oder dies in Auftrag zugeben schicht peanats. Bedenke man das Risiko welches man Finanziell eingeht bezüglich möglige Schadenersatzklagen. Nach meiner Ansicht einfach nur quatsch.
  • Schneider Alex 30.12.2018 06:21
    Highlight Highlight Würde der Vertrag über die Personenfreizügigkeit annullierrt, wäre das Vertragspaket I der Bilateralen (sieben Verträge) betroffen. Das viel wichtigere Freihandelsabkommen von 1972 dagegen nicht. Es untersteht ebensowenig der "Guillotine" wie das Zollerleichterungs- sowie über hundert weitere Abkommen.
    • JP del Grano 31.12.2018 19:29
      Highlight Highlight Wenn aber das Abkommen über die gegenseitige Anerkennung von Konformitätsbewertungen (eines der Bilateralen) wegfällt, dann hilft auch das Freihandelsabkommen nur dort weiter, wo die EU die Exporte aus CH weiterhin als "konform" betrachtet. Bitte keine Illusionen verbreiten!

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