Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
--- ZU DIGITEC GALAXUS AG STELLEN WIR IHNEN HEUTE DONNERSTAG, 1. FEBRUAR 2018, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Employees pack separately ordered items ready for dispatch at the central warehouse and logistics center of Digitec Galaxus, pictured in Wohlen in the Canton of Aargau, Switzerland, on January 25, 2018. The Swiss company Digitec Galaxus AG operates the online stores Digitec and Galaxus as well as ten branches in the German and French-speaking parts of Switzerland. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Mitarbeiter verpacken einzeln bestellte Artikel fuer den Versand im Zentrallager und Logistikzentrum von Digitec Galaxus, aufgenommen am 25. Januar 2018 in Wohlen im Kanton Aargau. Das Schweizer Unternehmen Digitec Galaxus AG betreibt die beiden Onlineshops Digitec und Galaxus sowie zehn Filialen in der deutsch- und franzoesischsprachigen Schweiz. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Wie am Black Friday: Die Digitec-Logistikzentrale in Wohlen AG läuft auf Hochtouren. Bild: KEYSTONE

Onlineshopping explodiert: Galaxus sucht 200 neue Mitarbeiter – Kuriere im Dauerstress

Wegen des Lockdowns stürmen die Leute die Onlineshops. In den USA stellt Amazon darum 100'000 zusätzliche Mitarbeitende ein. Auch die Schweizer Unternehmen rüsten auf.



Ob Schuhe, Bücher oder Handys: Wegen des Lockdowns ist Onlineshopping für viele Leute der einzige Weg, um an bestimmte Waren zu kommen. Rund um den Globus gehen die Anfragen bei den Online-Läden durch die Decke. Amazon.com hat gerade angekündigt, dass alleine in den USA 100'000 (!) zusätzliche Mitarbeitende eingestellt werden. Dies um den Ansturm der «Sofa-Shopper »bewältigen zu können.

«Wir werden mit Bestellungen überrannt. Es ist eine Situation wie beim Black Friday.»

Digitec-Galaxus

Die Lage ist in der Schweiz ähnlich, wie das Beispiel Digitec-Galaxus zeigt: «Wir werden mit Bestellungen überrannt und sind an der Kapazitätsgrenze. Es ist eine Situation vergleichbar mit dem Black Friday», sag Alex Hämmerli, Mediensprecher von Digitec-Galaxus, zu watson.

Galaxus sucht darum 200 zusätzliche Mitarbeitende. Die Firma hat am Dienstag einen Aufruf gestartet und richtet diesen insbesondere an Leute, die wegen des Lockdowns ihren Job verloren haben.

Zudem wird Personal aus den geschlossenen Digitec-Filialen sowie dem Hauptsitz in das Logistikzentrum nach Wohlen AG beordert.

Stau im Logistikzentrum

Trotz des Efforts kommt es zu Verzögerungen: «Im Logistik-Zentrum warten derzeit 35'000 Päckli auf die Auslieferung. Das Volumen eines ganzen Tages», so Hämmerli. Es sei darum möglich, dass die Sendungen zwei bis drei Tage später als normal bei den Kunden eintreffen würden.

Bei LeShop.ch, dem Online-Laden der Migros, sind die nächsten Liefertermine erst am 1. April verfügbar. «Grund dafür sind nicht fehlende Produkte, sondern der stark erhöhte Warenfluss. Indem wir mehr Personal eingestellt haben, Büro-Mitarbeitende im Verteilzentrum einsetzen, mit Zusatzschichten planen und mehr Transporte einsetzen, bauen wir die Kapazität aus», sagt Migros-Sprecher Marcel Schlatter zu watson.

Läden stellen auf Lieferdienst um

Ob Blumengeschäft, Bijouterie oder Kleidergeschäft: In der ganzen Schweiz versuchen geschlossene Läden, die Waren neu direkt zu den Kunden zu liefern. «Wir lassen euch nicht im Stich», heisst es beim Berner Comic- und Spielzeugladen «Drachenäscht».

Bild

Darum sind die Velokuriere gefordert wie nie. «Wir haben alle Hände voll zu tun», so ein Mitarbeiter des Velokurier Bern auf Anfrage. Auf den Berner Strassen sind heute dementsprechend viele Kuriere zu sehen, die mit dem Bike durch die Gassen flitzen.

Notstand in den Kantonen – die Schweiz zieht sich zurück

Wir erklären dir, warum du jetzt wirklich zu hause bleiben musst

Play Icon

Abonniere unseren Newsletter

75
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • leu84 18.03.2020 00:26
    Highlight Highlight Man kann es auch übertreiben. Es ist gut, wenn Angestellte in solchen Unternehmen weiterhin arbeiten dürfen. Mit dem zusätzlichen Stress erhöht man den Druck der Leute und Stress macht auch krank, was man aktuell auch nicht haben will. Braucht man ein Headset fürs Homeoffice oder Homestudy, alles gut. 1-2 Bücher zum lesen geht auch.
  • confus 17.03.2020 23:57
    Highlight Highlight Interessant, kaum Homeoffice explodieren die OnlineShops.
    Da ist wohl zu viel Geld vorhanden. Applaus an alle die wirklich arbeiten und zur Grundversorgung beitragen: Gesundheitswesen welche z.Z einen enormen Einsatz leistet, Landwirtschaft die uns ernährt, Lebensmittelläden, Apotheken & Drogerien, Post und Kuriere. Enttäuschend wie egoistisch unsere Gesellschaft ist, kein Gedanke daran was andere dazu auf sich nehmen.
    Hoffentlich kommt eine Rationierung die aufzeigt dass nicht immer alles verfügbar ist. Im Weltkrieg gabs kein Onlineshopping. Lernt mal zu verzichten und Rücksicht zu nehmen.
  • Grötzu 17.03.2020 22:22
    Highlight Highlight Man kann nicht mehr zum Coiffeur. Aber der Coiffeur nach Hause kommen lassen geht. Also wie der Sanitärinstallateur oder der Elektriker. Bombengeschäft. Anreisepauschale CHF 150.- plus Behandlung.
    • Arthur Philip Dent 18.03.2020 01:09
      Highlight Highlight So ein Quatsch. Natürlich geht das nicht.
    • Antinatalist 18.03.2020 05:45
      Highlight Highlight Nein. Ein Coiffeur darf auch keine Hausbesuche machen.

      "Personenbezogene Dienstleistungen mit Körperkontakt wie Haare schneiden, massieren, tätowieren oder schminken sind ausdrücklich untersagt."
  • Nerowyre 17.03.2020 22:17
    Highlight Highlight Vorsicht, nicht dass das Swisscom Netz zusammenfällt..
  • Radesch 17.03.2020 21:24
    Highlight Highlight Immer das Gleiche... Das will mir nicht einmal als politisch eher links der Mitte denkenden nicht in den Kopf.

    Warum soll ich einen überteuerten lokalen Zwischenhändler durchfüttern, anstatt dass ich direkt vom Grosshändler bestelle? Es ist nicht meine Aufgabe misswirtschaftende Unternehmen künstlich am Leben zu erhalten. Zumal grosse online Shops bessere Konditionen UND Garantieleistungen haben. Ich wäre ja blöd bei den Kleineren mehr für weniger zu bezahlen... Aber hey, anstatt dass man selbst bei Ali Express bestellt, fragt man den "Dorfladen" der dann dort bestellt und 30% drauf haut...
    • TheBee 17.03.2020 23:50
      Highlight Highlight Bedenke das alles seinen Preis hat.
      Das was du sparst, zahlt ein anderer drauf, denn ein bestimmter Artikel hat immer den selben Wert. Nur die Kostenverteilung wird verändert.
    • Antinatalist 18.03.2020 05:48
      Highlight Highlight Wertschöpfungskette heisst das. Das mögen Schweizer. Da kann jeder mitverdienen und der Trottel, der's am Ende in den Händen hat, kann sich dumm und dämlich zahlen. So läuft Wirtschaft.
  • Darkside 17.03.2020 19:10
    Highlight Highlight Das dürfte das Ende vieler Einzelhandelsgeschäfte noch beschleunigen, auch wenn die Lage dann wieder normal sein wird. Während Digitec, Brack und Konsorten noch mächtiger werden. Kann man in so einer Situation nicht einfach mal etwas zurückstecken und einen gewissen Verzicht üben? Scheinbar nicht.
    • Antinatalist 18.03.2020 05:49
      Highlight Highlight Die kleinen Shops können Digitec/Galaxus als Marktplatz nutzen. Sie müssen halt ihre Marge reduzieren, um konkurrenzfähig zu sein. Besser einen Franken Gewinn als gar keinen Franken.
  • Scrj1945 17.03.2020 18:48
    Highlight Highlight Die lieferanten haben sicher freude daran, sich für ein paar zalando päckchen den virus zu holen. Ironie off
  • mattu96 17.03.2020 17:58
    Highlight Highlight warum wird der Versandhandel für nicht lebensnotwendige Waren nicht genauso unter die Regeln zu sonstigen Geschäften gesetzt?
    • hoorli 17.03.2020 18:41
      Highlight Highlight Weil es da keinen persönlichen Kontakt zu anderen Menschen gibt, ganz einfach.
    • Scrj1945 17.03.2020 18:49
      Highlight Highlight Doch gibt es. Wenn der plstler das pcket an der haustür liefert!
    • El Vals del Obrero 17.03.2020 18:51
      Highlight Highlight Und ohne z.B. IT-Ausrüstungen klappt Home-Office und -Schooling auch irgendwann nicht mehr. Und dann würde noch viel mehr zusammenbrechen.

      Oder ohne Velo- oder Autoersatzteile müssten mit der Zeit mehr Leute, die nicht zuhause bleiben können, den ÖV nutzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Büsi 17.03.2020 17:47
    Highlight Highlight An alle die sich hier aufregen bezüglich Konsumsucht in der Krise: nicht alle sind zu Hause für Home Office und Kinderbetreuung non-stop ausgerüstet... da bestellt man sich im Moment nicht Turnschuhe oder ein Sommerkleidchen, sondern Bildschirme und ergonomische Bürostühle! Und die Personen, die jetzt nicht arbeiten können, haben so die Möglichkeit, ihren Lohn temporär bei Online-Shops zu verdienen, sprich: die Leute werden an anderen Orten gebraucht! Ist doch eine gute Sache...
    • Corto Maltese 17.03.2020 18:55
      Highlight Highlight Genau, mein Rücken schmerzt vom Homeworking und dass nach 3 Tagen. Ein Königreich für einen Bürostuhl!!!
    • Antinatalist 18.03.2020 06:01
      Highlight Highlight Wer sitzt denn im Bürostuhl im Geschäft? Oder sind die Bürostühle dort festgeschweisst?

      Wer Kinder hat und für Non-Stop-Kinderbetreuung nicht ausgerüstet ist, hat definitiv einen schwerwiegenden Fehler begangen. Und zwar neun Monate vor der Geburt des Kindes.
  • Altweibersommer 17.03.2020 17:18
    Highlight Highlight Wilkommen zum Krisenmanagement im Endphasenkapitalismus.
  • So en Ueli 17.03.2020 17:13
    Highlight Highlight Mit dem ganzen Homeoffice Spass, muss ich mich irgendwie entsprechend einrichten. Daher hatte ich eine entsprechende Bestellung aufgegeben. Nichts da mir Frustshopping.
  • bcZcity 17.03.2020 17:10
    Highlight Highlight Babyboom incoming! Meine Rente ist gesichert, danke!
    • Bündn0r 17.03.2020 19:02
      Highlight Highlight Doppelte Rentensanierung!
      Boomer doomer und Kindersegen
  • FRILIE 17.03.2020 17:02
    Highlight Highlight Also sorry da habe ich kein Verständnis. Also würde sich das Virus nur von mensch zu mensch übertrage. Wie Naiv die Leite sind. Und dann stellen Sie ein und nachher wieder kündigen? Als könnten die Menschen nicht ohne toster, mixer und Kopfhörer überleben. Schämt euch, die Leute möchten nicht zur Arbeit weil Sie angst haben. Versteht Ihr das?
    • Arthur Philip Dent 18.03.2020 01:13
      Highlight Highlight Bisschen Homeschooling gefällig? Die Rechtschreibung kann man ja allenfalls noch mit entsprechenden Diagnosen entschuldigen, aber die inhaltlich-logischen Patzer... Ich weiss ja nicht... Troll? 😅
  • soulpower 17.03.2020 16:57
    Highlight Highlight Verstehe eh nicht warum nicht alle älteren Menschen und auch jene jeden Alters mit Krankheiten, nicht einfach zu Quarantäne verpflichtet werden und diese zu Hause versorgen wenn sie gesund sind? Dann könnte der Rest der Bevölkerung eigentlich wenigstens beschränkt weitermachen, um den wirtschaftlichen Schaden für viele Menschen abzuwenden. Der BR konnte oder wollte dies gestern an der Pressekonferenz auch nicht so richtig erklären. Weiss jemand Bescheid?
    • Fiesekatzekratzetatze 17.03.2020 17:49
      Highlight Highlight Es sind nicht nur ältere und Menschen mit Vorerkrankungen gefährdet. Auch jüngere ohne Krankheiten können lebensbedrohlich erkranken. Patient 0 in Italien war ein junger Sportler.
    • esmereldat 17.03.2020 17:51
      Highlight Highlight Weil auch der Rest der Bevölkerung (schwer) krank werden kann, nicht nur die Risikogruppen. Auch junge Kranke belasten das Gesundheitssystem und jeder einzelne muss helfen, die Ansteckungskurve möglichst flach zu halten.
  • MartinZH 17.03.2020 16:55
    Highlight Highlight Interessant, wie weit das geht... "Galaxus sucht 200 neue Mitarbeiter". Ist das jetzt eine Information oder Werbung? Für einen redaktionellen Beitrag: Wie sieht das mit den Löhnen aus? Ebenfalls so prekär wie bei Amazon? Das wäre doch interessant zu erfahren, wenn über solche 'Krisen-Gewinnlern' berichtet wird.
  • Fiesekatzekratzetatze 17.03.2020 16:55
    Highlight Highlight Das macht mich fast genauso wütend wie die Hamsterkäufe in den Lebensmittelläden. Wartet doch bis die Corona-Kriese vorbei ist und unterstützt die kleinen Geschäfte in den Städten mit Euren Einkäufen und Eurem Geld! Diese Unternehmen sind auf uns alle angewiesen sobald sie ihre Türen wieder öffnen dürfen!
    • Busfahrer Luis 17.03.2020 18:09
      Highlight Highlight Super Idee, wirklich.
      Warten bis die ganze Situation mit Homeoffice vorbei ist und dann den dringend benötigten Monitor im Blumeladen des Vertrauens kaufen. 🙄
      #Ironieoff
    • Fiesekatzekratzetatze 17.03.2020 20:34
      Highlight Highlight Wenn man das Haar in der Suppe finden will, dann findet man es auch. Nicht wahr lieber Busfahrer Luis?
  • Boldis57 17.03.2020 16:46
    Highlight Highlight Notstand wohl nicht gültig für die Online Kaufwut, und bei gewissen Firmen gibts dann 2/3 Rücksendungen
    Benutzer Bild
  • Garp 17.03.2020 16:44
    Highlight Highlight Schuhe? Wer bitte läuft zu Hause mit Schuhen rum? 😂

    Bücher kann ich ja noch verstehen, Bastelwaren, Modellbau, Games, Putzsachen für Frühlingsputz ;-) .

    Viele scheinen wirklich kaufsüchtig zu sein.
  • HeforShe 17.03.2020 16:41
    Highlight Highlight Manche Leute schauen auch nicht über die Nasenspitze aus? Die wirtschaftlichen Folgen sind jetzt noch nicht spürbar, aber werden kommen. Wenn wir wieder raus dürfen, gilt es die lokalen Geschäfte, KMUs zu unterstützen, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Investitionen braucht es dann dort, nicht jetzt in den Onlinehandel. Lieber das Geld sparen - wer kann, natürlich - und danach einmal mehr im auswärts essen gehen. Oder die Leute in der Nachbarschaft ohne Einkommen unterstützen, wenn man genug hat, um etwas zu spenden.
    • Tiny Rick 17.03.2020 20:43
      Highlight Highlight Wusste nicht das der onlinehandel nicht zur Wirtschaft gehört. Auch da arbeiten Leute, auch da fliesst geld in die wirtschaft.
  • Cpt. Jeppesen 17.03.2020 16:28
    Highlight Highlight Die aktuelle Situation ist der Tod des Einzelhandels. Was bei dem Lockdown nicht beachtet wird ist, dass alle Läden zu machen müssen, aber der Onlinehandel darf weiterhin verkaufen. Da die Leute weiterhin ungehemmt konsumieren möchten, werden sie ihre Dinge jetzt halt im Internet bestellen, anstelle beim Händler um die Ecke posten. Somit werden die jetzt schon Grossen noch grösser und der Rest meldet bis in 6 Wochen Insolvenz an, Lädeli-Sterben inklusive.
    Die 10 Milliarden, die der BR versprochen hat, werden nirgendwo hin langen. Die Arbeitslosenquote wird steigen, inkl. Depression.

    • Garp 17.03.2020 18:51
      Highlight Highlight Bei mir im Quartier sind schon alle Lädeli gestorben. Ich bin auf onlinehandel angewiesen für gewisse Sachenß
      Wüsste nun aber nicht was ich kaufen sollte. Brauch nix ausser vielleicht ein neues Game, um nicht depressiv zu Hause rumzusitzen, sondern etwas kreativ zu sein. Dazu empfehle ich Dragonquest Builders. ;-) . Da kann man sich Monate lang beschäftigen mit.
      Bücher sind auch toll. Vielleicht ein Theraband um sich körperlich fit zu halten, wer noch keins hat. Gewürze könnte man auch bestellen und in der Küche experimentieren. Es gibt aich kleinere Läden, die online sind.
    • Radesch 17.03.2020 21:18
      Highlight Highlight @Cpt. Jeppesen

      Es ist nicht meine Aufgabe unwirtschaftliche Unternehmen am laufen zu halten. Wenn mir der online Händler bessere Preise UND Leistungen (z. B. unkomplizierte Garantie) bietet, wieso sollte ich dann einen überteuerten Zwischenhändler durchfüttern...?
    • Olle Hexe 17.03.2020 22:46
      Highlight Highlight Also in meiner Stadt haben viele kleine Läden einen Online Shop. Ich kaufe die Produkte mehr oder weniger am gleichen Ort wie sonst. Die Wirtschaft muss weiterlaufen. Es wäre eine Katastrophe gäbe es einen totalen Zusammenbruch. Z.B. Pizza Lieferanten sind oft im Stundenlohn angestellt und deshalb froh, wenn sie weiter liefern können. Gibt es keine Leute auf der Strasse ist es auch relativ sicher. Zudem ist es so möglich, dass Leute zur Überbrückung in einem Versandlager arbeiten, bis sie wieder zu ihrer regulären Arbeit zurück kehren können. Das habe ich im ersten Studienjahr auch gemacht.
  • Erklärbart. 17.03.2020 16:22
    Highlight Highlight Nur so eine Frage: wäre es gut, wenn jetzt all die Freischaffenden, Coiffeusen, Kosmetikerinnen, etc. als "Kuriere" einspringen würden? Zeit hätten sie, ihre Läden mussten sie ja dicht machen. z.B. Temporär von 18. März bis 19. April. Klar, vermutlich super bürokratisch bezüglich der Entlöhnung...
    • Scrj1945 17.03.2020 18:55
      Highlight Highlight Die idee hatte ich auch schon. Das problem ist ja, man ptobiert ja mit der schliessung, dass die leute zuhause bleiben. Mit der anstellung würden sie aber wieder raus gehen
  • Magnum44 17.03.2020 16:16
    Highlight Highlight Ich freue mich auf die Zeit in ein paar Wochen, wenn die ganzen Bestellung zum Billigpreis auf Ricardo ersteigert werden können.
  • Krokosnuss 17.03.2020 16:08
    Highlight Highlight An all jene die ihre Konsumsucht scheinbar nicht zügeln können: kauft doch bei eurem Coiffeur einen Gutschein! Macht mehr Sinn als der ganze Schrott den ihr da kauft und der Coiffeursalon kann auch postcoronial noch für euch da sein..
    • blueberry muffin 17.03.2020 17:07
      Highlight Highlight Wieso, jetzt kann man lernen selbst die Haare zu schneiden. ;)
    • Altweibersommer 17.03.2020 17:18
      Highlight Highlight Ein Herzli für "postcoronial"
    • Antinatalist 18.03.2020 06:37
      Highlight Highlight Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es kein post- geben, Die Krone wird erhalten bleiben und die Menschheit immer wieder heimsuchen.

      Wir haben eine neue Zeitrechnung und leben im SARS-CoV-2-Jahr eins. 😁
  • Baba 17.03.2020 16:05
    Highlight Highlight Gibt's denn in deren Leben wirklich nichts anderes als Konsum, Konsum und nochmals Konsum??? Die physischen Läden sind zu, also werden halt die Online Shops gestürmt 🤦🏼‍♀️🤬

    Hominibus, quo vadis 😳
    • maylander 17.03.2020 17:11
      Highlight Highlight Viele Leute müssen nun das Home office aufrüsten. Nicht nur Erwachsenen sondern auch Schulkinder brauchen ein Homeoffice.
      Wieso sollte man vorher vier Arbeitsplätze zuhause haben.
    • Antinatalist 18.03.2020 06:38
      Highlight Highlight Warum ich wohl so meine Mühe mit den Reproduzenten habe...?
  • Spiegelfabrik 17.03.2020 15:57
    Highlight Highlight Da könnte man direkt die auf Kurzarbeit bzw. das Personal der geschlossenen Geschäfter und Restaurants dafür einsetzen. Dadurch würden die Wirtschaftseinbussen gebremst und Leute beschäftigt, welche nun nichts zu tun haben.
    • Scrj1945 17.03.2020 18:47
      Highlight Highlight Und sie würden wieder normal arbeiten gehen. Somit wären wir wieder auf feld eins
    • ands 18.03.2020 00:27
      Highlight Highlight @ Scrj1945: Es geht doch nicht darum, dass die Angestellten nicht arbeiten gehen. Es geht darum, dass sie bei der Arbeit Abstand zu anderen Menschen halten können.
  • Barbla Matossi 17.03.2020 15:54
    Highlight Highlight Und man lernt nichts dazu...weiter wie gehabt.
  • öpfeli 17.03.2020 15:54
    Highlight Highlight Einfach geniessen und schätzen was man hat, wäre auch etwas.
  • SunshineCoast 17.03.2020 15:52
    Highlight Highlight Sorry aber das verstehe ich nicht. Es heisst man solle so gut es geht zuhause bleiben oder Dinstanz bewahren...dann wiederrum bestellt man haufenweise Sachen damit die Unternehmen auch noch mehr Leute einstellen wie wiederum eone Gefahr sind.... dann können wir ja gleich die Restaurants offen behalten. Bestellt doch lieber bei den kleinen selbständigen die es wirklich nötig haben anstatt beim grossen Unternehmen.
    • SunshineCoast 17.03.2020 15:56
      Highlight Highlight *die wiederum eine Gefahr sind
    • Heinzbond 17.03.2020 15:59
      Highlight Highlight Verstehe die Blitzer nicht muss ich glaube ich aber auch nicht...
    • öpfeli 17.03.2020 16:01
      Highlight Highlight Finde ich auch. Auf Facebook hat ein kleines Café aufgerufen, dass man doch Gutscheine bestellen könnte, damit jetzt immerhin ein wenig Geld hinein kommt. Solche Dinge sind unterstützenswert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Superficialbtch 17.03.2020 15:46
    Highlight Highlight Falls unser Büro geschlossen wird, würde ich mich ja gerne als Kurier melden

«Die Zahlen zu den jungen Coronavirus-Erkrankten sind irreführend»

Der Infektiologe Pietro Vernazza widerspricht den Schlagzeilen aus den USA, die vor einer Gefahr für junge Menschen warnen. Die wissenschaftlichen Zahlen aus China und Italien zeigen das Gegenteil.

Das «10vor10» zeigt einen leidenden jungen Mann in einem italienischen Spital. Die «New York Times» meldet, dass in einem Spital 38 Prozent der eingelieferten Coronavirus-Patienten zwischen 20 und 54 Jahre alt waren. Sind also nicht nur primär ältere Leute über 70 Jahre gefährdet, sondern auch jüngere?

>> Coronavirus: Alle News im Liveticker

Der renommierte Infektiologe Pietro Vernazza vom Kantonsspital St.Gallen winkt ab. Die Zahlen seien irreführend. Niemand hat behauptet, dass es keinen …

Artikel lesen
Link zum Artikel