Schweiz
Wirtschaft

WEF 2026: KI könnte Schweizer BIP laut Studie um bis zu 11% steigern

Neue Studie: KI könnte Schweizer BIP um bis zu 11 Prozent steigern

20.01.2026, 13:2820.01.2026, 13:28

Künstliche Intelligenz (KI) hat das Potenzial, die Innovationskraft der Schweiz deutlich zu beschleunigen und einen substanziellen Beitrag zum Wirtschaftswachstum zu leisten. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der Implement Consulting Group im Auftrag von Google und digitalswitzerland.

Demnach könnte generative KI das Schweizer Bruttoinlandprodukt in den kommenden zehn Jahren um bis zu 11 Prozent erhöhen. Das entspricht einem zusätzlichen jährlichen Wertschöpfungspotenzial von rund 80 bis 85 Milliarden Franken, so die am Dienstag am WEF in Davos vorgestellte Studie.

KI werde dabei nicht nur als Effizienzwerkzeug verstanden, sondern als neue Art des Erfindens, die Forschung und Entwicklung grundlegend verändert. Durch den Einsatz von KI in Forschung und Entwicklung (F&E) könnten Innovationsprozesse um 10 bis 20 Prozent effizienter werden.

Das schaffe bis 2034 rund 15 Milliarden Franken zusätzlichen Wert pro Jahr. Die Studie nennt drei Handlungsfelder: Integration von KI in F&E, Aufbau eigener KI-Anwendungen und deren konsequente Kommerzialisierung. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das ist die Gästeliste des WEF 2026
1 / 60
Das ist die Gästeliste des WEF 2026

US-Präsident Donald Trump kommt 2026 nach Davos. Er war schon 2018 und 2020, also in seiner ersten Amtszeit, am WEF zu Gast. Hier wird er 2018 von den Bundesräten Cassis (ganz rechts), Schneider-Amman (2. von rechts) und Berset begrüsst.

quelle: keystone / peter klaunzer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Trump am WEF: Das meinen Besucher
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
4
Jeder Zweite kann nicht sparen: «Viele können nicht sparen, weil sie zu viel konsumieren»
Über Geld redet man in der Schweiz nur ungern. Wir haben es trotzdem getan. Und wollten von euch alles rund ums Thema Sparen wissen.
Sparen wird immer schwieriger: Laut einer Umfrage der Baloise und des Marktforschungsinstituts YouGov kann die Hälfte der Bevölkerung im Land kein Geld auf die Seite legen.
Zur Story