Schweiz
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Zürcher Doppelmörderin bleibt verwahrt



Die Verwahrung der Zürcher «Parkhausmörderin» wird nicht in eine stationäre Massnahme umgewandelt. Das Bundesgericht hat einen entsprechenden Entscheid des Zürcher Obergerichts vom September vergangenen Jahres bestätigt.

Die heute 45-Jährige hatte im Sommer 1991 im Zürcher Parkhaus Urania eine 29-jährige Frau erstochen. Im Januar 1997 brachte sie im Chinagarten eine 61-Jährige um – ebenfalls mit einem Messer. Bei einer weiteren Attacke überlebte das Opfer.

ARCHIVBILD - DAS OBERGERICHT URTEILT ERNEUT UEBER DIE DOPPELMOERDERIN CAROLINE H., WELCHE AUCH ALS PARKHAUSMOERDERIN BEKANNT IST - GERICHTSZEICHNUNG --- Die ''Parkhausmoerderin'' Caroline H. sitzt am Mittwoch, 20. Januar 2016 im Bezirksgericht Zuerich, wo die Verwahrungsueberpruefung der Frau verhandelt wird. Die heute 43-Jaehrige ist seit 1998 unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen inhaftiert. Ihr wurden bei der Verhandlung 2001 zwei Toetungen und zahlreiche weitere schwere Delikte nachgewiesen.  (KEYSTONE/Linda Graedel)

Die «Parkhausmörderin» am 20. Januar 2016 vor dem Bezirksgericht Zürich. Bild: KEYSTONE

Rückfallgefahr nicht reduziert

In einem am Freitag publizierten Entscheid hält das Bundesgericht fest, dass die Bedingungen für eine stationäre Massnahme nicht erfüllt seien. So könne nicht davon ausgegangen werden, dass bei der verurteilten Frau mit einer stationären Massnahme die Rückfallgefahr tatsächlich reduziert werden könne.

Wie aus dem Urteil hervor geht, hielt ein Gutachter fest, dass die Verurteilte in den vergangenen Jahren mit der in der Justizvollzugsanstalt betriebenen Therapie «gewaltige Fortschritte» gemacht habe. Eine deliktorientierte Therapie sei jedoch nicht möglich.

ARCHIVBILD - DAS OBERGERICHT URTEILT ERNEUT UEBER DIE DOPPELMOERDERIN CAROLINE H., WELCHE AUCH ALS PARKHAUSMOERDERIN BEKANNT IST - Archive---Blick ins Zuercher Parkhaus Urania, aufgenommen 1991, in welchem am 26. Juni desselben Jahres eine 29-jaehrige Frau durch einen Messerstich toedlich verletzt aufgefunden wurde. Erst acht Jahre nach der Tat konnte die Polizei das aufsehenerregende Toetungsdelikt aufklaeren, wie die Zuercher Stadtpolizei am 5. Juli 1999 an einer Medienkonferenz in Zuerich bekanntgab. Bei Ermittlungen wegen Brandstiftung kam die Polizei nun auf die Spur der Taeterin. Der Frau konnten nicht nur ueber 30 gelegte Braende nachgewiesen werden, sondern auch der Mord im Urania-Parkhaus sowie die Toetung einer 61-jaehrigen Passantin im Januar 1997.  Die Tatmotive der heute 26Jaehrigen werden derzeit ermittelt. (KEYSTONE/ARCHIVE)

Tatort Parkhaus Urania. Bild: KEYSTONE

Intensivere Therapie nicht möglich

Derzeit werde soweit therapiert, als dies bei der mit einer ausgesprochen ungewöhnlichen und auch schwerwiegenden Persönlichkeitsproblematik behafteten Frau möglich sei, schreibt das Bundesgericht in seinen Erwägungen. Eine Änderung des Status' würde also keine Veränderung bei der Therapie ermöglichen.

Die «Parkhausmörderin» sitzt seit 20 Jahren hinter Gittern. 2015 wurde das Sicherheitsregime leicht gelockert. Davor lebte sie in der höchsten Sicherheitsstufe, was eine komplette Isolation bedeutet.

2001 wurde die Frau zu einer lebenslänglichen Zuchthausstrafe verurteilt. Die Freiheitsstrafe wurde aufgeschoben und eine Verwahrung nach damaligem Recht angeordnet. (whr/sda)

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