Schweiz
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In this picture made Friday, May 8, 2009, Eva (full name not given) poses inside the Artemis brothel in Berlin. Like so many other businesses, Europe's largest legalized prostitution industry is having to adapt to the economic downturn. In response, clubs and brothels are increasingly marketing themselves either as high-class, exclusive spas, or as bargain basements of delight. (AP Photo/Franka Bruns)

Zwei Polizisten sollen von einer Prostituierten mehrmals Gratissex, Shopping-Reisen und Geschenke angenommen haben. (Symbolbild) Bild: AP

Gratissex und Geschenke von einer Prostituierten: Zürcher Ex-Polizist muss vor Gericht

Ende Februar muss sich ein inzwischen entlassener Sittenpolizist vor Bezirksgericht verantworten. Er hat sich mutmasslich zusammen mit einem Kollegen iPhones, Kleider, Hotelübernachtungen und Gratissex schenken lassen – von einer Prostituierten, die die beiden Polizisten zuvor mehrmals polizeilich kontrolliert hatten.



Es begann mit einer Capoeira-Hose. Dann folgten Handys, Gratissex und Nacktbilder: Ein Polizist der Stadtpolizei Zürich soll sich von einer Frau beschenken lassen haben, die als Prostituierte und Betreiberin eines Sexgewerbes gearbeitet – und die der Beschuldigte in den Jahren 2007 und 2008 zusammen mit einem Kollegen mehrmals polizeilich kontrolliert hatte. Als für die Frau zuständige Polizisten hätten sich die beiden in den Jahren danach «günstig stimmen» lassen, heisst es in der Anklageschrift, die watson vorliegt.

Die Liste der mutmasslichen Vergehen ist lang:

Rund zweieinhalb Jahre später, am 2. Dezember 2015, liess die Staatsanwaltschaft den Beschuldigten verhaften. Ende Februar muss er sich wegen mehrfacher Vorteilsannahme vor Bezirksgericht verantworten. Ihm droht eine Geldstrafe von 12'000 Franken und eine Probezeit von zwei Jahren. Gegen den Kollegen des Polizisten läuft noch das Vorverfahren, beide sind inzwischen nicht mehr im Dienst tätig. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Erst letzten Dezember wurden zwei Mitarbeiter der Dienststelle Milieu- und Sexualdelikte der Zürcher Stadtpolizei angeklagt – wegen Sich-bestechen-Lassens, mehrfachen Amtsmissbrauchs, Amtsgeheimnisverletzung und mehrfacher Pornografie (Chilli's-Affäre). Sie waren im November 2013 zusammen mit drei weiteren Polizisten bei einer Razzia im Zürcher Milieu aufgeflogen.

Apropos Polizei: Aktuelle Bilder der Ordnungshüter

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • x4253 04.02.2017 10:57
    Highlight Highlight SIP = Spanner in Position
  • taz 04.02.2017 09:35
    Highlight Highlight wow, ein trussardi parfum - nuemenuet
  • Leidergeil 04.02.2017 02:34
    Highlight Highlight Die Polizei Dein Freund und Helfer...
  • fabain 04.02.2017 00:12
    Highlight Highlight Alleine für die Annahme von G-Star Kleider sollte man vor Gericht gestellt werden
  • Aged 03.02.2017 19:38
    Highlight Highlight Mein Berufsberater hat mir die Vorteile eines Polizeiberufs vorenthalten. Überlege mir ihn zu verklagen. 😥
    • pamayer 03.02.2017 20:37
      Highlight Highlight Machen wir zusammen eine Sammelklage?!
    • Aged 03.02.2017 21:13
      Highlight Highlight Oh ja. Freuen wir uns auf den Ansturm!
  • Pitsch Matter 03.02.2017 19:38
    Highlight Highlight Der Mensch: Die Gen gesteuerte Maschine lässt grüssen. Wir sind konzepiert uns zu vermehren und uns zu bereichern... So ist es nunmal.
    • LeCorbusier 04.02.2017 07:28
      Highlight Highlight "So ist es nunmal."

      Die Menschheit hat sich stets weiterentwickelt und neue Probleme gelöst. Sie hat sich den Bedingungen angepasst. Viele Erfolge und Erfindungen hat sie hervorgebracht.
      Dank einer wichtigen Einstellung: 'Geht nicht, gibt's nicht' und nicht "so ist es nunmal."

    • Pitsch Matter 04.02.2017 10:24
      Highlight Highlight Bill Clinton, Dominic Strauss Kahn, Silvio Berlusconi, Geri Müller, Christoph Darbellay, Bruno Zuppiger, nur um einige zu nennen. Alles Sexaffären oder Korruptionsvorwürfe von mehr oder weniger klugen Leuten, bei denen die ganze berufliche Karriere aufs Spiel gesetzt wurde. Mir bleibt da nur das Fazit, so ist es nunmal.
    • eysd 04.02.2017 10:47
      Highlight Highlight Eher fehlbare, falsche Menschen auf dem falschen Posten. Nicht jeder ist so missglückt...aber ja sehr viele.

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