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«So funktioniert das nicht»: Zürcher Polizei zeigt Video von missglückter Rettungsgasse

Im Zürcher Schöneichtunnel lag ein schwerverletzter Motorradfahrer und die Rettungskräfte blieben auf dem Autobahnzubringer stecken: Die Stadtpolizei Zürich veröffentlichte auf Twitter ein Video von der Szene, um aufzuzeigen, wie es eben nicht funktioniert.



Nach einem Unfall mit Verletzten zählt oft jede Sekunde – je schneller die Rettungskräfte vor Ort sind, desto besser. «Unterwegs zum gestrigen Verkehrsunfall im Schöneichtunnel zeigte sich wieder einmal, wie wichtig eine Rettungsgasse wäre», schrieb die Stapo Zürich am Dienstag auf Twitter

Wäre. Denn die Rettungskräfte blieben nach dem Unfall im Schöneichtunnel bei Zürich auf dem Autobahnzubringer stecken, weil die Rettungsgasse durch andere Verkehrsteilnehmer blockiert worden ist. Die Polizei veröffentlichte zu ihrem Tweet ein Video, das die Szene zeigt und kommentiert: «So funktioniert das nicht.»

Bei einer Rettungsgasse weichen die Autofahrer an die Seiten der Fahrbahn aus, so dass die Rettungskräfte ungehindert in der Mitte hindurch zum Einsatzort fahren können. Im Rahmen einer Kampagne zur Förderung der Rettungsgasse hat der Verein «Helfen helfen» in Zusammenarbeit mit der Kapo Bern im Herbst 2017 dieses Erklärvideo publiziert:

Video: © Youtube/Kantonspolizei Bern

Bei dem Unfall am Montagnachmittag auf der A1L bei Zürich ist der Motorradlenker schwer verletzt worden. Der 35-Jährige hatte zu spät bemerkt, dass ein vor ihm fahrendes Auto bremsen musste und war ins Heck des Wagens geprallt. (smo/sda)

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Video: srf/SDA SRF

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Simon Probst 09.01.2019 14:11
    Highlight Highlight Wo soll er denn mit dem lieferwagen hin? In die Luft hängen?!?
    • MacB 09.01.2019 14:49
      Highlight Highlight Entsteht ein Stau bleibt genug Zeit nach rechts zu fahren. Wenn man aber wartet, bsi alle stillstehen, dann geht's kaum noch.

      Der Lieferwagen hätte viel früher ganz nach rechts ausweichen müssen!
    • Qui-Gon 09.01.2019 14:51
      Highlight Highlight Die Abstände sind eben zu klein, daher kann er nicht nachziehen. Alle zu blöd.
    • sonwat 09.01.2019 15:12
      Highlight Highlight In dem Moment kann er logischerweise nirgends mehr hin, aber sein Fehler war schon zuvor: wenn der Verkehr verlangsamt ist, haben alle Spuren auf die rechte Seite zu fahren (zumindest an die Linie) und die Spur ganz links, muss ganz links an die Linie fahren.
      Leider vergessen das aber ziemlich viele Fahrer, was in Anbetracht von Notfällen einfach nur ignorant und nicht vorausschauend ist. Bin der Kapo ZH also dankbar, dass hier wiedermal eine Sensibilisierung stattfindet
    Weitere Antworten anzeigen
  • fadnincx 09.01.2019 13:42
    Highlight Highlight Polizei/Feuerwehr/Ambulanz soll doch eine Dashcam Aufnahme der Fahrt machen und anschliessend jedem Rettungsgassenverweigerer eine hohe 3 - 4 stellige Busse verteilen.
  • Androider 09.01.2019 13:31
    Highlight Highlight Dabei müsste sich nur jeder selber fragen, wie schnell man selber gerne Hilfe erhalten würde nach einem Verkehrsunfall. Es gibt mir jeweils zu denken, wenn ich bei (sich bildendem) Stau der einziger oder einer der wenigen bin, welcher einer Rettungsgasse bildet.
  • murrayB 09.01.2019 12:52
    Highlight Highlight Wie sollte es bei Baustellenabschnitten erfolgen?

    Hier sind 2 Meter Spurbreite auf der linken Spur einfach zu wenig - 2.2 Meter wären mindestens nötig - so gäbe es auch weniger Unfälle in Baustellenbereichen!
  • Xargs 09.01.2019 12:46
    Highlight Highlight Gibt halt kein Wallhack im echten Leben...
    • AdiB 09.01.2019 14:07
      Highlight Highlight Ein wallhack erlaubt dir nicht durch die wand zu gehen sondern nur durch die wand zu schauen.
  • Vitudurum 09.01.2019 12:11
    Highlight Highlight Mal abgesehen von den Staus, die sich nur durch Gaffer & Filmer & Fotografen ergeben (auf der Fahrbahn und der Gegenfahrbahn) die meines Erachtens Priorität 2 haben, dass massiv dagegen vorgegangen werden muss - Priorität 3 hat für mich das klare Büssen nicht von Fahrern, die mit Tempo 120 auf der rechten Spur "überholen", sondern derer, die auf der mittleren Spur Kilometerweit mit 100 vor sich hin fahren - ist Priorität 1 die (Nach)Erziehung zur Rettungsgasse sobald es stockt. Deutschland versucht dies seit ein paar Jahren und sobald man auf DE Autobahnen fährt merkt man: es hat genützt.
  • derEchteElch 09.01.2019 11:20
    Highlight Highlight Genaudas passiert eben, wenn ALLE im Feierabendverkehr denken, es handle sich nur um den klassischen Stau, man müsse dicht auffahren und eine Rettungsgasse zu bilden wäre nicht nötig.

    Eine Rettungsgasse muss IMMER gebildet werden, wenn der Verkehr ins stocken gerät, also auch im Feierabendstau, liebe Zürcher und Zürcherinnen!
    • flying kid 09.01.2019 14:20
      Highlight Highlight Wenn du mal zur Feierabendzeit auf den Zürcher Strassen wärst, dann wüsstest du, dass die meisten Autos kein ZH-Nummernschild haben. Vor allem auf dieser Strecke 🤷🏼‍♂️
    • Alterssturheit 09.01.2019 15:57
      Highlight Highlight @flyingkid: Ich bin mit ZH-Schild täglich auf dieser Strecke unterwegs und doch - die Mehrheit hat ein ZH Schild !
      Rettungsgasse oder was auch immer - ist doch logisch, dass ich möglichst weit links oder möglichst weit rechts fahre/stehe, so können auch die Zweiräder gefahrlos in der Mitte durch. Aber jeder zweite steht garantiert immer an der Mittellinie um den Stau besser "beobachten" zu können....
    • Fabio74 09.01.2019 18:52
      Highlight Highlight der Seitenhieb auf die Zürcher ist unnötig, weil das ein generelles Problem ist, dass der Schweizer nicht gern Platz macht, es könnte ja einer ausnutzen und man käme dann 1/2 Minute später an

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