Stadt Zürich führt Belästigungs-Meldeplattform weiter
Auf der Meldeplattform «Zürich schaut hin» werden pro Tag im Schnitt 1,5 Belästigungen gemeldet. Meist handelt es sich um geschlechtsspezifische Vorfälle. Die Stadt will das Projekt deshalb weiterführen.
Die Meldeplattform zur Bekämpfung von Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit war eigentlich bis Ende 2025 befristet. Gemäss Angaben des Stadtrats vom Montag wird sie nun aber weitergeführt.
«Zürich schaut hin» habe viel bewirkt und sei etabliert. Gemäss einer Umfrage kennt rund ein Drittel der Bevölkerung diese Plattform. Auf der Webseite können Betroffene und sogenannte «Bystanders», also Zuschauer und Zeugen, Vorfälle im öffentlichen Raum melden. Das Tool bietet auch Informationen über rechtliche Möglichkeiten und Beratungsangebote.
Das Projekt «Zürich schaut hin» startete im Jahr 2021. Auch in Bern und Luzern gibt es inzwischen solche Meldeplattformen. (sda)
