Schweiz
SVP

SVP-Präsidentin Camille Lothe tritt zurück

Camille Lothe
Bild: svp Stadt Zürich

Stadtzürcher SVP-Präsidentin Camille Lothe tritt zurück – wegen Interessenskonflikt

08.04.2024, 15:1508.04.2024, 15:15

Die Präsidentin der Stadtzürcher SVP, Camille Lothe, hat ihren Rücktritt per Ende Mai angekündigt. Das Amt bringt einen Interessenskonflikt mit ihrer Arbeit als Journalistin beim Satiremagazin «Nebelspalter» mit sich, wie Lothe in einem Interview sagte.

Wir haben sie damals übrigens in einem Portrait vorgestellt:

Auch der zeitliche Aufwand sei ein Grund für die Entscheidung gewesen, sagte Lothe im am Montag publizierten Interview mit der «Neuen Zürcher Zeitung». Mit Blick auf die städtischen Wahlen im Jahr 2026 reiche ein Engagement von 90 Prozent nicht aus. «Es braucht 110 Prozent», sagte die 30-Jährige.

Lothe stand zwei Jahre an der Spitze der Stadtpartei. Zuvor war sie vier Jahre lang Präsidentin der Jungen SVP des Kantons Zürich, wie aus dem Interview weiter hervorging. Der Partei wolle sie weiterhin verbunden bleiben. «Ein Comeback zu einem späteren Zeitpunkt schliesse ich nicht aus», sagte sie. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
«Niveaulosigkeit vom Feinsten»: Die SVP provoziert an ihrer Party mit K.-o.-Tropfen-Shots
1 / 15
«Niveaulosigkeit vom Feinsten»: Die SVP provoziert an ihrer Party mit K.-o.-Tropfen-Shots
Diese Shots wurden am vergangenen Samstag an einer offiziellen SVP-Wahlkampfveranstaltung in der AFG Arena St.Gallen angeboten.
quelle: facebook / facebook
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Die UBS sollte sich ehrlich machen
UBS-CEO Sergio Ermotti spricht ständig davon, wie teuer die Bank eine strengere Regulierung zu stehen käme. Gleichzeitig werden immer wieder mögliche Wegzugspläne ins Spiel gebracht. Doch darüber, was ein solcher denn kosten würde, will bei der UBS niemand reden.
Ein UBS-Wegzug aus der Schweiz wird immer konkreter – zumindest, wenn man den angelsächsischen Finanzmedien glaubt. Es sind bislang zwar lediglich Spekulationen, stets genährt von namentlich nicht genannten Personen, «die mit der Sache vertraut sind». Bei der UBS selbst hiess es bislang zu alldem: «Kein Kommentar.»
Zur Story