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People begin to fill the arena floor before a campaign rally for President Donald Trump at BOK Center in downtown Tulsa, Okla., Saturday, June 20, 2020. (Matt Barnard/Tulsa World via AP)

Trumps Wahlkampf-Auftritt in Tulsa (Oklahoma) zog kaum mehr Leute als eine Corona-Demo von Atilla Hildmann an. Bild: keystone

30 weitere Tweets, die «Trumps Amerika» perfekt beschreiben

Landesweite Black-Lives-Matter-Proteste, stark steigende Corona-Zahlen und zu allem Überfluss vorgeführt von TikTok-Teens. Auf Twitter rollt die Hohn-und-Spott-Walze über Trump.



Es läuft alles gegen Donald Trump: John Boltons Buch lässt kein gutes Haar am US-Präsidenten. Die Black-Lives-Matter-Bewegung setzt ihm gehörig zu. Und nun explodieren die Corona-Fälle ausgerechnet in den ländlich geprägten, republikanisch dominierten US-Bundesstaaten wie Texas und Oklahoma. Rund die Hälfte der Bundesstaaten verzeichnen eine Zunahme von Erkrankungen. Wahlkampf-Events werden so zum gefährlichen Spiel mit dem Virus.

Wie sich die Corona-Fälle in den demokratisch (blau) und republikanisch dominierten Staaten entwickeln

In Tulsa, im US-Bundesstaat Oklahoma, setzte es am Wochenende eine erste, bittere Schlappe ab: Viele Plätze in der Halle blieben leer. Ein gefundenes Fressen für seine Gegner, welche die Blamage mit solchen Videos zelebrieren.

Angeblich ist Trump von Teenagern auf Tiktok mit falschen Ticketreservierungen vorgeführt worden. In den sozialen Medien riefen Trump-Gegner im Vorfeld tatsächlich massenhaft dazu auf, Tickets zu reservieren, um sie dann verfallen zu lassen. Doch auch vor der Halle versammelte sich nur ein kleines Grüppchen Trump-Supporter. Für Trump wars ein Wahlkampfanlass zum Davonlaufen.

Trump ist angezählt, k. o. ist er noch längst nicht.

Trump wirkte angeschlagen, als er nach seiner Rückkehr vom missglückten Wahlkampf-Event in Tulsa müde und offenbar frustriert über den Rasen des Weissen Hauses trottete.

Trumps «Walk of Shame» nach dem Tulsa-Desaster wird zum Internet-Hit...

... mit immer neuer Hintergrundmusik

Unter Trump ist Amerika eine zutiefst zerrissene Nation. Da hilft manchmal nur noch die Humorkanone.

Die USA in einem Meme erklärt

Die USA in einem Meme

bild: @tmorello

Der aktuelle Zustand der USA

Bild

bild: @ZoilaMasOscura

Was die eine Hälfte der Amerikaner von Trump hält

Wenn der Präsident vor deinem Haus vorbeifährt...

Derweil die andere Hälfte:

Wer in Tulsa wirklich in der halbleeren Halle war

Die Halle fasst 19'000 Menschen. Gut 6000 waren drin, davon aber nur gut 1500 wirklich Anhänger.

Wenn Trump realisiert, dass er von TikTok-Teens böse getrollt wurde

Bei seinem Wahlauftritt in Tulsa (Oklahoma) blieben viele Plätze frei. Unter anderem, weil Gegner in den sozialen Medien dazu aufgerufen hatten, Tickets zu reservieren, um sie dann verfallen zu lassen.

Wahlveranstaltung zu Corona-Zeiten: Was kann schon schiefgehen?

Wie Trump seinen Tulsa-Auftritt sieht vs. wie ihn alle anderen sehen

Wenn du in einem republikanisch regierten US-Bundesstaat wohnst, der trotz Corona-Pandemie Grossveranstaltungen wie Wahl-Events zulässt

«America First!»

Der aktuelle Zustand der USA in einer Zeichnung zusammengefasst

Wie Social Distancing bei Trump funktioniert

Wie Trump das weiter grassierende Coronavirus in den Griff bekommen will

Trump: «Verlangsamt bitte die Tests.»

Trumps smarte Lösung: Weniger testen, denn dann werde man ja auch weniger Fälle finden🤔.

Sein Publikum applaudierte...

Aus dem Weissen Haus hiess es später, Trump habe «offensichtlich gescherzt».

Trump spielte den jüngsten Anstieg der Coronavirus-Infektionen in den USA am Dienstag erneut herunter. Das liege an den zahlreichen Tests. Die meisten Experten machen jedoch vorrangig die Lockerung der Corona-Beschränkungen für den erneuten Anstieg verantwortlich.

Was Trump traurig macht

Trump lässt sich von seinen Anhängern feiern, weil er «definitiv» ein Glas Wasser einhändig trinken könne (was seine Gesundheit beweise)

Der Unterschied zwischen einem schwachen Mann und einer starken Frau

Seine Widersacher haben die perfekte Antwort auf Trumps wirre Tulsa-Rede

Was viele Amerikaner wirklich denken

Aber: Noch ist Trump längst nicht gestürzt

Zwar könnten die «Black-Lives-Matter»-Proteste die afroamerikanische Bevölkerung, die mehrheitlich demokratisch wählt, überdurchschnittlich mobilisieren – ähnlich wie bei Barack Obamas Wahl. Aber Trump hat seine Wahlkampftaktik bereits angepasst. Unterstützt von Fox News und rechtsgerichteten Medien setzt er nun auf die Angst vor einer angeblichen Revolution. Mit dieser Taktik könnte er seine Anhängerschaft erneut mobilisieren.

Trump hat also in Tulsa eine schwere Schlappe erlitten, aber noch nicht sein Waterloo.

Und (fast) zum Schluss: «Trumps Amerika» in nur einem Tweet zusammengefasst

Zugabe: Eine «Walk-of-Shame»-Version haben wir noch

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