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Genug von normalen Filmen? Dann wird es Zeit für 11 der kontroversesten Filme aller Zeiten

Es gibt im Film – ganz egal ob Arthouse, Hollywood oder Bollywood – gewisse Konventionen, die beinahe unendlich reproduziert werden. Und dann gibt es Filme, die (bewusst oder unbewusst) damit brechen. Zeit für einen Blick auf diese Rebellen der Filmkunst.



Klar ist, dass Gewaltexzesse oder jugendfreie Thematiken quasi per definitionem zu Kontroversen führen. Diese Liste soll aber nicht einem Kabinett der Scheusslichkeiten gleichkommen, weshalb versucht wurde, diverse Gründe für Kontroversen darin aufzunehmen. Die Reihenfolge ist dementsprechend willkürlich.

Die 11 womöglich kontroversesten Filme der Filmgeschichte 

«Salò oder die 120 Tage von Sodom» (Pasolini, 1975)

Pier Paolo Pasolini setzt sich mit dem faschistischen Mussolini-Regime der 1940er-Jahre auseinander. Dies tut er auf künstlerisch-verstörende Art: Die Hässlichkeit sexueller Gewalt, psychische und physische Erniedrigung und menschliche Abgründe in voller Wucht werden in stilvollen Bildern dargestellt – faszinierend und abstossend zugleich. Führte zu Zensuren und Beschlagnahmungen von allen Kopien in diversen Ländern, teils bis heute.

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Bild: Neue visionen filmverleih gmbh

«Die letzte Versuchung Christi» (Scorsese, 1988)

Versuchung und Religion ist so ne Sache. Klar also, dass Scorseses filmische Erzählung über einen an seiner Berufung zweifelnden, unsicheren, und teils den Versuchungen erliegenden Jesus von Nazareth von Beginn weg kritisch rezipiert wurde. Und klar auch, dass das Bild eines Messias, der bei Scorsese vier Kinder von drei Frauen hat, zeitweise mit den Römern zusammenarbeitet und letztlich von Satan um den Finger gewickelt wird, auf Empörung stiess und stösst. Gewalttätige Proteste, Zensur und Ausstrahlungsverbot in verschiedenen Ländern inklusive.

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Bild: UIP

«Cannibal Holocaust» (Deodato, 1980)

Das schreckliche Abenteuer im Amazonas wurde mit derart realistischen Spezialeffekten versehen, dass sich der Regisseur Ruggero Deodato vor Gericht wegen der mutmasslichen Verwendung einer echten Leiche im Film zu verantworten hatte – wovon er aber freigesprochen wurde. Echt waren hingegen die Tierquälerei-Szenen. Deodato wollte mit diesem Film angeblich die verloren gegangene Ethik der medialen Kriegsberichterstattung kritisieren. Der Film wurde vielerorts beschlagnahmt oder zensiert. 

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Bild: imdb

«Freaks» (Browning, 1932)

Der «Dracula»-Regisseur liess in «Freaks» Menschen mit körperlichen Deformationen in einem Zirkus von einer weiblichen Schönheit erniedrigen. Was dann folgt, ist die brutale Rache der Unterdrückten. Die Handlung sorgte für Empörung in grossen Teilen der Kinowelt. Eine Fehlgeburt während einer Vorführung des Films feuerte die Kritik zusätzlich an und die Produktionsfirma MGM zog den Film frühzeitig aus dem Verkehr. In Grossbritannien war er rund 30 Jahre verboten, in den USA in gewissen Staaten teils bis heute. Dennoch gilt der «Freaks» mittlerweile als beklemmender Kultklassiker.

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Bild: moviepilot

«Do the Right Thing» (Lee, 1989)

Spike Lees Film war Auslöser hitziger politischer Debatten. Der Streifen skizziert Spannungen zwischen Afroamerikanern und weissen Amerikanern, thematisiert dubiose Polizeigewalt und schürt das Gefühl tiefschürfender Ungerechtigkeit. Viele Kritiker befürchteten den Aufstand der gesamten afroamerikanischen Bevölkerung aufgrund dieses Films und kritisierten Spike Lee dafür scharf. Dieser sah diese Befürchtungen wiederum als Zeichen für Rassismus. Um den Film entwickelte sich ein heftiger politischer Tornado in den USA.

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Bild: universal pictures

«Fahrenheit 9/11» (Moore, 2004)

Um einen Kontrast zum bisherigen Gewalt-Sex-Religions-Rassismus-Tenor zu bieten, sei hier Michael Moores filmischer Frontalangriff auf die Bush-Administration aufgeführt. Die Kontroverse bestand hier nicht nur im äusserst eindeutigen Grundtenor des Films, sondern viel eher in der Frage nach der Wahrheit, der Authentizität des Gezeigten. Gerade aufgrund der politischen Brisanz wurde aus diversen Kreisen bemängelt, dass Moore die Tatsachen nicht wahrheitsgetreu wiedergebe. Die Veröffentlichung kurz vor der Präsidentschaftswahl schürte weitere Kritik, Moore wurde Propaganda vorgeworfen.

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Bild: falcom media/central

Langweilige Bilder meinst du? Hier bekannte Filme etwas angepasst:

«Last Tango in Paris» (Bertolucci, 1972)

Bertoluccis Film über eine intensive, anonyme Affäre mit Marlon Brando und Maria Schneider in den Hauptrollen teilte die Filmwelt in zwei Lager. Zum einen verfüge der Film über eine unleugbare cineastische Brillanz, die ihn als Meisterwerk der Filmkunst legitimiere. Zum anderen schockiert der Film durch äusserst explizite, an Brutalität grenzende Sexszenen. Neulich wurde gar bekannt, dass die Vergewaltigungsszene ohne Schneiders Vorwissen gedreht wurde, was für einen erneuten Schock in Hollywood sorgte.

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Bild: imdb

«A Clockwork Orange» (Kubrick, 1971)

Wenn ein Film mit Sadismus, Frauenfeindlichkeit, faschistischen Tendenzen und Gewaltverherrlichung in Verbindung gebracht wird, ist eine Kontroverse die logische Konsequenz. Auch hier trifft eine künstlerisch meisterhafte Verfilmung auf gesellschaftliche Tabuthemen. Ein Gewaltakt gegen einen Obdachlosen in England, der unweigerlich an die Taten der unmoralischen Hauptcharaktere in Kubricks Film erinnerte, führte dazu, dass der Film in Grossbritannien rund 27 Jahre unter Verschluss gehalten wurde.

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bILD: wARNER BROS.

«Titicut Follies» (Wiseman, 1967)

Sex? Nein. Gewalt? Nicht wirklich. Drogen? Nein. Blasphemisch? Nein. Wieso also kontrovers?

Wiseman ist ein Vertreter des Direct Cinema, einer Filmform, die so dokumentarisch wie nur möglich vorgeht – also authentisch zeigend, anstatt pädagogisch erzählend. Dieser Film zeigt die Innenwelt einer Anstalt für geisteskranke Straftäter. Obwohl die Dreharbeiten von der Institution genehmigt wurden, wurde der Film durch die Justiz-Behörden kurz nach Veröffentlichung in den USA verboten – angeblich um die Privatsphäre der Patienten zu schützen. 1991 wurde die Zensur aufgehoben. Und siehe da: Die Zustände waren katastrophal, Patienten wurden misshandelt. Die Kontroverse ist perfekt.

«Victim» (Dearden, 1961)

Der Film stellt sich auf die Seite eines homosexuellen Opfers von Erpressung und sozialer Ächtung, in einer Zeit, in der dies alles andere als salonfähig war. Ebenfalls ist dies der erste Film, in dem das Wort homosexual vorkommt. Bis zur Institutionalisierung des Sexual Offenses Act 1967, der Homosexualität in England legalisierte, wurde der Film deshalb verboten.

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Bild: imdb

«Birth of a Nation» (Griffith, 1915) 

D. W, Griffiths Monumentalfilm beschäftigt sich mit dem amerikanischen Bürgerkrieg und setzte Film-technisch und -gestalterisch neue Massstäbe. Das Problem: Die Heldenrolle kommt dem Ku-Klux-Klan zu, der die Bevölkerung von den «bestialischen Schwarzen» rettet. Bereits damals ein Riesen-Skandal. Ein Film also, der sich im gefährlichen Spannungsfeld zwischen künstlerischer Schöpfungskraft und moralischer Verwerflichkeit befindet. Griffith wurden im Zuge weiterer Filmforschung zudem diverse Innovationen aberkannt, da er sie bereits kopiert haben soll.

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Bild: moviepilot

Bonus: «Kubrick, Nixon und der Mann im Mond» (Karel, 2002)

Krasser Aussenseiter in dieser Liste, weil unbekannt. In dieser Mockumentary deckt William Karel die Fake-Mondlandung der Amerikaner auf. Unter anderem geben hierzu gestandene Politiker der betreffenden Epoche (Henry Kissinger und Donald Rumsfeld, unter anderen), sowie auch die Witwe von Stanley Kubrick, der die Landung filmisch inszeniert haben will, überraschend offen über die grösste Lüge der jüngeren Politik-Geschichte Auskunft.

Dumm nur: Praktisch alles an diesem Film ist bewusst gefaked und hat dennoch teils Film- und Sozialwissenschaftler hinters Licht geführt. Und es stellt sich einmal mehr die Frage:

Was darf ein Film?

Ebenfalls kontrovers unter Cinephilen: Der Spoiler. Auftritt Lucas Schmidli.

abspielen

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Kommerz statt kontrovers: Das sind die 50 erfolgreichsten Filme aller Zeiten

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57Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stradaalta 18.10.2017 19:55
    Highlight Highlight Es fehlt Luis Bunuel auf der Liste: Ich sage nur: "Ein andalusischer Hund", "Das goldene Zeitalter", "Belle de Jour" oder "Der diskrete Charme der Bourgeoisie". Meisterwerke des Surrealen.
    Play Icon
  • DWO 18.10.2017 12:08
    Highlight Highlight Eraserhead, David Lynch

    Dieser verstörende Film hat mich in der Jugendzeit längere Zeit aufgewühlt.
  • balabala 18.10.2017 11:12
    Highlight Highlight Natural Born Killers
  • Hades69 18.10.2017 09:35
    Highlight Highlight Holy Mountain von 1973.

  • grünergutmensch 18.10.2017 09:24
    Highlight Highlight audition, battle royal, ichi the killer. klassiker und einfach starkes schaffen!
    lustig ist auch noch braindead zB.😝
    irreversible hat mich nachhaltig verstört.
    House of 1000 Corpses hats mir auch noch angetan
    Sodomites von Gaspar Noé, krank
  • Digitalrookie 18.10.2017 07:06
    Highlight Highlight Die Liste liesse sich beliebig erweitern, man denke da nur an Filme wie "Ken Park", "Menschenfeind", "Feed" oder Michael Hanekes kongeniales Kinodebüt "Der Siebente Kontinent". Die gewaltverherrlichenden Exzesse einmal aussen vor gelassen, fehlt in der Liste noch so manche Perle. So zähle ich den stillen Geisterfilm "Ich seh, ich seh" ebenso dazu wie das Pädophilen-Drama "Michael"; ebenfalls eine österreichische Produktion. Sowie natürlich auch einige der in den Kommentaren bereits genannten Filme, die ich hier aber nicht nochmals erwähne.
  • Spooky 18.10.2017 03:16
    Highlight Highlight Diese Filme sind super!

    Die Realität ist sowieso nur Illusion.

    Also sind Filme die Realität.
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 18.10.2017 02:39
    Highlight Highlight Wie wäre ew mit Rubber?
    Play Icon
    • mostindianer 18.10.2017 07:44
      Highlight Highlight Genialer Streifen. Und ich kenne in meinem Freundeskreis niemanden, wirklich niemanden, der diesen Film mag.
    • dath bane 18.10.2017 23:19
      Highlight Highlight Filme und Musik von Quentin Dupieux alias Mr. Oizo sind sowieso genial!
  • Dingsda 18.10.2017 00:48
    Highlight Highlight Fast jeder Film von Gaspar Noé.
  • Franz Vincent 18.10.2017 00:32
    Highlight Highlight Paris is burning?
  • #tschanforpresident 18.10.2017 00:26
    Highlight Highlight Hat jemand von euch wirklich Die Geburt einer Nation gesehen? Hält man drei Stunden Stummfilm aus?
  • MaskedGaijin 17.10.2017 23:55
    Highlight Highlight Zwar jetzt kein typischer Skandalfilm, dafür vier Stunden Wahnsinn. Love Exposure

    Play Icon
  • lexander 17.10.2017 23:52
    Highlight Highlight Holy Motors?
  • Walti Rüdisüli 17.10.2017 23:49
    Highlight Highlight Serbian Movie fehlt ganz klar auf dieser Liste. Absolut verstörend
  • pedrinho 17.10.2017 22:32
    Highlight Highlight Ausser #5 konnte ich alle filme sehen, ich denke, es sind wirklich ausserordentliche kunstwerke dabei. Es stellt sich mir nur die frage ob solches auch heute noch entstehen koennte. Politisch korrekte hypkriten, evangelikaner und andere duerften inzwischen so maechtig geworden sein, dass sich kein finanzier mehr finden duerfte. Schade eigentlich .....

    btw: auch schade, dass so mancher japanische film es nicht ueber die sprachgrenzen schhafft.
    • Tilman Fliegel 18.10.2017 03:41
      Highlight Highlight Dann solltest du das richtige tun und nr. 5 nachholen. Ich fand ihn super.
  • Menel 17.10.2017 21:55
    Highlight Highlight ...und einer meiner Lieblingsfilme:

    "Adams Äpfel"

    Benutzer Bild
    • Hinkypunk #wirsindimmernochmehr 17.10.2017 22:33
      Highlight Highlight Der Film ist genial
    • EvilBetty 17.10.2017 22:34
      Highlight Highlight Der ist jetzt ja nicht sooooo kontrovers 😉
    • Menel 17.10.2017 23:01
      Highlight Highlight Nein, aber ich mochte von allen den Skinhead am meisten, der ist der Normalste....sowas passiert nicht oft 😅
  • Menel 17.10.2017 21:52
    Highlight Highlight "Sightseers"
    Benutzer Bild
  • helmut 17.10.2017 21:52
    Highlight Highlight Montana Sacra - der heilige Berg
  • Menel 17.10.2017 21:50
    Highlight Highlight "La grande bouffe"

    Benutzer Bild
    • Tonkatsu 18.10.2017 00:02
      Highlight Highlight Korrekt, Menel du hast Stil! Der Film war 1973 der grosse Skandalfilm in Cannes. "La grande bouffe" war unter anderem auch die Inspiration für "Les Valseuses" von Bertrand Blier.
  • Mia_san_mia 17.10.2017 21:43
    Highlight Highlight Solche Filme braucht niemand!
  • Xriss 17.10.2017 21:36
    Highlight Highlight Hockt der Jodok eigentlich nur vor der Glotze? Und die Kommentierenden wissen dann noch besser, welcher Film noch alternativer und noch sehenswerter ist. Aber Achtung. Mega Geheimtip. Wenn ihn dann alle kennen kann man dann getrost die Nase rümpfen: „Den hab ich ja schon lange vor der breiten Masse gekannt. Schade dass der so mainstream geworden ist.“
    Nein ehrlich. Geht arbeiten und macht was aus Eurem Leben und für die Gesellschaft! Auch wenn ihr nur die Welt verbessern wollt; mit Filmen gucken tut ihr das nicht, auch wenn die Filme mega-alternativ und keine Hollywoodblockbuster sind.
    • esmereldat 17.10.2017 22:20
      Highlight Highlight Vielleicht erweitert man mit dem Filme gucken aber seinen Horizont und verändert seine Denkweisen, was dann auf das persönliche Verhalten einen (im Idealfall) positiven Einfluss hat. Damit macht man täglich im Umgang mit Anderen die Welt etwas. Das kann einer Gesellschaft sehr viel bringen.
    • EvilBetty 17.10.2017 22:34
      Highlight Highlight ...
      Benutzer Bild
    • Tilman Fliegel 18.10.2017 03:37
      Highlight Highlight Man muss nicht immer nützliches tun und nützlich sein. Wie öd wäre die Welt, wenn das alles wäre.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ridcully 17.10.2017 21:32
    Highlight Highlight Hm... Filme, wie "Dr. Bumsfidel" zählen wohl nicht?
    • Weasel 18.10.2017 07:49
      Highlight Highlight Ha ein Klassiker...wie z. B. In Diana Jones Reihe...
  • EvilBetty 17.10.2017 21:21
    Highlight Highlight Ich vermisse «Irreversible».

    http://m.imdb.com/title/tt0290673/?ref=m_nv_sr_1
    • Steampunk 17.10.2017 22:34
      Highlight Highlight Wollte ich eben auch schreiben 😎
  • Alnothur 17.10.2017 21:12
    Highlight Highlight Wer sich etwas vom brillianten Griffith ansehen möchte, aber auf das unsägliche "Birth of a Nation" (zwar filmisch wirklich herausragend, aber...) verzichten will, dem kann ich "Intolerance" empfehlen. Damals der teuerste, und bis heute einer der längsten Filme. Als Gegenreaktion auf die Reaktion der Oeffentlichkeit zu "Birth of a Nation" entstanden, wurde auch "Intolerance" kontrovers aufgenommen.
  • Samst4r 17.10.2017 21:06
    Highlight Highlight "Irreversible" vielleicht?
  • John Smith (2) 17.10.2017 21:01
    Highlight Highlight Als wer bei Kubricks «Mann im Mond» nicht spätestens nach etwa 3/4 des Films die Parodie erkennt, dem ist nicht mehr zu helfen. Und für die gibt's ja noch den Abspann.

    (Ich rede hier übrigens aus eigener Erfahrung: Ich hab mal auf Arte völlig unbedarft in diesen Film reingezappt. Ich hatte keine Ahnung, was das für eine Dokumentation war, fand die aufgedeckten Zusammenhänge aber ungemein spannend und faszinierend. Mit der Zeit wurde es dann aber immer abstruser, bis ich schliesslich begriffen habe. Von da ab habe ich mich dann für den Rest des Film köstlich amüsiert.)
    • rolf.iller 17.10.2017 23:09
      Highlight Highlight Der Film zeigt genial wie man im Fernsehen manipulieren kann. Da gibt zum Beispiel der Rumsfeld offen zu, wie Nixon einen Mord beauftragt hat - scheint es.
  • DrPop 17.10.2017 20:57
    Highlight Highlight Im Royal in Baden läuft eine Filmreihe welche einmal im Monat einen Skandalfilm zeigt, komplett mit Vortrag eines Experten zum Thema. Drei der genannten Filme wurden schon gezeigt. Sehr zu empfehlen!
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 17.10.2017 20:56
    Highlight Highlight Eine Frage Jodok, bleibst Du uns auch nach dem Praktikum erhalten? ☹Ich hoffe doch
    • jodokmeier 18.10.2017 08:21
      Highlight Highlight Das steht noch in den Sternen 😉 Ich setze jedoch alles dran 💪
    • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 18.10.2017 19:42
      Highlight Highlight Das ist Gut Jodok. Wenn nicht Demonstriere ich vor dem Watson-HQ 😡
  • Wenn Åre = Are dann Zürich = Zorich 17.10.2017 20:54
    Highlight Highlight Spannende Liste 🤔

    A Clockwork Orange war harter Stoff. Ich wollte mehrmals abbrechen doch musste ihn zu ende schauen, es ging nicht anders.
    Am Ende hatte Kubrick genau erreicht was er wollte, ich suchte nach gleichen Mustern in der heutigen Gesellschaft, der sinn jeder Dystopischen Erzählung.
    Gewisse Szenen gehen mir allerdings bis heute, fast schon Traumatisch, nicht aus dem Kopf wenn ich den Titel höre 🤔
    Oder wenn ich das Stück von Beethoven höre, dann kommt eigentlich jede Harte Szene wieder hoch...
    Oh Moment... 🤔😈
  • x4253 17.10.2017 20:43
    Highlight Highlight Einer meiner Favouriten:
    Benutzer Bild
    • Eltriangoli 18.10.2017 08:31
      Highlight Highlight Schönes Profilbild übrigens. Da kommen Erinnerungen hoch 👍
    • x4253 18.10.2017 08:44
      Highlight Highlight Im Name des Dopefishes danke ich
      Benutzer Bild
  • danek 17.10.2017 20:26
    Highlight Highlight Vase de noces (1974)
    http://www.imdb.com/title/tt0072355/
  • Firefly 17.10.2017 20:24
    Highlight Highlight Vergessen
    Benutzer Bild
    • Wehrli 17.10.2017 20:42
      Highlight Highlight Kontrovers? Ach, Kinderkram ...
  • TanookiStormtrooper 17.10.2017 20:23
    Highlight Highlight Es fehlt eindeutig "Im Reich der Sinne" von 1976.
    • Ylene 17.10.2017 21:16
      Highlight Highlight Absolut. Ichi the killer - oder meinetwegen Audition - von Takeshi Miike könnte man auch noch auflisten. (Fun fact: Der Typ hat auch ein paar herzige und lustige Kinderfilme gedreht wie The Great Yokai War und Zebraman)
  • Pana 17.10.2017 20:16
    Highlight Highlight Mir fällt da noch "Serbian Film" ein.
    • KarlWeber 17.10.2017 20:46
      Highlight Highlight Dann schmeisse ich noch

      Irreversible(2002) und Martyrs(2008)

      in den Topf. Filme bei denen man sich wirklich überlegen muss, ob man sich das antun will...



    • loplop717 17.10.2017 21:27
      Highlight Highlight Der ist echt schlecht der Film.

Die Romandie hat mich nicht auf die vielen nackten Frauen hier vorbereitet

Seit ich in der Deutschschweiz wohne, habe ich viele füdliblutte Menschen gesehen.

Bravo, liebe User. Ihr seid weniger prüde als die Romands!

Welche weiteren Unterschiede gibt es zwischen West- und Deutschschweizern? :) Schreib es uns in die Kommentare.

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