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Am Eingang des fertig aufgebauten Festgelaendes ssteht auf dem Tor

In Estavayer wird man dich willkommen heissen. Umso mehr, wenn du dich an ein paar einfache Regeln hältst. Bild: KEYSTONE

Alkohol ja, Schirme nein – das müssen Neulinge am Eidgenössischen unbedingt beachten

Bist du zufällig zum ersten Mal am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) dabei? Dann sei dir geholfen: schlussgang.ch hat einen Knigge zusammengestellt, wie du dich verhalten solltest. Hier die wichtigsten Punkte.



Alkohol: Kein Problem

Sich am Eidgenössischen mit alkoholhaltigen Getränken zu beglücken, ist alles andere als eine Unsitte. Am beliebtesten sind das heilige Bier und Kafi-Schnaps. Aber auch im Rausch sollst du dich beherrschen, denn solltest du Schabernack treiben, werden sich starke Männer um dich kümmern.

Ein Getraenkeverkaeufer steht mit einer Kiste Bier zwischen den Zuschauern, am Sonntag, 17. August 2014 beim Schwaegalp-Schwinget. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Nachschub! Glasflaschen im Stadion sind im Übrigen gestattet, denn Schwingfans würden nie Gegenstände aufs Feld werfen. Bild: KEYSTONE

Wird geschwungen, ist man am Platz

Ähnlich wie im Tennis wird es nicht geschätzt, wenn während den Gängen zu viel «Gläuf» auf den Tribünen herrscht. Das bedingt, dass man pünktlich zum Anschwingen (Samstag, 7.30 Uhr!) seinen Platz einnimmt und die Abreise nicht vor dem Schlussgang antritt. Wieso würde man beides auch verpassen wollen?

Respektvolles Auftreten

Schwing- sind keine Fussballfans. Als bei einem Eidgenössischen während einem Gang unwissende Zuschauer unmütig Pfiffe von sich gaben, reagierte Stadionsprecher Dagobert Cahannes umgehend: Seine Durchsage «Richtige Schwingfans pfeifen nicht!» wurde mit schallendem Applaus bedacht. Ganz still hat man natürlich auch nicht zu sein, das faire Unterstützen der Kämpfer ist sehr willkommen.

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Wird der Schlussgang entschieden, wird es schon mal laut. YouTube/Matrixo1

Die Schickeria bleibt zuhaus

Anzüge, VIPs, Cüpli und Kaviar sind alles Dinge, die am Eidgenössischen nicht so gut ankommen. Kleidervorschriften gibt es zwar keine, doch empfohlen wird «lockere Freizeitbekleidung» oder das Auftreten im klassischen Edelweiss-Hemd.

ZUR REPORTAGE DER SDA UEBER DEN VERKAUF VON EDELWEISSHEMDEN VOR DEM SCHWINGFEST, STELLEN WIR IHNEN AM MITTWOCH 3. AUGUST 2016 FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG. - Therese, Samuel und Alfred Jenni (left to right), owners and mangagers of the Maerithuesli AG who produce, amongst other things, edelweiss shirts under the brand name Jenni Hemden, photographed in Meiringen, in the canton of Berne, Switzerland, on February 3, 2016. The family run business also includes Rea and Patrik Jenni, not in the picture. (KEYSTONE/Christian Beutler) 

Therese, Samuel und Alfred Jenni (v.l.n.r), Inhaber und Geschaeftsfuehrer der Maerithuesli AG, die unter der Marke Jenni Hemden unter anderem Edelweiss Hemden produziert, portraitiert am 3. Februar 2016 in Meiringen. Zum Familienbetrieb zaehlen auch Rea und Patrik Jenni, nicht im Bild. (KEYSTONE/Christian Beutler) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***

Im «Edelweiss-Hemli» fällst du weder ab noch auf. Hier porträtiert die Familie Jenni, welche die Qualitätskleider herstellt. Bild: KEYSTONE

Schirm nein, Pelerine ja

Egal ob greller Sonnenschein oder strömender Regen, die entsprechenden Schirme nimmt man nicht mit ins Stadion. Für Ersteres gibt es die «Tächlichappe» und für Letzteres die (Armee-)Pelerine.

Schwinger Fans im Schlussgang beim traditionellen Bruenig Schwinget vom Sonntag 31. Juli 2016 auf dem Bruenig Pass. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

So hat das am diesjährigen Brünig ausgesehen. Bild: KEYSTONE

Mit diesen Tipps solltest du für das Eidgenössische gewappnet sein. Falls du regeltechnisch noch nicht hundertprozentig sattelfest bist, dann sei dir unsere entsprechende Anleitung empfohlen. Und falls du als Städter meinst, so ein Folklore-Anlass sei garantiert nichts für dich, dann lass dich vom Gegenteil überzeugen.

Darum: Viel Spass in Estavayer! (Ansonsten: Wir tickern das Eidgenössische live!)

(drd)

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