Sport
Belinda Bencic

Turnierdirektor von Indian Wells zieht über das Frauen-Tennis her

Turnierdirektor von Indian Wells zieht über das Frauen-Tennis her

21.03.2016, 07:5621.03.2016, 08:09

Der Turnierdirektor von Indian Wells sorgt mit abfälligen Kommentaren über das Frauen-Tennis für grosse Empörung. «Wenn ich eine Spielerin wäre, würde ich jeden Abend auf die Knie gehen und Gott dafür danken, dass Roger Federer und Rafael Nadal geboren wurden. Denn die haben diesen Sport getragen», sagte Raymond Moore am Finaltag in einer Pressrunde. Die WTA befinde sich lediglich «im Schlepptau der Männer» und treffe keine eigenen Entscheide.

Siegerin Asarenka, Serena Williams und Turnierdirektor Moore.
Siegerin Asarenka, Serena Williams und Turnierdirektor Moore.
Bild: Mark J. Terrill/AP/KEYSTONE

Djokovics Rüffel

Serena Williams erklärte dazu nach ihrer Finalniederlage gegen die Weissrussin Viktoria Asarenka: «Wir Frauen sind einen langen Weg gegangen und sollten niemals vor irgendjemanden auf die Knie fallen.» Billie Jean King, mehrfache Siegerin von Grand-Slam-Turnieren und Vorkämpferin für die Gleichberechtigung und gleiche Preisgelder im Tennis, warf Moore vor, auf vielen Ebenen falsch zu liegen.

Turniersieger Novak Djokovic (6:2, 6:0 gegen Milos Raonic) ermahnte den 69-jährigen Südafrikaner zur Fairness. Die Bemerkungen seien politisch nicht korrekt. Moore entschuldigte sich später bei den Spielerinnen und der WTA für seine «irrtümlichen» Kommentare. (ram/sda/dpa)

Alle Schweizer in den Top Ten

1 / 11
Alle Schweizer Tennisspielerinnen und Tennisspieler, die es in die Top 10 schafften
Martina Hingis knackte am 7. Oktober 1996 – eine Woche nach ihrem 16. Geburtstag – die Top 10. Am 31. März 1997 wird sie zur jüngsten Weltnummer 1 und steht insgesamt 209 Wochen ganz oben.
quelle: ap / richard drew
Auf Facebook teilenAuf X teilen

Hol dir jetzt die beste News-App der Schweiz!

  • watson: 4,5 von 5 Sternchen im App-Store ☺
  • Tages-Anzeiger: 3,5 von 5 Sternchen
  • Blick: 3 von 5 Sternchen
  • 20 Minuten: 3 von 5 Sternchen

Du willst nur das Beste? Voilà:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Wieder fehlt wenig: Wie Aarau von den «Unabsteigbaren» zu den «Unaufsteigbaren» wurde
Aarau verliert das Barrage-Rückspiel auswärts beim Grasshopper Club Zürich und verpasst den Aufstieg in die Super League. Wie so oft, wenn die Aargauer der Super League in den letzten Jahren ganz nah waren, kam es zu sehr viel Drama.
29 Jahre hielt sich der FC Aarau ab dem Jahr 1981 in der Super League. Immer wieder hielt sich der FCA spektakulär in der höchsten Schweizer Spielklasse und konnte den Abstieg stets verhindern, so erhielt Aarau auch die ehrenvolle Bezeichnung: «Die Unabsteigbaren». Erst in der Saison 2009/10 konnte der Gang in die Challenge League nicht mehr verhindert werden. Drei Jahre später gelang zwar wieder die Rückkehr in die höchste Schweizer Liga, der Verein stieg 2015 aber wieder ab. Seither steckt Aarau in der Challenge League fest – dies, obwohl es dem Aufstieg mehr als nur einmal ganz, ganz nah war. Wir blicken auf die letzten elf Jahre zurück und darauf, wie aus den «Unabsteigbaren» die «Unaufsteigbaren» wurden.
Zur Story