«Keine Ahnung, wie mir das gelang» – Littler wendet Final nach 0:5-Rückstand
Was für ein Comeback! Im Final der Premier-League-Runde in Dublin hat Gerwyn Price fünf Matchdarts. Doch er vergibt all seine Chancen und lässt seinen Gegner nochmals zurück ins Spiel kommen. Und weil dieser Gegner niemand anders ist als der beste Darts-Spieler der Gegenwart, kommt es zur grandiosen Wende: Luke Littler gewinnt den Final nach einem 0:5-Rückstand noch 6:5.
«Ich habe keine Ahnung, wie ich das geschafft habe», sagte Littler bei «Sky Sports». Beim Stand von 0:5 sei er «weg gewesen», gab der 19-jährige Engländer zu. «Aber so ist das beim Darts, da passieren manchmal solche verrückten Dinge.»
Der Waliser Price hatte sich an diesem Abend in der irischen Hauptstadt in grosser Form gezeigt. Er rauschte mit einem 6:0-Sieg gegen Josh Rock und mit einem 6:1-Erfolg über Luke Humphries ins Endspiel gegen Littler. Doch kurz bevor er auch diesen mit einem Kantersieg beenden konnte, brach er ein.
In der Tabelle der Premier League belegt Littler, der im Halbfinal 6:5 gegen Michael van Gerwen – auch er vergab drei Matchdarts – gewann, nach seinem zweiten Turniersieg Rang 2 hinter Jonny Clayton. Price ist Dritter. Am kommenden Donnerstag macht die Serie Halt in Berlin.
Ob Gian van Veen dann dabei sein kann, ist noch offen. Der niederländische Vize-Weltmeister musste in Dublin passen, er lag wegen Problemen mit Nierensteinen im Spital. (ram)
