Sport
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11 Grafiken zum Staunen über Klubs und ihre Spieler bei der WM

Welcher Klub schickte bisher am meisten Spieler an eine WM-Endrunde? In welchem Land waren die meisten Kicker tätig? Wie schneiden die Schweizer Vereine ab in Sachen WM-Teilnehmer? Und wer reiste am meisten ohne Söldner an? Hier kommt die grosse Klub-Analyse zur WM. 



10'137 Spieler durften seit 1930 an die WM reisen. Sie standen bei 1584 Klubs unter Vertrag und taten dies in 88 verschiedenen Ländern. Wir haben die Daten analysiert und in elf Grafiken verpackt.

In welchem Land am meisten WM-Teilnehmer unter Vertrag waren

1012 Spieler standen bisher bei englischen Klubs unter Vertrag, als sie zur WM reisten. Aus der Schweiz kamen immerhin schon 210 Akteure zur Endrunde, das bedeutet Rang 11 für unsere nationalen Ligen. Bizarr: Acht Spieler waren als WM-Fahrer vereinslos. Die Top 5 sind:

Alle Länder, in welchen WM-Spieler unter Vertrag waren

Stichdatum

Stichdatum ist jeweils der Tag vor der WM. Wechselte ein Spieler während der WM den Verein, haben wir das nicht berücksichtigt. Aarau kommt so beispielsweise zu einem Punkt mit Petar Alexandrow, der zwar schon bei Lewski Sofia unterschrieben hatte, aber der Vertrag startete erst am 1. Juli 1994, also während der Endrunde.

In welchem Land pro WM jeweils die meisten Spieler unter Vertag standen

Wir beginnen hier erst 1970, weil es vorher weniger üblich war, dass Spieler im Ausland kickten. Auffällig: Nach dem Bosman-Urteil 1995 ging es für die starken Ligen ab. 

Englische Klubs stellen 2018 mit 124 Spielern bereits zum sechsten Mal in Serie (deutlich) am meisten Akteure. Italien würde es wohl auf Rang 2 geschafft haben, hätte sich die Squadra Azzurra für Russland qualifiziert. Brasilien dagegen stellte bis zu den 1990ern meist das gesamte eigene Kader aus der heimischen Liga, seither sind es eher Nationalspieler anderer (südamerikanischen) Länder, welche in Brasilien unter Vertrag stehen.

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Diese Klubs stellten in ihrem Land bisher am meisten WM-Spieler

Lesebeispiel: In Italien stellte kein Klub mehr WM-Spieler als Juventus. Aufgelistet sind alle Länder, welche mindestens einen Klub mit mindestens 20 WM-Fahrer ausweisen.

WM 2018 Grafiken Klubs und WM: Diese Klubs stellten in ihrem Land bisher am meisten WM-Spieler

Von welchem Klub bisher am meisten Spieler an eine WM reisten

Hier ist die Nation nicht entscheidend. Diese 20 Teams stellten bisher am meisten WM-Spieler.

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Von welchem Klub pro WM jeweils am meisten Spieler an die Endrunde reisten

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Von welchem Klub am meisten Spieler Weltmeister wurden

Lesebeispiel: 24 Spieler, die zum Zeitpunkt der WM bei Juventus unter Vertrag standen, wurden Weltmeister.

Von welchem Klub am meisten Spieler Weltmeister wurden

Welcher Klub am meisten verschiedene WM-Titel «gewann»

Lesebeispiel: Die AS Roma hatte bei acht verschiedenen Weltmeisterteams mindestens einen Spieler in jenem Aufgebot.

Welcher Klub am meisten verschiedene WM-Titel «gewann»

Von welchen Schweizer Klubs bisher am meisten Spieler an eine WM reisten

Spieler von GC (egal ob Schweizer oder Ausländer) reisten in der Schweiz bisher am meisten an WM-Endrunden.

WM 2018 Grafiken Klubs und WM: Von welchen Schweizer Klubs bisher am meisten Spieler an eine WM reisten

Wie viele Schweizer WM-Teilnehmer in der Heimat unter Vertrag standen

Während früher praktisch alle Schweizer Nationalspieler in der Heimat unter Vertrag standen, hat diese Zahl im neuen Jahrtausend frappant abgenommen. 2018 ist nur noch Michael Lang in der Schweiz tätig. Gut möglich, dass die Schweiz bald auch unter Punkt 11 hier aufgeführt wird ...

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Welche Länder nur mit in der eigenen Liga engagierten Spielern antraten

1930 schickten 12 der 13 Teilnehmer nur Spieler, die in der heimischen Liga spielten an die Endrunde. Obwohl die Teilnehmerzahl stetig wuchs, ist es heute nur noch ein Land. Gut möglich, dass hier bald nur «Söldner» an der Endrunde spielen. 

WM 2018 Grafiken Klubs und WM: Welche Länder an welcher WM nur mit in der eigenen Liga engagierten Spielern antrat

Die Nationen, welche am meisten ausschliesslich mit Spielern aus der eigenen Liga anreisten sind: Italien (16), Brasilien (10), England (8).

Welche Länder nur mit ausserhalb der eigenen Liga engagierten Spielern antraten

Zugegeben: Die Grafik ist bisschen leer. Aber sie zeigt schön, wie praktisch nur aus afrikanischen Verbänden mit kaum ernstzunehmenden Ligen ausschliesslich auf Söldner setzen. Doch wie oben erwähnt: Die Schweiz könnte hier auch bald ihren Platz finden.

Übrigens noch kurz zur Fahnenerklärung: Ist der orange Streifen rechts, ist es Irland, ist er links, ist es die Elfenbeinküste. Dazu kommen Nigeria (1994 & 1998), Kamerun (2002), Senegal (2018) und Schweden (2018).

WM 2018 Grafiken Klubs und WM: Welche Länder an welcher WM nur mit ausserhalb der Liga engagierten Spielern antrat

Orange Streifen rechts = Irland, oranger Streifen links = Elfenbeinküste;-)

Daten und Quellen

Dank geht an das FIFA-Fussballmuseum in Zürich, das uns bei der Beschaffung der Daten unterstützte. Weitere Quellen: Fifa.com, Wikipedia, Transfermarkt.

Das offizielle Poster der WM 2018 – und seine Vorgänger

Keine Ahnung von Fussball? Hier wird dir geholfen

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Video: watson/Emily Engkent, Sandro Zappella, Angelina Graf, Lukas Schmidli, Lya Saxer

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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Doppelbürger nicht mehr fördern? Was für eine Schnapsidee

Der Generalsekretär des Schweizerischen Fussballverbundes (SFV), hat in einem Interview geäussert, dass man Probleme schaffe, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Doppelbürger deshalb nicht mehr zu fördern, ist eine Schnapsidee.

Während aus dem Kreis der Nationalmannschaft immer wieder betont wurde, dass die «Doppeladler-Affäre» intern für keine Diskussionen sorgte, erzählte SFV-Generalsekretär Alex Miescher gestern in einem Interview mit der NZZ, «dass die Vorfälle gezeigt haben, dass es eine Problematik gibt.» Man schaffe Probleme, in dem man die Mehrfachnationalität ermögliche. Nicht nur auf den Fussball bezogen.

Miescher ging noch weiter und erklärte: 

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