Sport
Eishockey

Champions Hockey League: EV Zug mit eineinhalb Beinen im Viertelfinal

KEYPIX - Lukas Bengtsson (EVZ), left, fights for the puck against Martin Michajlov (Sparta Prague), right, during the Champions Hockey League game between Switzerlands EV Zug and Czech HC Sparta Pragu ...
Lukas Bengtsson vom EV Zug (l.) kämpft um den Puck gegen Martin Michajlov von Sparta Prag.Bild: keystone

Zug mit eineinhalb Beinen im Viertelfinal +++ SCL Tigers bremsen den Lauf von Lugano

Der EV Zug verschafft sich im Hinspiel eine klare Option auf die Viertelfinals der Champions Hockey League.
12.11.2025, 23:3513.11.2025, 06:29

Champions Hockey League

Zug – Sparta Prag 6:0

Der EV Zug verschafft sich im Hinspiel eine klare Option auf die Viertelfinals der Champions Hockey League. Zuhause gewinnen die Zentralschweizer 6:0 gegen Sparta Prag.

In den ersten zwölf Minuten überfuhren die Zuger den Qualifikationssieger der tschechischen Extraliga der letzten Saison regelrecht. Grégory Hofmann, Dominik Kubalik in Überzahl, Mike Künzle und Sean Lindemann sorgten für eine bereits beruhigende 4:0-Führung. Davon erholte sich Sparta Prag nicht mehr.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/Champions Hockey League

Der klare Sieg konnte in der Form nicht erwartet werden. Die Prager hatten in der Ligaphase überzeugt, fünf von sechs Partien gewonnen und nur neun Gegentore kassiert. Nun musste Goalie Josef Korenar, der noch am Sonntag mit der Nationalmannschaft gegen die Schweiz einen Shutout gefeiert hatte (4:0), gleich sechs Mal hinter sich greifen. Leonardo Genoni musste für seinen Shutout nur 16 Schüsse abwehren.

Sollte Zug die vorzügliche Ausgangslage am kommenden Dienstag nicht noch verspielen, wäre der wahrscheinliche Viertelfinalgegner im Dezember Lukko Rauma. Die Finnen gewannen in Norwegen bei Storhamar 3:2.

Zug - Sparta Prag 6:0 (4:0, 1:0, 1:0)
4984 Zuschauer. SR Kohlmüller/Ankersen (GER/DEN).
Tore: 5. Hofmann (Künzle, Stadler) 1:0. 9. Kubalik (Hofmann, Sklenicka/Powerplaytor) 2:0. 11. Künzle (Kovar, Schlumpf) 3:0. 12. Lindemann (Leuenberger, Eggenberger) 4:0. 25. Sklenicka Wingerli) 5:0. 44. Herzog (Graham, Wingerli/Powerplaytor) 6:0.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug, 3mal 2 Minuten gegen Sparta Prag.

National League

SCL Tigers – Lugano 3:0

Die SCL Tigers gewinnen zuhause gegen Lugano 3:0 und verhindern damit den siebten Sieg in Folge der Tessiner.

Die Nationalmannschaftspause hätte für den HC Lugano nicht zu einem ungünstigeren Zeitpunkt kommen können. Nach einem schwierigen Start unter dem neuen schwedischen Coach Tomas Mitell hatten die Bianconeri zu einem Höhenflug mit sechs Siegen in Folge angesetzt, der nun jäh gebremst wurde.

Hauptverantwortlich war dafür in Langnau Jérôme Bachofner mit dem zweiten Doppelpack seiner Karriere zum 2:0 (10. und 27. Minute). Bereits den ersten hatte der gebürtige Zürcher, der auf diese Saison von Biel ins Emmental gewechselt hat, gegen Lugano erzielt.

Noch im Mitteldrittel sorgte Flavio Schmutz in Überzahl mit dem 3:0 für eine Vorentscheidung. Er bestritt nach einem Handbruch seinen ersten Einsatz in dieser Saison. Für seinen ersten Shutout der Saison wehrte Luca Boltshauser 28 Schüsse ab.

SCL Tigers - Lugano 3:0 (1:0, 2:0, 0:0)
5234 Zuschauer. SR Kaukokari (FIN)/Dipietro, Steenstra (CAN)/Duc.
Tore: 10. Bachofner (Flavio Schmutz) 1:0. 37. Bachofner (Rohrbach) 2:0. 39. Flavio Schmutz (Julian Schmutz, Kinnunen/Powerplaytor) 3:0.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 8mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Petersson; Sanford.
SCL Tigers: Boltshauser; Mathys, Riikola; Kinnunen, Meier; Erni, Baltisberger; Paschoud; Petersson, Björninen, Allenspach; Rohrbach, Flavio Schmutz, Bachofner; Julian Schmutz, Felcman, Mäenalanen; Fahrni, Salzgeber, Lapinskis; Jenni.
Lugano: Schlegel; Carrick, Jesper Peltonen; Alatalo, Müller; Aebischer, Dahlström; Brian Zanetti; Simion, Sgarbossa, Henry; Fazzini, Sanford, Canonica; Perlini, Tanner, Sekac; Marco Zanetti, Morini, Aleksi Peltonen.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Pesonen und Petrini (beide verletzt), Lugano ohne Bertaggia, Kupari und Thürkauf (alle verletzt).

Fribourg-Gottéron – Ajoie

Fribourg-Gottéron fährt gegen das inferiore Schlusslicht Ajoie den budgetierten Sieg ein (5:1) und freut sich über das Comeback seines Verteidigers Andrea Glauser.

Nur kurz, als sich Ajoie im Mitteldrittel ein paar Chancen zum Ausgleich erspielte, kam in der wie immer in den letzten Saisons ausverkauften Eishalle in St-Léonard ein bisschen Spannung auf. Dann sorgten Verteidiger Maximilian Streule mit seinem ersten und Samuel Walser mit seinem zweiten Saisontor für die erwartet klaren Verhältnisse.

Sandro Schmid in Unterzahl sowie zweimal Jacob de la Rose erzielten die weiteren Tore. Fast wichtiger als die gewonnenen drei Punkte dürfte für Gottéron die Rückkehr des Nationalverteidigers Andrea Glauser sein. Der Schweizer Captain im verlorenen WM-Final im Mai hatte sich bereits im zweiten Meisterschaftsspiel einen Fingerbruch zugezogen und gab nun nach fast zwei Monaten sein Comeback.

Ajoies Bilanz bleibt derweil katastrophal. Im 23. Spiel der Saison gabs die 20. Niederlage.

Fribourg-Gottéron - Ajoie 5:1 (2:1, 2:0, 1:0)
9372 Zuschauer. SR Staudenmann/Fonselius (FIN), Altmann/Meusy.
Tore: 11. De la Rose (Johnson, Gerber) 1:0. 14. Schmid (Bertschy, Jecker/Unterzahltor!) 2:0. 16. Mottet (Christe, Wick) 2:1. 33. Streule (Schmid, De la Rose) 3:1. 35. Walser (Sprunger, Glauser) 4:1. 46. De la Rose (Sörensen, Borgström/Powerplaytor) 5:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 Minuten gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Sörensen; Honka.
Fribourg-Gottéron: Berra; Rathgeb, Kapla; Johnson, Nemeth; Glauser, Streule; Jecker, Seiler; Sörensen, Wallmark, Borgström; Bertschy, De la Rose, Schmid; Sprunger, Walser, Gerber; Nicolet, Dorthe, Rod.
Ajoie: Conz; Honka, Berthoud; Nussbaumer, Fischer; Pouilly, Pilet; Christe; Hazen, Gauthier, Turkulainen; Wick, Bellemare, Mottet; Sopa, Devos, Cormier; Robin, Cavalleri, Pedretti; Romanenghi.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Marchon (verletzt), Ajoie ohne Bozon, Fey, Nättinen, Schmutz, Thiry (alle verletzt) und Friman (überzähliger Ausländer). (nih/sda)

Hockey haut dich um!
Auch in dieser Saison können die Schweizer Eishockeyfans ausgewählte Spiele im Free-TV mitverfolgen.

Das ganze Programm von TV24, 3+ und oneplus findest du hier.
TV24 Logo 3plus Logo

Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
1 / 13
HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister
HC Davos: 31 Titel, 6 seit 1986; zuletzt Meister: 2015.
quelle: keystone / ennio leanza
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Du bist ein echter Eishockey-Fan? So kriegst du das Stadion-Feeling zuhause hin.
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Basel braucht ein Wunder – YB könnte sogar mit einer Niederlage weiterkommen
Der FC Basel und die Berner Young Boys kämpfen am letzten Spieltag der Europa-League-Ligaphase noch um den Einzug in die K.o.-Phase. Die Ausgangslage für die beiden Schweizer Vertreter ist aber unterschiedlich.
Wie in der Champions League gibt es auch in der Europa League keine Gruppenphase mehr. Stattdessen werden alle 36 Teams in einer Tabelle geführt und die besten 24 Mannschaften qualifizieren sich für die K.o.-Phase. Die Top 8 kommen direkt im Achtelfinal. Die Vereine auf den Rängen 9 bis 24 bestreiten eine Playoff-Runde. Bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz und danach die erzielten Tore.
Zur Story