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National League: Darum wechselte Austin Czarnik vom SCB nach Lausanne

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Austin Czarnik ist nun Topskorer in Lausanne.Bild: keystone

Nicht weil es der SCB «verschlafen» hat: Aus diesem Grund wechselte Czarnik nach Lausanne

Auf die laufende Saison hin wechselte der letztjährige Liga-Topskorer Austin Czarnik vom SC Bern nach Lausanne. Nun erklärte der US-Amerikaner, warum er sich für diesen Wechsel entschied.
22.12.2025, 12:5022.12.2025, 15:42

«Austin Czarnik haben wir ganz einfach verschlafen», erklärte SCB-CEO Marc Lüthi in einem Interview vor einigen Monaten, als er von watson-Eismeister Klaus Zaugg danach gefragt wurde, wie es sein könne, dass der Liga-Topskorer die Berner verlässt. Czarnik zog es nach einer Saison bei den «Mutzen» auf die laufende Saison hin nach Lausanne. Auch in der Westschweiz zeigt der 33-Jährige bisher starke Leistungen, er ist hinter Matej Stransky vom HC Davos der zweitbeste Skorer der Liga.

Im Hockey-Magazin «Slapshot» sprach Czarnik nun über seinen Wechsel und überraschte dabei mit einer Aussage. «Es hätte vermutlich nicht viel geändert, wenn das Angebot früher gekommen wäre», sagte der Offensivspieler und stellte klar, dass er Bern ohnehin verlassen wollte. Für Lausanne entschied sich Czarnik wegen Trainer Geoff Ward.

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Hauptsächlich wegen Trainer Geoff Ward entschied sich Czarnik für einen Wechsel.Bild: keystone

Bereits in der NHL spielte Czarnik während zwei Jahren unter Ward, als dieser bei den Calgary Flames als «Associate Coach» an der Bande stand. Czarnik schwärmte im Interview regelrecht von Ward: «Ich liebte, wie er mit uns Spielern umging. Er ist niemand, der herumbrüllt, sondern ein echter ‹Player's Coach›. Ein feiner Mensch, für den die Spieler in den Krieg ziehen.»

Er hätte bereits ein Jahr zuvor versucht, nach Lausanne zu wechseln, wenn er dann bereits gewusst hätte, dass Ward bei Lausanne unter Vertrag steht, ergänzte Czarnik.

Czarnik entschied sich aber nicht nur wegen des Trainers, sondern auch aufgrund der grösseren Erfolgschancen für einen Wechsel in die Romandie. «Ich war oft in den Playoffs, aber es hat nie ganz gepasst. Natürlich wächst da bei mir die Ungeduld», erklärte Czarnik, der sich in Lausanne nun sehr wohl fühlt und vom Meistertitel träumt: «Ich spüre den Hunger in der Mannschaft und der Organisation jeden Tag. Es ist an der Zeit, dieser Stadt einen Titel zu bescheren.»

Lausanne wurde bisher noch nie Schweizer Meister. Am Montagabend trifft Czarnik auf sein ehemaliges Team, wenn der SCB in der Vaudoise Arena zu Gast ist. (riz)

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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Barbärner
22.12.2025 13:22registriert Februar 2019
Und Ward wollte man in Bern nicht, das nur so nebenbei.
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