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Switzerland's players celebrate their 6-1 victory, during the Swiss Ice Hockey Challenge 2016 between Switzerland and Belarus, at the Tissot Arena in Biel, Switzerland, on Saturday, December 17, 2016. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Schweizer Nati sicherte sich in Biel in überzeugender Manier den Turniersieg. Bild: KEYSTONE

Der erhoffte Schritt vorwärts: Berechtigte Zufriedenheit im Schweizer Lager

Das Schweizer Nationalteam macht am Heimturnier in Biel den erhofften Schritt vorwärts. Es sei schön und wichtig, dass man zwei Partien habe gewinnen können, lautet der Tenor nach dem Turniersieg.



«Ja, absolut», antwortete Raphael Diaz auf die Frage, ob sich das Nationalteam denn auf dem richtigen Weg befinde. In der Tat liessen die Schweizer beim 6:1 gegen Weissrussland die schwierigen Monate etwas vergessen. Die Mannschaft überzeugte wie bereits gegen Frankreich (1:0) in der Defensive, anders als am Vortag aber auch in der Offensive.

Switzerland's Timo Helbling, Patrick Geering, Matthias Bieber and Chris Baltisberger, from left, celebrate after scoring the 3-1 goal, during the Swiss Ice Hockey Challenge 2016 between Switzerland and Belarus, at the Tissot Arena in Biel, Switzerland, on Saturday, December 17, 2016. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bild: KEYSTONE

«Heute gingen die Pucks rein, was sicher gut ist für das Selbstvertrauen», resümierte Diaz. Der Zuger Verteidiger hatte bereits beim missglückten Saisonstart am Deutschland Cup (drei Niederlagen in drei Spielen) im Team gestanden und machte nun in Biel eine Steigerung aus.

«Heute gingen sie rein»

«In Deutschland stellten wir (im Vergleich zur Vorsaison – Red.) am System viel um. Daran mussten wir uns gewöhnen, konnten aber viel lernen und profitieren. Nun spielten wir bereits recht solid und zeigten eine super Mannschaftsleistung», so Diaz, der die Schweiz in Biel als Captain anführte.

Switzerland's defender Raphael Diaz plays during a training session of the Swiss men's national ice hockey team at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi in Sochi, Russia, on Monday, February 10, 2014. Nine Swiss NHL players joined the team Switzerland today in Sochi. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Raphael Diaz ist einer der Leader im Schweizer Team. Bild: KEYSTONE

Weshalb es am Freitag gegen die Franzosen noch nicht so recht hatte klappen wollen, konnte Diaz auch nicht wirklich sagen: «Manchmal ist es so knapp, Eishockey ist ein so schneller Sport. Da braucht es nicht viel, dass der Puck rein geht oder eben nicht. Gegen Frankreich gingen sie nicht rein, obwohl wir im Grossen und Ganzen ein gutes Spiel gezeigt haben. Heute gingen sie rein, entsprechend fiel das Resultat natürlich höher aus.»

«Wir gingen immer weiter, egal wie hoch das Resultat schon war.»

Raphael Diaz

Vorgeschmack auf die WM

Am Ende feierten die Schweizer den höchsten Sieg in der einjährigen Ära Fischer und den deutlichsten Erfolg seit dreieinhalb Jahren, als sich die Schweizer an der WM 2013 auf dem Weg zur Silbermedaille die Slowenen mit 7:1 deklassiert hatten.

Gefallen hat Diaz auch, dass die Mannschaft den Druck auf die Weissrussen hoch gehalten hat. «Wir gingen immer weiter, egal wie hoch das Resultat schon war. Am Schluss haben wir verdient auch in dieser Höhe gewonnen», so Diaz, der für die WM im Mai gesetzt sein dürfte.

France's Maxime Moisand, left, fights for the puck with Switzerland's Morris Trachsler, right, during the Swiss Ice Hockey Challenge 2016 between Switzerland and France, at the Tissot Arena in Biel, Friday, 16 December 2016. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Maxime Moisond (l.) und Morris Trachsler werden sich möglicherweise an der WM in Paris wiedersehen. Bild: KEYSTONE

Auf Gastgeber Frankreich und Weissrussland trifft die Schweiz an den Titelkämpfen in Paris ebenfalls. Die Aussagekraft von Testspielen ist zwar nur gering, die Auftritte von Biel lassen zumindest hoffen, dass die Schweizer im Frühling auch die missglückte letzte WM vergessen lassen. (sda/drd)

Ungewohnt, aber erfolgreich: Die Hockey-Nati in Grün

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