Sport
Eishockey

Nur drei Schweizer Topskorer: Die Ausländer dominieren die NLA

Nur drei Schweizer dabei: Die Topskorer der 12 NLA-Klubs.
Nur drei Schweizer dabei: Die Topskorer der 12 NLA-Klubs.
Bild: PHOTOPRESS

Nur drei Schweizer Topskorer: Die Ausländer dominieren die NLA

29.02.2016, 17:5301.03.2016, 15:59

546 Skorerpunkte sammelten die zwölf Topskorer in der am Samstag zu Ende gegangenen NLA-Qualifikation. Das sind 40 mehr als in der vergangenen Spielzeit. In der Rekordsaison 2008/2009 waren 646 Punkte zusammen gekommen, der tiefste Wert sind 477 (2013/2014).

Dennoch: PostFinance verteilte in dieser Saison 308'400 Franken an die Klubs und den Schweizer Eishockey-Verband zu Gunsten der Nachwuchsförderung. Das Topskorer-Engagement der PostFinance läuft seit der Saison 2002/2003.

In der NLA betrug die Summe 109'200 Franken (200.- pro Skorerpunkt), die NLB-Vereine erhielten 45'000 Franken (100.- pro Skorerpunkt). Traditionsgemäss verdoppelte die PostFinance die Gesamtsumme (154'200 Franken) und zahlte denselben Betrag nicht nur den Nachwuchsabteilungen der Klubs, sondern auch dem Schweizer Verband für die Junioren-Nationalmannschaften aus.

Die Topskorer der 12 NLA-Klubs 

Den am höchsten dotierten Check (13'400 Franken) erhielt Marc-Pierre Bouchard vom EV Zug. Der Kanadier schoss 12 Tore und sammelte 55 Assists. Dass sich Bouchard die Krone dank vielen gelungenen Pässe sicherte, erfüllte Hansruedi Köng, den CEO von PostFinance, mit besonderem Stolz, da dies ein Zeichen von Teamfähigkeit sei. Bouchard selber sagte, dass er von Kindesbeinen an gerne seine Mitspieler mit schönen Pässen bedient habe. Tore zu schiessen sei zwar auch schön, er sei aber eher der Spielmacher.

Auch drei Schweizer Stürmer etablierten sich in ihren Teams als Topskorer. Am meisten Punkte (40) holte Inti Pestoni von Ambri-Piotta, der einen persönlichen Bestwert (zuvor 36) aufstellte. Dies reichte zum 8. Rang, Julien Sprunger (Fribourg-Gottéron/36) und Gaëtan Haas (Biel/25) klassierten sich auf den letzten beiden Plätzen. Der beste Schweizer Skorer ist allerdings Lino Martschini (Zug), der 26 Tore und 28 Assists verzeichnete. Nur Teamkollege Bouchard und der Davoser Perttu Lindgren (22/40) waren noch erfolgreicher. (pre/sda)

NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

1 / 76
NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden
HC Davos: 5 - Marc Gianola.
quelle: keystone / fabrice coffrini
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Sicher nicht das einfachste Rennen ausgesucht»: Das sagt Gino Caviezel zu seinem Comeback
Fast 13 Monate nach seinem schweren Sturz in Bormio gab Gino Caviezel im Riesenslalom in Schladming sein Comeback. Der Bündner verpasst zwar den 2. Lauf – ist aber trotzdem froh, dass er zurück ist.
Gino Caviezel ist zurück im Ski-Weltcup. Der 33-Jährige stand in Schladming zum ersten Mal wieder im Starthaus und fuhr den Riesenslalom. Mit den Besten konnte Caviezel allerdings nicht mithalten und verpasste den zweiten Durchgang deutlich. Der Bündner hatte mit den eisigen Verhältnissen zu kämpfen und sagte nach seinem Lauf gegenüber SRF: «Es war ein schwieriges Rennen und ich wollte unbedingt fahren. Ich habe mir sicher nicht das einfachste Rennen ausgesucht.»
Zur Story