DE | FR
Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NLB-Playoffs, Halbfinals, Spiel 2

Ajoie – Langenthal 2:1, Stand: 1:1

SCRJ Lakers – La Chaux-de-Fonds 3:1, Stand: 2:0

Le joueur de Rapperswil Leandro Profico, lors du 1er match des 1/2 finales de playoff du championnat suisse de hockey sur glace LNB, entre le HC La Chaux-de-Fonds et le SC Rapperswil-Jona Lakers ce dimanche, 5 mars 2017 a la patinoire des Melezes de La Chaux-de-Fonds. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Rappi ist auf bestem Weg in den NLB-Final. Bild: KEYSTONE

Rappi kann das Break bestätigen – Ajoie gleicht Serie gegen Langenthal aus

Die Rapperswil-Jona Lakers haben in den Playoff-Halbfinals der NLB das Break mit einem 5:2-Heimsieg gegen La Chaux-de-Fonds bestätigt und führen in der Best-of-7-Serie 2:0. Derweil gelang Ajoie gegen Qualifikationssieger Langenthal der Ausgleich.



Die Rapperswil-Jona Lakers verdankten den Sieg ihrem Powerplay, erzielten sie doch die ersten vier Tore in Überzahl. Für das 3:1 (54.) und 4:2 (59.) zeichnete der zum Stürmer umfunktionierte Verteidiger Leandro Profico verantwortlich. Allerdings muss Gäste-Keeper Tim Wolf den dritten Gegentreffer auf seine Kappe nehmen. Das 5:2 schoss Michael Hügli 40 Sekunden vor dem Ende ins leere Gehäuse.

Vor dem zweiten Halbfinalspiel gegen La Chaux-de-Fonds hatte die Rapperswiler Erfolgsquote im Powerplay starke 32,26 Prozent betragen. Insofern war unverständlich, wie undiszipliniert die Neuenburger agierten. Sie kassierten nicht weniger als zehn Zweiminuten-Strafen.

Nach dem sehr schmeichelhaften 4:2-Auswärtssieg in der ersten Partie starteten die Lakers mit viel Selbstvertrauen. Sie hatten die Begegnung im ersten Drittel weitgehend im Griff und führten dank Steve Mason (7.) zur ersten Pause 1:0.

Schon gegen Ende des ersten Abschnitts übernahm aber La Chaux-de-Fonds das Zepter. Im zweiten Drittel spielten praktisch nur noch die Neuenburger, allerdings verteidigten sich die St.Galler äusserst geschickt. Das 1:1 von Kevin Hecquefeuille (46.), ebenfalls in Überzahl erzielt, war aber mehr als verdient. 2:44 Minuten später gingen die Lakers durch ein kurioses Tor von Corsin Casutt aber erneut in Führung. Danach gelang La Chaux-de-Fonds nur noch ein Shorthander von Daniel Carbis zum 2:3 (58.).

Ajoie dank Powerplay und Devos

Ajoie setzte sich gegen Langenthal 2:1 durch. Alle drei Treffer fielen im Powerplay. Victor Barbero (6.) und Philip-Michael Devos (35.), der schon beim 1:0 seinen Stock im Spiel gehabt hatte, brachten die Jurassier 2:0 in Front. Es waren die Überzahltore 14 und 15 für Ajoie in den laufenden Playoffs. Devos hat derweil nach sieben Partien in der entscheidenden Meisterschaftsphase bereits fünf Tore und zehn Assists auf dem Konto, womit er in der Skorerliste die Nummer 1 ist. Den Treffer für Langenthal erzielte Stefan Tschannen drei Sekunden vor der zweiten Pause. (sda)

Die Telegramme

Rapperswil-Jona Lakers - La Chaux-de-Fonds 5:2 (1:0, 0:0, 4:1)
2867Zuschauer. - SR Oggier/Weber, Dreyfus/Huguet.
Tore: 7. Mason (Knelsen, Hügli/Ausschluss Burkhalter) 1:0. 46. Hecquefeuille (Burkhalter, Carbis/Ausschluss Mason) 1:1. 49. Casutt (Schmutz, Aulin/Ausschluss Muller) 2:1. 54. Profico (Hügli, Mason/Ausschluss Eigenmann) 3:1. 58. (57:38) Carbis (Sterchi, Hecquefeuille/Ausschluss Burkhalter!) 3:2. 59. Profico (Blatter, Rizzello/Ausschluss Burkhalter) 4:2. 60. (59:20) Hügli (Casutt) 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 10mal 2 Minuten gegen La Chaux-de-Fonds.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers mit Nyffeler, La Chaux-de-Fonds mit Wolf im Tor. - 17. Nyffeler hält Penalty von Muller. - 35. Wolf hält Penalty von Rizzello. - 36. Tor von Blatter wegen Torhüterbehinderung aberkannt.

Ajoie - Langenthal 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)
Pruntrut. - 3011 Zuschauer (Saisonrekord). - SR Müller/Wirth, Rebetez/Stuber.
Tore: 6. Barbero (Devos/Ausschluss Vincenzo Küng) 1:0. 36. Devos (Léonardo Fuhrer, Barbero/Ausschluss Campbell) 2:0. 40. (39:57) Tschannen (Cadonau, Rytz/Ausschluss Privet) 2:1.
Strafen: 9mal 2 Minuten gegen Ajoie, 6mal 2 Minuten gegen Langenthal.
Bemerkungen: Ajoie mit Waeber, Langenthal mit Mathis im Tor.

Alle NLA-Absteiger seit Einführung der Zwölfer-Liga

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweiz gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

Eismeister Zaugg erklärt einen Mythos – 75 Jahre Hockey in Langnau

Die SCL Tigers spielten gestern gegen Zug. Das Resultat (4:9) ist unerheblich. Es war nämlich das Spiel zum 75-jährigen Jubiläum. Wie ist es möglich, dass sich im oberen Emmental ein Dorfklub heute noch im Hockey-Business zu behaupten vermag? Weil Langnau zum Mythos geworden ist.

Mythos Langnau. Das Wort steht für Dinge oder Personen von hoher symbolischer Bedeutung. Wie zeigt sich der Mythos Langnau?

Ich möchte dazu einleitend eine Episode erzählen. Sie sagt uns, was der Mythos Langnau bewirkt. Es ist eine Begebenheit, die nur in Langnau möglich ist.

Im Sommer 2009 stehen die SCL Tigers am Rande des Abgrundes. Der SCL Tigers AG droht der Konkurs und das Stadion genügt den Ansprüchen des modernen Sportes bei Weitem nicht mehr.

Präsident Hans Grunder präsentiert im Rahmen …

Artikel lesen
Link zum Artikel