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Olympia 2026: Saskia Maurer begeistert gegen Kanada die Hockey-Welt

Switzerland's Saskia Maurer reacts after failing to save a goal during a preliminary round match of women's ice hockey between the Switzerland and Canada at the 2026 Winter Olympics, in Mila ...
Saskia Maurer hexte gegen Kanada.Bild: keystone

Maurer mauert gegen Kanada – Schweizer Torhüterin begeistert die Hockey-Welt

Saskia Maurer hält beim 0:4 gegen Kanada 51 von 55 Schüssen. Die Schweizer Eishockey-Torhüterin wird über die Landesgrenzen hinaus gefeiert.
08.02.2026, 10:2308.02.2026, 10:23

Saskia Maurer stand am späten Samstagabend so stark im Fokus wie wohl noch nie zuvor in ihrer Karriere. Die 24-jährige Eishockey-Torhüterin stand für die Schweiz im Spiel gegen Kanada (0:4) zwischen den Pfosten und musste über die 60 Minuten 55 Schüsse auf sich einprasseln lassen. Die Berner Torhüterin hielt 51 davon und liess sich bei 5-gegen-5 nur einmal bezwingen. Wobei ihre Mitspielerinnen sie auch gut unterstützten und Abpraller konsequent wegräumten. Zusätzlich zu den 55 Torschüssen, die Kanada hatte, blockierten die Schweizerinnen auch noch 30 weitere Schussversuche.

Zur Einordnung: Beim letzten olympischen Aufeinandertreffen fegte Kanada die Schweiz mit 12:1 vom Eis.

Bei den Olympischen Spielen diskutiert plötzlich die ganze Eishockey-Welt auch über das Turnier der Frauen. Und wenn du gegen Kanada brillierst, dann ist dir die internationale Aufmerksamkeit gewiss. Maurers Auftritt begeisterte denn auch Hockey-Fans über die Schweizer Grenze hinaus.

In den sozialen Medien war der Tenor klar: Trotz 0:4-Niederlage war Maurer die MVP dieses Spiels, vielleicht gar des bisherigen Turniers. Denn schon beim ersten Auftritt gegen Tschechien überzeugte die 24-Jährige (nach einem Fehlstart) und hexte die Schweiz zum Sieg im Penaltyschiessen. Manch ein NHL-Fan fragte scherzhaft: «Kann mein Team Maurer verpflichten? Und kann sie uns zum Stanley Cup hexen?»

Besonders hervorgehoben wird auch Maurers Geschichte. Die Torhüterin des SC Bern hätte – zumindest gegen Kanada – eigentlich gar nicht im Einsatz stehen sollen. Andrea Brändli ist die Nummer 1 der Frauen-Nati, sie wurde letzte Saison in Schweden zur Torhüterin des Jahres ausgezeichnet und hat bei Weltmeisterschaften auch schon brilliert. Doch weil die 28-Jährige sich kurz vor dem Turnierstart in Mailand mit dem Norovirus infizierte und sich in Isolation begeben musste, kommt stattdessen Maurer zum Zug.

Dass die Bernerin sich auf dem schmaleren olympischen Eis so gut zurechtfindet, ist kein Zufall. Zwischen 2021 und 2023 spielte sie zwei Jahre lang in der US-College-Liga NCAA. «Als Aufsteiger in die höchste Liga mussten wir damals ähnlich unten durch wie jetzt gegen Kanada», erinnert sie sich. Wenn Andrea Brändli wieder fit ist, wird Maurer sicher auch mal eine Pause erhalten. Für den Viertelfinal steht Trainer Colin Muller aber vor einer schwierigen Wahl: Setzt er dann auf seine Nummer 1 oder doch die Heldin der ersten zwei Spiele?

Mit ihren Leistungen spielt sich Maurer definitiv auch für grössere Aufgaben ins Rampenlicht. Und die 24-Jährige hat sich mit Sicherheit auf die Notizettel der Teams in der nordamerikanischen Profiliga PWHL gespielt. Mal schauen, wie lange der SCB seine Meistertorhüterin noch halten kann.

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Die beliebtesten Kommentare
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Luzi Fair
08.02.2026 11:10registriert Mai 2014
Maurer spielt nächste Saison der PWHL, wenn sie das möchte. Es gibt keine bessere Bühne, solch ein Spiel abzuliefern.
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RuediRupf
08.02.2026 11:24registriert November 2023
Was für eine Leistung!!! 😍
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