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Rappi gewinnt «Zürisee-Derby», Biel den Spitzenkampf – Bern schlägt Genf im Kellerduell

26.10.2021, 22:2526.10.2021, 23:56

ZSC – Rapperswil 3:4 n.P.

Die ZSC Lions kommen im Hallenstadion weiter nicht in Fahrt. Gegen die Rapperswil-Jona Lakers resultierte nach einer 2:0-Führung eine 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen - die vierte Niederlage in den letzten fünf Heimpartien. Und beim einzigen Sieg in dieser Spanne, dem 7:5 über Servette, lag der ZSC bis kurz vor Schluss noch 3:5 zurück.

Gegen die Lakers liessen sich die Zürcher übertölpeln. Die Lions führten 2:0 und hätten zu diesem Zeitpunkt deutlicher führen müssen. Ein Geschenk (in der Form eines Fehlpasses im Spielaufbau) verhalf Rapperswil zum Anschlusstreffer. Danach wogte die Partie hin und her: Die Lakers führten bis 33 Sekunden vor Schluss 3:2. Der Zürcher SC vergab nach dem Ausgleich in extremis in der Verlängerung den Sieg, als Denis Hollenstein in den letzten Sekunden das leere Tor nicht traf.

Ex-Löwe und Torschütze Yannick Brüschweiler im Interview. Video: YouTube/MySports

Im Penaltyschiessen traf Roman Cervenka für die Lakers zweimal. Denis Hollenstein reüssierte als einziger Zürcher, scheiterte aber mit seinem zweiten Penalty an Melvin Nyffeler.

Bild: keystone

ZSC Lions - Rapperswil-Jona Lakers 3:4 (2:0, 0:1, 1:2, 0:0) n.P.
7337 Zuschauer. - SR Piechaczek/Fluri, Schlegel/Altmann.
Tore: 14. Azevedo (Krüger) 1:0. 17. Malgin (Noreau/Powerplaytor) 2:0. 27. Wick 2:1. 52. Brüschweiler (Dünner, Forrer) 2:2. 54. Mitchell (Cervenka, Zangger) 2:3. 60. (59:27) Chris Baltisberger (Noreau) 3:3 (ohne Torhüter).
Penaltyschiessen: Cervenka 0:1, Quenneville -; Zangger -, Andrighetto -; Eggenberger -, Hollenstein 1:1; Lammer -, Malgin -; Profico -, Azevedo -; Hollenstein -, Cervenka 1:2.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Hollenstein; Cervenka.
ZSC Lions: Waeber; Weber, Geering; Noreau, Marti; Guebey, Phil Baltisberger; Noah Meier; Sigrist, Malgin, Hollenstein; Chris Baltisberger, Roe, Andrighetto; Azevedo, Krüger, Quenneville; Diem, Schäppi, Pedretti; Sopa.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vouardoux, Profico; Sataric, Djuse; Jelovac, Maier; Baragano; Lammer, Albrecht, Cervenka; Zangger, Rowe, Eggenberger; Wick, Dünner, Forrer; Wetter, Mitchell, Brüschweiler; Neukom.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Bodenmann, Morant, Riedi und Trutmann (alle verletzt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Aebischer, Lehmann und Moses (alle verletzt). ZSC Lions von 58:27 bis 59:27 ohne Torhüter.

Fribourg – Biel 0:1

Der Leader Fribourg-Gottéron verliert gegen den auswärtsstarken Verfolger Biel erstmals seit dem 21. September wieder zuhause. Einziger Torschütze beim zu knappen 1:0 ist Michael Hügli.

Die Bieler Niederlage am Sonntag in Lausanne scheint nur ein Betriebsunfall gewesen zu sein. In Freiburg, wo erneut über 8700 Zuschauer Stimmung machten, traten die Seeländer wieder wie aus einem Guss auf. Mit Ausnahme der ersten sieben Minuten waren sie klar das bessere Team. Nach dem überraschend gefallenen 1:0 (8.) durch Michael Hügli hätten sie höher gewinnen können.

Phasenweise schnürten die Bieler - das beste Auswärtsteam der National League - die Gastgeber minutenlang in deren Verteidigungsdrittel ein, sie spielten trotz je fünf Spielern auf dem Eis fast schon Powerplay und nahmen den Drachen so die Luft, um Feuer zu speien.

So setzten die Freiburger offensiv kaum Akzente und hatten es Goalie Reto Berra (29 Paraden) und der Lattenunterkante - bei einem Schuss von Tino Kessler (27.) - zu verdanken, dass sie bis zum Schluss um den Ausgleich kämpfen konnten. Am nächsten kamen sie diesem in einem Powerplay fünf Minuten vor Schluss durch den PostFinance-Topskorer Chris DiDomenico.

Bild: keystone

Fribourg-Gottéron - Biel 0:1 (0:1, 0:0, 0:0)
8788 Zuschauer. - SR Wiegand/Hürlimann, Progin/Kehrli.
Tor: 8. Hügli (Rajala) 0:1.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Brunner.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Jecker; Sutter, Furrer; Diaz, Dufner; Chavaillaz; Brodin, Desharnais, Mottet; Sprunger, Schmid, DiDomenico; Marchon, Walser, Jörg; Rossi, Bougro, Jobin; Herren.
Biel: van Pottelberghe; Rathgeb, Lööv; Delémont, Grossmann; Fey, Forster; Stampfli; Hügli, Haas, Rajala; Brunner, Trettenes, Künzle; Korpikoski, Tanner, Kessler; Karaffa, Froidevaux, Schläpfer; Kohler.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Bykow und Kamerzin (beide verletzt), Biel ohne Cunti, Hischier, Hofer, Sallinen und Jakowenko (alle verletzt). Fribourg-Gottéron ab 59:30 ohne Torhüter.

Bern – Genf 3:2 n.V.

Der SC Bern gewinnt das Duell zweier Dauerpatienten der laufenden Saison daheim gegen Genf-Servette 3:2 nach Verlängerung. Tristan Scherwey erzwingt mit dem 2:2 nach 51 Minuten diese Verlängerung, in der er nach 2:05 Minuten auch das Siegestor erzielt.

Mit der späten Wende konnten die Berner verhindern, dass sie erneut eine Negativserie von vier Niederlagen wie zu Saisonbeginn ablieferten.

Das sagt der Matchwinner zum knappen Sieg.Video: YouTube/MySports

Für Genf-Servette, den Playoff-Finalisten der letzten Saison, geht der Leidensweg weiter. Die Genfer verpassten es, ihr gutes zweites Drittel, in dem Henrik Tömmernes und Daniel Winnik den zeitweiligen Umschwung vom 0:1 zum 2:1 schafften, in einen Sieg umzumünzen und nach dem 3:2 gegen die SCL Tigers vom letzten Samstag zum zweiten Mal in dieser Saison zwei Partien in Folge zu gewinnen.

Bild: keystone

Bern - Genève-Servette 3:2 (1:0, 0:2, 1:0, 1:0) n.V.
12'723 Zuschauer. - SR Stricker/Urban, Steenstra/Huguet.
Tore: 19. Untersander (Kahun) 1:0. 30. Tömmernes (Filppula, Rod) 1:1. 39. Winnik (Vatanen) 1:2. 52. Scherwey (Conacher, Daugavins) 2:2. 63. Scherwey (Daugavins, Untersander) 3:2.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.
PostFinance-Topskorer: Kahun; Tömmernes.
Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Kast; Thomas, Kahun, Moser; Conacher, Daugavins, Bader; Praplan, Fahrni, Scherwey; Sciaroni, Neuenschwander, Jeremi Gerber; Berger.
Genève-Servette: Descloux; Karrer, Tömmernes; Vatanen, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Smons; Rod, Filppula, Winnik; Moy, Jooris, Vermin; Miranda, Smirnovs, Vouillamoz; Riat, Berthon, Patry; Campagna.
Bemerkungen: Bern ohne Blum, Jeffrey, Pinana und Ruefenacht (alle verletzt), Genève-Servette ohne Antonietti, Jacquemet, Mercier, Richard, Tanner (alle verletzt) und Pouliot (überzähliger Ausländer).

Lausanne – Zug 3:4 n.V.

Meister Zug setzte sich trotz Stürmer-Lazarett (6 verletzte Stammspieler) und trotz zweier Sturmlinien der EVZ Academy in Lausanne durch - nach einem 0:2-Rückstand mit 4:3 nach Verlängerung.

Lausanne konnte von Zugs Absenzen bloss im ersten Abschnitt profitieren. Die Waadtländer gingen mit der ersten Torchance (durch Floran Douay) und der ersten Powerplay-Chance (durch Lukas Frick) mit 2:0 in Führung.

Lino Martschini ist erleichtert über die hart erkämpften zwei Punkte. Video: YouTube/MySports

Die Wende zu Gunsten des EV Zug initiierten danach Dario Simion mit seinem siebenten Saisontor zum 1:2 und Leonardo Genoni mit 33 Paraden. Zudem sprangen für die Abwesenden Schweizer Akteure in die Bresche: Verteidiger Claudio Cadonau glich mit dem ersten Saisontreffer zum 2:2 aus, Livio Stadler, auch er ein Abwehrspieler, traf mit seinem zweiten Saisontor zum 3:2 für die Innerschweizer. Schon das erste Saisontor hatte Stadler gegen Zug realisiert.

In der Overtime gelang Lino Martschini nach 61:45 Minuten das 4:3-Siegtor.

Bild: keystone

Lausanne - Zug 3:4 (2:0, 0:2, 1:1, 0:1) n.V.
5129 Zuschauer. - SR Tscherrig/Borga, Stalder/Burgy.
Tore: 2. Douay (Genazzi, Bertschy) 1:0. 14. Frick (Genazzi/Powerplaytor) 2:0. 21. (20:52) Simion (Djoos, Kreis) 2:1. 37. Cadonau (Leuenberger) 2:2. 48. Stadler 2:3. 57. Almond (Bertschy) 3:3. 62. Martschini (Djoos, Leuenberger) 3:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Bertschy; Hansson.
Lausanne: Boltshauser; Heldner, Frick; Glauser, Barberio; Genazzi, Marti; Krueger, Krakauskas; Frolik, Varone, Sekac; Kenins, Bertschy, Douay; Maillard, Jäger, Bozon; Holdener, Almond, Arnold.
Zug: Genoni; Hansson, Stadler; Schlumpf, Gross; Kreis, Djoos; Cadonau; Martschini, Müller, Simion; Klingberg, Leuenberger, Bachofner; Allenspach, Neumann, De Nisco; Hofer, Wüest, Stehli.
Bemerkungen: Lausanne ohne Baumgartner, Emmerton, Fuchs, Riat (alle verletzt) und Gernat (krank), Zug ohne Lander, Senteler, Suri, Zehnder (alle verletzt), Herzog, Kovar und Wüthrich (alle krank).

Ambri – Tigers 3:1

Der HC Ambri-Piotta rannte gegen die SCL Tigers eine Viertelstunde lang einem Rückstand hinterher, gewann die Partie gegen die Emmentaler aber mit 3:1. Die Leventiner feierten im neunten Spiel den sechsten Heimsieg in ihrer neuen Arena.

Johnny Kneubuehler und Dario Bürgler skorten zu Beginn des zweiten Abschnitts innerhalb von 196 Sekunden die wegweisenden Tore vom 0:1 zum 2:1. Daniele Grassi stellte in der 58. Minute mit dem dritten Treffer den Sieg sicher.

Die Weichen wurden in der 25. Minute gestellt: Jesper Olofsson, der aktuell beste Skorer der Liga, scheiterte mit der besten Torchance der Langnauer an Benjamin Conz (29 Paraden), mit dem Gegenstoss gelang Bürgler das 2:1 für Ambri. Bei den SCL Tigers hütete Ivars Punnenovs (38 Paraden) wieder einmal das Tor.

Bild: keystone

Ambri-Piotta - SCL Tigers 3:1 (0:1, 2:0, 1:0)
5378 Zuschauer. - SR Lemelin/Hungerbühler, Obwegeser/Wolf.
Tore: 9. Pesonen (Schilt) 0:1. 22. Kneubuehler (Bürgler, Hietanen) 1:1. 26. Bürgler (Isacco Dotti) 2:1. 58. Grassi (Pestoni) 3:1.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 5mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Pestoni; Olofsson.
Ambri-Piotta: Conz; Fora, Isacco Dotti; Hietanen, Burren; Fohrler, Zaccheo Dotti; Hächler, Fischer; Kozun, Regin, D'Agostini; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Grassi, Zwerger; Trisconi, Kostner, Bianchi.
SCL Tigers: Punnenovs; Blaser, Erni; Schilt, Leeger; Grossniklaus, Elsener; Aeschbach; Grenier, Schmutz, Olofsson; Schweri, Saarela, Pesonen; Petrini, Salzgeber, Sturny; Berger, Diem, Langenegger; Loosli.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Guggenheim, Huguenin (beide krank), Stettler, Weibel, Zaetta und Zryd (alle verletzt). SCL Tigers ab 58:38 ohne Torhüter.

Lugano – Ajoie 4:1

Zur erwartet klaren Sache geriet die Partie in Lugano. Die Tessiner setzten sich gegen Schlusslicht Ajoie mit 4:1 durch. Schon nach 25 Minuten führte das Heimteam durch zwei Powerplay-Tore und einen Shorthander vor den Augen der langjährigen Lugano-Trainerlegende John Slettvoll mit 3:0.

Das Team von Trainer Chris McSorley bekundete mit Ajoie - anders als andere Teams - in dieser Saison bislang überhaupt keine Probleme. Schon die erste Partie in Pruntrut hatte Lugano 7:2 gewonnen.

Bei Lugano hütete zum zweiten Mal diese Saison der 33-jährige Kanadier Leland Irving das Tor. Die Premiere hatte Irving in Ambri mit 1:2 verloren. Drei Gegentore in 120 Minuten und eine Fangquote von fast 96 Prozent dürfen sich für Irving sehen lassen.

Bild: keystone

Lugano - Ajoie 4:1 (2:0, 1:0, 1:1)
4756 Zuschauer. - SR Hebeisen/Mollard, Cattaneo/Duarte.
Tore: 4. Josephs (Morini/Powerplaytor) 1:0. 14. Herburger (Bertaggia/Unterzahltor!) 2:0. 26. Fazzini (Alatalo, Arcobello/Powerplaytor) 3:0. 43. Hudacek (Alatalo, Josephs) 4:0. 51. Devos (Fortier/Powerplaytor) 4:1.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 Minuten gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Fazzini; Frossard.
Lugano: Irving; Alatalo, Riva; Nodari, Müller; Chiesa, Bernd Wolf; Villa, Haussener; Fazzini, Arcobello, Bertaggia; Hudacek, Thürkauf, Josephs; Vedova, Herburger, Morini; Traber, Walker, Stoffel.
Ajoie: Östlund; Hauert, Pouilly; Birbaum, Joggi; Hänggi, Eigenmann; Schnegg, Helfer; Rohrbach, Frossard, Romanenghi; Wannström, Devos, Fortier; Bogdanoff, Ness, Schmutz; Frei, Macquat, Huber.
Bemerkungen: Lugano ohne Carr, Fatton, Guerra, Loeffel, Schlegel (alle verletzt) und Bödker (überzähliger Ausländer), Ajoie ohne Rouiller (krank), Asselin, Gauthier-Leduc und Hazen (alle verletzt). Ajoie ab 58:53 ohne Torhüter.

Die Tabelle

(dab/sda)

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