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William Nylander könnte noch diese Saison in die Schweiz stossen.

Lugano, ZSC oder Zug? Gut möglich, dass NHL-Jungstar William Nylander in die Schweiz kommt

Einigen sich William Nylander und die Toronto Maple Leafs bis am 1. Dezember nicht auf einen neuen Vertrag, wird der schwedische Jungstar mit allergrösster Wahrscheinlichkeit in Europa spielen. Die Chancen stehen nicht schlecht, dass das in der Schweiz sein könnte.

marcel kuchta / ch media



Die Vertragsverhandlungs-Saga zwischen William Nylander (22) und den Leafs hält die hockeyverrückte Stadt in Kanada seit Monaten in Atem. Das Problem ist Folgendes: Toronto hat im Sommer mit John Tavares den grössten Fisch im Free-Agent-Markt an Land gezogen und ihn mit einem jährlich über elf Millionen US-Dollar dotierten Siebenjahresvertrag ausgestattet.

Damit zeichnete sich aber ab, dass Leafs-GM Kyle Dubas bei den neu zu verhandelnden Verträgen der Jungstars Auston Matthews (21), Mitch Marner (21) und eben William Nylander auf die Lohnsumme schauen muss, damit er punkto Lohnobergrenze nicht in die Bredouille kommt. Während Matthews und Marner derzeit im letzten Jahr ihres ersten NHL-Vertrags stehen und erst im kommenden Sommer über eine Verlängerung verhandeln müssen, ist Nylander bereits jetzt in dieser verzwickten Lage.

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Highlights zu William Nylander. Video: YouTube/Matthew Joseph

Probleme mit dem Salary Cap

Dubas weiss, dass der Vertrag, den er mit dem schwedischen Jungstar abschliesst, massgebend sein wird für die Verhandlungen mit seinen beiden anderen Juwelen. Und er weiss auch, dass er dem Trio nicht jede gewünschte Summe bieten kann, weil er sonst eben spätestens im nächsten Sommer ein Problem mit der Gesamtlohnsumme haben wird. Nylander und dessen Agent ist das allerdings herzlich egal. Man spricht davon, dass das Lager des Schweden über acht Millionen verlangt, Dubas aber sicher unter sieben Millionen rausrücken will, zumal Marner und vor allem Matthews punkto Potenzial eher noch höher (und teurer) eingestuft werden müssen als Nylander.

Toronto Maple Leafs' Auston Matthews (34) celebrates with teammate Mitchell Marner after scoring against the Montreal Canadiens during the third period of an NHL hockey game in Montreal, Saturday, Nov. 18, 2017. Toronto won 6-0. (Graham Hughes/The Canadian Press via AP)

Mit Mitchell Marner und Auston Matthews hat Toronto zwei weitere Youngstars.  Bild: AP/The Canadian Press

Die Konsequenz: Beide Seiten sind bisher nicht von ihren Standpunkten abgerückt und der Schwede steht immer noch ohne Vertrag da. Einigen sich die beiden Parteien nicht bis am 1. Dezember, dann wird Nylander in der aktuellen Saison nicht mehr für die Leafs (und in der NHL) auflaufen.

Momentan gibt es daher drei Szenarien:

  1. Man findet doch noch den Weg zu einem Deal – notfalls auch einen so genannten Überbrückungsdeal für eine Saison, um im kommenden Sommer nochmal neu zu verhandeln. Dazu wird es allerdings kaum kommen, weil es das grundsätzliche Problem nicht löst, sondern nur aufschiebt.
  2. Die Maple Leafs transferieren Nylander zu einem anderen NHL-Team, das punkto Lohngefüge flexibler ist und Nylanders Forderungen erfüllen könnte. Eine Variante, die ebenso unwahrscheinlich ist, weil es Toronto schlicht nicht nötig hat angesichts des aktuellen, positiven Saisonverlaufs, Nylander unter Zeitdruck gegen einen Spieler einzutauschen, der dem Team sofort helfen würde. Und Draftpicks oder Talente als Gegenwert sind diesbezüglich ebenso uninteressant.
  3. Die wahrscheinlichste Variante ist, dass William Nylander einen Vertrag bei einem europäischen Team unterschreiben wird. Rein finanziell gesehen müsste das eine Mannschaft in der russisch geprägten KHL sein, da dort die Stars gerne mal mit Millionenverträgen ausgestattet werden. Viel spricht deshalb für eine solche Variante. Sportlich würde auch ein Engagement in seiner Heimat Schweden Sinn machen. Aber es gibt eben noch eine dritte Destination, die aus Sicht von William Nylander verlockend ist: die Schweizer National League.

Wo könnte Nylander in der Schweiz landen?

Man muss wissen, dass Williams Vater Michael, selber ein langjähriger NHL-Star, einst beim HC Lugano (1996/97) sowie bei den ZSC Lions und den Kloten Flyers (2011/12) spielte. Und, noch viel wichtiger: Der Papa lebt mittlerweile in der Nähe von Zug. Deshalb trafen sich Leafs-GM Dubas und William Nylander für ihre letzte, persönliche Verhandlungsrunde auch in der Schweiz. Und darum ist das Szenario eines Nylander-Transfers in die National League gar nicht so unrealistisch.

LUGANO  BERN PLAY OFF 2. Spiel: Michael Nylander (rechts) von Lugano, verfolgt vom Berner Gaetano Orlando (links) am Dienstag abend 11. Maerz 1997. (Keystone/Karl Mathis)

Michael Nylander im Trikot des HC Lugano. Bild: KEYSTONE

Aber welche Teams könnten sich die Dienste des 22-Jährigen überhaupt leisten? Infrage kämen im Prinzip drei Mannschaften:

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18Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Connor McSavior 21.11.2018 18:46
    Highlight Highlight "In Zürich hat man zudem Erfahrung mit Leafs-Spielern. Schliesslich spielte Auston Matthews vor seinem Nummer-eins-Draft eine Saison bei den ZSC Lions."
    Dann war er ja eben noch kein Maple Leafs Spieler? 🤷🏼‍♂️🤣
  • Der müde Joe 21.11.2018 15:41
    Highlight Highlight You dream du!😂
  • Eingestein 21.11.2018 14:33
    Highlight Highlight Ja genau, Lausanne "Kauft" alles was nicht festgebunden ist. Wie ein Sack Kartoffel. Dann werden die besten aus dem Sack genommen und eine Mannschaft gebildet. Der Rest gibt Pommes.
    • Jiri Lala 21.11.2018 21:04
      Highlight Highlight Ne Lausanne spielt nächstes Jahr mit 8 Blöcken..
  • Geo6 21.11.2018 13:02
    Highlight Highlight Ich denke Zug hätte da die besten Karten. Vater wohnt in der Nähe, Steuertechnisch, Dan Tangnes, Everberg Klingberg. Und die können auch etwas zahlen( Transfer Stalberg, 6 Stellige Ablössumme)
    • Hallo22 21.11.2018 16:04
      Highlight Highlight Denke eher nicht das Zug Everberg geholt hätte, wenn man mit Nylander im Kontakt stehen würde...
    • Geo6 21.11.2018 16:25
      Highlight Highlight Vielleicht besteht Nylander darauf mit einem Weltmeister zu spielen😉
  • dechloisu 21.11.2018 12:54
    Highlight Highlight ab anfang Dezember wäre im Schluäfweg ein plätzchen frei
    • Geo6 21.11.2018 13:09
      Highlight Highlight Darum wurde Joskinen auch nur bis Dezember geholt.
    • dechloisu 21.11.2018 15:44
      Highlight Highlight Haha genau
      Jeder weiss dass Nylander schon auf halbem weg ist
  • Kuba 21.11.2018 12:11
    Highlight Highlight Und schlussendlich landet er dann doch bei Lausanne 🤷🏼‍♂️
  • Goon (Zeuge Del Curtos) 21.11.2018 11:43
    Highlight Highlight Davos wäre doch was. Da lässt der Kristallclub sicher gerne ein oder zwei Batza springen.
    • Curly Turkey 21.11.2018 13:15
      Highlight Highlight Lustig, dass das geblitzt wird. Scheint mir tatsächlich eine schönes Gedankenspiel zu sein. Davos braucht dringend einen Impuls. Nylander könnte Spengler Cup spielen. Das hilft dem Turnier punkto Beachtung in Kanada. Der Vertrag läuft nur über die halbe Saison. Da wäre im Kristall Club der eine oder andere dafür.
  • sächsdoppeleisnull 21.11.2018 11:42
    Highlight Highlight Was auch noch einen Einfluss haben könnte wenn er dann wirklich in die Schweiz wechseln würde, ist Dan Tangnes. Heute Bandengeneral in Zug damals der Ausbilder von William Nylander .
  • Pat the Rat (der Echte) 21.11.2018 10:59
    Highlight Highlight Wenn ich die Ausländersituation der drei genannten Klubs anschaue, ist ein Wechsel zu einem dieser Teams eher Wunschdenken als realistisch...
    • Nummelin 21.11.2018 11:33
      Highlight Highlight ;-)
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  • Psychonaut1934 21.11.2018 10:56
    Highlight Highlight Er kann Jussi Jokinen in Kloten ersetzen 😂
    • Myk38 21.11.2018 11:20
      Highlight Highlight Logisch kommt er nach Kloten. Wo sonst ist er so nahe am Flughafen wenns doch noch zurück in die NHL geht. HUL bezahlt ihn aus seiner Kasse. Das volle Stadion, die Trikotverkäufe und der bessere Medienvertrag beim sofortigen Aufstieg spühlen die Summe wieder rein.

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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