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Daniel Vukovic und Sven Senteler bei einem regulären Zweikampf.
Daniel Vukovic und Sven Senteler bei einem regulären Zweikampf.Bild: KEYSTONE

Nur eine Spielsperre: Mildes Urteil gegen Genfs Vukovic sorgt für Unverständnis

Mit einem zweihändigen Stockschlag in den Rücken seines Gegner liess Servette-Verteidiger Daniel Vukovic gestern bei der Niederlage gegen Zug seinen Frust raus. Die Strafe, die er dafür kassiert, wird als zu mild kritisiert.
08.03.2017, 15:2008.03.2017, 18:58

Daniel Vukovic ist bekannt dafür, ein harter Spieler zu sein. Gestern hat es der Verteidiger von Genf Servette aber eindeutig übertrieben. Bei der 2:5-Heimniederlage gegen den EV Zug attackierte er in der 59. Minute Sven Senteler gleich zweimal mit einem zweihändigen Stockschlag – ein klares Frustfoul.

Vukovics Attacke auf Senteler

Video: streamable
Wie viele Spielsperren hättest du Vukovic gegeben?

Folgerichtig wurde der Übeltäter heute gesperrt. Aber die Milde des Urteils sorgt für Kopfschütteln: Vukovic kassiert nur eine Spielsperre sowie eine Busse von 1230 Franken. Die «Teleclub»-Experten Morgan Samuelsson und Kent Rhunke forderten direkt nach dem Spiel mehrere Spielsperren. Andere Medien stellten einmal mehr die Position von «Player Safety Officer» Stephan Augér in Frage:

In den letztjährigen Playoffs wurde Davos' Beat Forster für eine ähnliche Aktion für ein Spiel gesperrt. Das Ausmass in Vukovics Fall ist aber nochmals grösser. Mit seinem beidhändigen Stockschlag in den Rücken des Gegners nimmt er dessen Verletzung in Kauf. Sven Senteler blieb glücklicherweise unverletzt. (abu)

Die Sperre von Beat Forster 2016 erklärt

Video: streamable

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