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Eishockey NL: Bern gewinnt Derby + Zug verliert + Lugano und Davos siegen

SC Rapperswil-Jona Lakers PostFinance Top Scorer Roman Cervenka waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem EV Zug am Samstag, 4. Febr ...
Roman Cervenka und die SCRJ Lakers rücken wieder näher an Biel heran.Bild: keystone

Bern gewinnt Derby deutlich + SCRJ schlägt Zug + Lugano und Davos ebenfalls mit Erfolg

04.02.2023, 22:1504.02.2023, 23:04
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Davos – Langnau

Die Comeback- und Überzeit-Spezialisten des HC Davos verzeichneten 25:3 Torschüsse nach dem ersten Drittel und deren 45:8 nach zwei Dritteln. Dennoch lagen die Bündner nach fünf Minuten mit 0:2 zurück. Doch mit drei Toren innerhalb von weniger als sechs Minuten wendete der Rekordmeister das Blatt. Verteidiger Claude-Curdin Paschoud beendete mit dem 2:2 eine persönliche Torflaute von 70 Liga-Spielen. Die Top-Goalgetter Matej Stransky (Davos) und Aleksi Saarela (SCL Tigers) erzielten in dieser Partie ihr jeweils 23. Tor in der laufenden Meisterschaft. Langnau rutschte durch die vierte Niederlage in Folge auf den vorletzten Platz ab.

Jubel bei den Davoser mit Joakim Nordstroem ( Torschuetze) und PostFinance Top Scorer Matej Stransky, vl. im Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und den SCL Tigers, ...
Trotz frühem Rückstand setzt sich der HCD am Ende durch.Bild: keystone

Davos - SCL Tigers 6:3 (3:2, 2:1, 1:0)
6547 Zuschauer. SR Lemelin (USA)/Mollard, Wolf/Meusy.
Tore: 1. (0:35) Michaelis (Weibel) 0:1. 5. Rohrbach (Saarela) 0:2. 11. Ambühl 1:2. 15. Paschoud 2:2. 17. Sturny (Dominik Egli) 3:2. 30. (29:19) Rasmussen (Knak) 4:2. 30. (29:42) Saarela 4:3. 32. Nordström (Stransky/Powerplaytor) 5:3. 48. Stransky (Irving, Rasmussen) 6:3.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Davos, 5-mal 2 Minuten gegen SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Stránský; Michaelis.
Davos: Sandro Aeschlimann; Fora, Dahlbeck; Dominik Egli, Irving; Barandun, Paschoud; Heinen, Wellinger; Strynsky, Rasmussen, Knak; Julian Schmutz, Nordström, Bristedt; Wieser, Ambühl, Nussbaumer; Canova, Chris Egli, Sturny.
SCL Tigers: Charlin; Lepistö, Schilt; Saarijärvi, Grossniklaus; Guggenheim, Zryd; Erni; Weibel, Michaelis, Pesonen; Rohrbach, Eakin, Saarela; Rossi, Diem, Douay; Berger, Neuenschwander, Marc Aeschlimann; Lapinskis.
Bemerkungen: Davos ohne Corvi, Frehner, Jung, Nygren und Prassl (alle verletzt), SCL Tigers ohne Flavio Schmutz (verletzt).

Bern – Biel

Der SC Bern gibt ein Lebenszeichen von sich. Nach fünf Heimniederlagen am Stück und sieben Niederlagen aus den acht vorangegangenen Spielen setzt sich der SCB im Berner Derby gegen Biel mit 4:0 durch.

In der 9. Minute trafen die Gastgeber innerhalb von 32 Sekunden doppelt. Ausgerechnet der zuletzt vielkritisierte Berner PostFinance-Topskorer Chris DiDomenico war als Doppeltorschütze der Matchwinner. Mit dem 1:0 beendete DiDomenico eine Torflaute von sieben Spielen, zudem erzielte er noch auf schlitzohrige Art und Weise das 3:0 im Schlussdrittel. Im Finish lieferte sich DiDomenico noch eine Keilerei mit Biels Yannick Rathgeb. Der Disput fand wegen des hitzköpfigen Kanadiers in den Katakomben eine Fortsetzung, die dann aber von den Sicherheitskräften rasch unterbunden wurde.

Berns PostFinance Topscorer Christopher DiDomenico, rechts, und Biels Viktor Loeoev kommen sich naeher, im Eishockey Qualifikations-Spiel der National League, zwischen dem SC Bern und dem EHC Biel, am ...
DiDomenico (r.) geriet mir Rathgeb aneinander.Bild: keystone

Berns Keeper Philip Wüthrich realisierte den Shutout mit 36 Paraden. Die Gastgeber beendeten mit dem Erfolg auch eine Negativserie von fünf Heimniederlagen gegen die zweitklassierten Seeländer. Mit Romain Loeffel und Mika Henauer kehrten beim SCB zwei wichtige Verteidiger nach Verletzungspause ins Line-Up zurück. Für Loeffel war es das erste Spiel seit dem 23. Dezember. Henauer hatte gar elf Monate gefehlt.

Berns Jesse Zgraggen, Mitte, und Benjamin Baumgartner, rechts, bedraengen Biels Torhueter Joren Van Pottelberghe, im Eishockey Qualifikations-Spiel der National League, zwischen dem SC Bern und dem EH ...
Biel-Goalie Van Pottelberghe musste sich gleich viermal geschlagen geben.Bild: keystone

Bern - Biel 4:0 (2:0, 0:0, 2:0)
16'194 Zuschauer. SR Borga/Stolc, Schlegel/Urfer.
Tore: 9. (8:14) DiDomenico (Pinana, Lindberg) 1:0. 9. (8:46) Goloubef (Ennis, Fuss) 2:0. 57. DiDomenico 3:0. 60. (59:40) Lindberg (Sceviour, Kahun/Powerplaytor) 4:0.
Strafen: 8-mal 2 Minuten gegen Bern, 5-mal 2 plus 5 Minuten (Rathgeb) plus Spieldauer (Rathgeb) gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Hofer.
Bern: Wüthrich; Untersander, Colin Gerber; Goloubef, Zgraggen; Loeffel, Beat Gerber; Pinana, Mika Henauer; Sceviour, Lindberg, DiDomenico; Scherwey, Bader, Kahun; Fuss, Baumgartner, Ennis; Fahrni, Vermin, Ritzmann.
Biel: van Pottelberghe; Rathgeb, Lööv; Delémont, Grossmann; Schneeberger, Jakowenko; Stampfli; Hofer, Haas, Olofsson; Hischier, Sallinen, Rajala; Brunner, Sheahan, Künzle; Tanner, Schläpfer, Kessler; Froidevaux.
Bemerkungen: Bern ohne Gelinas, Lehmann und Moser (alle verletzt), Biel ohne Cunti, Forster (beide verletzt) und Säteri (überzähliger Ausländer). Biel von 57:42 bis 58:42 ohne Torhüter.

Rapperswil-Jona – Zug

Goalie Melvin Nyffeler benötigte beim 3:0-Sieg der Rapperswil-Jona Lakers gegen Meister Zug lediglich 20 Paraden für den Shutout. Zug hat nun zum zweiten Mal in der laufenden Saison mindestens vier Liga-Spiele in Folge verloren. Roman Cervenka, der am Vorabend in Biel einen viel diskutierten Restausschluss erhalten hatte, bereitete das siegweisende 1:0 des schwedischen Flügelstürmers Aberg Pontus (7.) vor.

Rapperswil-Jona Lakers - Zug 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)
5235 Zuschauer. SR Tscherrig/Dipietro, Huguet/Gnemmi.
Tore: 7. Aberg (Cervenka) 1:0. 19. Rowe 2:0. 57. Djuse 3:0 (ins leere Tor).
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 5-mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Cervenka; Kovar.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Aebischer, Djuse; Noreau, Maier; Jordan, Profico; Baragano; Aberg, Rowe, Cervenka; Moy, Wetter, Lammer; Zangger, Albrecht, Brüschweiler; Wick, Dünner, Forrer; Cajka.
Zug: Genoni; Stadler, Djoos; Kreis, Almquist; Nussbaumer, Geisser; Hausheer; Allenspach, Kovar, Herzog; Simion, O'Neill, Zehnder; Martschini, Senteler, Klingberg; Abdelkader, Leuenberger, Suri; Muggli.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Elsener, Jensen und Schroeder (alle verletzt), Zug ohne Hansson, Hofmann, Schlumpf (alle verletzt), Gross (krank) und Cehlarik (überzähliger Ausländer). Zug ab 55:42 ohne Torhüter.

EV Zug PostFinance Top Scorer Jan Kovar auf dem Weg in die Pause waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und den ZSC Lions am Samstag, 4.  ...
Leere Blicke bei Jan Kovar und Co.Bild: keystone

Lugano – Kloten

Lugano machte im Duell der Tabellennachbarn im Mitteldrittel aus einem 0:1 ein 2:1 und siegte am Ende verdient mit 5:3. Die Tessiner stossen auf Kosten der Zürcher Unterländer auf den 9. Rang vor. Kloten kassierte die sechste Niederlage in Folge. Für die Gäste verkürzte der frühere Luganesi Matteo Nodari auf 2:3, ehe Luganos tschechischem Verteidiger Lukas Klok mit seinem zweiten Treffer der Partie das Siegtor gelang.

Lugano's player Lukas Klok center celebrates the 1 - 1 goal, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2022/23 between, HC Lugano against EHC Kloten at the C ...
Darf zweimal über einen eigenen Treffer jubeln: Lukas Klok.Bild: keystone

Lugano - Kloten 5:3 (0:0, 2:1, 3:2)
4988 Zuschauer. SR Wiegand/Ströbel, Cattaneo/Gurtner.
Tore: 25. Ruotsalainen (Aaltonen/Powerplaytor) 0:1. 27. Klok (Granlund) 1:1. 35. Fazzini (Alatalo) 2:1. 42. Morini (Arcobello, Connolly) 3:1. 47. Nodari (Ang) 3:2. 53. Klok (Marco Müller) 4:2. 60. (59:16) Carr (Granlund, Marco Müller) 5:2 (ins leere Tor). 60. (59:38) Schreiber (Meyer) 5:3.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Lugano, 4-mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Granlund; Ang.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Klok; Andersson, Mirco Müller; Wolf, Guerra; Villa; Carr, Marco Müller, Granlund; Connolly, Arcobello, Morini; Fazzini, Thürkauf, Josephs; Vedova, Herburger, Zanetti; Gerber.
Kloten: Zurkirchen (49. Metsola); Reinbacher, Ekestahl-Jonsson; Capaul, Peltonen; Nodari, Steiner; Kindschi, Randegger; Ang, Aaltonen, Meyer; Simic, Ruotsalainen, Schreiber; Derungs, Faille, Loosli; Obrist, Ness, Lindemann.
Bemerkungen: Lugano ohne Cortiana, Patry, Riva, Stoffel, Walker (alle verletzt) und Koskinen (überzähliger Ausländer), Kloten ohne Altorfer, Bougro, Dostoinov, Kellenberger, Marchon, Riesen und Schmaltz (alle verletzt). Kloten von 57:48 bis 59:16 ohne Torhüter.

Ajoie – Lausanne

Ajoie reiht dank einem 2:1 nach Verlängerung gegen Lausanne erstmals in dieser Saison drei Siege am Stück aneinander, während Lausanne nach fünf Siegen in Folge ausgebremst wurde. Siegtorschütze war Thibault Frossard. Ajoie hatte das letzte Heim-Duell gegen Lausanne noch mit 5:6 nach Verlängerung verloren. Damals war allerdings noch der Jurassier Marco Pedretti als Doppeltorschütze Matchwinner für die Waadtländer gewesen. Pedretti wurde eben erst von Lausanne als verletzt bis Saisonende gemeldet.

Ajoies Spieler freuen sich nach dem Sieg beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Ajoie und dem Lausanne HC in der Raiffeisen Arena in Porrentruy, am Samstag, 4. Februar  ...
Ajoie setzte sich nach Verlängerung durch.Bild: keystone

Ajoie - Lausanne 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) n.V.
4878 Zuschauer (ausverkauft). SR Kohlmüller/Hungerbühler, Steenstra/Duc.
Tore: 24. Asselin (Brennan/Powerplaytor) 1:0. 26. Tim Bozon (Genazzi) 1:1. 62. Frossard 2:1.
Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Ajoie, 1-mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Devos; Sekac.
Ajoie: Ciaccio; Pouilly, Brennan; Fey, Pilet; Birbaum, Hauert; Thiry; Sciaroni, Romanenghi, Kevin Bozon; Hazen, Gauthier, Frossard; Asselin, Devos, Derungs; Vouillamoz, Macquat, Schmutz; Arnold.
Lausanne: Punnenovs; Gernat, Frick; Glauser, Genazzi; Sidler, Jelovac; Marti; Tim Bozon, Jäger, Raffl; Kenins, Almond, Salomäki; Riat, Fuchs, Sekac; Panik, Maillard, Kovacs; Hügli.
Bemerkungen: Ajoie ohne Gauthier-Leduc, Rouiller (beide verletzt) und Bakos (krank), Lausanne ohne Emmerton, Heldner, Pedretti (alle verletzt), Audette und Laurikainen (beide überzählige Ausländer). (nih/sda)

Tabelle

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59 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Seguin91
05.02.2023 02:38registriert September 2020
Dido ist ein genialer Spieler. Aber daneben ist scheinbar nicht wirklich viel „Kapazität“ in seinem Oberstübchen vorhanden. Seine Ausraster (nicht nur gegen Biel) sind schon bemitleidenswert. Der Anfang war die Provokation gegen die Bieler Fans. Ein Spieler mit Anstand und Hirn tut soetwas nicht.
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Wandervogel
05.02.2023 01:15registriert Juni 2019
Frage an die Fans anderer Clubs als den EHC Biel: Habt ihr auch immer ein solches Theater wenn ihr gegen DiDo spielt, oder ist dass nur bei Biel der Fall?
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123und456
05.02.2023 09:20registriert Juli 2015
Hoffentlich kassiert Psycho-DiDo noch ne Sperre.
Wie kann man als Erwachsener auf dem Eis die emotionale Selbstkontrolle eines Zweijährigen haben?
3022
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