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Switzerland’s player rcelebrate their victory after their Ice Hockey World Championship group B preliminary round match between Switzerland and Canada in Paris, France on Saturday, May 13, 2017. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Grenzenloser Jubel: Die Schweizer drehen gegen Kanada einen 0:2-Rückstand und gewinnen in der Overtime. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Der grosse Sieg gegen Kanada – eine Bestätigung, keine Sensation

Die Schweiz gewinnt gegen Kanada mit 3:2 nach Verlängerung. Wenn nicht noch die Kathedrale von Notre Dame samt Glöckner in die Seine kippt, steht die Schweiz im Viertelfinale – und nach oben gibt es keine Grenze.



Es gibt Spiele, die lassen sich nie mehr wiederholen. Weil sie mit allem Glück der Welt gewonnen werden. Und alle wissen, dass es für lange Zeit ein einmaliger Triumph bleiben wird. Wie beispielsweise der Sensationssieg (4:3) von Weissrussland gegen Schweden im Viertelfinale des olympischen Turniers von 2002 in Salt Lake City. Oder das 3:2 der Schweizer bei der WM 1972 gegen Finnland.

Der Triumph von Paris über Kanada war kein solches Spiel. Ja, nicht einmal eine Sensation. Es war mehr eine Bestätigung für die Qualität unseres Hockeys und unserer Liga. Es war eine Partie, die erstmals seit der Silber-WM von 2013 gezeigt hat, welches Potenzial in unserem Nationalteam steckt. Ein Potenzial, das wegen mancherlei Irrungen und Wirrungen seit 2013 nie mehr richtig ausgeschöpft worden ist.

Fans jubeln anlaesslich der Ankunft der Schweizer Eishockey Nationalmannschaft am Montag, 20. Mai 2013 auf dem Flughafen in Zuerich Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

So wurden die Schweizer nach dem WM-Silber 2013 in der Heimat empfangen. Wie sieht die Rückkehr 2017 aus? Bild: KEYSTONE

Es war auch eine Partie, in der die Schweizer ab Spielmitte endlich wieder das Selbstvertrauen, den Mut, die Leidenschaft und die Stilsicherheit zeigten, die wir seit der Silber-WM von 2013 so oft vermisst haben. Und es war die erste Partie seit der Silber-WM von 2013 in der einer unserer Torhüter wieder «auf dem Kopf stand». Also sein allerallerbestes Hockey spielte und so der Mannschaft die Sicherheit und Energie gab, die es für solche Siege braucht.

Ein war Spiel wie ein Hurrikan und es war, vom Verlauf her, der dramatischste Schweizer Sieg gegen einen Grossen in der Neuzeit. Denn anders als bei den grossen Siegen von Stockholm 2013 (gegen Schweden, Kanada, Tschechien und die USA) begann das Spiel nicht nach Fahrplan. Ja, es schien schon früh alles verloren.

epa05962099 Canadian players celebrate a goal during the IIHF Ice Hockey World Championship 2017 group B preliminary round game between Canada and Switzerland, in Paris, France, 13 May 2017.  EPA/ETIENNE LAURENT

Wer glaubte da noch an einen Schweizer Sieg? Die Kanadier bejubeln das 2:0. Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Es war wie bei einem Hurrikan. Ein Hurrikan beginnt mit einer sanften Brise und endet mit einem Sturm, der alles verschlingt. So lässt sich die beste Partie seit der Silber-WM von Stockholm in einem Satz zusammenfassten.

Die Schweizer sind am Anfang völlig chancenlos. «We got hammered» («Wir sind überfahren worden») wird Patrick Fischer nach der Partie vor der internationalen Medienschar sagen. «Wir haben uns mit Glück aus dieser Situation befreit.» Er ist ein grosser Kommunikator und bleibt im Triumph bescheiden.

Das Spiel der Schweizer ist bis ins zweite Drittel hinein bloss eine sanfte Brise. Die Kanadier machen, was sie wollen. Dann kommt die Stunde des Bandengenerals Patrick Fischer. Nach dem 0:2 wechselt er Jonas Hiller in der 7. Minute aus. Wer es dramatisch mag: es ist der Sturz des NHL-Titanen. Ausgerechnet gegen die Kanadier.

Ist Jonas Hiller schuld an diesen zwei Gegentreffern? Ja und Nein. Ja, weil ein Torhüter mit einem aggressiveren Stil in beiden Situationen den Puck entweder aus der Gefahrenzone spedieren oder unter Kontrolle hätte bringen können. Nein, weil die Verteidiger Mitschuld tragen. Auch sie hätten mit einem aggressiveren Stil das Unheil verhindern können.

Switzerland's Leonardo Genoni makes a save during the Ice Hockey World Championships group B match between Canada and Switzerland in the AccorHotels Arena in Paris, France, Saturday, May 13, 2017. (AP Photo/Petr David Josek)

Mit etwas Glück und viel Können hielt Genoni seinen Kasten rein. Bild: Petr David Josek/AP/KEYSTONE

Der Entscheid, einen unserer grössten Torhüter aller Zeiten in einem WM-Spiel gegen Kanada auszuwechseln ist mutig. Es ist die taktische Massnahme, die Patrick Fischer in den Rang eines Bandengenerals erheben kann.

Dieser Torhüterwechsel ist der Anfang vom Ende für den Favoriten. Zweimal treffen die Kanadier gegen Leonardo Genoni noch den Pfosten und verpassen das 3:0 oder gar das 4:0. Aber ohne den Beistand der Hockey-Götter geht es nicht.

Die Windstärke des Schweizer Spiels nimmt ab Spielmitte immer mehr zu. Die Kanadier sind sich lange Zeit ihrer Sache zu sicher und zu arrogant um die Gefahr des heraufziehenden helvetischen Unwetters zu erkennen. Deshalb werden sie schliesslich im Schlussdrittel in den Grundfesten erschüttert und in der Verlängerung vom Eis gefegt. Gewiss, ein wenig Glück war dabei. Der Ausgleich (2:2) war ein Eigentor des kanadischen Torhüters. Aber die Schweizer haben das Glück erzwungen.

Zum ersten Mal überhaupt seit dem Wiederaufstieg von 1998 gewinnt die Schweiz bei einem Titelturnier gegen einen Grossen nach einem Zweitore-Rückstand.

Herzog lässt die Schweiz in der Verlängerung jubeln.

Die Schweizer Pflichtspielsiege gegen Kanada

18. Februar 2006 (Olympia in Turin): Schweiz - Kanada 2:0
12. Mai 2010 (WM in Mannheim): Schweiz - Kanada 4:1
5. Mai 2013 (WM in Stockholm): Schweiz - Kanada 3:2 n.P.
13. Mai 2017 (WM in Paris): Schweiz - Kanada 3:2 n.V.

Leonardo Genoni wehrte 35 Schüsse ab und zeigte die beste Torhüterleistung gegen Kanada seit elf Jahren. Nie mehr seit Martin Gerber beim 2:0 gegen Kanada beim olympischen Turnier von 2006 in Turin 46 Pucks stoppte, ist ein Schweizer Torhüter gegen eine kanadische NHL-Auswahl so lange ohne Gegentreffer geblieben.

Symbolisch für die Wende ist eine Episode am Rande. Thomas Rüfenacht liefert sich mit Philadelphias Provokateur Wayne Simmonds (diese Saison 122 Strafminuten) im Schlussdrittel noch von der Spielerbank aus eine heftige verbale Auseinandersetzung in die auch noch Tanner Richard hineingezogen wird. Was ist da passiert? Thomas Rüfenacht: «Die Kanadier halten sich eben für unantastbar und werden schnell hässig, wenn sie herausgefordert werden.»

epa05962161 Vincent Praplan of Switzerland argues with Marc-Edouard Vlasic (C) of Canada  during the IIHF Ice Hockey World Championship 2017 group B preliminary round game between Canada and Switzerland, in Paris, France, 13 May 2017.  EPA/ETIENNE LAURENT

Die Schweiz bot den Kanadiern die Stirn. Bild: ETIENNE LAURENT/EPA/KEYSTONE

Das freche Selbstvertrauen des SCB-Stürmers symbolisiert die Rückkehr der Schweizer. Er erklärt sie so: «Es stand 0:2 und da sagten wir uns: Es spielt keine Rolle ob wir nun 0:2 oder 0:7 untergehen. Also versuchen wir es doch, gehen auf die Kanadier los und spielen vorwärts. Wir haben ja nichts mehr zu verlieren. Wir haben sozusagen doppelt oder nichts gespielt und es hat funktioniert.»

Eine Mannschaft, die gegen Absteiger Slowenien eine 4:0-Führung in knapp 17 Minuten verspielt, besiegt Kanada nach einem 0:2-Rückstand. So etwas hat es seit der Aufstockung der WM auf 16 Teams (seit 1998) noch nicht gegeben. Wie ist das möglich? Thomas Rüfenacht sagt: «Gerade wegen dieser Unberechenbarkeit lieben wir dieses Spiel und deshalb kommen die Fans ins Stadion. Weil man nie weiss, was passieren wird. Und es macht uns natürlich riesig Spass, auf diese Art und Weise eine Antwort auf die Kritik zu Beginn der WM zu geben.»

Doppeltorschütze Fabrice Herzog – sein erstes Tor zum 1:2 bringt den Energieschub für die Wende, das zweite in der Verlängerung (63:40 Min.) den Sieg – sagt: «Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass ich gegen Kanada zwei Tore schiessen könnte.»

Er hat bei diesem Turnier eine ganz besondere Geschichte geschrieben. Patrick Fischer sagt nach dem Spiel: «Ganz besonders freue ich mich über die Leistung von Fabrice Herzog.» Der ZSC-Stürmer hat die WM als überzähliger (13. Stürmer) begonnen. Deshalb kommt er statistisch bei dieser WM insgesamt nur auf eine durchschnittliche Einsatzzeit von 5 Minuten und 29 Sekunden. Und nun spielte er gegen Kanada 13:29 Minuten. Länger als während der vorangegangenen vier Partien. Und erzielte zwei Tore.

Switzerland's Fabrice Herzog celebrates after scoring his sides winning goal during the Ice Hockey World Championships group B match between Canada and Switzerland in the AccorHotels Arena in Paris, France, Saturday, May 13, 2017. (AP Photo/Petr David Josek)

Matchwinner Herzog brachte der Schweiz den Sieg in der Overtime. Bild: Petr David Josek/AP/KEYSTONE

Patrick Fischer hat für die Partie gegen Kanada mit Denis Malgin seinen einzigen Spieler, der diese Saison mehr oder weniger regelmässig in der NHL zum Einsatz gekommen ist (47 Spiele/6Tore/4 Assists), auf die Tribüne gesetzt. Auch das ein richtiger Entscheid. Der ehemalige ZSC-Stürmer blieb in Paris in den ersten vier Partien mit einer Minus-Bilanz (-1) punktelos.

Das Unmögliche ist eben möglich. Diese Mannschaft war und ist talentiert genug für grosse Taten. Gerade deshalb war die Kritik nach den verstörenden Punktverlusten gegen Slowenien und Frankreich berechtigt – diese Ausrutscher hätten die ganze WM-Expedition beinahe vorzeitig scheitern lassen.

Wenn nun alles normal läuft, wenn nicht noch die Kathedrale von Notre Dame samt dem Glöckner in die Seine kippt, sind wir bereits im Viertelfinale. Da aber bei dieser WM vieles nicht normal läuft, sei darauf hingewiesen, dass es, um wirklich alle Eventualitäten auszuschliessen, noch drei Punkte für die Viertelfinals braucht.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Robi14 14.05.2017 16:21
    Highlight Highlight Wie immer, die Schweizer überzeugen erst, wenn Sie gegen Favoriten spielen nnd diesmal erst, nachdem sie auch noch 2:0 hinten lagen. Erst schaffen sie es ihre Nervosität abzulegen und befreit aufzulaufen. Nachwievor: mental absolut schwach was im Schweizer Sport gezeigt wird.
  • Mr. Raclette 14.05.2017 14:15
    Highlight Highlight Das Spiel war sehr wohl eine Sensation, aber nicht weil die Schweiz gewonnen hat, sondern weil sie aus dieser unglücklich Situation eines 0:2 Rückstandes sich zum Sieg zurück gekämpft haben und nicht wie früher üblich, frühzeitig die Flinte ins Korn geworfen haben. Super Leistung, Gratulation.
    • Lance 14.05.2017 14:51
      Highlight Highlight Sensationell war der Spielverlauf. Ansonsten finde ich es ok wenn man sich an den Besten orientiert und nicht von einer Sensation spricht wenn man an einem off. Turnier gegen ein Team der Big 6 gewinnt. Natürlich muss man sich auch immer die Realität vor Augen rufen. Man hatte das nötige Glück welches es halt eben auch braucht. Aber es war auch eine klare Leistungssteigerung.
      Ich bin jetzt sehr gespannt auf das Spiel vs Suomi.
      Also der bisherige Turnierverlauf ist so schlecht nicht.
  • ujay 14.05.2017 13:46
    Highlight Highlight Die Schweiz spielt seit 1998 in der A Gruppe. Fast 20 Jahre später spricht man immer noch von einer Sensation, wenn man eine andere A Mannschaft schlägt. Das ist ein Kopfproblem in der Schweiz.
  • dannynaef 14.05.2017 13:41
    Highlight Highlight Und schon hat das Fähnlein beim Möchtegern-Eishockey-Professor um 180 Grad gedreht...

    Lächerlich...
  • Merlina 14.05.2017 12:36
    Highlight Highlight Bravo an die ganze Mannschaft! Super Leistung! Genoni einfach nur Hammer!!!
  • mukeleven 14.05.2017 11:42
    Highlight Highlight wow - ein fischer-bashing freier tag - freude herrscht, die ständigen nörgelers sind verstummt...
    das war eine tolle antwort/leistung!
    • MARC AUREL 14.05.2017 12:15
      Highlight Highlight Das hat nichts mit bashing gegen Fischer zu tun.. Kann schon sein das wir weit kommen und das freut mich sehr aber das hat mehr mit der Assistent zu tun als Fischer das es einigermassen läuft.. Fischi ist kein top Trainer und hat kein Leistungsausweis... wer was anderes behauptet hat nicht alle tasten im Schrank. Da hat Lars Leuenberger mehr erreicht.
    • Fulehung1950 14.05.2017 13:42
      Highlight Highlight Marc Aurel (oder wie immer Sie heissen mögen): wer sich hinter einem Preudonym verstecken muss, um andere zu kritisieren und das dann noch faktenfrei tut, ist ein Feigling. Und seine Aussagen sind keinen Pfifferling wert.

      Man darf jemanden attakieren, aber mit offenem Visier. So wie die schweizer die Kanadier. Und nicht mit Stockstichen hinter dem Rücken des Schiedsrichters.
    • Lindros88 14.05.2017 14:56
      Highlight Highlight @fulehung1950
      Sie verstecken sich also nicht hinter einem Pseudonym??
  • naitsabeS 14.05.2017 11:04
    Highlight Highlight Schön zu sehen, dass wie mittlerweile auf einem Niveau sind wo wir schwache Leistungen der Top-Nationen bestrafen können.
  • Pirat der dritte 14.05.2017 11:02
    Highlight Highlight War richtig tolles Spiel! Bravo!
  • DomiNope 14.05.2017 10:55
    Highlight Highlight Ach so.
    Jetzt ist Fischer also kein Esel mehr, sondern beinahe schon ein Bandengeneral...😂
    Ich kann Klaus's Artikel langsam nicht mehr Ernst nehmen 😬😂

    • Luzi Fair 14.05.2017 11:40
      Highlight Highlight Vom Cheerleader zum General...
    • Goon 14.05.2017 11:47
      Highlight Highlight Erst langsam? Kommst aber nicht aus dem 🐻-Kanton?
    • chrisdea 14.05.2017 11:54
      Highlight Highlight Zauggs Artikel sind genau wie ein Unfall auf der Autobahn:
      Alle wissen was drinsteht, niemand will es eigentlich genauer wissen, und doch gaffen alle wie blöd... ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • morax 14.05.2017 10:53
    Highlight Highlight Es war eine Sensation. Schon nur deshalb, weil sie bis zum Ende des Spiels gekämpft haben. Das ist keine Selbstverständlichkeit bei unseren Eisgenossen.
  • -woe- 14.05.2017 10:46
    Highlight Highlight Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling.
  • Capt. Crunch 14.05.2017 10:38
    Highlight Highlight Sehr schöne Tore und ein gutes Spiel.
    Die Strafen durch äusserst dämliche Revanchefouls waren mehr als unnötig.
    • c_meier 14.05.2017 12:50
      Highlight Highlight Vor allem Kukan am Schluss... Der wäre ziemlich hart kritisiert worden (zurecht) wenn es eine Niederlage geworden wäre... Zum Glück nicht, Hopp Schwiz!
    • headless 14.05.2017 15:27
      Highlight Highlight Klar unnötig von kukan. Aber das war zuerst ein late hit de kanadiers und auf den check von kukan schon sehr schwalbenverdächtig. Trotzdem natürlich sehr unnötig von dean. Schön hat es dennoch gereicht.

Die Schweiz spielt an der Heim-WM 2020 in Zürich – ein grober Fehler

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