Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Davos's head coach Arno Del Curto, during the regular season game of the National League Swiss Championship 2018/19 between HC Ambri Piotta and HC Davos, at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Friday, October 12, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Arno del Curto liegt im Ranking auf dem vorletzten Platz. bild: keystone

Eismeister Zaugg

Helden, Revolutionäre, Gaukler und Versager – das grosse Ranking der Hockey-Sportchefs

Sie sind Helden des Transferwühltischs, Bürogeneräle, die Kommandostellen an der Bande vergeben, die Karrieren befeuern oder beenden. Hier das Ranking unserer Hockey-Sportchefs.

Klaus Zaugg, Marcel Kuchta


Die National League ist die erfolgreichste Liga ausserhalb Nordamerikas, weil die Klubs gut gemanagt werden. Und doch sind nicht alle Sportchefs Hexenmeister. Einige haben ein besseres Gespür für die Vorgänge in der Kabine als andere, auf der Suche nach Talenten (Scouting) und Schnäppchen auf den Transferwühltischen sind nicht alle gleich gut und nicht jeder hat gleich viel Macht. Einige sind Alleinherrscher (mit dem Doppelmandat Trainer/Sportchef), andere teilen die Macht mit starken Klubmanagern. Einige waren grosse Spieler (Steinegger, Leuenberger, Duca, Alston, Dubé, Bayer), andere nur Mitläufer (Chatelain, McSorley, Kläy, Habisreutinger) oder machten gar keine Spielerkarriere (Maier, Del Curto).

Dabei fällt auf: die sportliche Vergangenheit oder die «Regierungsform» spielt keine entscheidende Rolle. Ob als Spieler ein Star oder nicht, ob Doppelmandat oder geteilte Macht ist eigentlich einerlei. Nicht Konzepte und Strukturen machen den Erfolg. Sondern die Persönlichkeiten, die diese Strukturen leben.

Martin Steinegger (46), Biel, seit 2012

Der gut geerdete, unkomplizierte, freundliche Haudegen war bereits mit 22 Captain in Biel, später Führungsspieler (und Meister) in Bern und im Nationalteam mit Erfahrung aus mehr als 1000 Liga- und über 100 Länderspielen. Er hat seine Sensibilität für die Vorgänge in der Kabine und das Wesen und Wirken der Spieler bewahrt, ist nahe am Team, und doch wahrt er genug Distanz, um eine allseits respektierte Autoritätsperson zu sein. Die meisten seiner Transfers, ob Talent (Riat, Fuchs, Künzle), Ausländer (Rajala, Salmela) oder Routinier (Hiller, Forster, Brunner), waren Volltreffer. Mit einem sicheren Gespür bei der Trainerwahl (Antti Törmänen) sind ihm die schwierige Emanzipation von Kevin Schläpfer und die Transformation vom Aussenseiter zum Spitzenteam gelungen.

Biels interimistischer Headcoach Martin Steinegger waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem EHC Biel, am Samstag, 25. November 2017, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Martin Steinegger. Bild: KEYSTONE

Sven Leuenberger (49), ZSC Lions, seit 2017

Mehr als 100 Länderspiele, mehr als 700 NLA-Partien für den SCB und Lugano, ab 2006 während zehn Jahren beim SC Bern der Architekt von mehreren Meisterteams. In Zürich ist Leuenberger in einer schwierigen Situation auf Anhieb Meister geworden. Kein anderer Sportchef in der Schweiz hat so viel Erfahrung und so viel Gelassenheit im Krisenmanagement wie der smarte, ehemalige Führungsspieler (SCB, Lugano). Wann zügelt er nach Lugano?

Sportchef Sven Leuenberger waehrend einer Medienkonferenz des SC Bern in der PostFinance Arena in Bern am Mittwoch, 18. November 2015. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Sven Leuenberger. Bild: KEYSTONE

Paolo Duca (37), Ambri, seit 2017

Der Nationalstürmer und langjährige Captain des HC Ambri-Piotta mit spielerischer Vergangenheit bei den ZSC Lions und Zug ist direkt vom Spieler zum Sportchef befördert worden. Er hat als Revolutionär gleich im ersten Amtsjahr mit Charisma, Sachverstand und Durchsetzungsvermögen ein folkloristisches Umfeld professionalisiert und mit Trainer Luca Cereda eine neue Kultur und Identität geschaffen. Er realisierte dank exzellentem Scouting kluge Transfers (Zwerger, Müller) und holte gutes ausländisches Personal (Kubalik).

Paolo Duca, Sportchef Ambri-Piotta, spricht bei der Praesentation des neuen Teams fuer die Saison 2017/18 aufgenommen in Cademario im Tessin am Dienstag, 29. August 2017. (KEYSTONE/TI-PRESS/Benedetto Galli)

Paolo Duca. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Chris McSorley (56), Servette, seit 2001

Der Bruder der NHL-Legende Marty McSorley kam als Spieler in Nordamerika nicht aus den Farmteams heraus. Er hat aus dem maroden NLB-Team Servette praktisch im Alleingang als Unternehmer, Coach und Sportchef die beste Sportfirma des Welschlandes gemacht und nebst einer konkurrenzfähigen ersten Mannschaft auch eine exzellente Nachwuchsorganisation aufgebaut. Die Konzentration der Macht auf eine Person ist Servettes Glück. 2008 und 2010 stand er im Final, zweimal gewann er den Spengler Cup, aber die meisterliche Krönung ist ihm versagt geblieben.

Chris McSorley, coach du Geneve-Servette HC, reagit, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le SC Bern, SCB, ce mercredi 3 octobre 2018 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Chris McSorley. Bild: KEYSTONE

Reto Kläy (40), Zug, seit 2015

In Langenthal (2010 bis 2017) hat der ehemalige NLB-Verteidiger aus Langnau bereits eindrücklich bewiesen, dass er ein Meisterteam bauen und mit Gelassenheit Krisen erfolgreich managen kann (NLB-Meister 2012). Mit dem Transfer von Leonardo Genoni für die Saison 2019/20 hat der freundliche, smarte Langnauer auch in Zug den Grundstein für ein Meisterteam gelegt.

Der Sportchef des EV Zug, Reto Klaey waehrend der Saison Medienkonferenz des EV Zug vom Montag 10. September 2018 in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Reto Kläy. Bild: KEYSTONE

Marco Bayer (46), SCL Tigers, seit 2018

Der ehemalige NLA-Verteidiger ist vom Trainerassistenten direkt zum Sportchef befördert worden und erst ein paar Monate im Amt und noch ein Zauberlehrling. Wir bewerten also an dieser Stelle auch die Arbeit seines Vorgängers Jörg Reber (holte Heinz Ehlers!) und die kluge Politik von Präsident Peter Jakob: Inzwischen gelingt es, das Wissen der eigenen Kultur zu nützen. Zu den Beratern des Teams gehören Simon Schenk und Alfred Bohren. Das Resultat: Niemand macht aus so wenig Geld so viel.

Tigers Sportchef Marco Bayer vor dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und den SC Rapperswil-Jona Lakers, am Freitag 21. September 2018 in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Marco Bayer. Bild: KEYSTONE

Roger Maier (58), Rapperswil, seit 2015

Er hat eine lange Vergangenheit als Coach und Funktionär in der «Provinz», aber keine als Spieler. Nach der «Stunde null» (Abstieg 2015) die Situation zu beruhigen, ein Aufstiegsteam zusammenzustellen und den Aufstiegstrainer zu finden, war schwierig. Jetzt folgt die Stunde der Bewährung. Und zwar: Gelassen bleiben in schwierigen Zeiten im Oberhaus. Die Wahrung des Ligaerhalts wird so hoch zu bewerten sein wie in Zürich der Meistertitel.

Christian Dubé (41), Fribourg, seit 2015

Der Kanadier mit Schweizer Lizenz war Junioren-Weltmeister mit Kanada, Schillerfalter in Lugano und Fribourg, aber Meister in Bern. Der Bub von Normand Dubé ist ganz der smarte, stets wie aus dem Ei gepellte Businessmann mit hollywoodscher Prägung. Ein wenig auch ein Gaukler, der sich selbst vorzüglich zu verkaufen und seine Position zu zementieren versteht. Er hat Sachlichkeit in die emotionale Klubkultur gebracht – das ist ein erster Schritt zurück nach oben. Aber das ist noch nicht genug. Seine volkstümlichen Vorgänger waren auf dem Transfermarkt nicht weniger erfolgreich.

Alex Chatelain (40), Bern, seit 2015

Als Spieler Topskorer der HCD-Elitejunioren, Meister mit Bern, Aufsteiger mit Basel und NLB-Champion mit Langenthal. Bisher hat der freundliche, unaufgeregte Bündner das meisterliche Erbe seines Vorgängers Sven Leuenberger verwaltet. Mit überschaubarem Erfolg: Ein grosser Transfer ist ihm bisher noch nicht gelungen, aber grosse Spieler hat er verloren (Plüss, Bodenmann, Genoni). Seine Arbeit können wir allerdings erst bewerten, wenn wir wissen, wie er die Nachfolge von Leonardo Genoni (ab nächster Saison in Zug) geregelt hat.

SCB Sportchef Alex Chatelain praesentieret die sportliche Bilanz  der SCB-Eishockey AG der vergangenen Meistersaison am Dienstag, 29. August 2017 in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Alex Chatelain. Bild: KEYSTONE

Jan Alston (49), Lausanne, seit 2011

Als Spieler Meister in Deutschland und in der NLA (ZSC Lions), im kanadischen Weltmeisterteam von 2003 und mit den ZSC Lions Gewinner der Champions League. Hat das (zu) viele Geld in der Transferkasse sein sicheres Gespür für Spieler und Trainer verdorben? Item, er vollbrachte Wunder (Aufstieg, als Aufsteiger in die Playoffs) und inzwischen ist der eingebürgerte Kanadier drauf und dran, beim Versuch, aus grossen Salären und grossen Namen eine grosse Mannschaft zu machen, spektakulär zu scheitern.

Jan Alston, directeur sportif du Lausanne HC, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le Lausanne Hockey Club, LHC, et HC Ambri-Piotta, ce mardi 24 fevrier 2015 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Jan Alston. Bild: KEYSTONE

Arno Del Curto (62), Davos, seit 2010

Wir verneigen uns tief vor seinen Verdiensten und dem meisterlichen Ruhm der Vergangenheit, bewerten müssen wir hier aber die Gegenwart. Und da sehen wir einen ruhe- und orientierungslosen «Feuerwehrmann», dem die besten Spieler davonlaufen, dem keine grossen Transfers mehr gelingen und der mit einer Torhüter-Alarmübung eine Woche vor Saisonstart die ganze Mannschaft destabilisiert hat. Inzwischen zeigt sich: Das Doppelmandat Trainer/Sportchef gibt ihm zu viel Macht. Inzwischen wagt es in Davos nach mehr als 20 Jahren «alles Arno, oder was?» niemand mehr, ihm in Hockeydingen zu widersprechen.

Davos' Cheftrainer Arno Del Curto, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gotteron am Dienstag, 2. Oktober 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Arno del Curto. Bild: KEYSTONE

Roland Habisreutinger (45), Lugano, seit 2009

Weniger als 100 Nationalligapartien, später Trainer in Arosa und Seewen, Spieleragent und ab 2006 als Sportchef auf der grossen Bühne. Erst in Kloten, nun in Lugano. Noch nie hat ein Sportchef so lange so viel Geld mit so wenig Verstand und Konzept ausgeben dürfen. Null Komma null Erfolg und doch als Deutschschweizer im Tessin im Amt geblieben – das ist eigentlich die grosse Leistung des Arosers. Er ist einer der smartesten Opportunisten in der Geschichte des helvetischen Eishockeys. Erst seit sich die kluge Präsidentin Vicky Mantegazza mehr ins Tagesgeschäft einmischt, gibt es sportliche Lichtblicke (Finals 2016 und 2018).

Patrick Fischer, Trainer des HC Lugano, Sportdirektor Roland Habisreutinger und Praesidentin Vicky Mantegazza, von links, aeussern sich an der Saison-Pressekonferenz, am Mittwoch, 3. September 2014, in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Roland Habisreutinger. Bild: TI-PRESS

Der 1000er-Klub des Schweizer Eishockeys

Unvergessene Eishockey-Geschichten

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel

Biden, Warren oder Sanders? Das Rennen der Demokraten wird zum Dreikampf

Link zum Artikel

Jack Ma tritt als Alibabas Vorsitzender offiziell zurück, aber ...

Link zum Artikel

Das sind die 50 besten Spieler in «FIFA 20» – Piemonte Calcio zweimal in den Top 15

Link zum Artikel

12 neue Serien, auf die du dich im Herbst freuen kannst

Link zum Artikel

In China sind gerade 100 Millionen Schweine gestorben – das musst du wissen

Link zum Artikel

Hat Bill Gates ein schmutziges Geheimnis?

Link zum Artikel

In Jerusalem verschwinden hunderte Katzen auf mysteriöse Weise – was ist bloss los?

Link zum Artikel

«... dann laufen sie hier 3 Tage besoffen mit geklauten Stadion-Dingen rum»

Link zum Artikel

Mit 16 der jüngste Torschütze in Barças Klub-Geschichte – 8 Fakten zu Ansu Fati

Link zum Artikel

Boris Johnson verliert wegen eines Überläufers die Mehrheit und ist jetzt in argen Nöten

Link zum Artikel

Ausschreitungen bei Demo in Zürich

Link zum Artikel

Xherdan Shaqiris Alleingang ist ein fatales Zeichen

Link zum Artikel

Auch Android und Windows von massivem Hackerangriff betroffen – was wir bislang wissen

Link zum Artikel

«Diese Wahlen widerlegen eine oft genannte These über die AfD»

Link zum Artikel

Wawrinka über Djokovic: «Dass er den Platz so verlassen muss, ist natürlich nicht schön»

Link zum Artikel

«Soll ich die offene Beziehung mit dem 10 Jahre Älteren beenden?»

Link zum Artikel

Messi darf Barça ablösefrei verlassen +++ Pa Modou wieder beim FC Zürich

Link zum Artikel

Kim Tschopp zeigt den grossen Unterschied zwischen Realität und Instagram

Link zum Artikel

Wie viel Schweizer Parteien auf Facebook ausgeben – und warum wir das wissen

Link zum Artikel

Der Roadie, der mich Backstage liebte (und mir biz Haare ausriss)

Link zum Artikel

Für Huawei kommts knüppeldick – neue Handys müssen auf Google-Apps verzichten, sagt Google

Link zum Artikel

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Link zum Artikel

Netflix bringt 10 Filme in die Kinos – und die hören sich grossartig an

Link zum Artikel

Verrückt, aber wahr – Stuckis Sieg, der keiner war

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

26
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
26Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Sportsmen 14.10.2018 00:19
    Highlight Highlight Tatsächlich macht der Stoney einen tollen Job in Biel und ein grosser Präsident wollte bereits wissen wieso jeder von seinen Transfers immer ein Erfolg ist! Am anderen Ende ist der Sportchef vom HC Lugano der ausser billigen Sprüche und einer Geldvernichtung gar keine Berechtigung hat! Aber unterdessen hat das auch seine Präsidentin gemerkt und seine Zeit wird bald ablaufen! Unglaublich dieses Gefälle der Sportchefs im Schweizer Eishockey!!
  • udolakis 13.10.2018 21:18
    Highlight Highlight Und welche Karriere und Leistungsausweis haben Sie als Spieler oder Sportchef? Herr Zaugg?
    • PHI (formerly known as Pat the Rat) aka Capy 13.10.2018 22:03
      Highlight Highlight Die typische Reaktion eines "Fans" mit Klub-Brille, der "seinen" Klub benachteiligt sieht...
  • Apfel Birne 13.10.2018 18:23
    Highlight Highlight Ich hätte gerne Leuenberger zurück beim SCB... Chatelain macht aus meiner Sicht keinen soo guten Job wie damals der Sven!
  • Lalafi 13.10.2018 17:03
    Highlight Highlight AdC hat für den HCD in der Vergangenheit viel Geld dank 22 Jahren den gleichen Trainer, sowie Doppelmandat Trainer/Sportchef gespart. Klar werden 400 Tsd. für Lindbäck ("noch" keine Verstärkung), 400 Tsd. für Zusatzausländer (Rödin), 200 Tsd.+ (event. versichert) für Sandell (genommen trotz Knorpelschaden) und tausende von Franken durch Zuschauerschwund wegen ungenügender Leistungen fehlen. Am Ende der Saison werden minus 2 Mio. sein. Natürlich passt im Moment nicht viel zusammen, aber abgerechnet wird am Saisonende. Bis dann sollte man ihn Arbeiten lassen und nach der Saison Bilanz ziehen.
    • mukeleven 14.10.2018 00:54
      Highlight Highlight lindbäck und rödin sind nicht im budget drin! hoert auf mit dieser rechnerei. die zwei wurden ‘ausser budget’ von besorgten koepfen des kristall clubs finanziert.
      die frage, ob arno mit diesem quer-sponsoring die richtigen spieler akquiriert hat, darf durchaus gestellt werden, aber bitte bei saisonende.
  • magnet1c 13.10.2018 16:46
    Highlight Highlight Die Bewertung von Roger Maier ist vlt. um 1 oder 2 Plätze zu hoch, aber ingesamt in Ordnung. In den 3 NLB-Jahren hat er vieles richtig gemacht und nach dem Aufstieg die geringen finanziellen Mittel und die zeitlichen Hürden ausgenutzt. Vorwerfen muss man ihm aber die Besetzungen rund um die Ausländer, diese ist leider sehr unglücklich und könnte den SCRJ noch teuer zu stehen kommen.
  • pluginbaby 13.10.2018 16:22
    Highlight Highlight Jesses, Kläusu setzt Rappi in einem Rating nicht auf den letzten Platz? Ist denn Gotthelf auferstanden oder was ist los?
  • PHI (formerly known as Pat the Rat) aka Capy 13.10.2018 16:14
    Highlight Highlight Ich kann der Einschätzung des Eismeisters betreffend der Plätze 1 und 12 nur beipflichten.

    Es ist erstaunlich, was Stoney bei Biel leistet. Ein grosser Teil des momentanen Erfolges basiert auf seinem Gespür für die richtige Mischung aus "Stars" und "Rollenspielern".

    Und Habis war einer der Hauptgründe, die zum unausweichlichen Niedergang des EHC Kloten geführt haben mit seinen Luxus-Transfers.
    • Focke 13.10.2018 18:22
      Highlight Highlight exgüsi auch wenn ich stoney mag sportlich hat er noch nichts ereicht. sehe da viel sympathie in der wertung.
    • Dynamischer-Muzzi 13.10.2018 20:40
      Highlight Highlight Über 1000 Spiele in der Liga für Bern und Biel, 2x Meister mit dem SCB und eine Zeitlang Rekordnationalspieler mit 219 Spielen für sein Land. Mol mol, das sind wohl keine sportlichen Erfolge?
      Und was Stoney sportlich als Sportchef erreicht hat, dass sieht man im Moment auf dem Eis. Er darf sich Spieler auf seine Karte schreiben lassen, die so manch anderer NLA Club gern hätte.
    • Focke 13.10.2018 21:16
      Highlight Highlight als spieler stimme ich dir absolut zu. doch als als sporchef hat er keine titel vorzuweisen wie habisreutinger
    Weitere Antworten anzeigen
  • Couleur 13.10.2018 14:46
    Highlight Highlight So gut Rappi den Aufstieg orchestriert hat, so schlecht war und ist das was danach kam. Aulin und Knelson sind nicht NLA tauglich. Und nun ein Probevertrag mit einem tschechischen Weltenbummler, der längst über seinem Zenit ist. Das Sparen mit günstigen Ausländern kostet im Endeffekt mehr: Sollte Rappi weiterhin den Tritt nicht finden, werden die Heimspiele zum sportlichen Nonvaleur und die Zuschauerzahlen in Richtung 3000 absinken. Dazu werden sie wohl nicht darum herum kommen, noch weitere Ausländerlizenzen einzulösen, um den Abstieg zu verhindern.
  • Tikkanen 13.10.2018 14:37
    Highlight Highlight ...das Ranking passt, einzig Sven sollte als Nr. 1 rangieren. Tatsächlich ist der Chalet als Sportchef genauso bieder wie einst als Spieler, ich gehe davon aus dass er bald durch Stoney ersetzt wird😳Als Einstieg ist Biel geeignet, bald aber wird Stoney nach grösseren Herausforderungen streben und die gibt’s einzig in Europas Hockeyhauptstadt🐻
    Item, ganz krass der Fall vom AdC. Gerade erst noch DIE Koryphäe, bekommt der keinen Fuss mehr auf den Boden. Wer gegen die lottrigen Ambris 0:5 abloost ist im freien Fall Richtung B😓Und der joviale Gaudenz stellt ihn in der AZ bereits zur Disposition.
    • nine 13.10.2018 16:36
      Highlight Highlight Stoney hat zuviel den Bielern zu verdanken, für das er nach Bern wechseln sollte. Das Hockey in Biel gelernt und verprofessionalisiert. Danach Captain geworden und zum grossen im Kanton, zum ät ce be gewechselt. Gereift und gestanden im die Heimat zurückgekehrt und mit einem Rentenvertrag vergoldet. Stoney ist Bieler, durch und durch. Der Rivale war nur ein Nutzen zum Zweck.

      Sollte es mit Biel übrigens so weitergehen, auf wie neben dem Eis. Das Talente und gestandene Spieler nach Biel statt Bern wechseln, ja dann ist die Wachablösung vollendet. Was möchte dann Stoney noch in Bern?
    • Patrick59 13.10.2018 18:01
      Highlight Highlight @Kane88. Ein paar Wücheli sind die Bieler jetzt auf Platz 1 und schon spricht man von einer Wachablösung. Schauen wir mal wie das im März aussieht. Aber das ist hier nicht das Thema. Stoney macht in Biel einen guten Job, da passt im Moment alles. Ob es für eine längere Erfolgsphase reicht sehen wir ja dann. Und für den SCB zu arbeiten dürfte wohl eine grössere Herausforderung sein als für die Bieler. Die sind auch dank ihrem tollen Trainer im Hoch. In den PO kann das wieder ganz anders aussehen..
    • Apfel Birne 13.10.2018 18:21
      Highlight Highlight Lächerlich wie alle Bieler das Gefühl haben, dass es eine Wachablösung gibt etc. geniesst doch lieber den Erfolg eurer Mannschaft anstatt von irgendwelchen Wachablösungen zu sprechen... Biel hat noch nicht mal etwas gewonnen einfach so als Erinnerung...!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 13.10.2018 14:36
    Highlight Highlight Der "Vergolder" wie erwartet auf dem letzten Platz. Lugano wartet seit dem Abgang von Nummelin auf einen brauchbaren ausländischen Verteidiger. Hätte Chorney nicht die amerikanische Flagge auf dem Dress würde man ihn glatt für einen durchschnittlichen Schweizer Verteidiger halten. Letzte Saison die Verpflichtung des Nonvaleurs Etem, der in fünf Spielen keinen Skorerpunkt schaffte und nun Haapala, der nach einer Woche Mannschaftstraining noch nicht einsetzbar ist. Ich hoffe das Kapitel Habisreutinger ist nach der nächsten Trainerentlassung ebenso beendet. Den wird danach keiner mehr anstellen.
    • Hockrates 13.10.2018 15:23
      Highlight Highlight Wie viele Titel hat jeder Sportchef?
    • nuchox 13.10.2018 15:25
      Highlight Highlight chabisreutinger *badumtss*
    • egemek 13.10.2018 17:06
      Highlight Highlight Mann muss ihm zu Gute halten, dass er damals die Karriere von Damien Brunner gerettet hat. Wenn auch eher unfreiwillig... 😂
    Weitere Antworten anzeigen

Die Schweiz spielt an der Heim-WM 2020 in Zürich – ein grober Fehler

Die Schweiz trägt ihre Gruppenspiele in Zürich und nicht in Lausanne aus. Eine Respektlosigkeit sondergleichen gegenüber der welschen Eishockey-Kultur.

Alles in Zürich. Zürich ist der Nabel der Schweiz. Der Verband («Swiss Ice Hockey») hat den Sitz in Zürich. Also trägt die Schweiz bei der Heim-WM vom 8. bis 24. Mai 2020 ihre sieben Gruppenspiele gegen Russland, Finnland, die USA, Lettland, Norwegen und Italien in Zürich aus. Das ist bequemer und entspricht dem Selbstverständnis und der Arroganz der Deutschschweizer und Zürcher. Alles logisch? Alles klar?

Nein. Die erfolgreichen Organisatoren der letzten beiden WM-Turniere in Dänemark (2018) …

Artikel lesen
Link zum Artikel