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HCD Coach Arno Del Curto nach dem Schlusspfiff, aufgenommen am Samstag, 27. Oktober 2018, beim Eishockey National League-Spiel zwischen dem HC Davos gegen den HC Lugano in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Arno Del Curto entlassen? Unmöglich! Falsch. Es gibt eine salomonische Lösung

Zwei Pleiten in zwei Tagen gegen Lugano (2:5,1:5). Die grösste HCD-Krise seit dem Wiederaufstieg von 1993. Aber es gibt ein Problem: Eigentlich ist es nicht möglich, Trainer Arno Del Curto zu entlassen.



«Krise» bedeutet eine schwierige Zeit als Höhepunkt einer gefährlichen Entwicklung. Nimmt die Entwicklung einen dauerhaft negativen Verlauf, so spricht man von einer «Katastrophe».

Gemäss dieser wissenschaftlichen (also nicht polemischen!) Definition befindet sich der HC Davos im Niemandsland zwischen Krise und Katastrophe.

Seit Arno Del Curto im Sommer 1996 den HC Davos übernommen hat, sind schon alle Meisterteams seiner Epoche in eine solche Situation geraten. Zug, der SC Bern, die ZSC Lions und Lugano haben die Playoffs verpasst. Kloten ist inzwischen sogar abgestiegen.

Nur der HC Davos schien «unkrisenbar». Unter Arno Del Curto haben die Davoser die Playoffs noch nie verpasst. Sie gerieten nicht einmal in Gefahr, die Ausmarchung um den Titel zu verpassten.

Doch nun ist es soweit: Am meisten Gegentore, zweitletzter Platz und bei einer Niederlage am Dienstag in Rapperswil-Jona droht gar der allerletzte Rang.

Wer jetzt wettet, dass der HCD die Playoffs verpassen wird, hat beste Gewinnchancen. Falls überhaupt noch jemand bereit ist, dagegen zu wetten.

Der Davoser Head Coach Arno Del Curto hinter der Bande beim Coaching, beim Eishockey Meisterschaftsspiel in der Qualifikation der National League zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions, am Samstag, 13. Oktober 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Bild: KEYSTONE

Also eine Krise, wie sie in Bern, Lugano, Zürich oder Zug schon durch Entlassung des Trainers gemeistert worden ist? Nein. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Davos und allen anderen Hockey-Unternehmen. Die HCD-Führungsstruktur ist europaweit, wahrscheinlich sogar weltweit einmalig und damit unvergleichbar.

Ich wähle einen etwas heiklen Vergleich, um dem geneigten, mit den Verhältnissen in Davos nicht so vertrauten Leser die Hierarchie beim HCD und einen Lösungsansatz anschaulich zu erklären.

Es ist ja durchaus üblich, die höchste Autorität in einem Fachgebiet als «Papst» zu bezeichnen. Beispielsweise wurde Michael Kohn als «Atom-Papst», Hans W. Kopp als «Medien-Papst» und in der Innerschweiz Wysel Gyr als «Ländler-Papst»gefeiert. Also dürfen wir den Begriff «Hockey-Papst» verwenden.

Trotzdem bitte ich im Falle eines Falles im Voraus um Entschuldigung. Also: Der Papst ist seit dem ersten Vatikanischen Konzil im Jahr 1870 in allen Glaubens- und Sittenfragen unfehlbar. Die absolute Autorität auf Erden.

In Davos oben geniesst Arno Del Curto seit seinem ersten Titel im Frühjahr 2002 in Eishockeyfragen ebenfalls diesen Status der Unfehlbarkeit (sog. Unfehlbarkeitsdogma) und ist die absolut höchste Autorität in der Kabine, im Stadion, im Klub, im Dorf, in der Landschaft Davos und im Bündnerland.

Der Papst kann nicht entlassen werden. Weil er unfehlbar ist und keine irdische Autorität über ihm steht. Arno Del Curto trägt den Titel «Hockey-Papst», weil er ebenfalls unfehlbar ist und über ihm auch keine irdische Hockey-Autorität steht.

Del Curto gleich nach Gott

In einer vergleichbar kritischen Situation wie in Davos wäre der Trainer bei jedem anderen Klub schon gefeuert worden. Eine Entlassung ist ja eine einfache Handlung von ein paar Minuten und kann notfalls sogar per Telefon, SMS oder WhatsApp vom Präsidenten, Manager oder Sportchef – also dem Trainer übergeordnete Autoritäten – vollzogen werden.

Davos' Cheftrainer Arno Del Curto, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Fribourg-Gotteron am Dienstag, 2. Oktober 2018, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

So eine Entlassung kostet zwar Geld, gehört aber zum Geschäft. Keinem Präsidenten, Manager oder Sportchef fällt wegen einer Trainerentlassung ein Zacken aus der Krone.

Beim HCD ist es anders. Das Problem beginnt bereits mit der Frage: Wer entlässt den Trainer? Um es salopp zu sagen: So wie der Papst keine irdische Autorität über sich hat, so gibt es in Davos oben auch keinen Chef, der Arno Del Curto entlassen könnte. Über «Hockey-Papst» Arno Del Curto stehen nur die «Hockey-Götter».

Es braucht also sozusagen einen «Hockey-Gott», der sich über das «Unfehlbarkeitsdogma» des Trainers hinwegzusetzen und Arno Del Curto zu entlassen wagt.

Die Russen-Anekdote

Nur ein Mensch ist dazu in der Lage, in Davos «Hockey-Gott» zu spielen: Präsident Gaudenz Domenig. Einzig dieser kluge, international erfolgreiche Wirtschaftsanwalt hat das Format, Arno Del Curto zu feuern.

Gaudenz F. Domenig, Praesident des HC Davos, posiert nach der kombinierten Generalversammlung des Vereins und der Hockey Club Davos AG, am Sonntag, 19. Oktober 2014, in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Gaudenz Domenig. Bild: KEYSTONE

Dabei wird ihm eine Erfahrung aus seinem Berufsleben helfen. Die Episode ist verbürgt, deshalb darf ich sie erzählen. Gaudenz Domenig hat einmal einen Klienten in einem internationalen Rechtsstreit gegen einen staatlichen russischen Energiekonzern vertreten.

Juristisch war sein Klient hundertprozentig im Recht. Der Gegenanwalt wusste das auch und gewann den Fall trotzdem. Mit der Bemerkung, er sei zwar im Unrecht, aber seine Chefs hätten Atomraketen. Da könne man halt nichts machen. Gaudenz Domenig akzeptierte. Es gibt eben Situationen, da muss man über den eigenen Schatten der Eitelkeit springen.

Kampf mit der Geschichte

Arno Del Curto ist eine der grössten Persönlichkeiten unserer neueren Hockeygeschichte. Er hat in Davos Verdienste für die Ewigkeit. Meisterliche und auch sonstige.

Gaudenz Domenig ist also «hockeyjuristisch» hundertprozentig im Recht, wenn er Arno Del Curto bisher als unentlassbar betrachtet hat. Und er möchte nicht als der Präsident in die HCD-Geschichte eingehen, der Arno Del Curto entlassen hat.

Aber die sportliche Situation ist ähnlich aussichtslos wie jene damals im Rechtsstreit gegen die Russen. Es gibt eben Situationen, da muss man über den eigenen Schatten der Eitelkeit springen.

Es gäbe allerdings eine Lösung, bei der alle das Gesicht wahren könnten. Der HCD-Obmann wäre aus dem Schneider und mit sich und der HCD-Geschichte im Reinen, wenn Arno Del Curto den Rücktritt anbieten würde. Ist das denkbar? Das Beispiel des Papstes zeigt: Ja.

Del Curto wie Benedikt?

Seit Menschengedenken galt: Ein Papst tritt nicht zurück. Es war schlichtweg unvorstellbar, dass ein Papst seinen Posten freiwillig verlässt. Er blieb lebenslänglich im Amt. Doch 2013 hat Benedikt XVI (Joseph Aloisius Ratzinger) als erster Papst seit 1294 freiwillig auf sein Amt verzichtet. Er wird seither als «emeritierter Papst» bezeichnet.

Ein freiwilliger Rücktritt von Arno Del Curto käme ebenso überraschend und hätte hockeyhistorisch ähnliche Dimensionen. Ein freiwilliger Rücktritt würde es ihm ermöglichen, nicht ehrlos als gefeuerter oder pensionierter oder ausgemusterter, sondern ruhmreich als erster «emeritierter» Hockeytrainer in unsere Hockeygeschichte einzugehen.

Und Gaudenz Domenig müsste nicht mit dem Stigma (=Schandmal) leben, der «Arno-Entlasser» zu sein.

Platzmangel in der HCD-Kabine

Die sogenannte Emeritierung ist eine ehrenvolle Befreiung von der Pflicht zur Wahrnehmung der Alltagsgeschäfte. Verbunden mit der Fortzahlung eines schönen Ruhegehaltes.

In der Schweiz kennen wir beispielsweise die Emeritierung von Professoren an Universitäten. Solange es keine Platzprobleme gibt, darf ein emeritierter Professor sogar weiterhin ein Dienstzimmer an der Uni nützen. Wird jedoch der Platz zu knapp, kann einem emeritierten Professor nahegelegt werden, das Dienstzimmer einer neuen Lehrkraft abzutreten.

Kein Schelm, wer jetzt sagt: Der Platz wäre in der Davoser Hockey-Kathedrale etwas knapp. Arno Del Curto müsste im Falle einer Emeritierung die HCD-Kabine, sein Dienstzimmer, wohl seinem Nachfolger zur alleinigen Benutzung überlassen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • shamrock 28.10.2018 18:08
    Highlight Highlight auch « Götter » haben mal eine schlechte Saison - in diesem Sinne « forza Arno, siamo con te »💪🏻💪🏻😳
  • hanibal79 28.10.2018 15:56
    Highlight Highlight Würde es persönlich bedauern, finde auch Arno Del Curto darf einmal um den Abstieg spielen dürfen, ohne das man alles in Frage stellt.
  • Bruno Wüthrich 28.10.2018 14:38
    Highlight Highlight Arno Del Curto wurde all die Jahre zum Übertrainer geschrieben. War oder ist er das wirklich?

    Die Antwort lautet: ADC ist sicher ein überdurchschnittlicher Trainer und Coach. Gar keine Frage. Doch jetzt, wo er nur ein durchschnittliches Kader zur Verfügung hat, erkennen wir, dass auch er nicht zaubern kann und auch über keine magischen Kräfte verfügt.

    Was er bis heute in Davos geleistet hat, ist sicher absolut bemerkenswert. Dies ist aber eher dem Umstand geschuldet, dass der HCD und ADC bisher aussergewöhnlich gut zusammen passten, als dass ADC besser ist als andere Coachs.
    • Beaudin 28.10.2018 15:44
      Highlight Highlight Ohne RvA gehts mit den Davoser nur noch abwärts und das ist gut so.
    • MARC AUREL 28.10.2018 16:34
      Highlight Highlight Ja , jeder der glaubt ADC sei ein Hockeygott ist blind! Klar er ist ein super Trainer aber er hatte immer die Spieler dafür und jetzt nicht mehr!
    • Willy Tanner 28.10.2018 17:10
      Highlight Highlight Ja wer ist denn ein hockeygott??
    Weitere Antworten anzeigen
  • nJuice 28.10.2018 13:22
    Highlight Highlight Sollte wirklich das Geld das Problem sein, gäbe es eine sehr einfache Lösung:

    Verzichtet auf das Eishockeymonopol vom 26.12. bis 31.12. jedes Jahr. Der HCD zahlt ca. CHF 800'000 pro Jahr für das Recht, als einziger Verein in dieser Zeit Spiele veranstalten zu dürfen. Notabene in jener Zeit, in der alle Ferien haben und 10 andere Clubs in der Schweiz von einer vollen Hütte profitieren könnten.

    Mit dieser Summe kann man zusätzliche und/oder bessere Spieler bezahlen, ohne Einnahmen zu verlieren (7'000 Zuschauer/Spiel zur Hauptferienzeit im Ferienkanton sollten ja wohl immer noch drinliegen).
    • nJuice 28.10.2018 14:11
      Highlight Highlight Kurzes PS: Ich bin ein grosser Fan des Spengler Cup und besuche ihn fast jedes Jahr. Ich würde jedoch auch ganz gerne mal während der Festtage den ZSC schauen gehen.



    • The Kurt 28.10.2018 15:46
      Highlight Highlight Du glaubst also, der HCD trägt den Spengler Cup zur allgemeinen Belustigung aus und er könnte mit einem Meisterschaftsspiel gleich viel verdienen wie mit einem ganzen Turnier?

      Gäbe es den Spengler Cup und die damit verbundenen Einnahmen nicht, wäre in Davos schon lange kein Spielbetrieb in der NLA mehr möglich. Es sei denn, man findet einen Gönner, der bereit ist schön tief ins Portemonnaie zu greifen.
    • Judge Dredd 28.10.2018 15:57
      Highlight Highlight Der Spenglercup generiert in 5 Tagen 11 Spiele, viele davon ausverkauft. Zudem werden noch Sponsorengelder in nicht unrelevanter Höhe eingenommen.
      Sagen sie doch nochmals, wie sieht ihre Rwechnung genau aus, damit der HCD ohne Spenglercup mehr Einnahmen hat?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der müde Joe 28.10.2018 12:21
    Highlight Highlight Ich bin ein Bewunderer von ADC. Was er mit dem HCD erreicht hat ist unübertroffen. Und doch geht jede Ära irgendwann zu Ende. Ich habe das Gefühl dass Arno das Team nicht mehr erreicht und da hat auch der Fall Senn/Van Pottelberghe seinen Teil dazu beigetragen.
    Soll Del Curto entlassen werden ja oder nein? Wenn man vergangene Leistungen anschaut, ganz klar - nein! Aber die gute Vergangenheit löst die Probleme der Gegenwart leider nicht. Bleibt ADC, bleibt auch die Gefahr weiter abzustürzen. Das nächste Spiel gg Rappi wird wohl zum sudden-death-Spiel für Arno.
  • Eifach öpis 28.10.2018 12:03
    Highlight Highlight Gerd Zenhäusern ist damal auch freiwillig als Trainer von Gotteron zurückgetreten. Arno wäre also nicht der erste:)
  • goldmandli 28.10.2018 11:25
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass Arno zu entlassen, der richtige Schritt wäre. Ihm jegliche Schuld abzusprechen, scheint mir aber auch nicht richtig. Arno hat das Kader inkl. Lindbäck zu verschulden. Trotz aller Budgeteinsparungen glaucbe ich nicht, dass die Davoser weniger Gold in ihrer Kriegskasse haben als der Scrj, Langnau, Ambri oder Genf. Es wäre imo trotzdem möglich gewesen, ein etwas erfahrenes Kader zusammenzustellen. Bleibt auf jeden Fall spannend.
  • Beat Galli 28.10.2018 11:05
    Highlight Highlight Ja lieber HCD. Das Umfeld ist professioneller geworden, und die Kirche nicht mehr das non plus Ultra.
    Die Vereine wissen um Ihre Spielerwerte. Es gibt weniger Langnaus welche Ihre Kronjuwelen viel zu billig an Irgendwelche Bergler aus dem hintersten Büntzen verscherbelt. (VonArx Brüder)
    Es gab Jahre da habe ich die zum Teil unfaire Spielart gehasst.
    Doch auch ich bin am SpenglerCup gewesen.
    Ihr werdet schon Lösungen finden im Landwasser Tal.
    Aber es ist halt so, dass alle etwas dazu gelernt haben.
  • eupho 28.10.2018 10:55
    Highlight Highlight Und ich dachte Klaus Zaugg selber sei der Hockeypapst.
  • il grischun 28.10.2018 09:54
    Highlight Highlight als grosser HCD Fan - seit eh - leide ich mit. Ja Eismeister Zaugg schreibt ganz nett wie die Lage ist. Die "Strafzahlungen" die der HCD machen muss weil sie den SpenglerCup durchführen ist mitunter ein (kleiner)Grund über die momentane Situation. Umbau Stadion, reduziertes Budget, Unruhe in der Mannschaft, das ist nicht schön. Hoffe dass Arno den Tritt wieder findet.
    Viel fehlt ja nicht zum Sieg. Go HCD go go go !!
    • Argon 28.10.2018 10:24
      Highlight Highlight Die Zahlung leisten sie weil in der Lukrativen Woche zwischen Weihnachten und Neujahr keine Runde im CH Hockey gespielt wird, und die anderen Vereine in dieser Zeit Spieler abgeben müssen. Hier von einer Strafzahlung zu sprechen finde ich persönlich nicht in Ordnung.
    • goldmandli 28.10.2018 11:12
      Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass die Vereine gezwungen werden, Spieler abzugeben. Dennoch sind die Zahlungen ein guter Kompromiss.
    • Der müde Joe 28.10.2018 11:42
      Highlight Highlight Viel fehlt ja nicht zum Sieg. Wirklich?! Das trifft ja nicht mal ansatzweise zu. Da ist sogar Rappi näher an den Punkten. Nein nein, der HCD ist meilenweit entfernt vom gewinnen. Klar, Davos hat mehr Qualität als Rappi, aber die brechen bei ein oder zwei Gegentore nicht gleich auseinander.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 28.10.2018 09:51
    Highlight Highlight Noch eher besuchen die Davoser die Klotener in der NLB als dass sie AdC entlassen, was auch richtig so ist. Die Saison ist wahrscheinlich verloren, absteigen werden sie aber trotzdem nicht. Ein bisschen Demut nach allen Erfolgen ist ja auch nicht fehl am Platz. Ich sehe nicht ein, dass ein Trainerwechsel etwas bringt, ausser dieser Trainer ist zufällig noch der Sohn von Vladimir Putin und bringt gleich noch 4 KHL Stars und 50 Gazprom Millionen mit.
  • Quilker 28.10.2018 09:24
    Highlight Highlight Ist nicht Gerd Zehnhäusern der erste der freiwillig das Trainer Amt abgab?
    • goldmandli 28.10.2018 11:13
      Highlight Highlight Stimmt. Zumindest vordergründig freiwillig.
  • emptynetter 28.10.2018 09:11
    Highlight Highlight wenn irgendwo der turnaround ohne trainerwechsel gelingen kann, dann in davos. aber es ist schon so, diese krise scheint tiefer als alles bisherige. und AdC scheint irgendwie ratlos. allerdings wird kaum derjenige domenig, de den sparkurs angeordnet hat, arno entlassen. durchhalten und nötigenfalls durch die playouts gehen mit arno.
    • il grischun 28.10.2018 09:59
      Highlight Highlight Ja hoffe AdC wird den Rank finden. Ohne ihn wäre HCD nicht mehr ein HCD.
      Der grosse Abgang vieler guter Spieler hat nichts direkt mit Arno zu tun. Andere gute Angebote und eben Sparkurs wegen Stadionumbau !
      UND - Senn seit gedraftet in NHL nicht mehr so konzentriert. Klar, verstehe, diese Chance in die NHL zu gehen. Denke er erhält täglich neue News und Angebote aus Nordamerika, da kann man sich nicht mehr so gut konzentrieren. Pottelbergh das gleiche, Junge wollen die NHL Chance packen. Arno würde helfen, nur hat er sonst keine Goalies mehr. Zwickmühle, was machen ??
    • Capo81 29.10.2018 00:54
      Highlight Highlight @il grischun: Ihr Kommentarzu Senn qualifiziert Sie nicht wirklich als Experten. Denken Sie wirklich, nur weil ein Torwart gedraftet wird, notabene in der 5. Runde, erhält er Angebote und News aus Übersee? Solange er so spielt wie seit dem Draft, taucht sein Name auf keinem einzigen Zettel eines Scouts auf!
  • Eskimo 28.10.2018 08:59
    Highlight Highlight Seit der HCD die Spenglercup Billag Millionen nicht mehr vollumfänglich selber einsacken kann, hat der Club nicht mehr die finanziellen Mittel die besten Spieler nach Davos zu holen bzw zu halten. Deshalb liegt der Misserfolg genau so wenig an AdC, wie der Erfolg der letzten 20 Jahre mit AdC zu tun hatte.
    • MacB 28.10.2018 09:57
      Highlight Highlight Hast du in den letzten 20 Jahren überhaupt mal ein Spiel gesehen? OMG...
    • Saasi 28.10.2018 11:54
      Highlight Highlight Eskimo, ohne Spenglercup gäbe es für die anderen Vereine keine 80000.- Billaggelder. Schon vergessen du Portionen Plauderi?!
    • Eskimo 28.10.2018 13:54
      Highlight Highlight @MacB
      Wahrscheinlich mehr als die meisten hier.
      Und hab auch gesehen wie AdC Spieler aus laufenden Verträgen und andere Talente kaufen konnte...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freilos 28.10.2018 08:37
    Highlight Highlight Del Curto wird nie entlassen was auch gut ist. Er wird aber eines Tages seinen Rücktritt auf das Ende einer Saison bekanntgeben (ich kann mir nicht vorstellen, dass das diese Saison der Fall ist).
    Ich finde es völlig unnötig wöchentlich in den Medien zu lesen, dass jeder andere Verein den Trainer in der gleichen Situation entlassen würde. In Davos wird das nicht passieren, von daher ist jede Polemik überflüssig.
    • Tugium 28.10.2018 09:21
      Highlight Highlight Mike Shiva?🤔🙄
    • mukeleven 28.10.2018 09:49
      Highlight Highlight @tugium: skiwasser mike's aussagen haben mehr substanz als euer notorisches und hysterisches stammtischgeplapper!
    • chara 28.10.2018 09:59
      Highlight Highlight ? Auch in Davos word man sich Gedanken über den Trainer machen müssen...Arno hatte sehr wohl viele gute Entscheidungen in der Vergangenheit getroffen, aber in den letzten Jahren haben die Probleme begonnen, der Umbruch wurde als Argument vorgehalten was ja auch nicht ganz falsch ist...Aber wer geht den heute noch nach Davos? Nur Junge geht nicht, die arrivierten gehen oder werden Älter. Und der Entscheid, einen ausländischen TW zu engagieren hat dann wohl auch die Chemie im Team zumindest von der Aussensicht nachhaltig negativ verändert...
  • MARC AUREL 28.10.2018 08:30
    Highlight Highlight Davos hat massiv an Substanz verloren und ist höchstens ein Durchschnittsteam, da kann auch ADC nicht zaubern! Dazu ist irgendwie die Leidenschaft bei Arno nicht mehr erkennbar! Zurücktreten und eine Pause einlegen! Danach gibt es nur noch eine letzte Destination die in Frage kommt!😎
    • goldmandli 28.10.2018 11:17
      Highlight Highlight Arosa zurück ins A coachen?
    • Bär73 28.10.2018 11:34
      Highlight Highlight Arno wird niemals Arosa coachen. Zudem macht Marc Haueter einen Superjob im Schanfigg. Das haben wir gestern einmal mehr erlebt beim 9:2 im Spitzenkampf.
      Die höchste Liga ist in sehr weiter Ferne. Wir warten bis die Pleiteliga MSL abgeschafft wird und wagen dann den Sprung in die NLB.
      Hopp Arosa !! 💪😉👍
  • Bär73 28.10.2018 08:29
    Highlight Highlight "Arosa isch besser....schalalalalaaaa"
    *singsing* 😀
    • Saasi 28.10.2018 11:52
      Highlight Highlight Sam bisch a geili Siach.
    • Bär73 28.10.2018 17:53
      Highlight Highlight Gell 😉😂
  • Goon 28.10.2018 08:28
    Highlight Highlight Und was soll der Trainerwechsel bringen?Vor allem langfristig? Man befindet sich in einer Transformationsphase mit der Erstellung der Trainingshalle und Umbau des Eispalastes. Das man in solchen Phasen Federn lassen muss ist normal und wurde auch kommuniziert und wird mit einem neuen Coach auch nicht besser. Das der Absturz gerade so brutal kommt hat wohl aber niemand gedacht. Glaube aber auch nicht daran dass dies bis Ende Quali so weitergeht. Wenn Trainerwechsel das Allzweckmittel wären müsste Lugano ja schon NHL Champion sein. Aber wie viele 🏆haben sie seit den letzten 15 Trainer gewonnen?
    • il grischun 28.10.2018 10:05
      Highlight Highlight glaube an AdC. Genoni ist dem Geld in Bern erlegen. Dort hat die Krise begonnen, da Rücktritt zu Saisonbeginn kam. Genoni geht jetzt nach Zug zum EVZ. Eben Senn, seit für NHL gedraftet nicht mehr so konzentriert, klar als Junger will er weiterkommen in den Olymp des Eishockey, NHL.
      Senn war bisher sehr zuverlässig, sehr sicher. Lindbäck leider nicht der erwartete Joker.
    • MARC AUREL 28.10.2018 13:05
      Highlight Highlight In eine Transformationsabstiegsphase?😂😂😂
  • Tikkanen 28.10.2018 08:23
    Highlight Highlight ...guter Vergleich, Chlöisu👍🏻Tatsächlich liegt aber das Problem darin, dass sich der Grumpy Arno😡offensichtlich auch selber als „Hockeypapst😇“ sieht und von seiner Perfektion und Unfehlbarkeit überzeugt scheint. In den erfolgreichen Zeiten fabulierte der einst umschwärmte AdC stets, dass er sobald er sein Team nicht mehr erreiche, abtreten werde😳Aber jetzt offenbart sich sein wahrer Charakter, im Niedergang klammert er sich verzweifelt ans Amt und macht den wirren Kamikaze🤢
    Item, Gaudenz wird alsbald handeln🤔Spätestens im Christmonat ist AdC durch Kossmann und/ oder Rizzi ersetzt😊
    • Goon 28.10.2018 08:51
      Highlight Highlight Kossmann hat erst gerade in Deutschland unterschrieben. Also nur so zur Info 😏
    • ben_fliggo 28.10.2018 08:57
      Highlight Highlight Ich fände ja Schläpfer top als Nachfolger von AdC 👍
    • emptynetter 28.10.2018 09:07
      Highlight Highlight Kossmann ist mittlerweile in wolsburg. guten morgen tikkanen
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 28.10.2018 08:22
    Highlight Highlight Da hätte ich noch eine andere Idee.

    Gaudenz Domenig könnte dem Hockey - Papst die Erlaubnis erteilen, frei reden zu dürfen.

    Wie sehr ihm zum Beispiel die Sparerei auf den Sack geht. Dass, egal wie gut sie spielen, immer nur ein wenig über 4000 Leute zu den Spielen kommen. Ok, das sollte er für sich behalten.

    Nun denn, ich hoffe del Curto bringt seine Junioren wieder auf Vordermann. Kerle, wie Arno del Curto müssen schon wegen der Interviews im Amt bleiben.

    Hopp HCD !
  • the_hoff 28.10.2018 08:22
    Highlight Highlight Das Wort zum Sonntag. Heute als Gast Prediger: Klaus Zaugg...
  • ponebone 28.10.2018 08:20
    Highlight Highlight Da scheint es wohl ein Problem mit der Abstand Taste gegeben zu haben.
    • dis_Mami_het_gseit 28.10.2018 09:25
      Highlight Highlight Stimmt aber ich fand Züri-choder ganz witzig. 😂

Davos holt Nygren-Ersatz aus Finnland +++ Sprunger bis 2023 bei Gottéron

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