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Eismeister Zaugg

Das sind die besten Spieler der laufenden National-League-Saison – Rang 10 bis 1

Wer war in dieser Saison der beste Eishockey-Spieler der National League? Wer könnte dies besser wissen als einer der grössten Eishockey-Experten und mehrfacher «Sportjournalist des Jahres» Klaus Zaugg? Eben. Drum hier seine Liste.



Wir zeigen die Top 50 der besten Spieler der ersten Qualifikationshälfte in einer fünfteiligen Serie. Hier der fünfte und letzte Teil:

10. Perttu Lindgren

Stürmer, Davos
Nach einer Hüftoperation und dem Zwist mit Arno Del Curto stand der Liga-MVP (2016) und Meister (2015) letzte Saison zeitweise vor dem «Aus». Zum Glück für Davos läuft sein Vertrag bis 2021. Neuer Trainer, neues Glück – der Finne rockt in seiner sechsten HCD-Saison wie zu den besten Zeiten und hat bereits gleich viele Punkte (30) wie in der ganzen vorangegangenen Saison. Fällt seine Rekordmarke (2015/16, 62 Punkte)?

Davos' Perttu Lindgren beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions, am Samstag, 30. November 2019, im Eisstadion in Davos. (PPR/Gian Ehrenzeller)

Bild: KEYSTONE

9. Gregory Hofmann

Stürmer, Zug
Der fleissige Kunstschütze (nach Mark Arcobello am meisten Schüsse) ist ein unermüdlicher Antreiber und trifft aus allen Lagen. Der beste Liga-Torschütze der verangenen Saison (30 Treffer) führt die Torschützenliste mit 19 Toren schon wieder an. Er ist in Zug noch besser als letzte Saison in Lugano. Das ist bemerkenswert: als teuerster Schweizer Stürmer ist er bei seinem neuen Arbeitgeber allerhöchstem Erwartungsdruck ausgesetzt.

Zugs Topscorer Gregory Hofmann waehrend des Meisterschaftsspiels der National League zwischen den SCL Tigers und dem EV Zug, am Samstag, 23. November 2019, im Ilfisstadion in Langnau. (PPR/Marcel Bieri)

Bild: PPR

8. Noah Rod

Stürmer, Servette
Servettes Captain personifiziert die Erfolgsstory seines Teams. Der leidenschaftliche Energielieferant war schon immer eine unbeugsame Flügelfräse (meistbestrafter Spieler des Teams). Nun hat ihm der neue Trainer eine offensivere Rolle zugestanden – und siehe da: der WM-Silberheld von 2018 kann auch Tor und Assist und ist auf dem Weg zu einem neuen Rekord: schon 20 Punkte – und mehr als 21 pro Saison waren es bisher noch nie.

Geneve-Servette's forward Noah Rod celebrates his goal after scoring the 2:0, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and RC Rapperswil-Jona Lakers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, November 19, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

7. Mark Arcobello

Stürmer, SCB
Die flinke Tanzmaus erspäht die kleinste Lücke. Der smarte «Shooter» (am meisten Torschüsse der Liga) punktet konstant wie ein Uhrwerk (in der vierten Saison hintereinander mehr als ein Punkt pro Spiel) und ist Berns einziger ausländischer Feldspieler, der höchsten Ansprüchen zu genügen vermag. Weil Lugano besser verhandelt hat, stürmt er ab nächster Saison im Tessin für praktisch gleich viel Geld wie er jetzt in Bern verdient.

Berns Topscorer, Mark Arcobello Topscorer, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am Freitag 15. November 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (PPR /Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

6. Harri Pesonen

Stürmer, Langnau
Einer der schnellsten Spieler der Liga – wenn er stürmt, halten die Gegenspieler den Atem an. Langnaus wichtigster Feldspieler und Topskorer hat in einer der nominell schwächsten Mannschaften die beste Plus/Minus-Bilanz der gesamten Liga (+20, vor Raphael Diaz mit +15). Seit der Weltmeister im Sommer 2018 von Lausanne nach Langnau gekommen ist, sind die notorischen «Playoutisten» zu «Playoffern» geworden.

Tigers Topscorer Harry Pesonen jubelt, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Lugano, am Freitag, 6. Dezember 2019, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

5. Andres Ambühl

Stürmer, Davos
Wir verneigen uns so tief wie wir es vermögen. Im September ist der HCD-Captain 36 geworden, er hat inzwischen mehr als 1000 Spiele bestritten und noch immer die Beine und die Energie, um Spiele zu entscheiden und die längste Eiszeit aller Schweizer Stürmer beim HCD auszuhalten (18:42 Minuten pro Spiel). Bei der Nomination fürs WM-Team im nächsten Frühjahr sollte ihn Patrick Fischer nicht übergehen.

Davos' forward Andres Ambuehl celebrates his goal after scoring the 0:1, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Davos, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, December 17, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Bild: KEYSTONE

4. Garrett Roe

Stürmer, ZSC
Sportchef Sven Leuenberger bekam mehr Kritik als Lob als er den Amerikaner dem EV Zug ausspannte. Nun zeigt sich: der Stürmer-Floh (171 cm) ist einer der smartesten, kreativsten Stürmer ausserhalb der NHL. Er gewinnt teamintern am meisten Bullys, ist Liga-Topskorer und hat grossen Anteil am «goldenen Herbst» im Hallenstadion. Ist er der beste Einzelspieler der Liga? Bestimmt ist er der beste kleine Spieler der Liga.

Der Zuercher Garrett Roe und der Puck beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den Lausanne HC in Zuerich am Samstag, 21.Dezember 2019. (PPR/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

3. Jonas Hiller

Torhüter, Biel
Er beeinflusst mit seiner starken Persönlichkeit seit seiner Rückkehr aus Amerika (2017) Biels Hockeykultur mindestens so stark wie mit seinen Paraden. Er hat viel zum Aufbau einer Leistungskultur und zur Rückkehr des EHC Biel unter die wichtigsten Hockeyfirmen im Lande beigetragen. Sein Rücktritt ist per Ende Saison angekündigt. Vorher brauchen die Bieler den besten Jonas Hiller, um nicht doch noch in eine Krise zu geraten.

Biels Goalie Jonas Hiller hechtet nach einem Puck im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Biel und den SCL Tigers, am Samstag, 21. Dezember 2019, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Schneider).

Bild: KEYSTONE

2. Dominik Egli

Verteidiger, Lakers
Die schönste Geschichte des Jahres: in Biel verkannt und abgeschoben und nun bei den Lakers der punktbeste Verteidiger der Liga und Aufstieg zum Nationalspieler. Dieser Karriere-Start und auch seine Spielweise mahnen ein wenig an Mark Streit (vom SCB als NLA-untauglich taxiert, dann über 800 NHL-Spiele): kein Brecher, keiner fürs Grobe, aber ein formidabler Spielbeschleuniger und Weitschütze.

SC Rapperswil-Jona Lakers Verteidiger Dominik Egli waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem SC Bern am Freitag, 11. Oktober 2019, in Rapperswil. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

1. Tomi Karhunen

Torhüter, SCB
Mannschaftsport? Ja klar. Aber manchmal kann ein einziger Spieler alles verändern. Keiner hat die Meisterschaft so stark beeinflusst. Er hat nach dem viel zu spät abgebrochenen «Experiment Schlegel» mit der besten Liga-Fangquote (94,75 %) die Krise gestoppt, 5 von 8 Spielen gewonnen und den Meister stabilisiert, der statistisch nach wie vor die drittschwächste Abwehr hat. Goalie gut, Schablone gut, fast alles gut.

Berns Goalie Tomi Karhunen nach dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Davos, am Freitag, 29. November 2019, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Die Teile 1 bis 4

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quelle: ti-press / samuel golay
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