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Biels Trainer Kevin Schlaepfer gibt Anweisungen im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem EHC Biel und dem SC Bern, am Sonntag, 24. Januar 2016, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Kevin Schläpfer dirigiert beim EHC Biel – momentan mit wenig Erfolg.
Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Kevin Schläpfer nach Playout-Pleite: «Mit dieser Situation muss ich umgehen können»

Wenn Ajoie nicht NLB-Meister wird, muss Biels Trainer Kevin Schläpfer (45) gegen die Lakers um den Ligaerhalt kämpfen. Er sagt, wie er mit dieser schwierigen Situation umgeht.



Wo schauen Sie das Spiel von heute Abend zwischen Ajoie und den Lakers? Mit den Jungs in der Kabine?
Kevin Schläpfer: Sicher nicht. Ich werde die Partie gar nicht sehen und sonst irgendetwas machen. Vielleicht mit meinen Kindern.

Sie haben einmal gesagt, Sie würden nie mehr eine Ligaqualifikation …
… stopp, halt, das ist falsch verstanden worden. Ich habe ja zweimal als Sportchef die Mannschaft in der Ligaqualifikation übernommen. Ich sagte, dass ich das nie mehr tun werde.

05.12.2015; Bern; Eishockey NLA - EHC Biel - HC Davos; 
Trainer Kevin Schlaepfer (Biel) nach dem Spiel
 (Urs Lindt/freshfocus)

Diese Saison lief wenig nach dem Gusto von Kevin Schläpfer und seinem EHC Biel.
Bild: freshfocus

Aber als Trainer würden Sie also die Mannschaft im Falle eines Falles gegen die Lakers in der Ligaqualifikation coachen?
Ja.

Sie sagten nach der Ligaqualifikation gegen Visp, dass Sie bei einer Niederlage im ersten Spiel zurückgetreten wären.
Das stimmt.

Sie würden das auch jetzt im Falle eines Falles nach einer Niederlage gegen die Lakers im ersten Spiel tun?
Das kann ich nicht sagen. Es würde darauf ankommen, wie wir verlieren. Ich wäre bereits jetzt zurückgetreten, wenn ich das Gefühl gehabt hätte, die Mannschaft würde nicht für mich kämpfen. Wenn wir dieses Spiel in Langnau hoch verloren hätten. Aber das war ja nicht der Fall. Die Mannschaft ist intakt und nicht zerstritten und ich denke, das hat man gesehen.

Ob Sie nun den Ligaerhalt geschenkt bekommen oder nicht: Sie werden über die Bücher gehen müssen.
Das ist so. Wir werden die Saison analysieren. Vieles ist nicht so gelaufen, wie es hätte laufen sollen.

Was zum Beispiel?
Das kann ich doch jetzt nicht in aller Öffentlichkeit ausbreiten. Wir werden intern in aller Ruhe die Saison analysieren.

EHC Biel Cheftrainer Kevin Schlaepfer zeigt Emotionen im Eishockey National League A Spiel zwischen dem EHC Biel und dem HC Fribourg-Gotteron, am Sonntag, 29. November 2015, in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Hat Kevin Schläpfer bei Biel schon bald nichts mehr zu brüllen?
Bild: KEYSTONE

Sie waren ein Trainer, der bisher alle entscheidenden Spiele gewonnen hat. Der Puck ist immer Ihren Weg gegangen. Jetzt ist das nicht mehr so. Warum?
Ich könnte ja jetzt die gängigen Ausreden vorbringen. Wer alles verletzt war und gefehlt hat und was in dieser Saison sonst noch alles schiefgelaufen ist. Aber das will ich nicht. Ich will mich auch nicht beklagen. Ich hatte in Biel schon so viele gute Jahre, mit geht es sehr gut und nun ist es einfach so, dass es mal nicht so läuft, wie ich es gerne hätte. Das gehört zu meinem Beruf dazu. Mit dieser Situation muss ich umgehen können.

Ist Ihr Job in Gefahr?
Ich habe einen Vertrag bis 2018.

Das will in diesem Geschäft wenig heissen.
Welche Antwort erwarten Sie denn von mir? Ich kann ja wirklich auf diese Frage nichts anderes sagen, als dass ich einen Vertrag habe. Aber ich versichere Ihnen: Wenn ich zur Überzeugung komme, dass ich diese Mannschaft nicht mehr weiterbringen kann und dass die Spieler nicht mehr hinter mir stehen, dann werde ich dem Verwaltungsrat offen sagen, dass ich ein Problem habe. Dann ist es am Verwaltungsrat, einen Entscheid zu fällen und ich werde diesen Entscheid akzeptieren.

Wenn die NLA-Hockeyspieler Autos wären

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