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Nach dem Sieg gegen die hochfavorisierten Spanier an der WM 2010 legten die Schweizer Fans für einmal ihre Hemmungen ab.
Nach dem Sieg gegen die hochfavorisierten Spanier an der WM 2010 legten die Schweizer Fans für einmal ihre Hemmungen ab.
bild: Nana Do Carmo

Die vier süssesten Siege und die vier bittersten Niederlagen der Fussballnati

Das Penaltyschiessen gegen die Ukraine als Tiefpunkt, der Sieg gegen Spanien als Höhepunkt.
20.06.2021, 05:49
Roman Schenkel / ch media

Sieg Nr. 1: WM 1938 in Frankreich

Hitlers Grossdeutschland (mit österreichischen Spielern im Aufgebot) geht zwar 2:0 in Führung, doch die Schweiz dreht den Match und gewinnt 4:2. Im Viertelfinal ist Ungarn Endstation.

Sieg Nr. 2: Heim-WM 1954

Die Schweizer Fussballnati an der Heim-WM 1954 im Berner Wankdorf.
Die Schweizer Fussballnati an der Heim-WM 1954 im Berner Wankdorf.
bild: Str / PHOTOPRESS-ARCHIV

Die Schweiz schlägt in Basel im Entscheidungsspiel die Fussball-Grossmacht Italien mit 4:1. Im Viertelfinal wartet Österreich. Die Schweiz führt schnell und fulminant 3:0, verliert aber 5:7.

Sieg Nr. 3: WM 1994 in den USA

Stéphane Chapuisat, Nummer 11, wird nach seinem Tor in der 53. Minute im Vorrundenspiel Schweiz-Rumänien gefeiert.
Stéphane Chapuisat, Nummer 11, wird nach seinem Tor in der 53. Minute im Vorrundenspiel Schweiz-Rumänien gefeiert.
bild: Str / AP NY

Unter Roy Hodgson qualifiziert sich die Schweiz erstmals seit 28 Jahren wieder für ein grosses Turnier. Sutter, Chapuisat und zweimal Knup lassen Rumänien mit Superstar Hagi alt aussehen. Mit einem berauschenden 4:1 stürmt die Schweiz ins Achtelfinale (wo Spanien Endstation bedeutet).

Sieg Nr. 4: WM in Südafrika 2010

Gelson Fernandes feiert sein Tor gegen die favorisierten Spanier.
Gelson Fernandes feiert sein Tor gegen die favorisierten Spanier.
bild: keystone

Der 1:0-Sieg gegen den Europa- und späteren Weltmeister Spanien in der ersten Runde ist ein Donnerschlag. Gelson Fernandes würgt den Ball ins Netz, Xavi, Iniesta, Torres & Co. bleibt nur das Staunen. Die Schweiz steht Kopf – verpasst danach aber den Achtelfinal.

Niederlage Nr. 1: WM 2006 in Deutschland

Marco Streller hat soeben den ersten von drei Penalties versemmelt.
Marco Streller hat soeben den ersten von drei Penalties versemmelt.
bild: keystone

Ohne Gegentor kommt die Schweiz als Gruppenerste durch die Vorrunde. Dort wartet die Ukraine, nach 90 Minuten steht es 0:0. Im Penaltyschiessen bringen Streller, Barnetta und Cabanas keinen Schuss am ukrainischen Goalie vorbei - die Schweiz scheidet im Achtelfinal aus.

Niederlage Nr. 2: Heim-EM 2008 in Basel

Im strömenden Regen behält Diego Benaglio (Mitte) die Übersicht.
Im strömenden Regen behält Diego Benaglio (Mitte) die Übersicht.
bild: philipp schmidli

10 Minuten nach Spielbeginn geht über dem «Joggeli» ein sintflutartiger Wolkenbruch nieder, der Rasen wird zum Sumpf. Die Schweiz verliert die Wasserschlacht 1:2 und ist nach der Niederlage gegen Tschechien im ersten Spiel schon nach dem zweiten Vorrundenspiel draussen.

Niederlage Nr. 3: EM 2016 in Frankreich

Granit Xhaka verzieht, die Schweiz ist draussen.
Granit Xhaka verzieht, die Schweiz ist draussen.
bild: ap

In Erinnerung bleibt Shaqiris magistraler Fallrückzieher-Ausgleich gegen Polen. Im Penaltyschiessen aber versagt die Schweiz erneut: Xhaka läuft an, der Ball rutscht über den Rist und rauscht am Tor vorbei. Beim Gegner trifft jeder Schütze. Die Schweiz ist draussen.

Niederlage Nr. 4: EM 2020 in Rom

Der Schütze zum 3:0, Ciro Immobile, tröstet den Schweizer Captain Granit Xhaka.
Der Schütze zum 3:0, Ciro Immobile, tröstet den Schweizer Captain Granit Xhaka.
bild: keystone

Die flinken Italiener sausen den Schweizern um die Ohren. Die Nati enttäuscht auf der ganzen Linie: Es folgt ein diskussionsloses 0:3. (aargauerzeitung.ch)

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Die besten Bilder der EM 2020

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Die besten Bilder der EM 2020
quelle: keystone / fabio frustaci
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