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FC Zürich

FCZ-Präsi Canepa sauer auf eigene Fans, die gegen GC-Ikone Koller sind

Fussball: Schweiz: Brack Super League 2025/2026 - 26. Spieltag, 21.02.2026 - Grasshopper Club Z
Ancillo Canepa im Letzigrund.Bild: www.imago-images.de

FCZ-Präsi Canepa sauer auf motzende Fans: «Mich nerven ständig negative Reaktionen»

Nach dem Austrudeln in der aktuellen Saison will es der FC Zürich in der neuen Saison mit einem neuen Trainer versuchen. Dass Marcel Koller eine Legende des Stadtrivalen GC ist, beschäftigt viele Anhänger – und die wiederum Präsident Ancillo Canepa.
20.04.2026, 21:4020.04.2026, 21:40

Die Finalrunde hat der FC Zürich verpasst. Fünf Runden vor Schluss sollte aber wenigstens der Klassenerhalt so gut wie sicher sein: Sieben Punkte hat der FCZ Vorsprung auf den Barrageplatz, den die Grasshoppers belegen.

Und so wurden in der vergangenen Woche die Weichen für eine erfolgreichere Zukunft gestellt. Mit Marcel Koller kommt im Sommer ein neuer Trainer. Als Spieler war der 65-Jährige eine Ikone von GC, auch als Trainer wurde er mit den Hoppers Meister. Sein Engagement ennet den Gleisen kam deshalb nicht überall im FCZ-Kosmos gut an.

«Ihm seine Vergangenheit bei GC vorzuhalten, ist schlicht absurd»

Die Kritik wurde auch an FCZ-Präsident Ancillo Canepa herangetragen. Sie stösst bei ihm auf Unverständnis. In einem Editorial auf der Klub-Website greift er die kritischen Kommentare einiger Fans auf. «In der Schweiz herrscht Meinungsfreiheit, das respektiere ich», schreibt Canepa. «Dennoch nerven mich die ständig negativen Reaktionen, wenn jemand allein aufgrund seiner vergangenen Klubzugehörigkeit beim FCZ nicht willkommen sein soll.»

Die persönliche Vergangenheit eines Übungsleiters spiele eine untergeordnete Rolle, betont Canepa. Im Vordergrund stünden bei der Verpflichtung von Trainern und Spielern diese beiden Kriterien: Fachliche Kompetenz und persönliche Integrität. Der FCZ-Präsident: «Marcel Koller erfüllt diese zwei wichtigsten Anforderungen in hohem Masse. Ihm seine Vergangenheit bei GC vorzuhalten – als Spieler vor rund 30 Jahren und als Trainer vor über 20 Jahren – ist schlicht absurd.»

Bis Ende Saison mit Bernegger

Anstatt das Engagement Kollers zu hinterfragen, solle man «stolz darauf sein, dass sich eine Persönlichkeit wie Marcel Koller entschieden hat, den FC Zürich in seiner künftigen Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen».

Am letzten Dienstag hatte der Klub die Trennung von Dennis Hediger bekanntgegeben. Bis Ende Saison führt der bisherige Assistenztrainer Carlos Bernegger die Super-League-Mannschaft, ehe dann Koller übernimmt. (ram)

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